Ende Gelände-Infoveranstaltung

Dienstag, 16. Oktober 2018 | 19 Uhr | Kuß Rosa

Vom 25.10 bis 29.10 will Ende Gelände wieder massenhaft in die Kohlegruben um klar zu machen, dass die Antwort auf den Klimawandel der sofortigen Kohleausstieg und ein radikaler Wandel unserer Gesellschaft ist.
Im Kuß Rosa werden wir euch erzählen was Ende Gelände ist, was die letzten Jahre so passiert ist und was dieses Jahr ansteht. Es gibt Getränke und die Möglichkeit sich Zug- und Bustickets für die Aktion zu holen.
Die Veranstaltung ist ideal für Neueinsteiger*innen, Neugierige und Kritische, aber natürlich sind auch Ende Gelände Profis gern gesehen.

„Kameraüberwachung am Bremer Bahnhof“

kopiert aus der taz

Verdrängt durch Glotzen

Nach der Verlagerung der Kriminalität durch Videoüberwachung braucht die Polizei noch mehr Kameras im Umfeld des Hauptbahnhofs.


Neue Überwachungsmaßnahme in der Bahnhofsstraße: Einsatzwagen mit Kameraturm

Das überwachungskritische Bündnis Brementrojaner kritisiert den Ausbau von Kameraüberwachung am und im Hauptbahnhof. Maike Schmidt-Grabia, Sprecherin des Zusammenschlusses verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, sagte der taz: „Überwachung löst keine Ursachen von Kriminalität, sondern verlagert diese nur.“ Negativer Nebeneffekt sei zudem die Veränderung des Sozialraumes am Hauptbahnhof. „Videoüberwachung bringt immer normiertes Verhalten vor.“

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Film: „Möglichst freiwillig“

Donnerstag, 22. November 2018 | 18 Uhr | City 46

Um 18 Uhr im City46, Birkenstr. 1, 28195 Bremen
Regisseurin Allegra Schneider hat eine Klasse in Bremerhaven getroffen, der ein Mitschüler fehlte: Zijush, der mit seiner Schwester und seinen Eltern nach Mazedonien ausreisen musste. Am Beispiel der Familie erzählt »Möglichst freiwillig« von der erzwungenen Migration der Roma zwischen Nordwest- und Südosteuropa, dem Ping Pong mit Familien. Er zeigt die Erfahrung der Gehenden und auch diejenigen, die verlassen werden.

Ein Film (45 Min. / Doku / D 2018) über Freundschaft, Schule, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien, Armut und Hoffnung.

Im Anschluss: Gespräch mit Filmemachern und Protagonist/innen. Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrat Bremen. Trailer:https://vimeo.com/285132093

Awareness auf Veranstaltungen: Konzept online, Material ausleihbar

Eine Awareness-Struktur will auf Diskriminierung und Herrschaftsverhältnisse aufmerksam machen und Menschen, die Grenzüberschreitungen erlebt haben, in ihrem Umgang damit unterstützen.
Die Awarenessgruppe Bremen hat dies in den letzten Jahren auf Veranstaltungen in und um Bremen gemacht. Aktuell kann und will sie das allerdings in dieser Form nicht mehr anbieten. Dafür hat sie auf der Seite des Autonomen Feministischen Referates einen Konzeptvorschlag veröffentlicht, damit Gruppen und Veranstalter*innen Awareness selbst organisieren können.

Den Konzeptvorschlag findet ihr [hier]: zum [Download als pdf]

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VA: „Rückkehr nach Afghanistan?“

Dienstag, 23. Oktober 2018 | 19:00 Uhr | Bürgerhaus Weserterrassen

Vortrag mit Friederike Stahlmann

Trotz der Proteste internationaler Menschenrechtsorganisationen hält die Bundesregierung Abschiebungen nach Afghanistan weiterhin für vertretbar. Der Vortrag diskutiert die Argumente, die dabei vorgebracht werden, bietet Hintergründe zu den vielfältigen Sicherheitsrisiken, denen Rückkehrer*innen nach Afghanistan ausgesetzt sind, und diskutiert die realistischen Überlebenschancen der davon betroffenen Menschen.
Friederike Stahlmann ist Doktorandin am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale), Gutachterin in Asylrechtsfällen zu Afghanistan bei britischen und deutschen Gerichten.

checkt fluechtlingsrat-bremen.de

Flüchtlingsrat-Newsletter KW41

1. Abschiebung nach Afghanistan gestoppt
2. Lager in der Gottlieb-Daimler-Straße geschlossen
3. Studie: Welche Auswirkungen haben AnkER-Zentren?
4. Kampagne #NichtMeineLager gestartet
5. Behörden behindern Familiennachzug
6. Niedersachsen beendet Finanzierung anonymer Krankenscheine
7. Marokko lehnt Asylzentren kategorisch ab
8. Fachtag „Kein Asyl in Europa“: Dokumentation der Beiträge
9. Erfolgreiche Parade
10. Make your Couch a Soli-Couch

1. Abschiebung nach Afghanistan gestoppt
Markiert dies einen Richtungswechsel? Bremen hat sich an der versuchten Abschiebung eines jungen afghanischen Staatsangehörigern beteiligt. Per Amtshilfegesuch hatten sich die bayerischen Behörden an Bremen gewandt, nachdem der junge Mann in der Passauer Ausländerbehörde verhaftet wurde. Nach Protesten und öffentlicher Kritik ist der junge afghanische Staatsangehörige am 2. Oktober aus dem Bremer Abschiebegewahrsam entlassen worden. Die Regierung von Niederbayern prüft zur Zeit seine aufenthaltsrechtliche Perspektive. Continue reading

Empowerment workshop for refugees and migrants

Samstag, 20. Oktober 2018 | 14:00 Uhr | Flüchtlingsrat

dieser workshop soll geflüchtete und migrant_innen mit und ‚ohne‘ rassismuserfahrungen in einer weißen mehrheitsgesellschaft empowern. vor dem hintergrund der motive sicherheit, menschenwürde und der suche nach einem besseren leben wird der workshop unterschiedliche fluchtgründe diskutieren. das ziel ist es, die Begriffe „flüchtlinge“ und „asylsuchende“ zu destigmatisieren und eine kritik an der kriminialisierung der zunehmend negativ konnotierten migration zu formulieren.

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VA: „Abschied vom Unsagbaren“

Erinnerungskultur und deren Vereinnahmung von rechts

Donnerstag, 18. Oktober 2018 | 18:30 Uhr | Souterrain

Die kritische Erinnerung an den Nationalsozialismus ist eine der zentralen Errungenschaften gesellschaftlichem Engagements in den 1980er und 1990er Jahren. Nach 1990 wurde sie sogar Teil staatlicher Erinnerungspolitik, die zur Institutionalisierung von Gedenkstätten und Gedenktagen führte. Die Selbstverständlichkeit der kritischen Bezugnahme auf Nationalsozialismus und
Holocaust wird seit einigen Jahren nicht nur durch die Neue und Alte Rechte wieder infrage gestellt. Die Vergangenheit und Gegenwart dieses Streits um Erinnerung und deren Bedeutung für das postnationalsozialistische Deutschland sind Gegenstand der Veranstaltung.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Marcus Meyer, wissenschaftlicher Leiter des Denkorts Bunker Valentin

„Tod dem deutschen Imperialismus“

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag besprühten bislang unbekannte Täter den Bremer Dom mit einem Schriftzug.

Unbekannte Täter sprühten auf der Nordseite des Doms den Schriftzug „Tod dem deutschen Imperialismus“ und zudem die Symbole Hammer und Sichel auf einer Länge von ca. fünf Metern. Der Schriftzug wurde in roter Farbe gesprüht. Des Weiteren wurden mehrere rote Farbbeutel an das Otto-von-Bismarck-Denkmal geworfen. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Polizeipresse

siehe auch
Weser Kurier – Unbekannte sprühen Hammer und Sichel an Bremer Dom
buten & binnen – Bremer Dom mit Farbe beschmiert