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	<title>Staudamm &#8211; TATORT Kurdistan Hamburg</title>
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	<title>Staudamm &#8211; TATORT Kurdistan Hamburg</title>
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		<title>28.04.18: Stopp der Zerstörung von Hasankeyf und Sûr!</title>
		<link>https://tkhh.blackblogs.org/438</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tkhh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 21:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amed]]></category>
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					<description><![CDATA[Kundgebung &#38; Informationen 28.04.2018, 12-15h Altona, Ottenser Hauptstraße, gegenüber Mercado Wir rufen alle Menschen auf, sich am 28. April 2018 in einem globalen Aktionstag gegen die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr (Altstadt in Amed/Diyarbakır) in Nord-Kurdistan (Südosten der Türkei) zu stellen. Hasankeyf und Sûr sind seit Jahrtausenden bewohnte Orte am Fluss Tigris in Obermesopotamien. Seit &#8230; <a href="https://tkhh.blackblogs.org/438" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">28.04.18: Stopp der Zerstörung von Hasankeyf und Sûr!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kundgebung &amp; Informationen<br />
28.04.2018, 12-15h<br />
Altona,</strong> Ottenser Hauptstraße, gegenüber Mercado</p>
<p><a href="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2018/04/heskif500.jpg"><img loading="lazy" src="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2018/04/heskif500.jpg" alt="" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-441" srcset="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2018/04/heskif500.jpg 500w, https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2018/04/heskif500-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>Wir rufen alle Menschen auf, sich am 28. April 2018 in einem globalen Aktionstag gegen die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr (Altstadt in Amed/Diyarbakır) in Nord-Kurdistan (Südosten der Türkei) zu stellen.<br />
Hasankeyf und Sûr sind seit Jahrtausenden bewohnte Orte am Fluss Tigris in Obermesopotamien. Seit Jahren sind diese durch die AKP-geführte türkische Regierung systematischen Zerstörungen ausgesetzt. Doch beide sind auch zu Symbolen des Widerstandes sowohl gegen die ökologisch-soziale Zerstörung durch Mega-Investitionsprojekte als auch die seit 2015 laufende Kriegspolitik des türkischen Staates geworden.<br />
<span id="more-438"></span></p>
<p>Hasankeyf wird seit 12.000 Jahren ununterbrochen bewohnt und stellt mit dem bisher wenig beeinträchtigten Tigris-Tal ein unvergleichbares Schauspiel an Geschichte, Kultur und Natur dar. Es übertrifft in Vielem Ephesus, Troja und Kappadokien. Es erfüllt 9 von 10 Kriterien der UNESCO, die aber nichts gegen das Ilisu Staudammprojekt unternimmt. Das Ilisu Projekt ist eines der weltweit umstrittensten Staudamm-Projekte und würde bei Stauung 80.000 Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben. Seit knapp 20 Jahren leisten Betroffene und andere Widerstand und konnten mehrmals das Projekt stoppen. Doch die AKP nahm immerwieder den Bau auf, weil sie Ilisu als ein strategisches Instrument für ökonomisch-politische Ziele betrachtet. Mit starker Militärpräsenz hat das Projekt heute fast sein Bauende erreicht und eine Katastrophe für Millionen Menschen wird erzwungen. Internationale Firmen sind sowohl beim Staudammbau (vor allem Andritz aus Österreich) als auch bei der Versetzung von einigen der mehr als 300 Monumente aus Hasankeyf beteiligt (siehe Unterschriftenkampagne gegen Bresser aus Holland unter <a href="http://www.hasankeyfgirisimi.net" rel="noopener" target="_blank">www.hasankeyfgirisimi.net</a>). Letzteres wird von der Türkei als Propaganda für die angebliche „Rettung Hasankeyfs“ genutzt.</p>
<p>Sûr ist die Altstadt vom antiken Amed (Diyarbakir) mit einer mindestens 7000 Jahre alten ununterbrochenen Besiedlung. Sûr ist sehr politisch und hat sich ab 2007 in rätedemokratischen Strukturen für mehr Demokratie und Frauenbefreiung organisiert. Als die AKP 2015 den Krieg einseitig gegen die kurdische Bevölkerung lostrat, wurden Sûr und andere selbstorganisierte Städte brutal angegriffen und durch das Militär Verbrechen gegen die Menschheit begangen. Die größte physische Zerstörung von Sûr erfolgte jedoch nach dem Ende jeglicher bewaffneter Auseinandersetzungen ab März 2016. Seitdem wurden die Häuser von 25.000 zwangsvertriebenen Menschen komplett abgerissen.</p>
<p><a href="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2018/04/sur500.jpg"><img loading="lazy" src="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2018/04/sur500.jpg" alt="" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-442" /></a></p>
<p>Dasselbe erfuhren etwa 175.000 Menschen in anderen zerstörten Orten wie Cizre, Nusaybin und Şirnak. In diesen Orten und in Sûr wurden mehrere hundert Zivilisten gezielt getötet. Diese Verbrechen, die dem Bürgerkrieg der 90‘er Jahre ähneln, wurden vom UN Menschenrechtskommissariat in einem Bericht im Februar 2017 dokumentiert.</p>
<p>Die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr entspricht im Wesen der Zerstörung der Buddha Tempel durch die Taliban in Afghanistan, von Palmyra in Syrien durch den IS und aktuell des Ain Dara Tempel bei Afrin durch die türkische Armee.<br />
Wenn ein Staat kulturelles und natürliches menschliches Erbe bewusst und systematisch zerstört, dürfen Staaten und internationale Organisationen wie die UN nicht schweigen. Insbesondere die EU ist gefordert, diese zieht aber ein Flüchtlingsabkommen mit der Türkei dem Schutz von Menschenrechten vor. Dies kann geändert werden, indem Menschen und Organisationen mit moralischem Bewusstsein in die Öffentlichkeit gehen.</p>
<p>Wir fordern Euch auf, sich solidarisch mit den vielen Menschen in Kurdistan und der Türkei zu zeigen, die gegen die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr kämpfen. Die Rettung beider Orte ist noch möglich und kann Hoffnung gegen weitere kulturell-sozial-ökologische Zerstörung geben und die Friedensperspektive wieder stärker werden lassen. Die AKP ist nicht so stark, wie sie vorgibt. </p>
<p>Kampagne TATORT Kurdistan</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>11.10.17 &#124;TATORT Kurdistan Café im Oktober &#124; Gentrifizierung auf Türkisch</title>
		<link>https://tkhh.blackblogs.org/301</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tkhh]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 13:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstandsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO Weltkulturerbe]]></category>
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					<description><![CDATA[Gentrifizierung auf Türkisch &#8211; Kriegsverbrechen vor den Augen der Weltöffentlichkeit Seit dem Sommer 2015 führt der türkische Staat wieder einen offenen Krieg gegen die Bevölkerung von Nordkurdistan. Seine Kriegspraktiken schließt die Zerstörung von Lebensgrundlagen auch in urbanen Gebieten ein und setzt zielgerichtet Umweltzerstörung gegen die widerständige Bevölkerung ein. &#8211; Der türkische Staat hat temporäre bewaffnete &#8230; <a href="https://tkhh.blackblogs.org/301" class="more-link">Continue reading <span class="screen-reader-text">11.10.17 &#124;TATORT Kurdistan Café im Oktober &#124; Gentrifizierung auf Türkisch</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2017/09/flyer_oktoberfarbe.jpg"><img loading="lazy" src="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2017/09/flyer_oktoberfarbe-730x1024.jpg" alt="" width="660" height="926" class="aligncenter size-large wp-image-302" srcset="https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2017/09/flyer_oktoberfarbe-730x1024.jpg 730w, https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2017/09/flyer_oktoberfarbe-214x300.jpg 214w, https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2017/09/flyer_oktoberfarbe-768x1077.jpg 768w, https://tkhh.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/863/2017/09/flyer_oktoberfarbe.jpg 1264w" sizes="(max-width: 660px) 100vw, 660px" /></a></p>
<p><strong>Gentrifizierung auf Türkisch<br />
<em>&#8211; Kriegsverbrechen vor den Augen der Weltöffentlichkeit</em></strong></p>
<p>Seit dem Sommer 2015 führt der türkische Staat wieder einen offenen Krieg gegen die Bevölkerung von Nordkurdistan. Seine Kriegspraktiken schließt die Zerstörung von Lebensgrundlagen auch in urbanen Gebieten ein und setzt zielgerichtet Umweltzerstörung gegen die widerständige Bevölkerung ein.<span id="more-301"></span></p>
<p>&#8211;    Der türkische Staat hat temporäre bewaffnete Auseinandersetzungen zum Anlass genommen, ganze Stadtteile systematisch zu zerstören, darunter die 7000 Jahre alte Festung von Amed, welche UNESCO Weltkulturerbestätte ist. In zwei Fällen wurden sogar ganze Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht. Das UN-Kommissariat für Menschenrechte hat diese Kriegsverbrechen offen benannt. Mit neuen teuren Wohnquartieren soll die politisch aktive und oft ärmere Bevölkerung dauerhaft vertrieben werden.</p>
<p>&#8211;    Im dritten Sommer in Folge werden Waldgebiete in Brand gesteckt und die Lebensgrundlagen der Einwohner zerstört. Menschen werden an der Löschung der Brände gehindert. Dies ist eine Form der Vertreibung von Menschen.</p>
<p>&#8211;    Der Bau von Talsperren wird rasant vorangetrieben. Ganze Flusstäler sollen geflutet werden, um Menschen in die Städte zu vertreiben und die Bewegungsmöglichkeiten der kurdischen Guerilla einzuschränken. Das bekannteste Beispiel ist der seit 20 Jahre umstrittene Ilisu-Staudamm, der das Tigristal und den 12.000 Jahren alten Ort Hasankeyf fluten soll.</p>
<p>Die türkische Regierung geht mit einer menschenverachtenden Systematik vor und setzt alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein, um den Widerstand der Menschen zu brechen und die kurdische Freiheitsbewegung zu zerschlagen. Aber die gewachsenen, organisierten Strukturen in den umkämpften Gebieten, den Stadtvierteln, den verschiedenen zivilen Bewegungen, leisten trotz der starken Repression Widerstand und geben Beispiele für eine internationale Zusammenarbeit und für internationalistischen Protest.</p>
<p>Ercan Ayboga arbeitete bis 2016 in der Stadtverwaltung von Amed.<br />
Er ist Mitglied der Ökologiebewegung Mesopotamiens<br />
und wird über die Entwicklung in Nordkurdistan berichten</p>
<p><strong>Mittwoch, 11. Oktober, 18:30 Uhr<br />
im TATORT Kurdistan Cafe<br />
Centro Sociale</strong>,<br />
Sternstraße 2, gegenüber U3 Feldstraße<br />
ab 18 Uhr Essen</p>
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