<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Postwachstum &#8211; endofroad</title>
	<atom:link href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/tag/postwachstum/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://endofroad.blackblogs.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Jul 2020 21:21:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.7.1</generator>

<image>
	<url>https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2018/04/cropped-freespeech1-32x32.png</url>
	<title>Postwachstum &#8211; endofroad</title>
	<link>https://endofroad.blackblogs.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>VA: &#8222;Postwachstumsideologie als Alltagsreligion&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/10533</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/10533#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2020 21:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Postwachstum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=10533</guid>

					<description><![CDATA[Mittwoch, 26. August 2020 &#124; 19 Uhr &#124; Bremerhaven (Haus der Jugend) Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis – zwischen Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit Vortrag und Diskussion mit Mathias Beschorner Im Vortrag wird die Postwachstumsideologie ideologiekritisch betrachtet und verdeutlicht, warum das &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10533">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 26. August 2020 | 19 Uhr | Bremerhaven (Haus der Jugend)</p>
<p><strong>Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis – zwischen Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit</strong></p>
<p>Vortrag und Diskussion mit Mathias Beschorner</p>
<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/07/postwachstum.png"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/07/postwachstum.png" alt="" width="500" height="707" class="alignnone size-full wp-image-10534" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/07/postwachstum.png 500w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/07/postwachstum-212x300.png 212w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p><span id="more-10533"></span></p>
<p>Im Vortrag wird die Postwachstumsideologie ideologiekritisch betrachtet und verdeutlicht, warum das Diktum vom Schrumpfen der Produktion hinter kapitalistische Vergesellschaftung zurückfällt. Zugleich wird gezeigt, dass sich darin ein Distinktionsbedürfnis gegenüber den arbeitenden Klassen äußert und hohe Anschlussfähigkeit für die politische Rechte besteht. So beziehen sich zentrale Figuren der Neuen Rechten wie der Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen oder Björn Höcke affirmativ auf Niko Paech. Postwachstumstheoretiker wie Niko Paech sind in Wissenschaft und Politik breit vernetzt und auch in linken Kreisen beliebt. Die ‚große Transformation‘ ist aber nicht bloß Expertenaufgabe, sie bedarf einer Kulturrevolution von unten und einem neuen Menschenbild. Die angesprochenen Subjekte sehen sich mit einer Melange aus Verzichtsethik und malthusianischer Übervölkerungsfantasie konfrontiert, scheinen jedoch gern bereit die abgeleiteten Forderungen individualistisch, als sinnstiftende Alltagsreligion für den Hausgebrauch praktisch werden zu lassen. So erfahren sie die vermeintliche Wirkmächtigkeit ihrer Überzeugungen gemäß einer wohlfeilen Konsumkritik beim morgendlichen FairTrade-Kaffee – in einem Wechselspiel aus Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit.</p>
<p>Eine materialistische Perspektive muss sich dem Problem der ökologischen Krise annehmen und nach Antworten suchen, wie eine postkapitalistische Vergesellschaftung sich der Produktivkräfte und Automation sowie Massenproduktion bedienen könnte, ohne den Planeten zu zerstören. Hinsichtlich der Postwachstumsideologie gilt jedoch das Diktum Theodor W. Adornos: Ist „das Falsche, einmal bestimmt erkannt und präzisiert, [ist es] bereits Index des Richtigen, Besseren“.</p>
<p>Zum Referenten:</p>
<p>Mathias Beschorner ist Historiker und freier Autor. Er schreibt für die Versorgerin, das Soziologiemagazin und das Distanz-Magazin. Er lebt in Leipzig und referiert zu den Themen Postwachstumsideologie und Polyamorie. Gemeinsam mit Konstantin Nowotny und Jennifer Stevens arbeitet er derzeit an einem Sammelband zur romantischen Liebe, offenen Beziehungen und der Polyamorie.</p>
<p>Der Vortrag findet im Haus der Jugend, Rheinstr. 109 in Bremerhaven statt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/10533/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VA: &#8222;Postwachstumsideologie als Alltagsreligion&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/9427</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/9427#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 21:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[B'haven]]></category>
		<category><![CDATA[Bremerhaven]]></category>
		<category><![CDATA[Falken]]></category>
		<category><![CDATA[Postwachstum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=9427</guid>

					<description><![CDATA[Vortrag und Diskussion mit Mathias Beschorner Donnerstag, 26. März 2020 &#124; 19 Uhr &#124; Haus der Jugend (Rheinstr. 109, Bremerhaven) Im Vortrag wird die Postwachstumsideologie ideologiekritisch betrachtet und verdeutlicht, warum das Diktum vom Schrumpfen der Produktion hinter kapitalistische Vergesellschaftung zurückfällt. &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/9427">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vortrag und Diskussion mit Mathias Beschorner</p>
<p>Donnerstag, 26. März 2020 | 19 Uhr | Haus der Jugend (Rheinstr. 109, Bremerhaven)</p>
<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/03/Flyer-pw-bild-front-small.jpg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/03/Flyer-pw-bild-front-small.jpg" alt="" width="450" height="636" class="aligncenter size-full wp-image-9428" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/03/Flyer-pw-bild-front-small.jpg 450w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/03/Flyer-pw-bild-front-small-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><span id="more-9427"></span></p>
<p>Im Vortrag wird die Postwachstumsideologie ideologiekritisch betrachtet und verdeutlicht, warum das Diktum vom Schrumpfen der Produktion hinter kapitalistische Vergesellschaftung zurückfällt. Zugleich wird gezeigt, dass sich darin ein Distinktionsbedürfnis gegenüber den arbeitenden Klassen äußert und hohe Anschlussfähigkeit für die politische Rechte besteht. Postwachstumstheoretiker wie Niko Paech sind in Wissenschaft und Politik breit vernetzt und auch in linken Kreisen beliebt. Die ‚große Transformation‘ ist aber nicht bloß Expertenaufgabe, sie bedarf einer Kulturrevolution von unten und einem neuen Menschenbild. Die angesprochenen Subjekte sehen sich mit einer Melange aus Verzichtsethik und malthusianischer Übervölkerungsfantasie konfrontiert, scheinen jedoch gern bereit die abgeleiteten Forderungen individualistisch, als sinnstiftende Alltagsreligion für den Hausgebrauch praktisch werden zu lassen. So erfahren sie die vermeintliche Wirkmächtigkeit ihrer Überzeugungen gemäß einer wohlfeilen Konsumkritik beim morgendlichen FairTrade-Kaffee – in einem Wechselspiel aus Schuldgefühl und moralischer Überlegenheit.</p>
<p>Eine materialistische Perspektive muss sich dem Problem der ökologischen Krise annehmen und nach Antworten suchen, wie eine postkapitalistische Vergesellschaftung sich der Produktivkräfte und Automation sowie Massenproduktion bedienen könnte, ohne den Planeten zu zerstören. Hinsichtlich der Postwachstumsideologie gilt jedoch das Diktum Theodor W. Adornos: Ist „das Falsche, einmal bestimmt erkannt und präzisiert, [ist es] bereits Index des Richtigen, Besseren“.</p>
<p>Zum Referenten:<br />
Mathias Beschorner ist Historiker und freier Autor. Er schreibt für die Versorgerin, das Soziologiemagazin und das Distanz-Magazin. Er lebt in Leipzig und referiert zu den Themen Postwachstumsideologie und Polyamorie. Gemeinsam mit Konstantin Nowotny und Jennifer Stevens arbeitet er derzeit an einem Sammelband zur romantischen Liebe, offenen Beziehungen und der Polyamorie.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/9427/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
