Rechter Anschlag auf Restaurant in Ganderkesee?

kopiert von butenunbinnen.de

Feuer im alten Bahnhof in Ganderkesee: Polizei findet rechte Symbole

Flammen schlugen aus dem Dach als die Feuerwehr eintraf // Menschen wurden bei dem Brand im Restaurant nicht verletzt // Polizei schätzt Schaden auf 500.000 Euro

Der alte Bahnhof wird mittlerweile seit vielen Jahren als Restaurant genutzt. Trotzdem musste der Bahnverkehr während der Löscharbeiten vorübergehend unterbrochen werden.

Am frühen Mittwochmorgen hat in Ganderkesee im Kreis Oldenburg der alte Bahnhof gebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Gebäudes, das seit Jahren als Restaurant genutzt wird. Continue reading

Solidaritätserklärung für die von Repression betroffenen Genoss*innen

Die politische Verfolgung linker Strukturen und Aktivist*innen ist nichts Neues. Die Repression hat in den vergangenen Wochen und Monaten mit unzähligen Verfahren nach §129(a) gegen antifaschistische und linksradikale Strukturen einen neuen Höhepunkt erreicht.
Allein in diesem Jahr wurden mehrere verschiedene Gruppen und Zusammenhänge u.a. in Frankfurt, Leipzig, Hamburg und Berlin bzw. Athen mit §129(a) Verfahren überzogen.

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Castor: Mahnwachen entlang der Strecke

Entlang der möglichen Strecken des Atommülltransports von Nordenham bis nach Biblis wird es Mahnwachen geben. Bisher sind in Biblis, Nordenham (dort wo das Schiff anlandet), in Oldenburg, Bremen, Göttingen Aktionen geplant.

Für Menschen, die im Norden (Raum Oldenburg / Bremen) einen Schlafplatz benötigen, können sich gern bei [email protected] melden (geplant ist die private Unterbringung corona-konform in kleinen Gruppen).

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Fuck Nazis! Fuck Cops!

kopiert aus der Bullenpresse

Die Polizei stellte am Montagabend drei jugendliche Graffiti-Sprayer in der Östlichen Vorstadt. Unbekannte beschmierten zudem die Wand einer Turnhalle in Hemelingen großflächig.

Die Jugendlichen sprühten an Litfaßsäulen, Kartenhäuschen und Mauern im Bereich des Weserstadions Begriffe wie „Fuck Nazis“, „ACAB“ und „Anarchiezeichen“. Einsatzkräfte konnten das Trio vor Ort stellen und mit zur Wache nehmen, wo sie den Eltern übergeben wurden. Die Spraydosen wurden beschlagnahmt, eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt.

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„Prügelei nach ‚Nazis raus!‘-Rufen“

kopiert aus der Bullenpresse

Nachdem drei Personen in der Nacht zu Sonntag in der Bremer Altstadt lautstark antifaschistische Parolen riefen, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen der Gruppe und einem Passanten. Ein 39-Jähriger wurde dabei leicht verletzt.

Die drei Männer fuhren nachts mit ihren Fahrrädern durch die Sögestraße und riefen dabei laut „Nazis raus!“. Ein Ehepaar fühlte sich dadurch gestört und äußerte sich dementsprechend gegenüber dem Trio. Continue reading

Höckes feuchter Traum

kopiert von afdwatchbremen.com

Bahnhofskioske wie “Press & Books“, ermöglichen durch das Angebot extrem rechter Medien, die Normalisierung von Rechtsextremismus.

Zwischen Satire-Zeitschriften und der Jüdischen Allgemeinen, Magazine extrem rechter Verlage? Neonazistische Propaganda der NPD, auf Augenhöhe mit Süddeutsche und FAZ? Das was in den 90er Jahren für extrem rechte Netzwerke undenkbar war, ist inzwischen Normalität. Wer diese Normalität herstellt? Hunderte Bahnhofskioske, in den Händen einer Schweizer Aktiengesellschaft.

Wer glaubt, extrem rechte und neonazistische Printmedien aus Netzwerken der NPD, AfD und “Identitärer Bewegung (IB)“, sind im öffentlichen Raum schwer zu finden, irrt. Gleich drei Geschäfte der Buchhandels-Kette “Press & Books“, im Bremer Hauptbahnhof, bieten eine breite Auswahl von Magazinen extrem rechter Verlage. Inzwischen ist der massenhafte Verkauf derartige Magazine an zentralen und gut besuchten Spots der Innenstädte, bundesweit Normalität. In allen größeren Bahnhöfen und Flughäfen der Republik, hat das Unternehmen Filialen angesiedelt. Continue reading →

„Der Mythos der sauberen Baumwolle“

kopiert aus der taz

Mit rhetorischen Tricks kontert die Bremer Baumwollbörse Rassismus-Vorwürfe. Die eigene Rolle bei der Versklavung wird am World Cotton Day ignoriert.

Der Sklaverei ein Denkmal: Die Baumwollbörse hat eine aussagekräftige Fassade

Zum zweiten Mal veranstaltet die World Trade Organisation zusammen mit Partnern aus Handel und Industrie am 7. Oktober den internationalen World Cotton Day, und auch dieses Mal ist die Bremer Baumwollbörse beteiligt. Das Ziel dieser Veranstaltung wird auf der entsprechenden Website deutlich benannt: Es geht darum, dem schlechten Ruf der Baumwollindustrie und -produktion als umweltschädigend und ausbeuterisch durch eine massive proaktive Werbe- und Informationskampagne entgegenzutreten und die wirtschaftliche Nützlichkeit, soziale Verträglichkeit und ökologische Unbedenklichkeit der Baumwolle zu behaupten, um neue Kundenschichten und Investoren zu gewinnen. Continue reading

Berlin: Statement zur Verteidigung der Liebig34

Berlin. Erklärung, die während der Pressekonferenz von Liebig 34 am 6. Oktober verlesen wurde, bei der ein Vertreterin des Kollektivs vor laufenden Kameras in Gewahrsam genommen wurde.

In den vergangenen Jahren und vor allem Wochen wurden viele Sachen über die Liebig 34, das anarcha queer feministische Eckhaus an der Liebigstraße mit 30 Jahren Kollektivgeschichte, gesagt, berichtet, gemutmaßt. Jetzt, kurz vor dem offiziellen Räumungsversuch, werden wir selbst noch mal ein paar Sachen sagen.

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„Liebig 34 stays“

In Bremen Mitte beschmierten Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch eine Mauer vor einer Kirche mit politischen Parolen. Auch in Schwachhausen wurde die Grundstücksmauer einer Kirche besprüht. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Mittwochmorgen meldeten Zeugen, dass eine Mauer an der Weserpromenade, kurz vor der ersten Schlachtpforte auf Höhe der dortigen Kirche, besprüht wurde. Die Unbekannten hatten den Schriftzug „Fight Homophobia“, sowie Hammer und Sichel und ein Anarchiezeichen angebracht. In der Nacht zu Donnerstag bemerkte eine Streifenwagenbesatzung an einer Grundstücksmauer einer Kirchengemeinde in der Schwachhauser Heerstraße den Schriftzug „Liebig 34 stays“. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Bullenpresse

„Comandante Rodolfo“ – der Partisan aus Bremen

Ein Wehrmachtssoldat im italienischen Widerstand

hier gehts zum Feature: radiobremen.de

Die Reise auf den Spuren des Bremer „Comandante Rodolfo“ führt die Autorin Ulrike Petzold zu Partisanen und ihren damaligen Verstecken in den Bergen Liguriens, in italienische und deutsche Archive und zu Rudolf Jacobs Sohn.

Im Bahnhof des italienischen Dörfchens Framura an der ligurischen Küste klebt ein vergilbtes Plakat mit der Aufschrift: „In memoria di Rudolf Jacobs di Brema, della Wehrmacht, Partigiano a Sarzana“. Brema? Wehrmacht? Partigiano? Wer war dieser Bremer Soldat, der bei den italienischen Partisanen kämpfte und der in seiner Heimatstadt so gut wie unbekannt ist?
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