Nach der Urteilsverkündung im Prozess um den Messerstich im Anno vor einem Jahr, haben Neonazis aus dem Ruhrgebiet zum zweiten Mal in Folge einen Aufmarsch in Soest angemeldet. Sie versuchen durch die Instrumentalisierung des Todes von Tim K. ihre rassistische Propaganda, getarnt durch das Herbeihalluzinieren eines „Volkstodes“ und die Angst vor steigender Ausländerkriminalität, in die Mitte der Bevölkerung zu tragen.
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Naziaufmarsch am 11.o2. in Soest verhindern!
2. März: Vorabend-Demo in Hamm
Am 3. März haben Nazis angekündigt, durch Münster marschieren zu wollen. Wir haben zusammen mit anderen Gruppen das „Keinen Meter“-Bündnis gegründet, dass dazu aufruft, den Naziaufmarsch zu blockieren. Seitdem das Bündnis Mitte Januar an die Öffentlichkeit gegangen ist, hat es sehr großen Zuspruch erhalten. Mittlerweile haben 70 soziale und politische Gruppen den Aufruf und den Aktionskonsens unterschrieben.
Antifagruppen aus der Region wollen aber bereits am Vorabend, dem 2. März 2012, aktiv werden. Die Antifa Hamm hat eine Demonstration unter dem Motto „Keine Homezone für Nazis – ob in Parteien, freien Kräften oder am Stammtisch“ angemeldet. Die Demo (Start: 19:45 Uhr am Hbf Hamm) richtet sich vor allem gegen die „Kameradschaft Hamm“, welche den Naziaufmarsch im Münster organisatorisch unterstützt.
Wir rufen alle Menschen auf, am 2. März nach Hamm zu fahren und am 3. März die Nazis in Münster zu stoppen! Für eine starke antifaschistische Bewegung!
Im Folgenden könnt ihr den Aufruf für den 2. März lesen: „Keine Homezone für Nazis – ob in Parteien, freien Kräften oder am Stammtisch“ lesen. Continue reading
Erfolgreiche Aktivierungskonferenz von „Keinen Meter“
Über 100 Interessierte und UnterstützerInnen des „Keinen Meter“-Bündnis kamen am Samstag im Paul-Gerhardt-Haus zur „Aktivierungskonferenz“ zusammen. Das antifaschistische Bündnis informierte dort über den angekündigten Naziaufmarsch am 3. März. Nach einer Begrüßung referierte ein Mitglied der Antifaschistischen Bildungsintiative Münsterland über die Aktivitäten und Strukturen der „Nationalen Sozialisten Münster“. Die im Herbst 2009 gegründete Neonazi-Kameradschaft besteht aus einem Kern von zehn Personen, die aus Münster und dem Umland stammen. Continue reading
Keinen Meter den Nazis

Am 3. März wollen Nazis in Münster aufmarschieren. Wir haben uns mit vielen anderen Gruppen aus Münster im Bündnis „Keinen Meter“ zusammen geschlossen. Unser Ziel ist, dass der Naziaufmarsch verhindert wird. Aktuelle Informationen findet ihr ab sofort auf der Sonderseite www.keinenmeter.de.ms
Das Bündnis hat auch einen Aufruf unter dem Motto „Keinen Meter den Nazis – Solidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung verfasst“
Aufruf des “Keinen Meter”-Bündnis
Am 3. März wollen Nazis durch Münsters Straßen marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie propagieren. Bereits 2006 verhinderten Blockaden von Anwohner_innen und antifaschistischen Initiativen einen Versuch von Nazis durch das Hansaviertel zu ziehen. Nach wenigen Metern hatte es sich ausmarschiert. Die Straße war von vielen hundert Menschen besetzt, gemeinsam wurde so der Naziaufmarsch verhindert. Continue reading
Searchlight im Januar
Rechtspopulismus in Skandinavien
Rückblick und Bestandsaufnahme sechs Monate nach dem Massenmord in Norwegen
Die Brutalität und Kaltblütigkeit, mit der das Attentat in Norwegen im Juli 2011 durchgeführt wurde, hat in der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Dass der Attentäter norwegischer Abstammung ist, hat die klassischen Erklärungsmuster für Terrorismus zudem völlig auf den Kopf gestellt, nutzlos gemacht und viele neue Fragen aufgeworfen. Bei der Suche nach Motiven und Ursachen geriet zunehmend der sich in Europa immer mehr ausbreitende Rechtspopulismus in den Fokus der Betrachtung.
Der Vortrag geht mit Schwerpunkt auf Norwegen und Dänemark auf die Entwicklungen des Rechtspopulismus in den skandinavischen Ländern ein.
Hat der Rechtspopulismus eine (Mit-)Schuld an dem Massaker in Norwegen? Eingegangen wird auch auf länderspezifische Unterschiede und darauf, wie in den rechtspopulistischen Parteien auf den Anschlag reagiert und welche Konsequenzen gezogen wurden. Last but noch least stellt sich auch die Frage, wieso rechtspopulistische Parteien in den skandinavischen Ländern deutlich erfolgreicher sind als in Deutschland.
Der Referent, Torben Johannsen, ist Auslandskorrespondent für Skandinavien des Antifaschistischen Infoblattes (aib) und lebt in Dänemark. Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.
Donnerstag, 26. Januar 2012 / 19.00 Uhr (!)
Club Courage / Friedensstraße 42 / Münster
Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland in Kooperation mit der Antifaschistischen Linken Münster
Mitglieder und SympathisantInnen der rechten Szene ist es nicht gestattet an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen
Auch in diesem Jahr wieder nach Dresden
Seit zwei Jahren rufen wir Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Münster, die wir in unterschiedlichen politischen Gruppen aktiv sind, dazu auf im Februar gemeinsam nach Dresden zu fahren. Wir haben uns im Münsteraner Bündnis ‚Dresden Nazifrei‘ zusammengeschlossen. Unser Ziel ist es, den dort jährlich stattfindenden größten Naziaufmarsch Europas mit Massenblockaden zu verhindern. Dieses Ziel konnten wir durch unsere Aktionen in 2010 und 2011 erreichen. Dies wollen wir in diesem Jahr am 18. Februar noch einmal wiederholen – bis der Naziaufmarsch endgültig Geschichte ist. Fahrt mit uns – gemeinsam können wir einiges bewegen!
Im letzten Jahr sind wir mit drei Bussen und über 150 Mitreisenden von Münster nach Sachsen gefahren. In diesem Jahr bieten wir euch erneut eine Bus-Anreise an. Die Ticketpreise werden zwischen 25 und 30 Euro liegen. Tickets werdet ihr ab Anfang Februar bei den Bündnis-Gruppen sowie auf Infoveranstaltungen und Konzerten erwerben können.
Aktuelle Infos auf der Sonderseite des Münsteraner Bündnis, bei der NRW-Antifa-Koordinierung No Pasaran! NRW sowie beim Bündnis Dresden Nazifrei.
14. Januar: Solikonzert und Infoveranstaltung zu Dresden 2012

Am 14. Januar 2012 veranstaltet die Autonome Antifa Rheine in Kooperation mit der Konzertgruppe ND 12 ein Soli-Hardcorekonzert für die von Repression betroffenen Antifaschist_innen aus Dresden. Vorher findet eine Infoveranstaltung über die diesjährigen Antifa-Aktionen gegen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden statt.
Es spielen:
burial (japanstyle – hardcore)
nightslug (soundtrack zum untergang)
curbbite (hardcoregranate)
Baracke Münster // Scharnhorster Str. 100 // Einlass 19.00 Uhr // Kosten 5 €
Worum geht es überhaupt ?
Im Zuge der erfolgreichen Proteste gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011, zu denen auch das Antifabündnis No Pasaran NRW mit aufrief (dem wir auch angehören), wurde von Seiten der Dresdener Staatsanwaltschaft und der Bullen gezeigt was der Freistaat Sachsen von Zivilcourage hält: nämlich nichts. Continue reading
7. Januar: Antifa-Konzert in Greven
Die Autonome Antifa Emsdetten lädt am 7. Januar ins Kesselhaus nach Greven zu einem Antifa-Konzert ein. Vor dem Konzert gibt es Infos zum Neonazismus in der Region.
Es spielen:
Unrest
Nervous Breakdown
Remember the Past
Underhoods
7. Januar 2012 // 18:00 Uhr //
Kesselhaus // Friedrich-Ebert-Straße 3 // Greven
Artikel über Neonazis in Münster
Am 7. Dezember 2011 erschien in der Mittwochs-Ausgabe der Gratiszeitung „Hallo Münster“ ein Artikel über Neonazis im Münsterland.
Eine weitere Einschätzung von uns findet ihr hier: In der Stadt kaum wahrnehmbar

Köln: 17.12. Demo gegen Faschismus, Rassismus und Verfassungsschutz

Rosen auf den Weg gestreut.
Gegen Faschismus, Rassismus und Verfassungsschutz!
Seit Jahren warnen linke und antifaschistische Initiativen vor der rassistischen Gewalt von Neonazis. Dennoch wirft die nun aufgedeckte rassistische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) ein schockierendes Licht auf das Ausmaß rassistischer Gewalt in Deutschland – und auch auf ihre Verharmlosung. Die Morde und Attentate der NSU geschahen in einem gesellschaftlichen Klima der Ausgrenzungen, Diskriminierungen und der tagtäglichen rassistischen Gewalt. Sie bilden nur die Spitze eines Eisberges. Seit 1989 wurden nicht nur mindestens 182 rassistisch motivierte Morde in der Bundesrepublik Deutschland verübt, es gedieh auch eine allgemeine rassistische Politik von Sondergesetzen, Abschiebungen und sogenannten Integrationsdebatten. Während Studien über die „Deutschen Zustände“ jedes Jahr von Neuem belegten, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit essentieller Bestandteil der „gesellschaftlichen Mitte“ ist, rühmen sich zugleich Sprecher bundesdeutscher Repressionsorgane ihrer Abschottungspolitik an den Außengrenzen Europas und verleihen sich stolz den Titel „Festung Europa“. Als Reaktion auf die rassistische Raserei sind nicht Worte des Bedauerns gefragt, sondern eine bedingungslose Solidarität mit allen Opfern des Rassismus. Continue reading

