Neues Indymedia Netzwerk

Nachdem Ende April bereits die Seite ompf vorgestellt wurde ( http://mphvik4btkr2qknt.onion/node/158794560079303/ ), gibt es jetzt eine zweite Seite namens leftspace ( http://zf2r4nfwx66apco4.onion ).

Beide Seiten benutzten eine gemeinsame Schnittstelle, mit der Artikel und Kommentare zwischen beiden Seiten synchronisiert werden. Zusammen bilden sie den Start des DIYM (do it yourself media) Netzwerks. In Zukunft können beliebig viele weitere Seiten hinzukommen, welche gegenseitig Inhalte synchronisieren.

Potenziell können mit einem dezentralen Ansatz die meisten Probleme bezüglich Zensur und technischen Angriffen (de.indymedia.org wird in letzter Zeit ja leider häufig Opfer von DDOS Attacken und ist deshalb nicht immer erreichbar) gelöst oder zumindest deutlich gelindert werden, wenn eine genügende Anzahl von Seiten aufgesetzt wird. Continue reading

linksunten.indymedia.org-Archiv

Indymedia linksunten wurde am 25. August 2017 vom Bundesinnenminister verboten. Die Seite bleibt als Archiv erhalten. Die einzigen Archive der Bewegungen haben die Bewegungen selbst hervorgebracht und niemand wird unsere Geschichte erzählen, wenn wir es nicht selbst tun. Bewegungen müssen Spuren ihrer Leidenschaft für zukünftige Generationen hinterlassen, denn vergessene Kämpfe sind verlorene Kämpfe.

Indymedia linksunten was banned by the German Federal Minister of the Interior on the 25th August 2017. The website remains as an archive. The only archives of movements are made by the movements themselves, and nobody will tell our history unless we do it ourselves. Movements have to leave traces of their passion for future generations, because forgotten fights are lost fights.

Abajo y a la izquierda está el corazón — siamo tutti indymedia !
Harte Zeiten erfordern unabhängige Medien — vers beaux temps !

checkt linksunten.indymedia.org

Gerichtsstreit um Meinungsfreiheit: AStA verliert gegen Hochschule

kopiert von butenunbinnen.de

2016 hatte der AStA gegen die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr protestiert. Die Hochschule hatte damals ein Transparent verboten und jetzt vor Gericht Recht bekommen.

Das Bremer Verwaltungsgericht hat am Freitag im Streit um ein Plakat zwischen der Hochschule und dem Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zugunsten der Hochschule entschieden. Der AStA hatte aus Unmut über eine Kooperation der Bundeswehr mit der Hochschule ein Transparent mit der Aufschrift „Wir bilden zum Töten aus“ an einem Uni-Gebäude angebracht. Continue reading

Fensterscheiben bei Polizeigewerkschaft in Bremen eingeschlagen

Die GDP wurde in der Vergangenheit von Autonomen Gruppen u.a. dafür kritisiert, dass die als liberal geltende Gewerkschaft die Geldstrafe übernommen hat, die der Mörder von Oury Jalloh wegen „unterlassender Hilfeleistung“ zahlen sollte

kopiert von butenunbinnen.de

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag sämtliche Fenster der Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in der Bürgermeister-Smit-Straße in Bremen-Mitte eingeschlagen. Außerdem sprühten sie auf eine gegenüberliegende Hauswand mit schwarzer Farbe den Spruch „Polizei nicht reformierbar“ und ein Anarchiezeichen. Zeugen sahen laut Polizei gegen 2 Uhr mehrere vermummte Personen auf Fahrrädern flüchten. Die Polizei prüft nun, ob die Attacke politisch motiviert ist.
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Oury Jalloh: Doku-Podcast zum ungeklärten Mord!

Serie in fünf Teilen

Ein Asylbewerber aus Afrika verbrennt 2005 im Polizeigewahrsam. Der an Händen und Füßen Gefesselte habe sich selbst angezündet, behaupten die Beamten. 15 Jahre lang scheitert die Justiz trotz mehrfacher Anläufe daran, den Fall aufzuklären – und macht ihn damit zum Politikum.

checkt wdr.de

FDP macht ein auf AfD!

kopiert von weser-kurier.de

Sofortmaßnahmen beantragt
FDP will mehr Einsatz gegen Linksextreme

In Bremen kommt es immer wieder zu links motivierten Straftaten, konstatiert die FDP-Fraktion und spricht von einer „Hochburg des Linksextremismus“. Mit mehreren Anträgen wollen die Liberalen dagegen angehen.

Die Liberalen setzen sich für eine beim Staatsschutz angesiedelte Task Force ein.

Einen regelmäßigen Bericht des Senats zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gibt es in Bremen bereits, überschrieben ist er mit „Erhöhte Wachsamkeit“. Nach diesem Vorbild fordert die FDP-Fraktion nun auch einen Bericht über Linksextremismus. Continue reading

Taz-Recherche zu rechtsextremen Preppern.Zuflucht rechts außen

Die erste Nachricht ist eine praktische. Jörg K. tippt sie am 7. September um 6.21 Uhr früh. Er will haltbare Nahrung kaufen – solche, die auch Soldaten nutzen, mit vielen Kalorien, mindestens zwanzig Jahre haltbar. Er fragt, ob er für andere mitbestellen soll. Es ist das Jahr 2015, gerade sind Tausende Geflüchtete in Zügen aus Ungarn in Deutschland angekommen. Eine Woche zuvor hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt: „Wir schaffen das.“

Jörg K. will vorbereitet sein, wenn alles zusammenbricht. Er schreibt seine Nachricht in einer Chatgruppe auf Facebook, in der sich eine Handvoll Freunde austauschen. Von nun an besprechen sie dort, wie sie sich Vorräte anlegen und im Notfall gemeinsam kämpfen wollen. Der Ton wechselt dabei zwischen alarmiert und spaßhaft. Die Gruppe spricht darüber, wie sie sich Waffen und Munition besorgen, wo sie schießen üben können – und wohin sie sich zurückziehen, wenn der „Rassenkrieg“ ausbricht. So nennen sie das, was sie durch die Flüchtlingszuwanderung kommen sehen.

Die Planung läuft monatelang.
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Be Water Set Fire

Anonymer Interviewbericht mit einem Genossen in Minneapolis zum aktuellen Aufstand in den USA

Aus den USA erreichten uns eine schlechte Nachricht nach der anderen: Die Corona-Todesrate ist dort erheblich höher als in anderen Ländern. Ein größenwahnsinniger Präsident fordert die Bevölkerung dazu auf, sich Bleichmittel zu injizieren, rechte Milizen marschieren ungehindert in Parlamentsgebäude, um für die Wiedereröffnung von Geschäften zu demonstrieren und keiner leistete Widerstand. Dann plötzlich der alles auslösende Funke: der brutale Mord an George Floyd.
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capulcu: DIVERGE!

Band V: DIVERGE! – Abweichendes vom rückschrittlichen „Fortschritt“

Mitten in der Coronakrise ist unser fünfter Band aus der Reihe „Hefte zur Förderung des Widerstands gegen den Technologischen Angriff“ fertig geworden. Ihr könnt ihn hier oder bei capulcu.blackblogs.org herunterladen, bei capulcu als gedrucktes Heft bestellen oder bald in eurem Infoladen bekommen.

Die derzeitige Coronakrise macht ein Abweichen (engl.: diverge) von technokratisch vorgegebenen Pfaden nicht gerade leichter, aber umso notwendiger. Erschienen Ansätze der Verhaltensökonomie den meisten (zumindest hier in Deutschland) noch vergleichsweise subtil „zukünftig“, präsentieren sich derartige Methoden zum Bevölkerungsmanagement seit der Corona-Pandemie wie entfesselt.

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