Crowdfunding Kampagne für ein Anarchistisches Zentrum Dortmund mit Buchladen Black Pigeon gestartet!

Liebe Menschen die Genoss*innen des libertären Buchladens Black Pigeon in Dortmund, welche uns schon sehr lange unterstützen, brauchen jetzt unsere Unterstützung für ein anarchistisches Zentrum in Dortmund:

Checkt: https://www.startnext.com/azentrumdo

Worum geht es in dem Projekt?

Wir halten den Anarchismus für eine wunderbare Idee, die wir verbreiten wollen. Anarchismus hat entgegen üblicher Vorurteile nichts mit dem Recht des Stärkeren, Chaos und Krawallen zu tun, sondern ist die Idee einer herrschaftsfreien Gesellschaft, in der niemand über den anderen bestimmen und herrschen soll. Eine Gesellschaft, die ihre Basis in freier Vereinbarung und gegenseitiger Hilfe hat, anstatt Vereinzelung und Konkurrenz.
Unser Buchladen soll dabei die Ideenwelt des Anarchismus verbreiten und gleichzeitig ein Ort der praktischen Umsetzung dieser Idee sein.
Der neue Laden soll dabei mehr als nur ein reiner Buchaden sein. Wir möchten einen Ort erschaffen, der dazu einladen soll in angenehmer Atmosphäre zu verweilen, sich zu treffen und zu unterhalten – unabhängig von Kaufrausch und Konsumzwang. Wir möchten Raum bieten für unterschiedliche Veranstaltungen wie Vorträgen, Lesungen, Workshops und Liedermacher*Innen-Abende. Darüber hinaus wollen wir auch die Möglichkeit bieten Räumlichkeiten für Gruppentreffen und Infrastruktur wie Beamer, Druckmöglichkeiten,etc. zu nutzen.
Natürlich könnt ihr auch weiterhin Bücher bei uns kaufen und bestellen – in Zukunft dann mit einem erweiterten Bestand und einem zunächst kleinen Angebot an fairen, veganen Produkten.
Wir wollen mit unserem Projekt das politische und kulturelle Leben in der Nordstadt, von unten organisiert, bereichern.
Es soll ein Freiraum für all die Menschen entstehen, die sich abseits von Parteipolitik organisieren möchten, neugierig gegenüber anarchistischen Ideen sind und generell Menschen, die sich von antiautoritären Ideen angesprochen fühlen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen einen Treffpunkt zum Chillen, Lesen, um sich auszutauschen und zu diskutieren schaffen.

Außerdem wollen wir eine Infrastruktur aufbauen, um sich politisch zu organisieren.

Bei uns ist jeder Mensch herzlich willkommen, der sich von unseren Ideen angesprochen fühlt, offen für emanzipatorische, herrschaftskritische Gedanken ist oder einfach nur mal den Laden kennenlernen möchte.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Da wir über nicht soviel Geld zu Verfügung und der Laden von einem Kollektiv ehrenamtlich betrieben wird, sind wir auf eure Spenden und Mithilfe angewiesen um das Projekt zu realisieren.
Wenn du also unser Projekt gut findest, würden wir uns über eine Spende freuen. Cool wäre es auch, wenn du dieses Projekt weiterverbreitest.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, brauchen wir Geld vorallem für die Einrichtung des Ladens, d.h eventuelle Renovierungskosten sowie Möbilierung und die geplante Erweiterung des Sortiments (größeres Büchersortiment, mindestens ein Regal mit veganen Produkten).
Auch wollen wir die Infrastruktur ausbauen z.B. mit günstigen Druckmöglichkeiten, kostenlosem Beamerverleih und Ähnlichem.
Für die Planungssicherheit des Projekts sollte auch schon die Miete für die ersten Monate sichergestellt sein.

Wer steht hinter dem Projekt?

Schon länger hatten wir die Idee einen anarchistischen Buchladen zu gründen und 2014 war es dann endlich soweit. Zu dritt und mit der Hilfe einiger Unterstützer*Innen konnten wir in kleinerem Rahmen unsere Vorstellungen im Projekt “ConcordiArt”, einem kreativen Kaufhaus am Borsigplatz in der Dortmunder Nordstadt, umsetzen.
Inzwischen sind wir ein Kollektiv von ca. 6 Leuten, die den Buchladen regelmäßig betreiben und haben einen kleinen, aber festen Kundenstamm gewonnen. Wir sind ein bunter Haufen hauptsächlich von Schüler- und Student*Innen und uns eint das Ziel anarchistische Ideen zu verbreiten und mit deren Umsetzung an einer freieren und gerechteren Welt zu arbeiten.
Wir sind voller Vorfreude den nächsten Schritt mit unserem Projekt zu gehen und euch in neuen Räumlickeiten mit erweitertem Angebot begrüßen zu dürfen! 🙂

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Für ein Leben in Freiheit für alle – Aufruf zum anarchistischen Block auf der Antirademo am 14.11



Die schwarze Ruhr-Uni ruft zu einem anarchistischen Block bei der „Migration is not a Crime“ Demo am 14.11 auf. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr vor dem Bochumer Hauptbahnhof.

Es ist Kalt in Deutschland

Es ist kalt geworden in Deutschland. Es gibt rassistische Demonstrationen und Angriffe, Brandanschläge auf Flüchtlingsheime.
Gleichzeitig gab es im Sommer in vielen Städten eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität für tausende Menschen, die nach Deutschland kamen. Viele Menschen begannen sich in Initiativen zu organisieren und zu helfen, in Deutschland und auch entlang der Balkanroute. Viele Geflüchtete schafften es, die sich ihnen bietende Gelegenheiten zu nutzen und die Festung Europa in großer Zahl zu betreten. Die Mechanismen, mit denen insbesondere Deutschland seit Jahren versucht, Refugees fernzuhalten, wie z.B. das Dublin-Abkommen, wurden faktisch außer Kraft gesetzt.
Die Bundesregierung knickte in dieser Situation nicht nur vor der Realität ein und erklärte die nicht absicherbaren Grenzen für offen, sondern verkaufte Deutschland auch als “Willkommensweltmeister”, auch wenn die andauernden Gesetzesverschärfung im Asylrecht eine andere Sprache sprechen.
Jetzt aber führen die politischen Verantwortlichen einen massiven Angriff auf Geflüchtete, das Rechte auf Asyl und die Bewegungsfreiheit.

Grenzkontrollen, Ausweitungen der sicheren Herkunftsländer, Gutscheinsysteme statt Bargeld in den meisten Bundesländern, unangekündige Massenabschiebungen, Ausweitung der Abschiebehaft, das alles kommt zur Zeit. Dies bestärkt auch die Rassist*Innen und sogenannten “besorgten Bürger” in ihrer Hetze.

Über die wirklichen Krisen reden

Während überall von einer Krise wegen der Flüchtenden gesprochen wird, werden die wirklichen Krisen, die Menschen dazu bringen sich auf die lebensgefährliche Flucht zu begeben kaum benannt. Fluchtursachen wie Krieg oder Armut scheinen unabänderlich, denn wenn wir diese abschaffen wollen würden, müssten wir Institutionen wie Staat und Kapitalismus beseitigen, schließlich verursachen diese Kriege und Armut.

Die selbstorganisierte Hilfe vieler Menschen zeigt, dass wir auch ohne staatliche Strukturen und oft besser als diese die Menschen versorgen können. Auch wenn es scheint also ob die meiste Hilfe z.B. Unterkünfte oder Nahrungsversorgung vom Staat getragen wird, so liegt dies nur daran, dass der Staat uns dran hindert selber Wohnraum und Nahrung zu beschaffen. Der Staat schützt das Eigentum und erhält so die ungleiche Verteilung von Ressourcen. Wir können nicht einfach die Lebensmittel in einem Supermarkt mitnehmen und an Bedürftige verteilen. Wir können auch nicht einfach ein leerstehendes Haus zu einer Geflüchtetenunterkunft umbauen. Außerdem ist der Staat genau jene Institution, die die Grenzen verteidigt, Menschen in Lager sperrt, sie abschiebt und faschistischen Terrors unterstützt oder toleriert. Der Staat ist daher Teil des Problems und nicht der Lösung. Wenn wir Armut beseitigen wollen, geht dies nur indem wir durch konsequenten Widerstand die Macht des Staates überwinden.

Genauso ist es kein Lösung Geflüchtete als nützliche Arbeitskräfte für die deutsche Wirtschaft zu betrachten. Der Kapitalismus ist eine der Ursachen für Armut und die anderen Gründe von Flucht. Die deutsche Wirtschaft ist ein wichtiger Teil des Kapitalismus. Außerdem wertet es Menschen ab, wenn ihre Daseinsberechtigung an ihre Arbeitsfähigkeit geknüpft wird. Für Anarchist*innen hat jedes Individuum und seine Freiheit unveränderlichen Wert. Nichts ist bedeutsamer als jeder Menschen und ihre*seine Bedürfnisse.

Grenzen von unten überwinden

Wir haben die Möglichkeit solidarisch sein und von unten Grenzen und die Ursachen von Flucht zu beseitigen. Uns muss bewusst werden, dass wir alle nicht frei sind. Wenn wir uns selber aus der Tretmühle des kapitalistischen Alltags, Hierarchien und Zwängen befreien, können wir eine andere Welt schaffen in der keine*keiner mehr fliehen muss.

Gehen wir am 14.11 als anarchistischer Block auf die Straße um zu zeigen eine andere, herrschaftsfreie Welt ist die
einzige menschfreundliche Lösung für die „Geflüchteten-Krise“! Bringt schwarze Fahnen mit!

Nieder mit Grenzen und Staaten! Nieder mit Armut und Kapitalismus!

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Für ein Ende der Gewalt – Vortrag gegen die Polizei

Demokrat*innen geben zu, dass es Gewalt braucht, um unsere Gesellschaftsordnung aufrecht zu erhalten: die Staatsgewalt. Wie auch Mafiabosse oder Warlords bewaffnete Kräfte unterhalten, um ihre Herrschaft abzusichern, unterhält der Staat bewaffnete Kräfte, um seine Herrschaft zu schützen: Im Inland ist die wichtigste Kraft die Polizei. Oft wird diesbezüglich “übertriebene Polizeigewalt” kritisiert.

Was aber sind die Funktionen der Polizei in unserer Gesellschaft und was für einen Einfluss übt sie auf diese aus? Wie und wann geht von ihr Gewalt aus? Wie stärken und schützen wir die Polizei durch unser alltägliches Verhalten? Wie kann Kritik an Polizeigewalt den Ruf nach der Polizei noch stärken? Welche Positionen zum Widerstand gegen die Polizei gibt es innerhalb der anarchistischen Bewegung(en)?

Wir müssen uns dann auch die Frage stellen, ob es in Ordnung ist, anderen Menschen Gewalt anzutun, nur weil einen ein angebliche Mehrheit jemand damit beauftragt hat. Deshalb ist auch die Frage wichtig, wie eine Gesellschaft, die nicht auf Gewalt basiert, aussehen kann und wie gewalt- und herrschaftsfreie Alternativen zur Lösung von Konflikten aussehen.

Diese Fragen und verschiedene Ansätze wollen wir aus anarchistischer Sicht vorstellen und diskutieren. Der Vortrag findet am 18.11.2015 um 18.00 Uhr in Raum GBCF 04/304 statt. Er ist Teil der kritischen Einführungswoche des Fachschaftsrates Sozialwissenschaft.

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Anarchistisches Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni

Ihr hab Lust andere freiheitlich gesinnte Menschen an der Ruhr-Uni und in Bochum kennenzulernen? In unserer
Gesellschaft sind wir mit unseren freiheitlichen Einstellungen oft vereinzelt. Dabei ist gerade der Austausch mit anderen Menschen und die gegenseitige Solidarität wichtig, um den Verhältnissen etwas entgegenzusetzen. Ihr wollt nicht mehr allein mit euren Vorstellungen von einem freien Leben und Kämpfen sein? Dann kommt zum anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni am 11.11 um 18.00 Uhr vor der Cafeteria von GB.
Dabei ist es völlig egal ob ihr Student*innen, Dozent*innnen, Mitarbeiter*innen oder Menschen seit die gar nicht an der Uni (lohn-)arbeiten oder studieren. Es ist Raum für Alle da.
Lasst uns zusammen an der Überwindung von Staat, Kapitalismus, Patriarchat und allen anderen
Formen von Herrschaft arbeiten!
Reden wir darüber wie unsere Vorstellungen von Widerstand aussehen und machen wir uns ein paar Gedanken darüber, was wir in Zukunft und gemeinsam tun können.

Auf dem Treffen soll auch gemeinsam der neue Plenumstermin der schwarzen Ruhr-Uni festgelegt werden. Es gibt veganen Kuchen und heiße Getränke. Nach dem Treffen wollen wir dann noch zur Volxküche des Happa Happa Syndikates im Sozialen Zentrum fahren und den Abend gemeinsam mit gutem Essen ausklingen lassen.

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Einladung der schwarzen Ruhr-Uni zur alternativen Semsterstartparty und zum alternativen Erstirundgang

Alternativer Erstirundgang

Die dunkle, unbekannte Seite des Campus kennenlernen!

Am Donnerstag, den 29. Oktober veranstalten wir einen alternativen Erstirundgang, bei dem wir Euch die wirklich spannenden Ecken des Campus zeigen wollen. Der Treffpunkt ist um 18 Uhr vor der Univerwaltung.

Was sind die Orte studentischer Selbstverwaltung, der Frauenraum oder das politische Archiv an der RUB? Wo kann mensch wild plakatieren, was hat es mit den Kameras an den Einfahrten auf sich und warum riecht es hinter dem GC-Gebäude ständig nach Gras. Warum sind die Unigebäude eigentlich nach 21 Uhr geschlossen und was kann mensch dagegen tun? Warum wurden in den letzten Jahren das Audimax, das „Q“, das HZO10 oder das Rektorat im Rahmen von Studiprotesten besetzt? Und woher kommt eigentlich das dumpfe Pochen aus dem Keller des NB-Gebäudes?

Auf diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam eine Antwort suchen.

Achtung: der Rundgang ist eine Mischung aus Politthriller und Horror-Splatter und somit nichts für zartbesaitete Nerven. Festes, wasserdichtes Schuhwerk wird empfohlen

Alternative Semesterstartparty

Am Donnerstag, den 29. Oktober laden wir Euch außerdem unter dem Motto „Gegen Grenzen und Verbote“ zur alternativen Semesterstartparty ein. Der coolste Party des Semesters! Musikalisch gibt es einen bunten Mix (keine Helene Fischer!), für Bier (1€) und andere günstige Getränke wird gesorgt und das Ganze wird abgerundet durch veganes Essen (gegen Spende). Der Erlös geht wie immer an Polit-Projekte in Bochum und Umgebung – in diesem Semester an den Abschiebestop Ruhr, das Bochumer Antifa-Cafe und die schwarze Ruhr-Uni. Das Ganze geht los um 20.00 Uhr vor Gebäude HGB.

Gegen Grenzen …
Wir müssen hier hoffentlich nicht erwähnen warum wir gegen Grenzen sind. Es ist uns wichtig in diesen Zeiten durch das Motto eine klare Botschaft zu senden. Warum? Das könnt ihr jeden Tag in den Nachrichten über rassistische Angriffe und die Abschottung an den Grenzen sehen. Wir wollen, dass alle Menschen sich frei bewegen und selbstbestimmt Leben können. Wir können den aktuellen Ereignissen in diesem Aufruf nicht gerecht werden, möchten euch an dieser Stelle aber ans Herz legen Euch damit auseinanderzusetzen.

… und Verbote

An der Ruhr-Uni glaubt das Rektorat immer noch bestimmen zu können nur weil es irgendwer gewählt hat. Das ist nicht mit unserer Vorstellung von selbstbestimmtem Lernen, Lieben und Leben in Freiheit vereinbar.
Ach und unkommerzielle studentische Partys auf dem Campus sind de facto auch weiterhin verboten, wie schon in den letzten Semestern. Die alternative Semesterstartparty an der RUB findet übrigens bereits zum 18. Mal statt – wie immer unangemeldet.
Also: Verbote niedertanzen und Grenzen niederreißen!

Posted in Uncategorized | Leave a comment