– Für die Freiheit – Filmabend in Gedenken an antifaschistischen Kampf und Soziale Revolution in Spanien 1936

1936 schien der Vormarsch des Faschismus in Europa unaufhaltsam. Doch im Gegensatz zu Deutschland wo es keine Bürger*innenkrieg der Arbeiter*innenbewegung(en) gegen den Faschismus gab, kam es in Spanien genau dazu.
Dabei ging es Anarchist*innen und auch freiheitlichen Kommunist*innen/ Sozialist*innen in Spanien nicht nur darum den Faschismus zu besiegen. Sie wollten ein Ende von Unterdrückung und Ausbeutung.

Der Staat verlor an vielen Orten seine Macht, selbstverwaltete Kollektive entstanden und in vielen Industriebetrieben übernahmen die Arbeiter*innen die Kontrolle.
Das konnten Staat und autoritärer Kommunismus/Sozialismus nicht zu lassen…
Trotz Bedrohung durch den Faschismus setzten sie massive Ressourcen ein um die Hoffnung auf Freiheit niederzuschlagen.
Der Film wird die Geschehnisse rund um die Revolution 1936 anhand der Geschichte einer englischsprachigen Anarchist*in/ libertären Kommunist*in nachzeichnen, die aufbrach um die Kämpfe in Spanien zu unterstützen.
Wenige Menschen außerhalb Spaniens erinnern sich noch an die Ereignisse… Angesichts einer massiv erstarkenden faschistischen Bewegung in Europa ist es aber um so wichtiger aus den Fehlern und Erfolgen der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen. Im Anschluss an den Film besteht daher die Möglichkeit zu weitergehenden Diskussionen.

Überraschungsfilm (in Englisch)
14.07. um 18.00 Uhr vor der Cafete von GB

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Veganismus – Zwischen Lifestyle und politischer Praxis

Der Veganismus erfreut sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit. Es gibt vegane Magazine, Restaurants, und vegane Köche reden in Talkshows über Essen und manchmal sogar über Ethik. Im Vortrag soll der Blick auf die verschiedenen Legitimationen und Strömungen des heutigen Veganismus gerichtet werden. Dabei werden sie insbesondere im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Funktion oder gar ihr gesellschaftskritisches Potential betrachtet.

Bei guten Wetter wollen wir parallel zum Vortrag (vegan) grillen. Jede*r, die*der sich beteiligen will sollte was mitbringen.

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18.Juni nächste Küfa

Küche für alle:
Gegen Hunger und Kapitalismus! Für die Anarchie*!

Viele Menschen können sich das Essen an der Uni (insbesondere nach der Preiserhöhung des Akafö) nicht mehr regelmäßig leisten. Und auch in der restlichen Gesellschaft ist gutes (veganes**) Essen nicht für alle erschwinglich. Dagegen wollen wir mit unserer monatlichen veganen Küfa*** in Gebäude GB ein Zeichen setzen.
„Küfa“; das heißt Küche für alle. Deshalb nehmen wir auch kein festes Geld für das Essen, das wir verteilen, sondern versuchen es durch freiwillige Spenden zu finanzieren. Selbstverständlich reicht uns das noch nicht.
Wir möchten uns nicht für günstigere Essenspreise einsetzen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft in der es genug (veganes) Essen für alle gibt und zwar umsonst!
Wenn ihr das auch wollt, einfach nur die Preiserhöhung des Akafö satt habt, es euch nervt das es kaum veganes Essen an der Uni gibt oder ihr einfach nur Hunger habt: Kommt zu unserer veganen Küfa vor der Cafete von GB.
Nächster Termin: Donnerstag der 18.Juni von 11.45 bis 14.15 (oder eventuell früher wenn alles verteilt ist.)
Es gibt: Falafel im Fladenbrot mit Salat und 2 Saucen.

* Der Begriff Anarchie kommt aus dem Altgriechischen und beschreibt einen gesellschaftlichen Zustand ohne Herrschaft.
** Essen ohne Bestandteile tierischen Ursprungs wie Fleisch, Milch, Honig etc.
*** Wir verteilen ausschließlich veganes Essen, weil wir uns sowohl gegen die Unterdrückung und Ausbeutung des Menschen, als auch die anderer Tiere einsetzen. Außerdem sind die ökologischen Auswirkungen von tierischen Produkten (z.B. deren CO2 Bilanz oder Flächenverbrauch) im Vergleich zu nicht-tierischen enorm.

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„Aktion Blaues Wunder“

Anscheinend haben einige antiauthoritäre Aktivist*innen Flyer bei der Blaupause verteilt, die Aktion finden wir gut und möchten sie hier dokumentieren:

„Am 6.6. verteilten Aktivisten des ASTA – Aktion gegen Staat, Terror und Ausbeutung auf dem 50-jährigen Jubiläum der Ruhr Universität Flyer. In diesen wiesen sie zum einen auf die Teilnahme rechter Burschenschaften am Unifest, und Politikverbote auf selbigem hin. Zudem wurde über die rassistische Politik von Bochums Oberbürgermeisterin Otillie Scholz hingewiesen, die ebenfalls am Festakt teilnahm.

Im Folgenden dokumentieren wir den Flyer:

Refugees Welcome!

Die Oberbürgermeisterin von Bochum, Ottilie Scholz unterzeichnete kürzlich einen Brief der Ruhrgebiets OB´s an die Ministerpresidentin von NRW, Hannelore Kraft, in dem diese die Abschaffung der Einzelfallprüfung bei Flüchtlingen auszusetzen, selbst wenn es sich um besonders schutzbedürftige Menschen handelt oder dadurch Familienbünde zerissen werden um diese schneller abschieben zu können.

Damit wird der Mythos der sog. „Wirtschaftsflüchtlinge“ bestärkt und rassistischer und rechtspopulistischer Hetze Vorschub geleistet.

Abschiebungen nehmen den Menschen ihr Recht auf Bewegungsfreiheit. Wer Menschen Abschiebt nimmt Aarmut, Verfolgung und Tod dieser Menschen bewusst in Kauf! Jede Abschiebung ist rassistisch!

Wir als freiheitsliebende Menschen wollen nicht mit OB Scholz feiern!

Kein Mensch ist illegal, Grenzen überwinden!

Vorsicht! Radikale Inhalte! Weiterlesen verboten!

In letzter Zeit bemüht sich die Ruhr Universität unangenehmen politischen Gruppen die Arbeit zu erschweren. Während reaktionäre Burschenschaften und bürgerliche Parteien auf dem Unijubiläum wilkommen sind werden Menschen die sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung einsetzen ausgeschlossen. Einerseits werden Linksradikale durch die Gleichsetzung mit Rechten verunglimpft, andererseits werden teilweise rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Burschenschaften auf der Festmeile toleriert. Damit bekennt die RUB Farbe: Braun!

Für einen konsequenten Antifaschismus!

ASTA – Aktion gegen Staat, Terror und Ausbeutung

Quelle

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Alles ist politisch! Farbe bekennen gegen die Ruhr-Uni!

Erklärung der schwarzen Ruhr-Uni zur Repression gegen politischen Gruppen an der RUB

In den letzten Wochen sind die Verbotsmaßnahmen gegen politische Gruppen an der Ruhr-Uni wieder zum Thema geworden. Grund hierfür sind die Aktionen des „Unterstützungskreis Politikverbot“ und mehrere Berichte in der BSZ zum Thema. Es ist unklar, ob es sich bei dem „Unterstützungskreis Poliktverbot“ um eine Satire handelt oder es wirklich eine Gruppe von Leuten, außerhalb der Univerwaltung, gibt, die gegen Politik auf dem Campus vorgehen möchten.
Dass die Univerwaltung hinter der Aktion steckt scheint aber unwahrscheinlich. Diese nutzt andere Mittel um politische Aktivitäten an der Uni zu unterdrücken.

Das Problem heißt Univerwaltung

Eine Gruppe die Flyer für ein Politikverbot verteilt und dabei Veranstaltungen stört ist vielleicht ärgerlich, sie hat aber nicht die gleiche Macht ein Politikverbot durchsetzten wie die Univerwaltung.
Durch den letzten Artikel der BSZ wird deutlich, dass auch andere politische Gruppen massive Probleme bekommen wenn sie Räume an der Uni nutzten wollen.
In ihm zitiert der SDS die Univerwaltung, die angibt, dass nur „registrierte“ Gruppen Räume bekommen, eine Registrierung aber nicht mehr möglich sei.
Als Anarchist*innen lehnen wir es ab uns registrieren zu lassen, dies ist ein eindeutiges Mittel der Überwachung und Kontrolle. Dass die Möglichkeit zur Registrierung und somit der formelle Weg Räume für politische Veranstaltungen zu beschaffen nicht mehr besteht, zeigt dass die Aufgabe der Universität als Institution in unserer Gesellschaft nicht die Schaffung von Freiräumen ist. Ihre Hauptaufgabe ist es verwertbare Arbeitskräfte für den (kapitalistischen) Markt zu produzieren und uns so zu erziehen und unter Kontrolle zu halten, dass wir nicht gegen Herrschaft und Ausbeutung aufbegehren.
Mehr zu diesem Thema findet sich in unserer Broschüre „Herrschaftsinstitution Hochschule“. Uns ist klar: Solange die Universität als Herrschaftsinstitution und die Unileitung/verwaltung als über uns bestimmende Autoritäten bestehen, wird sie versuchen unser Engagement für eine freie Gesellschaft zu verhindern.

Gesinnungsausschlüsse beim Uni-Jubiläum

Nicht nur während des regulären Universitätsbetriebes finden Versuche seitens der Unileitung statt ihr unangenehme Aktivitäten und Meinung zu unterdrücken. Bei der Blaupause können Anarchist*innen/ „Linksextremist*innen“ nach der Streckenordung von der „Festmeile“ verwiesen werden. Der bloße Verdacht „linksextrem“ zu sein, zum Beispiel auf Grund des Aussehens, reicht bereits aus um ausgeschlossen werden zu können:
„2. Der Veranstalter duldet keine … links-, ausländer- und rechts*extremen* … Tendenzen. Daher können Personen, die insbesondere von ihrem äußeren Erscheinungsbild in Zusammenhang mit ihrer politischen Einstellung den Eindruck einer solchen extremen Haltung erwecken, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. […] Weiterhin können Personen, die eine solche extreme Haltung durch Fahnen, Propagandamaterial oder Ausrufe darstellen, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. (2. § – https://www.blaupause-rub.de/haus-und-streckenordnung-1)“

Die Extremismustheorie: Freiheitsliebende Menschen werden mit Nazis gleichgesetzt

Die Uni verwendet hier die Extremismustheorie. Diese definiert alle Menschen, die vermeintlich oder tatsächlich die Demokratie Ablehnen als „Extremist*innen“. Sie setzt Anarchist*innen, die Herrschaft, Ausbeutung und Menschenfeindlichkeit ablehnen mit Nazis gleich die Menschenfeindlichkeit und Unterdrückung propagieren. Die Extremismustheorie ist unwissenschaftlich und ihr Hauptzweck ist die Legitimation der Verfolgung von Menschen, die gegen die bestehende Herrschaftsordnung aufbegehren.

Burschenhaften bei der Blaupause: Ein klares Zugeständnis an rechte Eliten

Während freiheitlich gesinnte Menschen von der Blaupause ausgeschlossenen werden können,
haben die reaktionären Burschenschaften, Corps und Verbindungen Tische bei der Blaupause erhalten.
Diese studentischen Verbindungen verbreiten rassistisches, sexistisches und nationalistisches Gedankengut. Einige deutsche Burschenhaften haben auch Kontakte und Mitgliederüberschneidungen mit nationalsozialistischen Gruppen. Sie stellen so oft ein wichtiges Bindeglied zwischen rechten Eliten im Staat/ der restlichen Gesellschaft und organisiertem Faschismus dar. Mehr Infos zu den Verbindungen hier.
Antifaschistischer Widerstand geht nur ohne die Institutionen des „demokratischen“ Staates, weil diese nur gegen faschistisches Gedankengut vorgehen solange es nicht ihren Interessen dienlich ist.
Wir fordern alle Menschen mit freiheitlicher Einstellung auf Farbe zu bekennen gegen die Ruhr-Uni.
Angesichts unzähliger Anschläge auf Geflüchtetenlager, der Toten durch die Abschottung der EU-Ausgrenzen und dem Erstarken von faschistischen Bewegungen wie PEGIDA dürfen wir die Toleranz gegenüber menschenfeindlichen Einstellungen der bürgerlichen Mitte nicht länger hinnehmen. Wir müssen Faschismus, Rassismus und Nationalismus mit aller Kraft bekämpfen!

Meinungsfreiheit? Müssen wir schaffen und verteidigen!

Jede Regierung, jeder Staat, jede Unileitung die in der Lage ist unsere Rechte zu schützen, kann uns diese auch wieder wegnehmen. Dass die Unileitung dazu bereit ist, zeigt das Verbot der Meinungsäußerung bei der Blaupause und die Verbote politischer Veranstaltungen.
Der einzige Weg die Sicherheit zu haben, dass wir uns frei äußeren können ist die Schaffung dezentraler Netzwerke von Menschen und Gruppen, die ohne Hierarchie funktionieren.
Wir brauchen nicht nur die Freiheit unsere Meinung zu sagen, wir brauchen auch die Kontrolle über unsere Leben zurück, damit wir auch gemäß unserer Meinungen handeln können!
Diese Netzwerke sollten die Aufgaben übernehmen, die bisher hierarchische Strukturen für sich vereinnahmen und gleichzeitig in der Lage sein Angriffe von Institutionen wie der Univerwaltung abzuwehren.

Freiheit schaffen heißt Widerstand leisten

Wenn wir eine wirklich freie Gesellschaft aufbauen wollen müssen wir mit Angriffen durch die Hierarchien und Autoritäten der bestehenden Gesellschaft rechnen. Deshalb ist es wichtig nicht nur eigene selbstverwaltete Strukturen aufzubauen, sondern die Funktion der uns unterdrückenden Institutionen aktiv zu stören um Freiräume für eigenes Handeln zu schaffen.

Was wir als nächstes vorhaben: Reclaim the campus!

Unsere Strategie ist unsere Inhalte mehr an öffentlichen Orten zu verbreiten und wieder politisches Leben auf den Campus zu bringen. Als nächste Aktionen/ Veranstaltungen wird es
am 22.05 unserer erstes veganes Do it Yourself Grillen vor HGB geben.
Damit wollen wir den Grillverboten und der Vertreibung studentischen Lebens durch die Uni Widerstand leisten. Es bietet auch die Möglichkeit gemeinsam über weitere Aktionen gegen die Unileitung zu diskutieren.
Am 2. Juni wird es vor der Cafete von GB einen Bastelworkshop geben in dessen Anschluss wir den Campus verschönern wollen (mehr Infos hier).
Wenn ihr euch über weitere Aktionen informiert werden wollt schaut regelmäßig auf unseren Blog
oder lasst euch per Mail an schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net auf unseren Newsletter eintragen.

Machen wir uns gemeinsam auf zum Widerstand gegen die Universität und für ein freies Leben!

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