Ihr kennt das Spiel. Noch immer treffen sich alle zwei Wochen Rassist*innen am Georgsplatz, um ihre Hetze zu verbreiten. Noch immer besteht ein großer Teil dieser Ansammlung aus organisierten Neonazis. Noch immer wird dieses von der lokalen Presse nicht aufgegriffen. Ob HOGESA, PEGIDA oder sogenannte „besorgte Bürger“ – rechte und rassistische Mobilisierungen fernab vom klassischen Nazispektrum sind spätestens seit Herbst 2014 im Aufwind. Am kommenden Montag, den 8. Februar 2016, heißt es daher mal wieder den Aufmarsch der Pegida Hannover zu verhindern.
Aktionen | 08.02.2016 | 18:30 Uhr | Georgsplatz| Hannover
Mehr Informationen zu den geplanten Aktionen finden sich hier.
Um in Anbetracht einer breiten rassistischen Mobilmachung – inklusive unzähliger Brandanschläge und körperlicher Übergriffe auf Geflüchtete, Linksradikale und zum Teil auch bürgerlicher Unterstützer*innen – endlich wieder in die Offensive zu kommen, wurden gleich mehrere Kampagnen gestartet, die dem parlamentarischen Rückrat dieses ungenießbaren Kartoffelauflaufs, der AfD, einen erinnerungswürdigen Wahlkampf 2016 bescheren werden. Jede*r kann dabei mitmachen und dafür das bereitgestellte Kampagnenmaterial nutzen oder eigene Ideen entwickeln und mit anderen teilen. Also, am besten zusammen mit ein paar Freund*innen eine Bezuggruppe bilden und ab auf die Straße!
Am Samstag, den 6. Februar 2016, wird unter dem Motto “Grenzenlose Solidarität” ein europaweiter Aktionstag gegen die Festung Euopa stattfinden, an dem es auch in Dresden eine bundesweite Demonstration geben wird. Wir wollen diesen Tag nutzen, um die politische Solidarität mit Flüchtenden weltweit zu stärken und die Verbindungen zwischen ihren Fluchtgründen und der europäischen Innen- und Außenpolitik zu thematisieren. Die Symbolwirkung einer erfolgreichen Intervention im Herzen der Mittelalterfreaks wäre beträchtlich!
Unsere Genoss*innen vom
Die Antifasist (Antifa) Gençlik wurde 1988 in Berlin an der Schnittstelle von migrantischer Vereinskultur, Jugendbanden des Kiezes und autonomer antifaschistischer Politik gegründet. Bald bildeten sich Antifa-Gençlik-Gruppen in mehreren deutschen Städten und darüber hinaus. Mitte der 1990er Jahre lösten sich diese Strukturen jedoch in Folge staatlicher Repression wieder auf.
Nachdem vor ziemlich genau einem Jahr der von einigen lokalen Nazis getragene Versuch der Etablierung eines Ablegers der Dresdener Pegida-Demonstrationen in Hameln krachend gescheitert war, konnte auch ein erneuter Anlauf zur Verbreitung antiemanzipatorischer Organisierung – diesmal in Form einer „unpolitischen“ Bürgerwehr – ebenfalls verhindert werden. Eine genauere Analyse hierzu folgt noch in den nächsten Tagen. Bis dahin sei hier schonmal der diesbezügliche
Das Jahr 2015 ist (endlich) vorbei, der Kampf geht aber bekanntlich weiter. Deswegen laden unsere werten Genoss*innen vom …umsGanze!-Bündnis zu einem bundesweiten Treffen am 31. Januar in Frankfurt/Main ein um gemeinsam darüber zu sprechen, wie wir angesichts von Fluchtbewegungen, Rassismus auf den Straßen und staatlichen Abschottungsversuchen als radikale, antiautoritäre Linke gemeinsam und bundesweit in die Offensive kommen können.
Seit mittlerweile einem Jahr versuchen auch in Hannover Rassist*innen verschiedenster Art zusammen mit organisierten Neonazis unter dem Label von „Pegida Hannover“, mit Hetze gegen Geflüchtete, Muslime und alle anderen, die nicht in ihr reaktionäres, rassistisches Weltbild passen Mitstreiter*innen zu mobilisieren. Ein Jahr montäglicher rassistischer Hetze ist für uns erneut der perfekte Anlass nochmal alle Freund*innen zusammen zu trommeln, um Pegida einen anständigen Gegenwind zu bescheren.
Am kommenden Samstag, den 9. Januar 2016, findet anlässlich der Ereignisse zum Jahreswechsel in Köln ab 12 Uhr am Hauptbahnhof eine Demonstration gegen Pegida, gegen Rassismus und gegen Männergewalt statt. Da am selben Tag und Ort Pegida, Nazis und andere Rassist*innen ebenfalls eine Demo angemeldet haben, ist Entschlossenheit und Selbstschutz gefragt.