
Wir merken die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Es ist kalt geworden, das Grün verschwindet, alles wird braun, wir spüren schon lange es wird ungemütlich. Nein, wird reden nicht nur davon, dass die Sommerzeit endet, die AfD will in Oldenburg am 27./28. Oktober einen Landesparteitag abhalten. Die AfD will nicht nur die Zeit eine Stunde in die Vergangenheit drehen, sie hat weit mehr im Sinn. Wir haben es kurz vor 12, die rassistische Sammlungsbewegung Alternative für Deutschland setzt mit der Landtagswahl in Bayern ihre Wahlerfolge in die Parlamente fort. Damit sind sie in allen Landesparlamenten bis auf Hessen vertreten. Doch das wird sich mit aller Wahrscheinlichkeit am 28. Oktober ändern. Noch ein Grund mehr den Faschist*innen entgegenzutreten!
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Category Archives: -ABGESCHRIEBEN-
„Kameraüberwachung am Bremer Bahnhof“
kopiert aus der taz
Verdrängt durch Glotzen
Nach der Verlagerung der Kriminalität durch Videoüberwachung braucht die Polizei noch mehr Kameras im Umfeld des Hauptbahnhofs.
Neue Überwachungsmaßnahme in der Bahnhofsstraße: Einsatzwagen mit KameraturmDas überwachungskritische Bündnis Brementrojaner kritisiert den Ausbau von Kameraüberwachung am und im Hauptbahnhof. Maike Schmidt-Grabia, Sprecherin des Zusammenschlusses verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, sagte der taz: „Überwachung löst keine Ursachen von Kriminalität, sondern verlagert diese nur.“ Negativer Nebeneffekt sei zudem die Veränderung des Sozialraumes am Hauptbahnhof. „Videoüberwachung bringt immer normiertes Verhalten vor.“
„Tod dem deutschen Imperialismus“
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag besprühten bislang unbekannte Täter den Bremer Dom mit einem Schriftzug.
Unbekannte Täter sprühten auf der Nordseite des Doms den Schriftzug „Tod dem deutschen Imperialismus“ und zudem die Symbole Hammer und Sichel auf einer Länge von ca. fünf Metern. Der Schriftzug wurde in roter Farbe gesprüht. Des Weiteren wurden mehrere rote Farbbeutel an das Otto-von-Bismarck-Denkmal geworfen. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Polizeipresse
siehe auch
Weser Kurier – Unbekannte sprühen Hammer und Sichel an Bremer Dom
buten & binnen – Bremer Dom mit Farbe beschmiert
Die Identitäre Bewegung Bremen
Der folgende Text dokumentiert die Aktivitäten der Identitären Bewegung Bremen sowie deren Verstrickungen und Zusammenarbeit zur AfD und Jungen Alternative (JA). Der Text betrachtet den Zeitraum von Ende 2016 bis Anfang 2018.
Backmischung für die „Identitäre Bewegung Bremen“ (IB): Man nehme ein paar altbekannte Neonazis, ein paar frische dazu und etwas „Alternative für Deutschland“ (AfD). Während die Altbekannten im Hintergrund agieren, Hinweise und Anreize geben, sind die frischen hochmotiviert und bekommen Unterstützung durch die Infrastruktur der Bremer AfD. Das Ganze ordentlich verrühren und fertig ist die 2017 aktivste rechte Gruppe in Bremen.
Vermischt wurde aber nicht von Beginn an…
Die ersten Atemzüge nahm der Bremer IB Ableger 2013 beim Gründungstreffen in der Kneipe Neckarquelle in der Bremer Neustadt. Eingeladen hatten die Bremer Neonazis Andreas Hackmann und Gerold Schibblock. (http://endofroad.blogsport.de/2013/02/19/identitaere-bewegung-bremen-in-der-presse)
Passend dazu kamen an jenem Tag der damalig bei den Jungen Nationaldemokraten (JN) organisierte Neonazi, Oliver Osterloh, sowie der ehemalige Anmelder der Homepage der IB Deutschland Christian Wagner aus Weyhe dazu. Continue reading →
„Erinnern ist möglich“
kopiert aus der taz
Bremer Mahnmal zur „Arisierung“
Die Bremer Kulturdeputation hat die ersten 50.000 Euro für das Mahnmal zur „Arisierung“ bewilligt. Das Gesamtvolumen liegt bei 660.000 Euro.
Möbel aus jüdischem Besitz, wie K+N sie in der NS-Zeit transportierteDas „Arisierungs“-Mahnmal kommt in die konkrete Umsetzungsphase. Einstimmig befürwortete die Kulturdeputation in ihrer eigens angesetzten Sondersitzung die Freigabe von 50.000 Euro für die bauvorbereitenden Schritte. Das Gesamtvolumen des Vorhabens liegt bei etwa 660.000 Euro. Continue reading
„Geplante Abschiebung eines jungen Afghanen offenbar gestoppt“
kopiert von butenunbinnen.de
Ein junger Afghane wird laut Bremer Flüchtlingsrat offenbar vorerst nicht abgeschoben // Innenressort will das zurzeit nicht bestätigen // In Bremen demonstrierten rund 200 Menschen gegen Abschiebungen
Die geplante Abschiebung eines jungen Afghanen ist offenbar gestoppt. Das sagte der Bremer Flüchtlingsrat zu buten und binnen. Eine offizielle Bestätigung der Innenbehörde dafür gibt es aber noch nicht. Als Grund nannte eine Sprecherin des Flüchtlingsrats den öffentlichen Druck und die Proteste gegen die Abschiebung. Der Afghane war in Bayern festgenommen worden, weil dort kein Platz frei war, sitzt er in Bremen in Abschiebegewahrsam und wartet er auf seine Ausreise.
Ølhafen News #1
Gegen 13:00 Uhr ist ein Mitarbeiter der Aurelis zusammen mit der Leitung des Polizeireviers Neustadt bei uns eingetroffen. Ein schriftliches Hausverbot wurde uns persönlich übergeben, in dem wir von der Aurelis aufgefordert werden das Gelände bis 15:00 Uhr des heutigen Tages zu verlassen. Diese Frist haben wir verstreichen lassen. Die Polizei schilderte ihr weiteres Vorgehen wie folgt, sollten wir das Gelände bis 15:00 Uhr nicht verlassen haben, wird in den nächsten Tagen eine größerer Polizeieinsatz stattfinden, dabei werden alle Personalien der anwesenden Personen aufgenommen und Anzeigen gestellt. Im selben Zug kriegen wir eine weitere Frist bis zur endgültigen Räumung des Geländes. Continue reading
„Eine neue Qualität“
kopiert von afdwatchbremen.com
Delegierte der Bremer AfD beim völkisch-nationalistischen Aufmarsch in Chemnitz. Mittendrin statt nur dabei, der Abgeordnete Alexander Tassis
Anfang des Monats demonstrierte die AfD in Chemnitz. Nicht etwa für Trauer oder Mitgefühl mit Hinterbliebenen eines Ermordeten, sondern für das offizielle Zusammengehen zwischen (außer-)parlamentarischer Neurechten und der bundesdeutschen Neonazi-Szene. An ihrem Kopf der thüringische Landtagsabgeordnete und Galionsfigur des völkischen AfD Flügels, Björn Höcke. Was als zufälliges, nur temporäres Zusammengehen zweier vermeintlich unterschiedlicher politischer Lager, durch die AfD inszeniert wurde, entpuppte sich schnell als abgesprochenes Szenario und Kalkül. Bewusst hatten die Köpfe von Pegida und das völkisch-nationalistische Umfeld um Höcke, in Chemnitz den gemeinsamen Schulterschluss mit Neonazis gesucht. Es reihten sich die bekanntesten ProtagonistInnen der verschiedenen neurechten Strömungen und militanter Kameradschaft-Szenen aneinander. Darunter AkteurInnen verbotener Organisationen, wie der “Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)” oder auch bundesweit bekannte Akteure der “Identitären Bewegung”, wie Martin Sellner, Skandierend verband die diversen Strömungen der Name ihres Gastgebers: “Höcke!“. Continue reading →
„Störungsfrei“
kopiert von afdwatchbremen.com
Am vergangenen Donnerstag wurde es für die AfD ungemütlich im Saal des Waller Beirates. Gerufen hatte die Abgeordnete der Bremer Grünen, Kai Wargalla. Der Beirat solle nicht den Störungen der AfD überlassen werden und alle seien aufgerufen sich im Beirat zu versammeln, um dem Treiben der AfD, im Sinne der Online-Kampagne #wirsindmehr, im Beirat entgegenzutreten. So die Grüne Abgeordnete in ihren Social-Media Kreisen.
Gesagt, getan. Der Saal war voll. Sehr zum Unmut der sonst stets feixenden und Beirat wie Gäste störenden “Jungen Alternative“. In Person Robert Teske und Anhang. Den zuletzt als Regionalleiter der “Identitären” (IB) Niedersachsen aktive Jonas Schick, hatte Teske diesmal zu Hause gelassen. Der kommt mit VS Überwachung gerade nicht so gut. Dafür tauchte auf Knopfdruck Jens Schaefer auf. Continue reading →
„Konkurrenzkampf am rechten Rand verschärft sich in Bremen“
kopiert aus dem Weser Kurier
Bürger in Wut und AfD zielen in Bremen auf ein ähnliches Wählerreservoir. Nach dem Übertritt eines BIW-Beiratspolitikers zur AfD wird der Ton zwischen den Konkurrenten am rechten Flügel rauer.
Der Bremer-AfD-Chef Frank Magnitz sieht in BIW ein Auslaufmodell.Acht Monate vor der Bürgerschaftswahl wird im rechten Lager offenbar zunehmend verbissen um die bessere Ausgangsposition für den Urnengang gerungen. Wie berichtet, ist das Blumenthaler Beiratsmitglied Mark Runge am Mittwoch von der Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) zur Alternative für Deutschland (AfD) übergetreten. Sein Mandat im Ortsparlament gibt er an die BIW zurück, was allerdings nicht viel heißen will, denn die Bürger in Wut verfügen dort nicht über Nachrücker. Die Protestbewegung, die bei der Kommunalwahl 2015 in Blumenthal mehr als 18 Prozent und damit drei Sitze im Beirat errungen hatte, war bereits durch zwei Mandatsverzichte geschwächt und wird künftig nach Runges Ausscheiden gar nicht mehr im Beirat vertreten sein. Continue reading






