Meine Lieben,
jetzt bin ich seit zwei Wochen zur Hause in der kalten, nebligen Schweiz, mitten in der Festzeit.
Ich hoffe, Ihr könnt diese speziellen Tage, in Frieden und vorallem stressfrei geniessen.
Wie Ihr alle unterdessen wisst, sind es nicht nur die politischen Unruhen, die mich dazugebracht haben, nach Hause zu gehen, sondern auch die Probleme mit Emile.

Sifa

Ruthi

Chance
6 von den 18 Kindern sind keine Waisen, sondern Kinder aus relativ guten Familienverhältnissen. Diese Lüge kann ich auf keinen Fall tolerieren, das Vertrauen ist total gestört und eine Zusammenarbeit ist für mich unter diesen Umständen nicht mehr möglich.
Ich fahre das Projekt jetzt mit Hilfe der Ordensschwestern vor Ort weiter. Den die Opfer im jetztigen Zustand sind die richtigen Waisen. Sie sind in der Zwischenzeit wieder auf der Strasse.
Ich habe Clotilde, eine Maman und Pitié, den Gärtner weiter angestellt. Ihre Aufgabe ist es jetzt, die offiziellen Papiere der Kinder zu organisieren, dann ein Haus zu suchen und eines nach dem anderen aufzunehmen.
Ich fliege,fals möglich, im Februar in den Kongo zurück um ihnen tatkräftig beizustehen.
Das Elend im Kongo ist riesengross. Alle, Mensch und Tier, haben Hunger. Und es gibt viele Waisenkinder, die niemanden haben, der sich um sie kümmert, darum haben wir uns entschieden, dass wir sechs weitere Kinder aufnehemen und desshalb bin ich sehr dankbar für alle Paten, die nochmals ein Kind unterstützen. Vielen Dank
Anfangs Januar steht die Operation von Chance auf dem Programm. Er muss nach Uvira um dort operiert zu werden und da er einen Fuss hat der viel kleiner ist als der andere, nützen wir seinen Aufenthalt dort aus, um ihm einen orthopädischen Schuh anzupassen, denn seine Rückenprobleme sind schon sehr gross. Es ist keine Zeit zu verlieren.
Ich freue mich schon Euch im nächsten Blogg zu erzählen wie alles verlaufen ist.
In der Zwischenzeit wünsche ich Euch alles Gute für’s 2018 und viele schöne Stunden.
Anita

Clothilde

Pitié