Auf nach Dresden! Die Mobilisierung läuft

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Am Mittwoch fand die erste Infoveranstaltung des Münsteraner Mobilisierungs-Bündnisses statt und schon ist einer unserer Busse komplett ausverkauft! Für die anderen beiden Busse aus Münster sind noch einige Tickets erhältlich, die ihr zum Preis von 20/25 Euro bei der nächsten Infoveranstaltung am Montag, den 31. Januar erwerben könnt. Am Mittwoch nutzen weit über 50 BesucherInnen die Gelegenheit sich über die Entstehung des “Dresden-Mythos”, den Naziaufmarsch und die Blockaden zu informieren.

Bereits am vergangenen Freitag trafen sich 30 Aktive des Bündnisses zur antifaschistischen Kneipentour und zogen gemeinsam durch Münsters Kneipen. Dort konnten wir gut für unsere Aktion werben, mit Leuten ins Gespräch kommen und auch das ein oder andere Bier zusammen trinken. Insgesamt haben wir in den letzten Wochen an die 10.000 Flyer verteilt und unzählige Plakate aufgehangen.

Die erste Diskussionsveranstaltung unseres Bündnisses diente der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Extremismustheorie, jenem Konstrukt, das von konservativer Seite bemüht wird, um rechts und links gleichzusetzen und somit konsequenten Antifaschismus zu diffamieren. Über 30 AntifaschistInnen aus unterschiedlichen Initiativen traten hier in die Diskussion.

In NRW mobilisieren noch viele weitere Antifa-Gruppen unter dem Namen „No Pasaran NRW“ nach Dresden. Falls ihr nicht aus Münster kommt, aber nach Dresden wollt, dann infomiert euch beim Antifa-Bündnis über Infoveranstaltungen und Busse.

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Searchlight Februar bis April 2011

Zusammen mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland und dem AStA der FH veranstalten wir auch 2011 unsere monatliche Veranstaltungsreihe „Searchlight“. Die nächste Termine im Februar, März und April.

* 24. Februar: Männlichkeiten im Rechtsextremismus mehr…

* 17. März: Eine Bilanz der Sarrazin-Debatte mehr…

*14. April: NS-Täter_innen vor Gericht mehr…

Die Reihe wird im Mai/Juni fortgesetzt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Mitglieder der rechten Szene erhalten keinen Zutritt.

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Wochenendseminar zur Kritischen Theorie

“Adorno hat gesagt…”

“Adorno hat gesagt…” – ein Satz, der einem/r mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in einer politischen Diskussion begegnen kann. Adorno und Horkheimer sind Institutionen geworden und ein beliebtes autoritäres Argument. Allerdings ist es schwierig, die sogenannte Kritische Theorie einzuordnen oder mit Inhalten, neben „Allgemeinplätzen“, zu füllen. Viel bewegt sich im Dunstkreis der Kritischen Theorie und der Output selbiger ist auch nicht nur die pessimistische Einschätzung, “(e)s gibt kein wahres Leben im Falschen”.

Das Wochenendseminar richtet sich an Einsteiger_innen, die die Kritische Theorie näher kennen lernen wollen. Gemeinsam erarbeiten wir uns Einblicke in die Entstehung und Weiterführung dieser gesellschaftskritischen Theorie. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der gemeinsamen Bearbeitung von Basistexten und Schlüsselbegriffen sowie dem Versuch, gemeinsam einen aktuellen Bezug zu erstellen.

Samstag 22.01.2011, 11:00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag 23.01.2011, 11.00 Uhr bis 18:00 Uhr


Club Courage // Friedensstraße 42 //Münster

Da die Zahl der Teilnehmer_innen begrenzt ist, bitten wir um eine Anmeldung unter

    bildungsinitiative-muensterland [ätt] no-log.org

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No pasaran! Auf nach Dresden

Wie schon 2010 mobilisieren auch im Februar 2011 antifaschistische Gruppen aus NRW gemeinsam nach Dresden. Dort wollen wir das wiederholen, was schon einmal funktioniert hat: Europas größten Naziaufmarsch mit vielfältigen Blockaden zu verhindern. Alle Informationen zu Anreise, Ticketverkauf und Infoveranstaltungen in NRW erhaltet ihr ab sofort auf der Mobiseite des „No pasaran“-NRW-Bündnisses. Dort könnt ihr auch den Aufruf „Nazis blockieren – Extremismusquatsch und Opfermythen bekämpfen“ lesen.

Mobilsierung aus Münster

In Münster hat sich nun das „Münsteraner Bündnis ‚Dresden Nazifrei'“ gegründet, das spektrenübergreifend möglichst viele Antifaschistinnen und Antifaschisten nach Dresden mobilisieren möchte. Die Antifa Linke Münster ist Teil dieses lokalen Zusammenschlusses, dessen Resolution ihr hier lesen könnt.

Das Bündnis organisiert einige Veranstaltungen, bei denen ihr Bustickets erwerben könnt:

Links, Rechts, Alles dasselbe?
Veranstaltung zur Kritik der Extremismustheorie
Mittwoch, 19. Januar 2011 / 19.00 Uhr / Kulturkneipe F24 / Frauenstraße 24

Let`s block them again!

Zentrale Mobiveranstaltung mit allen wichtigen Infos
Mittwoch, 26. Januar 2011 / 19.00 Uhr / Kulturkneipe F24 / Frauenstraße 24
und
Montag, 31. Januar 2011 / 19.00 Uhr / Kulturkneipe F24 / Frauenstraße 24

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Antifa-Print #6 erschienen

Die 6. Ausgabe unserer kleinen Flugschrift „Antifa-Print“ ist endlich fertig geworden. In der Ausgabe könnt ihr u.a. einen Bericht über die Nachttanzdemo und den Aufruf des „No Pasaran“-Bündnisses für die Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011 lesen.

Ihr könnt das Antifa-Print #6 hier herunterladen (pdf).

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Searchlight im Dezember

Vergessene Opfer. Die NS-Politik gegen so genannte Asoziale

Im Vergleich zu anderen Opfergruppen der nationalsozialistischen Ausgrenzungs- und Vernichtungspolitik erfahren die so genannten Asozialen noch immer wenig Beachtung. Als „asozial“ wurden während des Nationalsozialismus die unterschiedlichsten sozialen Randgruppen verfolgt und in KZ`s, Gefängnissen und Arbeitshäusern interniert. In den Konzentrationslagern wurden sie mit einem schwarzen Winkel gekennzeichnet. Als „asozial“ galten Bettler, Arbeitslose, Obdachlose, Prostituierte, Homosexuelle, sozial unangepasste Jugendliche und andere an bürgerlichen Wertevorstellungen nicht angepasst lebende Personen.
Besonders Frauen traf eine doppelte Diskriminierung: Als „asozial“ diskriminierte Frauen wurden aus den unterschiedlichsten „Gründen“ in KZ`s inhaftiert. Dabei war die Stigmatisierung der Frauen stark sexualisiert, ihnen wurde Prostitution oder ein liederlicher Lebenswandel vorgeworfen. Gerade diese als asozial geltenden Frauen waren es die von der SS zur Sex-Zwangsarbeit in den Lagerbordellen gezwungen wurden.
Als sozial unangepasst geltende Jugendliche aus Einrichtungen der Fürsorge oder Jugendliche, deren Eltern als AlkoholikerInnen oder aus anderen Gründen als „asozial“ galten, wurden in den Jugendkonzentrationslager Moringen und Uckermark eingesperrt. Die Charakterisierung von normabweichendem Verhaltens als „asozial“ ermöglichte dem sozialdarwinistischen Rassismus eine Differenzierung innerhalb der „Volksgemeinschaft“ und somit den Ausschluss so genannter „Minderwertiger“ aus dem „Volkskörper“.
Der Vortrag zeichnet die Verfolgung der so genannten Asozialen im Nationalsozialismus nach und versucht dabei auch deren Vorgeschichte und Kontinuitäten in den Blick zu nehmen. Auch die gesellschaftliche Funktionsweise der Ausgrenzung und Stigmatisierung sozialer Randgruppen soll analysiert werden.

Donnerstag, 16. Dezember 2010 // 20.00 Uhr
Club Courage // Friedensstraße 42 // Münster

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Dresden, Februar 2011 – Auf ein Neues: No Pasaran!


Bald ist es wieder soweit. Neonazis aus ganz Europa wollen ihren jährlichen Großaufmarsch in Dresden durchführen.
Nach dem sie im letzten Jahr schon grandios gescheitert sind, mobilisieren bundesweit antifaschistische und zivilgesellschaftliche Zusammenhänge nach Dresden, um den Nazis auch dieses Jahr eine empfindliche Niederlage zu bereiten.

No Pasaran!
Unter dem Slogan „No Pasaran!“ hat sich ein bundesweites Antifa-Bündnis zusammengefunden, welches eine radikale Kritik am bürgerlichen Gedenken und dessen Anschlussfähigkeit für die Nazis formuliert. Im Rahmen dieses Bündnisses gibt es auch wieder den Zusammenschluss „No Pasaran NRW“, dem auch wir als Antifa Linke Münster angehören. Gemeinsam mit unseren GenossInnen werden wir wieder breit nach Dresden mobilisieren.

Dresden Nazifrei

Außerdem gibt es noch das Bündnis Dresden Nazifrei, welches, wie im letzten Jahr, zu Massenblockaden gegen den geplanten Naziaufmarsch aufruft. Am 11.12. wird es von Dresden Nazifrei in Dortmund eine Regionalkonferenz-West geben, bei der es u.a. um Fragen der Rechtshilfe, Zivilen Ungehorsam, ein Blockadetraining sowie den Stand der Mobilisierung geht. Samstag 11. Dezember 2010, 11-18 Uhr, Ort: ver.di-Haus in Dortmund (Königswall 36, direkt am Hauptbahnhof)

Antifa-Konferenz ConnACT
Ebenfalls mit Blick auf Dresden (aber auch auf NRW-Aufmärsche wie Stolberg und Dortmund) findet am 14./15. Januar 2011 die Antifa-Konferenz „ConnACT! – Von der Vernetzung zur Aktion“ in Köln statt. Die Konferenz möchte Raum für die Diskussion antifaschistischer Strategien sowie für Vernetzung und gegenseitiges Kennenlernen bieten.

Cooming soon…
In den nächsten Tagen und Wochen werdet ihr auf unserer Homepage immer wieder neue Infos zum Stand der Dinge, unserer geplanten Infoveranstaltung, Bussen aus Münster usw. finden.
Also, haltet die Augen auf und: kommt mit nach Dresden!

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ConnACT! – Von der Vernetzung zur Aktion

antifakonferenz
Antifaschistische spektrenübergreifende Konferenz im Januar 2011

Wann: 14./15. Januar 2011
Wo: Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln

Warum diese Konferenz?

Viele Gruppen und Personen, die in Nordrhein-Westfalen antifaschistische Politik machen, haben bereits in der einen oder anderen Weise miteinander zu tun gehabt: Wir sind uns in lokalen Bündnissen begegnet, haben uns bei der Vorbereitung überregionaler Anti-Nazi-Aktivitäten kurzgeschlossen oder sind gemeinsam im nordrhein-westfälischen Bus-Konvoi im Februar 2010 nach Dresden gefahren. Den Rahmen für eine gemeinsame Diskussion gab es bisher kaum. Deswegen möchten wir antifaschistische Gruppen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Parteien, Gewerkschaften und interessierte Einzelpersonen einladen, mit uns gemeinsam Strategien und Perspektiven für das Jahr 2011 zu diskutieren. Continue reading

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Keine Abschiebungen nach Kosovo und Serbien!

Gemeinsame Pressemitteilung von Antirassistische Initiative Münster, Emanzipatorische Antifa Münster, Antifaschistisches Netzwerk Münster- und Osnabrückerland, Antifaschistische Linke Münster, AStA der Fachhochschule Münster

Am Dienstag den 07. Dezember soll eine weitere Sammelabschiebung per Charterflug von Düsseldorf in den Kosovo stattfinden; zwei Tage später am Donnerstag, den 09. Dezember eine weitere nach Serbien. Unter den Betroffenen sind auch Roma, Ashkali und Ägypter_innen, welche als Minderheiten dort systematische Diskriminierungen, gewaltsame
Übergriffe und gesellschaftlicher Ausschluss erwartet. Während die Nachricht über abgeschobene Roma aus Frankreich in der bundesdeutschen Öffentlichkeit für Aufsehen und Empörung sorgte, gerät in den Hintergrund, dass seit Sommer 2009 rund 10.000 seit langem in Deutschland lebende Roma und andere Minderheiten aus dem Kosovo permanent von der Abschiebung bedroht sind.

Nach zahlreichen bereits erfolgten Sammelabschiebungen hat das Land NRW nun anerkannt, dass die Lebensbedingungen der oben genannten Minderheiten im Kosovo und Serbien zumindest „weiterhin schwierig“ sind und hat am 01.Dezember für den Winter (bis zum 31.03.2011) einen Abschiebungsstop erlassen. „Ein kleiner erster positiver Schritt, der aber gleichzeitig im Detail scharf zu kritisieren ist“, beurteilt Friederike Rosenthal, antirassistische Aktivistin und Roma-Unterstützerin aus Münster. „Denn von der vorübergehenden Aussetzung der zwanghaften Rückführungen sind sogenannte ‚Straftäter_innen‘, die zu mehr als 50 Tagessätzen verurteilt wurden, ausgenommen und können sogar von ihren Familien getrennt werden. Hier wird versucht, die betroffenen Gruppe zu spalten. Die Situation von Roma und anderen Minderheiten im Kosovo und in Serbien ist menschenrechtlich unzumutbar und da hat es keine Rolle zu spielen, ob jemand hier mit Gesetzen in Konflikt geraten ist. Menschenrechte gelten für alle.“

Auch wenn die Passagierlisten der beiden Abschiebeflüge sich durch den NRW-Erlass verkleinern, so finden sie ahrscheinlich trotzdem statt. Schließlich gilt der Abschiebestop für Minderheiten nur für NRW, nicht aber für andere Bundesländer. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen zum Beispiel zeigte sich darüber enttäuscht: „Die Aussetzung von Abschiebungen der Roma-Minderheiten wäre gerade in den Wintermonaten ein wichtiges Signal gewesen, dass Menschen nicht in die elenden und unmenschlichen Zustände im Kosovo und Serbien abgeschoben werden“. Der Flüchtlingsrat weist weiter darauf hin, dass es „freilich ein kaum auflösbarer Widerspruch und Zynismus wäre, wenn nur die örtlichen nordrhein-westfälischen Ausländerbehörden aus Rücksicht auf die schwierige Situation der ethnischen Minderheiten in Serbien und im Kosovo angewiesen würden, Abschiebungen auszusetzen, während die nordrhein-westfälische Zentrale Ausländerbehörde in Bielefeld und die nordrhein-westfälische Polizei weiterhin in Amtshilfe die Abschiebung der Roma-Minderheiten in das Kosovo und nach Serbien für ganz Norddeutschland organisiert und durchsetzt“. Die Landesregierung in NRW ist seitens des Flüchtlingsrates daher aufgerufen, sofort für eine Klarstellung zu sorgen.

„Aus diesen humanitären und politischen Gründen geben wir auch hier in NRW keine Ruhe. Unsere Solidarität gilt allen Flüchtlingen“, so die Unterstützerin Rosenthal. Pro Asyl Geschäftsführer Bernd Mesovic hatte anlässlich der letzten Innenministerkonferenz in Hamburg die Lage auf den Punkt gebracht: „Roma und andere Minderheiten brauchen eine sichere Lebensperspektive in Deutschland!“

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Nazis wollen Samstag in Dortmund marschieren

Für Samstag, den 4. Dezember, rufen die Dortmunder Neonazis zu einer „Demonstration für Meinungsfreiheit in Dortmund“ auf. Anlass ist eine Reihe von polizeilichen Maßnahmen gegen die Dortmunder Neonaziszene in der vergangenen Woche. Dortmunder Antifas mobilisieren zu Gegenaktivitäten: Continue reading

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