Die Staatsanwaltschaft weitet die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) auf drei weitere Personen aus. Regierungsdirektorin Ulrike B. wird vorgeworfen sich verliebt zu haben.
aus dem Weser-Kurier
Bislang betraf das Verfahren, in dem es um Verstöße gegen das Asylgesetz und Bestechlichkeit geht, die ehemalige Leiterin der Behörde mit Sitz in Vegesack, drei Rechtsanwälte, einen Dolmetscher und einen Vermittler. Als Beschuldigte hinzugekommen sind nach Informationen des WESER-KURIER drei Mitarbeiter der Bamf-Außenstelle.
Vor anderthalb Jahren hatte die Bamf-Zentrale in Nürnberg Strafanzeige gestellt, seitdem laufen die Ermittlungen. Im Sommer vergangenen Jahres wurde die Sonderkommission „Antrag“ gebildet, die aktuell mit 36 Beamten aus verschiedenen Polizeibehörden an dem Fall arbeitet. Kein Kriminalfall in Bremen ist bisher mit solchem Aufwand angepackt worden.





