Tresen der schwarzen Ruhr-Uni im November – Vortrag: Herrschaftsinstitution Hochschule

Tresen der schwarzen Ruhr-Uni im November – Vortrag:
Herrschaftsinstitution Hochschule
– Über die Unterdrückung an der Uni –

Universitäten gelten als Orte an denen frei gelernt und geforscht wird.
Meistens wird der Eindruck erweckt, jede*r könne sich frei entfalten und habe die gleichen Chancen zur Selbstverwirklichung.

Dabei sind alle Menschen an der Uni Unterdrückung ausgesetzt und die Hochschule spielt eine wichtige Rolle beim Erhalt von Herrschaft – egal ob durch Prüfungszwang, Zulassungsbeschränkungen oder prekäre Arbeitsbedingungen. Kritisches Denken wird oft nur in dem Maße geduldet, wie es die Herrschaftsinstrumente und Hierarchien im System Uni nicht gefährdet.
Leben, lernen und Arbeit auf dem Campus sind geprägt von Konkurrenz, Wettbewerb und Leistungsdruck. Die Unterdrückungsmechanismen erstrecken sich über alle Fachrichtungen und gehen weit über Lehre und Forschung hinaus.
Wie sehen diese Formen der Unterdrückung also konkret aus? Wie unterscheiden sich die Zwänge die auf Student*innen, „Hilfskräfte“, wissenschaftliche Miarbeiter*innen, Professor*innen oder „nichtwissenschaftliche“ Mitarbeiter*innen einwirken? Und wie können wir gemeinsam gegen die uns betreffenden Herrschaft Widerstand leisten, um die Institution Uni zu überwinden?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Vortrag bei dem wir unsere neue Broschüre “ Herrschaftsinstitution Hochschule: Über die Unterdrückung an der Uni“ vorstellen. Außerdem wird die Funktion der Hochschule für den Erhalt von Kapitalismus und Staat betrachtet.
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur weitergehenden Diskussion.

Es werden Getränke und günstiges veganes Essen angeboten.
20.11.2014 um 18.00 Uhr in Raum GBCF 04/611¹

¹ Wegbeschreibung:
Von Norden: Gebäude GB (Ebene 02) betreten und in das zweite Treppenhaus
(Süd) dann zwei Stockwerke runter und in den linken Korridor gehen.
Von Süden ( Parkplatz) aus in das Treppenhaus von GB (Ebene 05) und ein
Stockwerk hoch in den linken Korridor gehen.

PS: Die Broschüre gibt es ab dem 20.11 nicht nur gedruckt, sondern selbstverständlich auch auf unserem Blog als PDF und zwar hier: klick!

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Anarchafeminismus: Vortrag

Die schwarze Ruhr-Uni und das autonome
FrauenLesbenreferat präsentieren:
Anarcha-feminismus
– eine gute Verbindung –
Ein Vortrag von Friederike Pfaff

In den 1970er Jahren wurde der Begriff des Anarchafeminismus durch Vertreterinnen des radikalen Feminismus in den USA geprägt. Was bedeutet diese Verbindung von Anarchismus und Feminismus? Und wo finden wir in Theorie und Praxis anarchistischer und feministischer Bewegungen der Vergangenheit und Gegenwart Bezüge zum Anarchafeminismus?
Diese und weitere Fragen soll der Vortrag von Friederike Pfaff klären.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu weitergehenden Diskussion.

Es gibt veganes Essen und Getränke.

21.11.2014 um 18.00 Uhr in Raum GBCF 04/611¹

All Genders welcome!

¹Wegbeschreibung:
Von Norden: Gebäude GB (Ebene 02) betreten und in das zweite Treppenhaus
(Süd) dann zwei Stockwerke runter und in den linken Korridor gehen.
Von Süden ( Parkplatz) aus in das Treppenhaus von GB (Ebene 05) und
ein Stockwerk hoch und in den linken Korridor gehen.

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Tresen der schwarzen Ruhr-Uni im Oktober

Tresen der schwarzen Ruhr-Uni im Oktober – Vortrag:
Jenseits von Staat und Kapital
– Anarchismus: Eine Einführung –
In der globalen Wirtschaftskrise wird uns gesagt es gibt keine Alternative zum Kapitalismus. Auch Demokratie habe natürlich ihre Mängel, aber sie gilt immer noch als beste Gesellschaftsform.
Angesichts der weltweiten Umweltprobleme, Armut und dem nicht aufrechterhaltbaren Zwang zum Wachstum, ist für viele die Ablehnung des Kapitalismus nachvollziehbar.
Dass Anarchist*innen auch Staat und Demokratie ablehnen ist für viele jedoch unverständlich. Denn Staat und Demokratie werden oft als Hüter von Freiheit und gesellschaftlicher Ordnung angesehen. Die Idee eines Zusammenlebens ohne staatliche Institutionen scheint unmöglich. Daher wird Anarchie oftmals mit Chaos und Zerstörung gleichgesetzt. Dabei streben Anarchist*innen kein Chaos, sondern eine Gesellschaft ohne Herrschaft und Ausbeutung an.

Der Vortrag soll eine Einführung in die Theorie und Praxis des Anarchismus geben. Außerdem sollen die Fragen inwieweit Staat und Kapitalismus zusammenhängen und warum Anarchist*innen auch demokratische Staaten ablehnen beantwortet werden.
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur weitergehenden Diskussion.

Es werden Getränke und günstiges veganes Essen angeboten.

23.10.2014 um 18.00 Uhr in Raum GBCF 04/611

Wegbeschreibung:
Von Norden: Gebäude GB (Ebene 02) betreten und in das zweite Treppenhaus(Süd) dann zwei Stockwerke runter und in den linken Korridor gehen.Von Süden ( Parkplatz) aus in das Treppenhaus von GB (Ebene 05) und ein Stockwerk hoch und in den linken Korridor gehen.

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Gründungstreffen und weitere Treffen der Schwarzen Ruhr-Uni

Am 26.06. fand in Bochum das Gründungstreffen der Schwarzen Ruhr-Uni statt. Etwa 15 interessierte und interessante Menschen diskutierten Möglichkeiten, um anarchistische Praxis an der Uni zu etablieren. Es wurden Ideen und Vorschläge gesammelt, wie man sich an der RUB Freiräume erkämpfen und kritische Aktionen/Gedanken fördern kann. Um das zu schaffen, wollen wir in Zukunft regelmäßiger zusammenkommen.
Ab sofort finden Montags um 18 Uhr vor dem Gebäude GB Plenumstreffen statt. Hier können wir das weitere Vorgehen besprechen, Aktionen vorbereiten und uns mit anarchistische Inhalte auseinandersetzen können.

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