Etwa 30 Rassist_innen sammelten sich gestern Abend in Rostock-Lichtenhagen. Der Zusammenrottung vorausgegangen war ein Facebook-Aufruf gegen eine geplante Geflüchtetenunterkunft. Continue reading Rostock-Lichtenhagen: Rassistische Mobilisierung gefloppt – Antifa in der Offensive
Tag: Antifaschismus
Rassistischer Aufmarsch in Rostock-Lichtenhagen
+++ Aktuelle Informationen zu einer geplanten Demo gegen eine zukünftige Unterkunft für Geflüchtete in Rostock-Lichtenhagen am morgigen Samstag +++ Continue reading Rassistischer Aufmarsch in Rostock-Lichtenhagen
Gadebusch: Demo gegen Asylpolitik
Am Sonnabend ist eine Kundgebung an der B 104 in Gadebusch angemeldet / Polizei hat Auflagen erteilt – Ein Zeichen wollen sie senden. Ein Zeichen an die Bundespolitik: „So kann es nicht weitergehen. Wir wollen helfen, aber so funktioniert es nicht. Es muss eine Obergrenze für Flüchtlinge geben. Wir wollen sie vernünftig integrieren“, sagt Holger Hempel. „Aber momentan funktioniert das nicht.“
Der Gadebuscher ist einer der drei Initiatoren einer Demonstration am Sonnabend in Gadebusch. „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ haben sie bei Bertolt Brecht entliehen und auf ihren Flyer gedruckt.
Schnee genutzt – Rostocker Wahnwichtel gestört
Am Montag Abend griffen wir, bis an die Zähne mit Schneebällen bewaffnet, die „Neue Mahnwache in Rostock“ an. Jeden Montag verkünden sie, derzeit vor dem Kröpeliner Tor, krude antisemitische, rassistische und vor allem wirre Verschwörungstheorien. Auch, wenn ihre Veranstaltungen inzwischen nur noch von etwa 30 verwirrten Rassist*innen besucht werden, so haben wir sie doch nicht vergessen und wollten ihnen noch ein mal ins Gedächtnis rufen, dass es nicht folgenlos bleibt, den öffentlichen Raum mit Hetze zu verseuchen – egal, wie unzusammenhängend und verworren diese ist.
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Angebliches Politiker-Attentat: Wirren in Wismar
Der angebliche Anschlag auf den Linke-Jungpolitiker Julian K. wird zur Parteiposse. Die Nazis freut das. Fraktionschef Bartsch muss jetzt Klartext reden.
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Messerattacke auf Linkenpolitiker in Wismar
Linkspartei: Offenbar Rechtsradikale stechen dutzendfach auf Schweriner Politiker ein / Opfer glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt / LINKE: Rassistische Initativen schüren Hass-Klima
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Wismar – Faschisten verüben Mordanschlag auf Linkspolitiker
In Wismar ist ein Mordanschlag von FaschistInnen auf den Linkenpolitiker Julian Kinzel verübt worden. Dabei stachen sie offenbar 17 mal zu und beschimpften Ihn dabei als „Kommunistensau“.
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Hoher „Schwund“ bei Flüchtlingen im Osten
In Ostdeutschland verlassen Tausende Flüchtlinge bereits nach wenigen Tagen wieder die Erstaufnahmestellen. Die Quote „individueller Abreisen“ wird auf bis 30 Prozent geschätzt – obwohl die Asylbewerber eigentlich so lange in der Erstaufnahme bleiben sollen, bis über ihren Antrag entschieden ist. Doch viele wollen offenbar nicht solange warten und ziehen zu Verwandten in die großen Städte.
Verurteilungen im ersten Thiazi-Prozess: Das unrühmliche Ende
Seit November 2014 läuft am Landgericht Rostock der sogenannte Thiazi-Prozess. Thiazi.net war das bedeutendste deutschsprachige Internetforum für Neonazis. Drei der vier Angeklagten wurden im Juni 2015 rechtskräftig wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung verurteilt. Das Verfahren gegen den vierten Angeklagten dauert an.
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MVgida entschlossen entgegentreten!
Am 30.11.2015 marschierte MVgida zum dritten mal in kurzer Zeit durch Boizenburg, um ihre rassistische Propaganda auf die Straße zu tragen. 150 Teilnehmer_innen fanden sich um 19:00 Uhr auf dem Marktplatz ein, wo die Auftaktkundgebung stattfand. Wie bei den vorangegangenen Aufmärschen wurde die Struktur von der NPD gestellt, unter anderem gab es einen Redebeitrag von Andreas Theißen. Kurz nachdem MVgida das erste Mal in diesem Jahr in Boizenburg demonstrierte, wurde am 11.10.2015 eine geplante Wohnunterkunft für Menschen, die geflohen sind, durch einen Brandanschlag von Neonazis zerstört und ist nun unbewohnbar.