Feminismus ist kein Verbrechen!

Am 18. März 2021 fand in Bremen anlässlich des Internationalen Tag der politischen Gefangenen eine Demonstration statt. Die Basisgruppe Antifaschismus folgenden Redebeitrag gehalten:

Wir von der Basisgruppe Antifaschismus grüßen das what-the-fuck-Bündnis in Berlin:
1000 Kreuze – Eine Blockade. Feminismus ist kein Verbrechen!

Seit Ende letzten Jahres finden vor dem Amtsgericht Berlin die ersten Verfahren gegen feministische Aktivist*innen statt, die sich 2019 an einer Sitzblockade gegen den sogenannten „Marsch für das Leben“ in Berlin beteiligt haben. Bei diesem jährlich stattfindenden Marsch treffen sich, ähnlich wie bei anderen solcher Events wie zum Beispiel in München, Münster oder Annaberg-Buchholz, christliche FundamentalistInnen und andere AntifeministInnen. Das Event in Berlin ist dabei mit über 5000 TeilnehmerInnen das größte in Deutschland. Alle Teilnehmenden dort eint ein sexistisches, queer-, trans- und homofeindliches Menschenbild und ihre Forderungen nach einem vollständigen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, der Einschränkung vernünftiger Sexualaufklärung an Schulen sowie der Verteidigung einer zweigeschlechtlichen Norm.

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Kritik an Bremens Umgang mit Demos

kopiert aus der taz

„Schlichtweg verfassungswidrig“

Wer in Bremen eine Demo anmeldet, wird dem Verfassungsschutz gemeldet. Staatsrechtler Clemens Arzt und Datenschützerin Imke Sommer lehnen das ab.

Klimademo im September 2020 in Bremen: Die An­mel­de­r*in­nen sind dem Verfassungsschutz bekannt

Wer in Bremen eine Demo anmeldet, muss damit rechnen, dass die eigene Telefonnummer beim Verfassungsschutz landet (taz berichtete). Der Staatsrechtler Clemens Arzt hält diese Praxis für verfassungs­widrig. Die Lösung könnte in einem bremischen Versammlungsgesetz liegen. Continue reading

Wütende Demo, Parolen gegen Bullen & ein Streifenwagen entglast!

Am Donnerstagabend demonstrierten in der Spitze bis zu 250 Teilnehmer in der Neustadt. Dabei kam es zu mehreren Störungen, Verstößen gegen die Versammlungsauflagen nach dem Infektionsschutzgesetz und Verkehrsbehinderungen. Am selben Abend wurde in der Neustadt ein Streifenwagen beschädigt.
Gegen 18:30 Uhr sammelten sich zunächst etwa 180 Teilnehmer im Buntentorsteinweg unter dem Motto „Unsere Solidarität gegen ihre Repression – Freiheit für alle politischen Gefangenen“. Gegen 19:30 Uhr setzte sich der Aufzug in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bewegung und wurde auf dem Marktplatz um 20:30 Uhr beendet. Continue reading

„Warum wir keine Forderungen stellen“

kopiert von crimethinc.blogsport.de

Von Occupy bis Ferguson: Immer wenn eine neue Graswurzelbewegung entsteht, bemängeln Expert*innen, das Fehlen klarer Forderungen. Warum fassen Protestierende ihre Ziele nicht zu einem einheitlichen Programm zusammen? Warum gibt’s da keine Vertreter*innen, die mit den Herrschenden verhandeln können, um konkrete Vorstellungen über institutionelle Wege voranzubringen? Warum können sich diese Bewegungen nicht in vertrauter Sprache und mit angemessenem Anstand ausdrücken?

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Todesfälle in Gewahrsam

Die folgende Chronik ist im Rahmen der Recherchearbeit für die Kampagne „Death in Custody“ entstanden. Aktuell wissen wir von 181 Todesfällen von Schwarzen Menschen, People of Color und von Rassismus betroffenen Personen in Gewahrsam und durch Polizeigewalt in Deutschland seit 1990 (Stand: 8. März 2021).

Wie wir bei der Recherche vorgehen, welche Quellen wir nutzen und wie wir die wichtigsten Begriffe definieren, erläutern wir in einem kurzen Begleittext zu unserer Recherche. Die Recherche wird weitergeführt und jährlich aktualisiert. Hinweise auf weitere Fälle können an diese E-Mail-Adresse geschickt werden: [email protected].

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Streit um Bremer Pastor Latzel: Martini-Gemeinde bereitet Abspaltung vor

kopiert aus der Kreiszeitung

Die Gemeinde des vorläufig des Dienstes enthobenen Pastors Olaf Latzel bereitet sich auf eine Trennung von der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) vor.

Mit einer großflächigen Farbattacke haben Unbekannte die Fassade der Martinikirche verschandelt.

Der Konvent der St.-Martini-Gemeinde habe seinen Vorstand beauftragt, alle erforderlichen Vorbereitungen zu treffen, um einen entsprechenden Beschluss in einer Sondersitzung fassen zu können. So steht es in einem Beschlusspapier auf der Webseite der Innenstadt-Gemeinde. Continue reading

Bremer Aktivistin über Vonovia: „Die probieren alle Tricks“

kopiert aus der taz

Die Stadtteilgewerkschaft Gröpelingen möchte sich gegen den Immobilienkonzern wehren – und hat sich dem bundesweiten Bündnis „voNo!via“ angeschlossen.

Ausgangspunkt für bundesweiten Unmut: Die Vonovia-Firmenzentrale in Bochum

taz: Frau Krauss, was hat sich Vonovia in Bremen schon konkret geleistet?

Josefine Krauss:
Es gibt in allen Stadtteilen, wo Vonovia Häuser hat, Probleme. Hier in Gröpelingen haben wir mitbekommen, dass es undurchsichtige Abrechnungen gibt, über die nicht erbrachte Leistungen abgerechnet werden. Continue reading

Sachbeschädigung am Bullenrevier Obervieland

Unbekannte versuchten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine Scheibe des Polizeireviers in Obervieland einzuwerfen. […]

Die Täter warfen mit einem unbekannten Gegenstand gegen die Scheibe des Reviers in der Gorsemannstraße. Das Sicherheitsglas hielt dem Druck stand und wurde nicht vollständig zerstört. Vier dunkle gekleidete Personen flüchteten vom Tatort.

kopiert aus der Bullenpresse

Klarer Kopf statt Querdenken!

Auf der heutigen Bremer „Querdenken“-Veranstaltung bildete sich erneut eine Querfront aus Elendslinken, Reichsbürgern und RechtsextremistInnen. Auf der Bühne wurde die Shoa und NS-Regime verharmlost. – Antifaschistischer Gegenprotest hielt laut dagegen.

checkt afdwatchbremen.com

siehe auch
butenunbinnen: Rund 1.000 Menschen bei verschiedenen Demos in Bremen
Bullenpresse: Polizei begleitet Versammlungen in Bremen