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	<title>Liebig34 &#8211; endofroad</title>
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	<title>Liebig34 &#8211; endofroad</title>
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		<title>&#8222;Die Bullen haben kein strukturelles Problem, sie sind Teil des strukturellen Problems&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 07:01:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Folgende Zeilen haben uns erreicht: Unsere Wut ist stärker als eure Repression! Feuer in der Höhle des Löwen. Streifenwagen vor der Nase angezündet! Wir sind feige / Wir sind hinterhältig / Wir sind chaotisch / Wir sind professionell / Wir &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11141">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen.jpg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen-300x169.jpg" alt="" width="190" height="" class="alignright size-medium wp-image-11125" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen-300x169.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen-768x432.jpg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen-1024x576.jpg 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen-500x281.jpg 500w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/streifenwagen.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Folgende Zeilen haben uns erreicht:</p>
<blockquote><p><strong>Unsere Wut ist stärker als eure Repression! Feuer in der Höhle des Löwen. Streifenwagen vor der Nase angezündet!</strong></p>
<p>Wir sind feige / Wir sind hinterhältig / Wir sind chaotisch / Wir sind professionell / Wir sind jung / Wir sind alt / Wir sind abgedreht / Wir sind ängstlich / Wir sind mutig / Wir verachten eure Dialoge und wollen eure Runden Tische in Flammen sehen!</p>
<p>Wir haben mitbekommen, dass Bremer Bullen in Berlin waren und ihre Kolleg*innen bei der gewaltsamen Räumung der Liebig 34 unterstützt haben. Das wollten wir nicht unkommentiert lassen. Deshalb haben wir, vor ihrer 24 Stunden besetzten Wache, ein Feuer auf ihren Fuhrpark entfacht (<a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/streifenwagen-angezuendet-polieirevier-bremen-mitte-100.html">link zur Presse</a>). Unsere Knie schlottern noch immer….</p>
<p><strong>Die herrschenden Verhältnisse, die Keine*r will!</strong></p>
<p>Dieser Staat und mit ihm die Gesellschaftsordnung wird autoritärer und gewaltsamer. Der Druck auf Menschen, die außerhalb des Parlamentarismus und den vorgeschriebenen zivilgesellschaftlichen Wegen etwas verändern wollen, wird immer größer. Repression gegen unsere Strukturen und Mitstreiter*innen sind die gängige Antwort der Herrschenden. Beinahe wöchentlich ist von Hausdurchsuchung, Observationen, Überwachung und Haftstrafen zu lesen. <span id="more-11141"></span></p>
<p>Legitimiert werden diese Zustände von einer schier endlosen Welle von Gesetzesverschärfungen – auch und gerade unter einer (vermeintlichen) linken Regierung. Egal ob in Bremen oder Berlin.</p>
<p>Befugnisse der Bullen und „Sicherheitsbehörden“ werden stetig erweitert, Ausrüstung und Ausbildung militarisiert. Vollautomatische Waffen und schwere Schutzausrüstung, gepanzerte Einsatzwagen angeschafft und paramilitärische Trainings durchgeführt. Dass die Bullen nicht unsere Freunde und Helfer sondern zur Aufrechterhaltung der alltäglichen Gewaltverhältnisse da sind müsste inzwischen Allen bewusst sein. Unsere Freund*innen schicken sich auf jeden Fall keine Hakenkreuzbilder in Chatgruppen. Wer noch immer von „Einzelfällen“ bei den Bullen spricht, gehört anscheinend zu den Profiteur*innen der Eigentums- und Herrschaftsverhältnissen, die im Zweifel von eben jenen Bullen mit Knüppel und Knarre durchgesetzt werden.<br />
Nein, die Bullen haben kein strukturelles Problem, sie sind Teil des strukturellen Problems. Die Geschichte zeigt, die Bullen und der ganze Behördenschmalz der vermeintlichen „Sicherheitsbehörden“ selbst gehören abgeschafft und zerstört, alles Andere ist reformistischer Quatsch und wird an den Verhältnissen nichts ändern.</p>
<p>Dabei handelt es sich nicht um ein rein deutsches Phänomen. Repressive Restrukturierungen der „Sicherheitsbehörden“ müssen als Antwort auf eine neue Phase von Aufständen, Revolten und Selbstorganisation verstanden werden. Jede Bewegung, der es gelingt eine gewisse Größe und Schlagkraft zu erreichen, ist mit massiver Polizeigewalt konfrontiert:<br />
Die antiautoritäre Bewegung in Griechenland, die revoltierende Jugend Hongkongs, der Aufstand in Chile, die Bewegung gegen die rassistische Polizeigewalt in den USA, die Proteste in Belarus… überall zeichnet sich ein Bild davon, worauf staatliche Herrschaft letztlich aufbaut: Gewalt. Gewalt und Unterdrückung.</p>
<p>Und genau deshalb ist die selbstorganisierte Abrüstung der staatlichen Infrastruktur – insbesondere der repressiven – ein entscheidendes Mittel, um einen Ausweg aus dem Schrecken dieser brutalen Gegenwart zu finden.</p>
<p><strong>Unser Kampf geht (in Solidarität) weiter!</strong></p>
<p>Unsere Gedanken und Herzen sind bei denjenigen, die trotz Gefangenschaft und Kontrolle im Alltag ihr Bewusstsein nicht verlieren. Bei Denjenigen, die trotz des Drucks der Öffentlichkeit und der Repressionsbehörden dicht halten.</p>
<p>An dieser Stelle senden wir Liebe und Kraft an die 3 von der Parkbank. Egal wie der Prozess Anfang November ausfallen wird…. <strong>es wird weitere Angriffe geben.</strong></p>
<p>Die angebliche steigende Gewalt von Militanten [„qualitativ und quantitativ“ O-Ton VS-Bericht 2019] in dieser Stadt, ist ein blitzender Hoffnungsschimmer. Ein Staat, der so mit Menschen umgeht wie dieser, darf sich nicht wundern wenn es unter der Motorhaube laut knallt. </p>
<p>Solidarische Grüßen an die Rosarote Zora ihr seid super!</p>
</blockquote>
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		<title>OL: Solidarität mit der Liebig34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 20:07:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Oldenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 09.10 wurde die Liebig34 geräumt. Gleichzeitig jährte sich der antisemitische Anschlag in Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur. In vielen Städten gab es Aktionen und Solidaritätsbekundungen. So auch in Oldenburg. Doch die Demonstration, die am 10.10.20 hätte stattfinden &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11012">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 09.10 wurde die Liebig34 geräumt. Gleichzeitig jährte sich der antisemitische Anschlag in Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur. In vielen Städten gab es Aktionen und Solidaritätsbekundungen. So auch in Oldenburg. Doch die Demonstration, die am 10.10.20 hätte stattfinden sollen, wurde auf Grund der hohen Corona – Infizierten von der Orga-Gruppe abgesagt. Wir veröffentlichen dennoch die geplanten Redebeiträge. Wir hören einen Beitrag von autonomen Queerfeminist*innen, einen Beitrag zu “Stadt für alle, gegen die Stadt der Reichen” und einen Beitrag von NIKA OL/WHV.</p>
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<p>checkt <a href="https://maikaefercast.noblogs.org/post/2020/10/13/5-solidaritat-mit-der-liebig34/">maikaefercast.noblogs.org</a></p>
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		<title>Berlin: Statement zur Verteidigung der Liebig34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 21:45:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren und vor allem Wochen wurden viele Sachen über die Liebig 34, das anarcha queer feministische Eckhaus an der Liebigstraße mit 30 Jahren Kollektivgeschichte, gesagt, berichtet, gemutmaßt. Jetzt, kurz vor dem offiziellen Räumungsversuch, werden wir selbst noch &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10926">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://enough-is-enough14.org/2020/10/08/berlin-statement-zur-verteidigung-der-liebig34/"><img loading="lazy" src="https://i2.wp.com/enough-is-enough14.org/wp-content/uploads/2020/10/liebig6o.png?resize=1024%2C385&amp;ssl=1" width="1024" height="385" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text">Berlin. Erklärung, die während der Pressekonferenz von Liebig 34 am 6. Oktober verlesen wurde, bei der ein Vertreterin des Kollektivs vor laufenden Kameras in Gewahrsam genommen wurde.</p></div>
<p>In den vergangenen Jahren und vor allem Wochen wurden viele Sachen über die Liebig 34, das anarcha queer feministische Eckhaus an der Liebigstraße mit 30 Jahren Kollektivgeschichte, gesagt, berichtet, gemutmaßt. Jetzt, kurz vor dem offiziellen Räumungsversuch, werden wir selbst noch mal ein paar Sachen sagen.</p>
<p><span id="more-10926"></span></p>
<p>Zunächst wollen wir klarstellen, dass es sich bei der Räumung der Liebig34, die bereits mit einem absurd hohen Polizeiaufgebot geplant wird, um eine illegale Räumung handelt. Die Vertreter*innen des Raduga und des Mittendrin e.V. werden dazu noch genaueres sagen.</p>
<p>Die Illegalität der Räumung zeigen wir nicht auf, weil sie uns überrascht. Wir zeigen sie auf, da sie die Willkür eines sogenannten Rechtsstaats deutlich macht. Die Räumung der Liebig34 wird in der Öffentlichkeit oft mit der vermeintlichen Wahrung des Rechtsstaates begründet, dabei ist vor allem an diesem Beispiel erkennbar, dass es von ökonomischen und politischen Interessen abhängig ist, wer Gerechtigkeit in diesem Staat erfährt. Es zeigt eine Stadtpolitik auf, die im Sinne von Grossinvestor*innen und Kapital handelt und nicht im Sinne der Menschen, die diese Stadt beleben und sie massgeblich seit Jahrzehnten gestalten. Mit der Liebig wuerde nicht nur ein zu Hause verloren gehen, ein kultureller Ort der Begegnung, sondern auch ein zentrales Stueck Stadtgeschichte Berlins.</p>
<p>Dass staatliche Strukturen nicht für alle Menschen gleich wirken, sondern sie im Gegenteil an vielen Stellen durch Repressionen und Diskriminierung einschränken, behindern und gewalttätig sind, mussten die meisten Menschen die in 30 Jahren auf verschiedene Weisen in der Liebig34 Zuflucht gefunden haben, am eigenen Leib erleben. Dass die Liebig34 versucht für diese Menschen ein Schutzraum zu sein, macht sie zu einem einzigartigen Ort. Zu einem unersetzbaren Ort in dieser Stadt.</p>
<p>Denn die Liebigstraße 34 bietet seit 30 Jahren den Menschen Wohnraum und Aufmerksamkeit, welche in der Stadt der Reichen keinen Platz haben sollen. Das Haus ist ein kaempferischer Ort an dem sich Menschen taeglich dafuer entscheiden sich nicht anzupassen.</p>
<p>Die Liebig 34 ist seit 30 Jahren ein Ort für Menschen, die von patriarchaler Gewalt verschiedenster Ausprägungen betroffen sind, die von Trans*feindlichkeit betroffen sind und auf andere Weisen marginalisiert werden. In dieser ganzen Zeit hat die Liebig34 Menschen die Stalking erleben einen Zufluchtsort gegeben, hat geflüchteten Menschen Zimmer zur Verfügung gestellt, wohnungslose Frauen* konnten dort an die Tür klopfen und in unserem Gästezimmer eine Weile von Kälte und Gewalt durchatmen.</p>
<p>Betroffene von sexualisierter Gewalt erfahren an diesem Ort Solidarität und Schutz. Menschen, die nicht der binären Geschlechterordnung entsprechen, oder entsprechen wollen finden hier einen Raum zur Entfaltung, der in der<br />
Regel in einer heteronormativ strukturierten Gesellschaft nicht vorhanden ist. Frauen* und LGBTIQ – Menschen in prekarisierten Lebenssituation konnten in der Liebig34 wohnen, während es sonst aufgrund von Mietpreisen und diskriminierender Wohn- und Einzugspolitik kaum eine Möglichkeit gab, in Berlin Fuß zu fassen. Die Neubauprojekte dieser Strasse und dieser Stadt versprechen eine vermeintlich heile Welt, geschaffen fuer all diejenigen, die genuegend Kapital haben, um sich den realen Widerspruechen und Problemen dieser Gesellschaft zu entziehen. Die Liebig 34 ist ein Ort an dem Menschen sich das nicht leisten koennen und wollen.</p>
<p>Die Liebig34 ist über die Jahre ein Ort geworden, an dem Menschen sich selbst organisieren und gemeinsam anarchistische und feministische Utopien entwickeln konnten, wie ein Leben ohne patriarchale und strukturelle Gewalt aussehen könnte. In Berlin gibt es kaum noch Möglichkeiten für Menschen sich selbst in dieser Form des solidarischen Miteinanders zu organisieren. Und vor allem ist die Liebig ein Haus, in dem sich ausschließlich LGTBIQ Menschen auf diese Art und Weise organisieren einzigartig.<br />
Wenn es geräumt wird, ist es nicht ersetzbar. Immer weniger solcher einzigartigen Orte, die Berlin zu ihrem Image als vielfältige und kulturell diverse Stadt verhelfen, existieren noch, sondern sie müssen Luxusbauten und Kapitalanlagen weichen.</p>
<p>Die Liebig34 behindert durch ihre bloße Anwesenheit die voranschreitende Verdrängungsdynamiken im Nordkiez, die verheerende Auswirkungen auf die meisten Anwohner*innen hat. Viele alteingessene Bewohner*innen mussten bereits<br />
wegziehen. Andere bangen mit anstehendem Räumungstermin unseres Hauses um ihre eigene Existenz im Kiez.  Der Dorfplatz und die Liebig sind ein Ort fuer viele Menschen, die in der Stadt der Reichen keinen Platz finden. Ein Angriff auf dieses Haus, ist ein Angriff auf all diese Menschen.</p>
<p>Als Anarchist*innen, als Feminist*innen und als Antifaschist*innen sind wir in Konflikt und Konfrontation mit diesem kapitalistischen Staat und seinen Repressionsorganen. Deshalb fordern wir keine Loesung von oben sondern Anseatze von unten.</p>
<p>Die Liebig34 ist seit 30 Jahren fester Bestandteil dieses Kiezes. Sie hat ihn mitgestaltet, unterhalten, hat anggeeckt und Widersprüche aufgezeigt.</p>
<p>Die Liebig34 ist Sand im Getriebe der fortschreitenden Gentrifizierung. Sie ist bunt, sie ist widerständig, sie ist eine Überleberin, die tapfer weitermacht, obwohl sie immer wieder Angriffen von außen ausgesetzt ist. Ob Schikanen der Polizei, sexistische Gewalt, Brandanschläge oder andere Übergriffe von Nazis – die Liebig34 gibt nicht auf. Sie bleibt sich treu, trotz Zermürbungsversuchen seitens Polizei und politischen Machtkämpfen um profitablen Stadtraum. In Berlin gibt es aktuell eine skrupellose Räumungswelle gegen selbstorganisierte Projekte, die sich verheerend auf die Kieze auswirken werden. Nach der Räumung des Syndikats in Neukoelln, wurde nun auch gegen die Kneipe Meuterei und das selbsorganisierte Jugendzentrum Potse ein Räumungstitel erwirkt.</p>
<p>Dass es darauf eine starke Reaktion gibt und diese Orte auf verschiedene Weisen verteidigt werden, kreativ bis militant, ist nicht verwunderlich, sondern schlicht und ergreifend notwendig. Hier bangen Menschen sowohl um Wohnraum, als auch kollektive Orte fuer Organisierung und Solidarität, aber auch um die Zukunft dieser Stadt. Denn wenn diese Häuser und Projekte erstmal weg sind, können wir sie nicht wieder zurückholen. Die Liebig34 ist ein Symbol für eine Stadt von unten, ein Symbol für Solidarität und Freiheit, es geht um Zusammenhalt, um queeres Leben, um feministische Kämpfe. Die Liebig ist Geschichte Berlins, sie ist Teil der feministischen Geschichte dieser Stadt, Teil der Besetzer*innen Geschichte, ihre Wände erzaehlen von 30 Jahren Kreativität, Unangepasstheit und Solidarität.</p>
<p>In Zeiten erstarkender rechtskonservativer und neo-faschistischer Angriffe stellt sich die Liebigstr. 34 gegen rassistische Gewalt, wehrt sich aktiv gegen rechte Strukturen und steht ein für Vielfalt und Toleranz. Vor allem ist die Liebig34 ein Ort, der das Leben so vieler Menschen geprägt hat. Die vielen verschiedenen kreativen Solidaritätsbekundungen die dem Haus jedem Tag aus allen Ecken der Welt zugetragen werden, zeigen deutlich, wie viele Menschen sich mit den Kämpfen und Ideen der Liebig34 identifizieren und wie schmerzlich der Verlust durch eine Räumung wäre.</p>
<p>Die Räumung der Liebig34 ist ein Gewaltakt, denn Menschen gewaltsam ihren Wohn- und Schutzraum zu nehmen, ist menschenverachtend. Doch die Liebig34 ist nicht einfach nur Haus, das bewohnt wird, die Liebig34 ist ein Haus das geliebt und gelebt wird, Tag fuer Tag, seit 30 Jahren. Und Orte, die man liebt, gibt man nicht so einfach auf. Man kämpft für sie, mit allen Mitteln. Mit allen Kräften. Und genau das werden wir machen. Wir werden dieses Haus nicht freiwillig hergeben, sondern jeden Teil unserer in Beton manifestierten Utopie verteidigen.</p>
<p>Die Liebig34 lebt. Die Liebig34 bleibt.</p>
<p>Quelle: <a href="https://enough-is-enough14.org/2020/10/08/berlin-statement-zur-verteidigung-der-liebig34/">enough-is-enough14.org</a></p>
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		<title>&#8222;Liebig 34 stays&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 20:06:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Bremen Mitte beschmierten Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch eine Mauer vor einer Kirche mit politischen Parolen. Auch in Schwachhausen wurde die Grundstücksmauer einer Kirche besprüht. Die Polizei sucht Zeugen. Am Mittwochmorgen meldeten Zeugen, dass eine Mauer an der &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10934">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In Bremen Mitte beschmierten Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch eine Mauer vor einer Kirche mit politischen Parolen. Auch in Schwachhausen wurde die Grundstücksmauer einer Kirche besprüht. Die Polizei sucht Zeugen.</p>
<p>Am Mittwochmorgen meldeten Zeugen, dass eine Mauer an der Weserpromenade, kurz vor der ersten Schlachtpforte auf Höhe der dortigen Kirche, besprüht wurde. Die Unbekannten hatten den Schriftzug &#8222;Fight Homophobia&#8220;, sowie Hammer und Sichel und ein Anarchiezeichen angebracht. In der Nacht zu Donnerstag bemerkte eine Streifenwagenbesatzung an einer Grundstücksmauer einer Kirchengemeinde in der Schwachhauser Heerstraße den Schriftzug &#8222;Liebig 34 stays&#8220;. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/4728584">Bullenpresse</a></p>
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		<title>Liebig34 verteidigen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 11:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/liebig34-1024x640.jpeg" alt="" width="584" height="365" class="alignnone size-large wp-image-10890" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/liebig34-1024x640.jpeg 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/liebig34-300x188.jpeg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/liebig34-768x480.jpeg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/liebig34-480x300.jpeg 480w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/liebig34.jpeg 1080w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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