VA: „Jineologie: Der erste Schritt zur richtigen Soziologie“

Mittwoch, 14. November 2018 | 18 Uhr | Kukoon

Die kurdische Frauenbewegung hat eine neue Wissenschaft gegründet: die Jineologie, auch die „Wissenschaft der Frauen, der Gesellschaft und des Lebens“. Jineologie kritisiert die positivistischen, patriarchalen und kapitalistischen Denkweisen in den westlichen Wissenschaften und Gesellschaften. Sie versucht, mit dem entwerteten Wissen der Frauen ein freies demokratisches Leben in Vielfalt und Verbundenheit aufzubauen.

Die kurdische Frauenbewegung weckt Interesse durch ihr Konzept der Selbstverteidigung, den erreichten Organisierungsgrad und durch ihre langjährigen praktischen und politischen Erfahrungen.

Im Zusammenhang mit der kurdischen Frauenbewegung ist in letzter Zeit oft auch von Jineologie und der Wissenschaft der Frauen die Rede – doch es ist noch wenig bekannt, worum es sich dabei handelt.
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Ølhafen News #2: Umzug

Hallo Leute, wir sind’s wieder.

Nach gescheiterten Verhandlungsversuchen mit der aktuellen Besitzerin (Aurelis) und den zukünftigen Besitzern (Peper&Sohn), ist nun klar, dass unsere Fläche bei der alten Unruh Spedition ab dem 1. November geräumt werden soll. Wir haben entschieden es nicht dazu kommen zu lassen, sondern unser drittes besetztes Gelände zu verlassen.

Stattdessen haben wir ein Angebot für eine vorübergehende Ausweichfläche von offizieller Seite angenommen. Doch einen Tag vor der drohenden Räumung stellte sich dieses Angebot als Luftschloss heraus.

Und mal wieder ist es an uns eine geeignete Fläche zu finden und zu beleben.

Wir freuen uns diese in der Überseestadt, hinter dem Kellogs-Gelände gefunden zu haben. Das Grundstück liegt seit Jahrzehnten brach und es ist nicht absehbar, dass sich daran etwas ändern wird. Continue reading

„AfD-Podium in der Bremer Bürgerschaft“

kopiert aus der taz

Rechte Türpolitik

Träume vom Nationalsozialismus: Eine Veranstaltung der AfD in der Bürgerschaft Bremen zeigt, was passiert, wenn man Rechte gewähren lässt.


Durfte Türsteher am Besuchereingang der Bürgerschaft spielen: Robert Teske von der Jungen Alternative

Am Donnerstagabend konnte man erleben, was passiert, wenn man der AfD die Bürgerschaft überlässt. Bei der Podiumsdiskussion des Bremer Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz (AfD) durfte Robert Teske, Vorsitzender der vom Verfassungsschutz beobachteten Jungen Alternative Bremen, am Besucher­eingang Türsteher spielen. Continue reading

„Keine Gebühr für Reichsbürger“

kopiert aus der taz

Sollen Reichsbürger, die ihren Ausweis abgeben, für die Aufbewahrung bei der Behörde zahlen? Bremen wird sich wohl dagegen entscheiden.


So einen Pass würden Reichsbürger ja noch behalten. Aber einen „Personal“ausweis?! Nein.

Die Idee klang gut, wird nun wohl aber doch nicht umgesetzt: Der Bremer Grünen-Landesverband hatte vorgeschlagen, eine Gebühr für die Aufbewahrung von Personalausweisen einzuführen. Wofür das gut sein sollte? Für den Fall, dass Reichsbürger*innen ihren Personalausweis den Behörden zurückgeben. Da sie die Existenz der Bundesrepublik für illegal halten, wollen Reichsbürger*innen in der Regel auch keinen Personalausweis besitzen, der sie, ihrer Logik zufolge, als Personal ausweise – sonst müsse es ja Personenausweis heißen. Continue reading

„Tausende in Oldenburg gegen die AfD“

kopiert aus der Oldenburger Rundschau

Der Beginn des Lan­des­par­tei­ta­ges der nie­der­säch­si­schen AfD am 27.10.18 wur­de von gro­ßen Pro­tes­ten beglei­tet. Bereits um 7:30 Uhr fan­den an fünf ver­schie­de­nen Orten in Nähe zu den Weser-Ems-Hal­len Kund­ge­bun­gen statt. Die Poli­zei war von Beginn an auf den Stra­ßen prä­sent. Bereits vor 8 Uhr kam es zu ers­ten Poli­zei­kon­trol­len. Die Frühaufsteher*innen unter den AfDler*innen konn­ten noch unge­stört in die Weser-Ems-Hal­len zum Tagungs­ort gelan­gen. Im Lau­fe des Vor­mit­tags bil­de­ten sich vor den ver­schie­de­nen Zuwe­gen Blo­cka­den. Meh­re­re AfDler*innen wähl­ten dar­auf­hin einen Umweg über das Gebüsch oder stie­gen in Poli­zei­be­glei­tung über die Absper­run­gen, um zu den Hal­len zu gelan­gen.

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„Real und digital“

kopiert aus der taz

Mahnmal für Opfer rechter Gewalt

Ein neues Mahnmal in Bremen verbindet auf bislang einzigartige Weise Kunst im öffentlichen Raum mit der virtuellen Realität.

Virtual Reality inklusive: das Mahnmal am Bremer Marwa-El-Sherbini-Platz

Wo soll man das Maßband anlegen, um die Größe eines Mahnmals herauszufinden? Ob etwa das Reiterstandbild eines einzelnen Kaisers wirklich größer ist als ein Stolperstein, der auf Millionen weiterer Ermordeter verweist, ist schwer zu sagen. Bei Bremens jüngstem Mahnmal ist die Sache noch komplizierter: An den Wänden eines Trafohäuschen sind die gesprühten Porträts von zwölf Menschen zu sehen, die seit der Wiedervereinigung von Neonazis ermordet wurden. Ein paar stilisierte Gesichter in grellen Farben, die aber auf bislang einzigartige Weise verknüpft sind mit der virtuellen Realität.

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„Bremer Innenbehörde verhängt Bußgeld gegen die AfD“

kopiert aus dem Weser Kurier

Die Bremer Innenbehörde verhängt ein Bußgeld gegen die AfD. Grund: Die Partei hat auf dem Marktplatz für eine Veranstaltung geworben, ohne dafür eine Genehmigung beantragt zu haben.


Die AfD hatte mit Plakaten auf dem Bremer Marktplatz geworben.

Die Veranstaltung hat noch gar nicht stattgefunden, da gibt es bereits Ärger um die Podiumsdiskussion, zu der die AfD-Bundestagsfraktion für diesen Donnerstag in die Räume der Bürgerschaft einlädt. Wie berichtet, soll dort eine Bilanz des ersten Jahres der AfD-Parlamentsarbeit in Berlin gezogen werden. Die AfD hatte im Bereich des Marktplatzes Plakate aufgehängt, auf denen für den Termin geworben wird – dabei allerdings wohl nicht beachtet, dass dafür eine Genehmigung einzuholen gewesen wäre. Nun kommt auf die Alternative für Deutschland eine finanzielle Sanktion zu. Das Ordnungsamt hat einen Bußgeldbescheid in Höhe von rund 100 Euro erlassen. Mitarbeiter der Behörde entfernten das Werbematerial. Dieser Einsatz soll der AfD allerdings nicht in Rechnung gestellt werden, wie eine Sprecherin der Innenbehörde dem WESER-KURIER sagte. Continue reading

Cop Map – Melde Cops in deiner Nähe

Peng! und Polizeiklasse haben heute – unterstützt von einer Vielzahl antirassistischer Initiativen – ein neues Tool gegen Polizeigewalt veröffentlicht: die Cop Map. Ein Erklärvideo und das Tool findet ihr auf https://www.cop-map.com/

Bitte erzählt in eurem Bekanntenkreis davon und nutzt die Karte, damit sie mit nützlichen Informationen gefüllt wird! Das erhöht die Sichtbarkeit von Racial Profiling und anderer Polizeigewalt und hilft beim weiteren Kampf dagegen!