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		<title>Polizei schafft Bedrohung</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2021 12:50:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der taz Warum musste Mohammed Idrissi sterben? Falsche Frage: Er musste nicht sterben. Er ist von der Bremer Polizei erschossen worden. Die Erschießung von Mohamed Idrissi durch die Bremer Polizei droht folgenlos zu bleiben. Das ergibt sich aus &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/12387">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://taz.de/Ermittlungen-im-Fall-Mohammed-Idrissi/!5770406/">taz</a></p>
<blockquote><p><strong>Warum musste Mohammed Idrissi sterben? Falsche Frage: Er musste nicht sterben. Er ist von der Bremer Polizei erschossen worden.</strong></p>
<div style="width: 634px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://taz.de/Ermittlungen-im-Fall-Mohammed-Idrissi/!5770406/"><img loading="lazy" src="https://taz.de/picture/4848008/624/219928019-1.jpeg" width="624" height="" class="size-large" /></a><p class="wp-caption-text">In diesem Innenhof wurde Mohammed Idrissi erschossen. Die Polizei sammelt Spuren ihres Einsatzes</p></div>
<p>Die Erschießung von Mohamed Idrissi durch die Bremer Polizei droht folgenlos zu bleiben. Das ergibt sich aus Antworten der Staatsanwaltschaft über den Stand der Ende Januar <a href="https://taz.de/Nach-Todesschuessen-in-Bremen/!5743512/">erneut aufgenommenen</a> Ermittlungen. Idrissi war psychisch krank. Am 18. Juni 2020 hatten Bremer Po­li­zis­t*in­nen <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_13.html">ihn genötigt, seine Wohnung zu verlassen</a>.</p>
<p><span id="more-12387"></span></p>
<p>Das Eintreffen des anrückenden Sozialpsychiatrischen Krisendiensts haben sie nicht abgewartet. Spätestens im Innenhof der Wohnanlage entglitt ihnen die Kontrolle. Um 14.10 Uhr schoss einer von ihnen auf den 54-Jährigen. Der erlag wenig später seinen Verletzungen. Es seien „keine gesonderten, neuen Ermittlungsverfahren eingeleitet“ worden, hat die Staatsanwaltschaft nun auf Anfrage der taz mitgeteilt.</p>
<p>Bedeutet: Zwar hat Idrissis Tochter Aicha Meisel-Suhr mit anderen Angehörigen <a href="https://justiceformohamed.org/">eine Wiederaufnahme der Ermittlungen erzwungen</a>. Aber auch in deren zweiter Auflage werden weder der Schütze noch seine Kol­le­g*in­nen bislang als Beschuldigte geführt. Entsprechend ist er „weiterhin im Einsatzdienst und damit auch im Außendienst tätig“, wie das Innenressort mitteilt. Auch die anderen Beteiligten seien „wieder im Einsatz“, bewaffnet und in Uniform.</p>
<p>Immerhin wird laut Staatsanwaltschaft „voraussichtlich ein ergänzendes, rechtsmedizinisches Gutachten in Auftrag gegeben“. In Auftrag geben. Drei Monate nach Neubeginn der Untersuchung – nein, man hat es wahrlich nicht eilig, mit dem, was Aufklärung sein sollte.</p>
<p><strong>Beim Sterben zuschauen</strong></p>
<p>Das rechtsmedizinische Gutachten muss klären, ob die Be­am­t*in­nen ihr Opfer noch hätten retten können: Nachdem Mohamed Idrissi von Kugeln in die Brust getroffen zusammengebrochen ist, entscheiden die Po­li­zis­t*in­nen nämlich, ihn nur zu fesseln und dann liegen zu lassen.</p>
<p>Es gibt Aufnahmen, die zeigen, wie vier Be­am­t*in­nen rumstehen, während sich unter seinem Körper eine Blutlache bildet. Nicht einmal in stabile Seitenlage gebracht wird der 54-Jährige. „Die Erstversorgung eines Verletzten nach einer Schussverletzung muss selbstverständlich immer so schnell wie möglich erfolgen“, teilt dazu die Innenbehörde mit, allerdings „ohne Selbstschutzmaßnahmen zu gefährden“.</p>
<p>Irgendwann, nach quälend langen Minuten, trifft dann ein zweites Polizeiteam ein. Es fordert die anderen Be­am­t*in­nen auf, die Handschellen aufzuschließen, damit es möglich würde, dem mit dem Tode Ringenden Erste Hilfe zu leisten – zu spät.</p>
<p>Jan van Lengerich, Anwalt der Angehörigen, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__13.html">sieht darin</a> „mindestens Totschlag durch Unterlassen“, sofern es nicht darum gehen sollte, das zu <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__211.html">vertuschen</a>, was vorher falsch gelaufen war. „Die Beteiligten müssen in dem Moment schon kapiert haben, dass sie hier Mist gebaut hatten“, sagt Lengerich.</p>
<p>Das sieht die Staatsanwaltschaft anders, völlig, will sie anders sehen: „Die Umstände der Begleitung des Herrn Idrissi aus der Wohnung vor dem Eintreffen des Krisendienstes waren bereits vor der Wiederaufnahme der Ermittlungen geklärt“, teilt sie mit. Die hätten keinerlei Mängel gehabt, nur sei halt vom Anwalt der Tochter des Verstorbenen neues Beweismaterial vorgelegt worden.</p>
<p>„Hierbei handelt es sich um Videoaufnahmen, die ihm bzw. seiner Mandantin von dritten Personen übergeben worden waren“, heißt es auf Anfrage der taz. „Diese Aufnahmen waren den Ermittlungsbehörden bis dahin nicht bekannt.“</p>
<p>Dennoch ist man sich bei der Staatsanwaltschaft sicher, dass schon bei der rechtlichen Würdigung des Einstellungsbeschlusses, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__32.html">der hier nur Notwehr hatte erkennen können</a>, „das gesamte Geschehen berücksichtigt“ worden sei. Wer sich aber die Mühe macht, Umstände und Hergang der Tat zu rekonstruieren, muss das bezweifeln.</p>
<p>Breitenbachhof – so heißt die Wohnanlage in Gröpelingen, in der Mohamed Idrissi seit Jahren lebte. „Kommunikationsschwierigkeiten gab es nie“, teilt Marc Bohn mit, der Vorstandsvorsitzende der <a href="https://www.espabau.de/">Eisenbahner Spar- und Bau-Genossenschaft</a> (Espabau) mit. Ein akutes Problem schon: Im Keller gab es einen Wasserschaden.</p>
<p>Als dessen Urheber galt Idrissi. Dessen paranoide Schizophrenie war aktenkundig. Er hatte einen Waschzwang entwickelt. Und das Wasser habe den Haus-Verteiler „in Mitleidenschaft gezogen“, sagt Bohn.</p>
<p>Die Polizei sei gerufen worden, „um festzustellen, ob durch die Durchfeuchtung der elektrischen Anlage eine Eigen- und/oder Fremdgefährdung vorlag“ – nicht aber, um die Wohnung zu räumen. Zu keinem Zeitpunkt habe die Absicht einer sofortigen Räumung der Wohnung bestanden. „Eine sofortige Räumung wäre von Rechtswegen her nicht möglich gewesen“, schreibt Bohn der taz.</p>
<p>Espabau hatte zuvor auch den Betreuer von Mohamed Idrissi über die geplante Wohnungsbegehung informiert. Wenn nun der das Krisen-Interventions-Team des Sozialpsychiatrischen Dienst (KID) in Bewegung setzt, ruft das routinemäßig auch die Polizei.</p>
<p>Das würde erklären, warum eine zweite Streifenwagenbesatzung, kurz nach der Tat, am Ort des Geschehens aufgetaucht ist. Es erklärt aber nicht, warum die Be­am­t*in­nen in der Wohnung nicht die zehn Minuten noch auf die sozialpsychiatrischen Fachkräfte warteten.</p>
<p>Um 14.20 Uhr trifft das KID-Team ein, pünktlich, aber doch zu spät: Weder hat es im Stau gesteckt, noch hat sich die Anfahrt anderweitig verzögert, <a href="https://www.gesundheit.bremen.de/das_ressort/senatorin-16853">versichert die Gesundheitsbehörde</a>. Allen Daten zufolge „war die Zeit nicht unüblich lang“. Trotzdem ist Idrissi da schon tödlich getroffen.</p>
<p>Hätten die Po­li­zis­t*in­nen am Ende gar nicht mitgekriegt, dass die Fachleute vom Krisendienst anrücken? „Wir wissen aus den Funkprotokollen, dass es eine klare Anweisung gab, auf die zu warten“, sagt Aicha Meisel-Suhr. „Die ging direkt an den späteren Schützen.“</p>
<p>Schleierhaft bleibt ohnehin, warum die Be­am­t*in­nen Idrissi ohne Räumungsbeschluss aus seiner Wohnung zitieren. „Es war doch keine Gefahr im Verzug“, sagt Meisel-Suhr. „Es ging doch für niemanden um Leib und Leben!“</p>
<p><strong>In die Enge getrieben</strong></p>
<p>Draußen, im durch parkende Autos und einen Möbeltransporter beengten Innenhof der Wohnanlage, umzingeln die Po­li­zis­t*in­nen Mohamed Idrissi. Pistolen richten sie auf ihn. Er sei „nicht als gewaltbereit bekannt“ gewesen, lautet die Einschätzung des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Auch hier wirkt er eher in die Enge getrieben: hilflos, wie ein Tier, das nicht in den Käfig gesperrt werden will.</p>
<p>Das zeigen Videos, aufgenommen per Handy von Anwohner*innen. Nur, wer die Sequenzen zusammen sichtet, erhält einen schlüssigen Ablauf. Und <a href="https://www.facebook.com/Justice-for-Mohamed-101896011582573/videos">der beginnt damit, dass die Po­li­zis­t*in­nen Idrissi mit vorgehaltener Waffe zwingen</a>, ihnen einen Gegenstand zu zeigen. „Was haben Sie da?“ Er hält ihn hoch. Länglich ist er, und er steckt in einem schwarzen Etui.</p>
<p>„Was ist das“, fahren sie ihn an. Er zieht das Ding aus der Hülle. Es ist ein Messer. Daraufhin schreien die Polizist*innen: „Leg das Messer weg!“ Idrissi beteuert, eine Genehmigung dafür zu haben, es mitzuführen. Er will das Papier aus der Hosentasche kramen. Die Polizei will es nicht sehen. Stattdessen wieder: Schreie.</p>
<p><strong>Schreiende Be­am­t*in­nen</strong></p>
<p>Er packt das Messer in die linke Hand. Die Spitze zeigt zu Boden. Der Arm ist locker angelegt. Er krempelt sein Hemd hoch, zeigt den Po­li­zis­t*in­nen die Innenseite der Arme: Will er sich die Pulsadern aufschneiden? Er hopst ein wenig. Die Be­am­t*in­nen schreien.</p>
<p>Dann beschließen sie, Idrissi mit Pfefferspray zu besprühen. Das bringt ihn dazu, loszurennen, panisch, eine Flucht. Der Polizist, der diese provoziert hat, indem er mit der Linken den Sprühknopf der Reizgas-Dose betätigt, hat mit der Rechten schon zur Pistole gegriffen und sie entsichert, um Notwehr zu üben: Er schießt. Und er trifft.</p>
<p>„Auch wenn der Täter den Angriff auf sich lediglich leichtfertig provoziert hat“, hat der Bundesgerichtshof 2019 <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=93657">in der Frage der herbeigeführten Notwehr entschieden</a>, „darf er von seinem grundsätzlich gegebenen Notwehrrecht nicht bedenkenlos Gebrauch machen und sofort ein lebensgefährliches Mittel einsetzen“. Außer er ist Bremer Polizist.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://taz.de/Ermittlungen-im-Fall-Mohammed-Idrissi/!5770406/">taz.de</a></p>
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		<title>&#8222;Wir kämpfen weiter!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 00:23:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedanken zur Wiederaufnahme der Ermittlungen im Falle von Mohamed Idrissi Am 18. Juni 2020 wurde Mohamed Idrissi vor seiner Wohnung in Bremen im Stadtteil Gröpelingen von Polizist*innen erschossen Sein Tod ist kein tragischer Einzelfall. Mohamed Idrissi ist einer von über &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/12109">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gedanken zur Wiederaufnahme der Ermittlungen im Falle von Mohamed Idrissi</strong></p>
<p><a href="https://justiceformohamed.org/"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2021/03/Gedenkentisch-280x300.jpg" alt="" width="280" height="300" class="alignleft size-full wp-image-12113" /></a>Am 18. Juni 2020 wurde Mohamed Idrissi vor seiner Wohnung in Bremen im Stadtteil Gröpelingen von Polizist*innen erschossen</p>
<p>Sein Tod ist kein tragischer Einzelfall. Mohamed Idrissi ist einer von über 160 Schwarzen Menschen und Personen of Color (PoC), die seit 1990 durch die Hände der Polizei in Deutschland zu Tode gekommen sind. Aber Mohamed Idrissi war nicht nur durch sein nicht-weißes Aussehen stigmatisiert, sondern litt auch unter einer starken psychischen Erkrankung. Die Erfahrung zeigt: Wenn die Polizei zu psychischen Krisensituationen hinzugerufen wird, verschlimmert das in den meisten Fällen die Lage. Acht von zehn aller durch die Polizei in der BRD erschossenen Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes in einer psychischen Krisensituation. Nicht selten gibt es Videoaufzeichnungen, die grobe und fahrlässige Fehler im Einsatz und auch Misshandlungen durch die Polizei sichtbar machen. Trotzdem wird der allergrößte Teil der Ermittlungen gegen die Polizei eingestellt und die Polizist*innen bleiben im Dienst. <span id="more-12109"></span></p>
<p>So war es auch zunächst in Bremen, im Fall von Mohamed Idrissi.</p>
<p>Kurz nach der Ermordung taucht ein Video auf, welches den Verlauf des Einsatzes am 18. Juni 2020 zeigt. Das Video endet mit den tödlichen Schüssen auf Mohamed Idrissi durch die Polizei. Wie üblich nach Schusswaffengebrauch leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein.</p>
<p>Für uns als Bündnis Justice for Mohamed war von Anfang an klar: hätte Mohamed anders ausgesehen, wäre er noch am Leben! Wäre er ein weißer Deutscher, hätte er in Schwachhausen oder Oberneuland gelebt und wäre er psychisch gesund gewesen, wäre er noch bei uns. Die für den Tod von Mohamed Idrissi verantwortlichen Menschen müssen zur Verantwortung gezogen werden!</p>
<p>Zu unserem Entsetzen wird im Oktober 2020 das Verfahren gegen den Schützen eingestellt. Die Staatsanwaltschaft sieht kein Fehlverhalten, sondern Notwehr. Wir sind fassungslos. Zwar hatte Mohamed Idrissi ein Messer bei sich, war jedoch, nachdem er mit Pfefferspray eingesprüht wurde, wohl kaum mehr als gefährlich einzustufen. Er lief quasi blind auf den Polizisten zu, welcher außerdem genug Platz zum Ausweichen gehabt hätte, und wurde dabei erschossen! Das soll Notwehr sein?</p>
<p>Trotz des großen öffentlichen Interesses gibt es außer der lapidaren Notwehr-Erklärung keine weiteren Informationen und keine Konsequenzen für die beteiligen Polizist*innen. So viele Fragen bleiben ungeklärt: Warum haben sich die Beamt*innen nicht deeskalierend verhalten und auf den schon gerufenen Sozialpsychiatrischen Dienst gewartet? Warum wurden unerfahrene Streifenpolizist*innen in die Situation geschickt? Warum sollte Mohamed Idrissi auf die Wache mitgenommen werden? Warum gibt es keine Tatortfotos? Was ist nach den Schüssen passiert? Wurde alles getan um Mohamed Idrissis Leben doch noch zu retten?</p>
<p>Wir hatten große Zweifel und wollten nicht schweigen. Im Dezember 2020, genau ein halbes Jahr nach Mohamed Idrissis Tod, versammelten wir uns für eine weitere Gedenkveranstaltung in Gröpelingen.<br />
Hier erzählte Aicha Meisel-Suhr, Mohamed Idrissis Tochter, davon, wie sie zusammen mit ihrer Familie Nacht für Nacht die ihnen vorliegenden Informationen sichtet, das Video wieder und wieder anschaut. Es ist offensichtlich, dass die Polizei lückenhaft ermittelte. Höchstwahrscheinlich sind Beiweise unterschlagen worden und, wie in hunderten anderer Fälle, werden die Polizist*innen bestimmt nicht gegeneinander ausgesagt haben.</p>
<p>Schließlich wurde Aicha Meisel-Suhr ein Video zugespielt, welches zeigt, was nach den Schüssen passiert ist. Das Video und die bohrenden Fragen zum Tatverlauf führen schließlich zur Wiederaufnahme des Verfahrens Ende Januar 2021.</p>
<p>Wie in den Medien berichtet wird, ist auf dem Video zu sehen, wie dem angeschossenen Mohamed Idrissi Handschellen angelegt werden und er über den Boden geschleift wird. Soll das erste Hilfe sein um einen lebensgefährlich verletzten Menschen das Leben zu retten?</p>
<p>Für uns kommt es eher Folter gleich, bei der mit Mohamed Idrissis Leben vorsätzlich gespielt wird. Welche Gründe kann es geben, um so mit einem Menschen umzugehen? Auf welche ekelhafte Weise wird erklärt werden, dass auch dieses Verhalten angemessen war und die Beamt*innen nur ihr Leben schützen wollten?</p>
<p>Es bleibt dabei: Wir sprechen von Mord und rassistischer Polizeigewalt. Dies darf nicht folgenlos bleiben. Mohamed Idrissis Tod war Mord als Ergebnis eines Systems der sozialen Verdrängung, der Stigmatisierung und weiteren Ausgrenzung psychisch kranker und armer Menschen und nicht zuletzt als Folge des strukturellen Rassismus, der schon seit Jahrhunderten das Denken dieser Gesellschaft prägt und insbesondere durch Institutionen wie die der Polizei tödliche Folgen hat.</p>
<p>Unser Ziel ist es weiter das Schweigen nach der Ermordung von Mohamed zu brechen und für Aufklärung und Gerechtigkeit zu kämpfen.</p>
<p>Wir kämpfen weiter!</p>
<p>checkt <a href="https://justiceformohamed.org/">justiceformohamed.org</a></p>
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			</item>
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		<title>Mohamed Idrissi: Neue Ermittlungen gegen Polizei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2021 22:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der taz Gegen den Polizisten, der im Juni einen psychisch kranken Mann erschossen hatte, wird wieder ermittelt. Ein Video liefert neue Beweise. Wieder aufgenommen werden die Ermittlungen gegen die Polizei, die im Juni letzten Jahres Mohamed Idrissi vor &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11778">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://taz.de/Nach-Todesschuessen-in-Bremen/!5743512/">taz</a></p>
<blockquote><p><strong>Gegen den Polizisten, der im Juni einen psychisch kranken Mann erschossen hatte, wird wieder ermittelt. Ein Video liefert neue Beweise.</strong></p>
<div style="width: 634px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://taz.de/Nach-Todesschuessen-in-Bremen/!5743512/"><img loading="lazy" src="https://taz.de/picture/4650538/624/idrissi_ermittlungen_bremen_groepelingen_wieder_aufgenommen-1.jpeg" width="624" height="" class="size-medium" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Polizistin untersucht den Ort des Einsatzes, bei dem Idrissi tödlich verletzt wurde</p></div>
<p>Wieder aufgenommen werden die Ermittlungen gegen die Polizei, die im Juni letzten Jahres Mohamed Idrissi <a href="https://taz.de/Polizist-erschiesst-psychisch-Kranken/!5691703/">vor seiner Wohnung in Gröpelingen erschossen</a> hatte. Zumindest gegen einen der Be­am­t*in­nen – den, der die zwei tödlichen Schüsse abgesetzt hatte. Einen entsprechenden <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/ermittlungen-wieder-aufgenommen-toedliche-polizei-schuesse-bremen-groeplingen-100.html">Bericht von Radio Bremen</a> bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag. Grund dafür sei ein jetzt erst vorliegendes Video. Die gegen den Ermittlungsstopp eingelegte Beschwerde des Anwalts der Angehörigen von Idrissi war damit erfolgreich. <span id="more-11778"></span></p>
<p>Im Oktober waren die Ermittlungen gegen zwei beteiligte Po­li­zis­t*in­nen eingestellt worden. Das zuvor gegründete Bündnis „Justice for Mohamed“ hatte dagegen protestiert.</p>
<p>Die zwei Schüsse waren nach Ermittlungsstand gefallen, nachdem eine Räumung von Idrissis Keller wegen eines Wasserschadens eskaliert war. Eine Sachbearbeiterin der Wohnungsbaugenossenschaft hatte die Polizei gerufen, weil Idrissi nicht kooperieren wollte.</p>
<p>Auf einem Handy-Video des Einsatzes war damals zu sehen, wie Idrissi ein großes Küchenmesser in der Hand hatte, als er im Hinterhof der Wohnanlage auf die Polizei traf. Ohne dass Idrissi sie angriff, hatten die Be­am­t*in­nen <a href="https://taz.de/Toedlicher-Polizei-Schuss-in-Bremen/!5696443/">mehrfach geschrien</a>, er solle das Messer weglegen und Pfefferspray eingesetzt. Erst danach war Idrissi auf einen der Beamten zugelaufen – und erschossen worden.</p>
<p>Der Wohnungsbaugesellschaft sei bekannt gewesen, dass Idrissi „psychisch krank war“, sagte Aicha Meisel-Suhr, Idrissis Tochter, im Oktober der taz. Ihrer Meinung nach starb er „durch einen fehlerhaften und unkoordinierten Einsatz der Polizei“. Für sie ist daher unverständlich, dass die Wohnungsbaugesellschaft die Polizei rief und nicht die sozialpsychiatrischen Betreuer.</p>
<p>Das neue Video kläre nun, was unmittelbar nach den Schüssen geschehen war, sagt Anwalt Jan van Lengerich. Es zeige – im Gegensatz zum alten Video – „das Verhalten der Polizisten nach den Schüssen“. Das Video sei von strafrechtlicher Bedeutung, sagt er. „Was man da sieht, ist etwas, was die Polizisten belastet.“ Sie hätten mehr tun müssen, um das Leben des Menschen, auf den sie eben geschossen haben, zu retten, meint der Anwalt. Mehr will er zu dem Inhalt des Videos nicht sagen. Nun sei es Sache der Staatsanwaltschaft, das Geschehen neu zu bewerten.</p>
<p>Allein wegen des Videos müsste die Sache vor Gericht landen, sagt er. Aber es gebe noch mehr: Van Lengerich kritisiert auch die anschließenden Ermittlungen der Polizei. Fotos oder Videos vom Tatort gebe es keine – obwohl das selbst bei jedem Verkehrsunfall Standard sei.</p>
<p>Das Video, das jetzt die neuen Ermittlungen ausgelöst hat, habe sich seine Mandantin Meisel-Suhr selbst von einem Anwohner besorgt, der gefilmt hatte. „Die Polizei hat es nicht für nötig befunden nachzufragen“, sagt van Lengerich. Er ist sich sicher, dass „nicht ordentlich“ ermittelt wurde. Seine Man­dan­t*in­nen hätten es verdient, dass aufgeklärt wird, ob etwas vertuscht wurde.</p>
<p>Seine Beschwerde ist lang, sagt der Anwalt. Die Polizei habe „Mist gebaut“. Der Tod von ­Idrissi hätte nicht sein müssen. Und dann habe die Polizei auch nur „halbherzig ermittelt – und die Staatsanwaltschaft hat das hingenommen“.</p>
<p>Laut Arne Kluger, Sprecher der Bremer Generalstaatsanwaltschaft, sei das Ermittlungsverfahren nun wieder im „ursprünglichen Status“ und „offen“ wie jedes andere. Neue, aber auch damals schon vorliegende Beweise würden beachtet werden.</p>
<p>Meisel-Suhr hofft nun, dass die Tat „vernünftig aufgearbeitet“ wird. „Wir haben vorher schon an die Gerechtigkeit und die Vernunft der Generalstaatsanwaltschaft appelliert.“ Aus Respekt habe man in letzter Zeit nichts mehr von sich gegeben, weil man die Ermittlungsergebnisse abwarten wollte. Nun sei die Hoffnung wieder da, dass „es einen gerechten Weg geht“.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://taz.de/Nach-Todesschuessen-in-Bremen/!5743512/">taz.de</a></p>
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		<title>Einweihung des Gedenkortes für Mohamed Idrissi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 07:30:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mohamed Idrissi wurde am 18.06.2020 von der Bremer Polizei ermordet Kundgebung Donnerstag, 15. Oktober 2020 &#124; 17.30 Uhr &#124; Sedanplatz (HB-Vegesack) Am 18. Juni 2020 wurde Mohamed Idrissi (54) vor seiner Wohnung in Gröpelingen von Polizist*innen erschossen. Mohamed lebte seit &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10995">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mohamed Idrissi wurde am 18.06.2020 von der Bremer Polizei ermordet</strong></p>
<p>Kundgebung<br />
Donnerstag, 15. Oktober 2020 | 17.30 Uhr | Sedanplatz (HB-Vegesack)</p>
<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/Sharepic-JfM-Vg.jpg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/Sharepic-JfM-Vg-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" class="alignright size-medium wp-image-10996" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/Sharepic-JfM-Vg-300x212.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/Sharepic-JfM-Vg-768x541.jpg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/Sharepic-JfM-Vg-426x300.jpg 426w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/Sharepic-JfM-Vg.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Am 18. Juni 2020 wurde Mohamed Idrissi (54) vor seiner Wohnung in Gröpelingen von Polizist*innen erschossen. Mohamed lebte seit vielen Jahren in Gröpelingen. Nachbar*innen beschreiben ihn als freundlich und herzlich vor allem im Kontakt zu Kindern. Aufgrund einer psychischen Erkrankung litt er unter vielen Ängsten.<br />
Eine seiner größten Ängste war es, getötet zu werden. Um sich vor möglichen Verfolgern zu schützen, hat Mohamed Idrissi sich angewöhnt, seine Wohnung regelmäßig gründlich zu putzen. Am 18.06.2020 sind Mitarbeiter*innen der Wohnungsbaugesellschaft ESPABAU, bei der Mohamed eine Wohnung gemietet hatte, zu ihm nach Hause gekommen. <span id="more-10995"></span><br />
Mohamed Idrissi hatte vorher seine Wohnung mit viel Wasser geputzt und die Mitarbeiter*innen sollten die Schäden begutachten. Soweit wir wissen, hat ESPABAU Mohamed zudem fristlos gekündigt. Weder seine Wohnbetreuerin, noch der rechtliche Betreuer, noch der sozialpsychiatrische Dienst waren vor Ort. Anstattdessen wurde die Polizei gerufen. Diese versuchte Mohamed Idrissi gegen seinen Willen aus seiner Wohnung zu einer psychiatrischen Untersuchung zu bringen. Bis heute ist unklar, auf welcher rechtlichen Grundlage dies geschah. Mohamed, der sich und sein Zuhause in Gefahr sah, versuchte sich mit einem Messer unbeholfen gegen die Angreifer*innen zu schützen. Die Polizist*innen eskalierten die Situation trotzdem weiter, in dem sie vier Waffen auf ihn richteten und ihn in aggressiver Weise anschrien. Als ein Polizist Pfefferspray gegen ihn einsetzte, lief Mohamed blind los. Der Beamte schoss daraufhin zweimal in seinen Oberkörper. Mohamed Idrissi überlebte den Polizeieinsatz nicht. Sein Tod ist kein tragischer Einzelfall Mohamed Idrissi ist einer von über 160 schwarzen Menschen und People of Color, die seit 1990 von der Polizei in Deutschland ermordet wurden.<br />
Wir sehen seinen Tod deshalb in Zusammenhang mit strukturellem Rassismus, Polizeigewalt, den Folgen von Armut und der Ausgrenzung und Stigmatisierung psychisch kranker Menschen.<br />
Mit dem <a href="https://justiceformohamed.org/">Bündnis Justice for Mohamed</a> fordern wir Gerechtigkeit und kämpfen dafür, die Umstände seines Todes aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.</p>
<p><strong>Einweihung des Gedenkortes in Vegesack</strong></p>
<p>Wir haben an verschiedenen Orten in Bremen Gedenkorte aufgestellt. Um Mohamed Idrissi nicht zu vergessen. Und als Aufforderung an uns alle, gegen Polizeigewalt, strukturellen Rassismus, die Stigmatisierung von psychisch Kranken und die Ursachen von Armut auf die Straßen zu gehen.<br />
Am 15.10.2020 werden wir den Gedenkort auf dem Sedanplatz in Vegesack mit einer Kundgebung einweihen.<br />
Ihr seid herzlich eingeladen.</p>
<p>Mehr informationen unter:<br />
<a href="https://justiceformohamed.org/">justiceformohamed.org</a><br />
twitter @justice4mohamed<br />
facebook/Instagramm: Justice for Mohamed<br />
Spenden unter: Aicha Meisel-Suhr, IBAN: DE63 2905 0101 0082 7766 67 Verwendungszweck: Justice for Mohamed</p>
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		<title>Spendet für #justiceformohamed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 11:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[justiceformohamed]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 18. Juni 2020 wurde Mohamed Idrissi (54) vor seiner Wohnung in Bremen, Gröpelingen, von Polizist*innen erschossen. Sein Tod ist kein tragischer Einzelfall. Mohamed Idrissi ist einer von über 160 schwarzen Menschen und People of Color, die seit 1990 von &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10717">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://justiceformohamed.org/"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/mohamed.jpeg" alt="" width="250" height="" class="alignleft size-full wp-image-10718" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/mohamed.jpeg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/mohamed-150x150.jpeg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Am 18. Juni 2020 wurde Mohamed Idrissi (54) vor seiner Wohnung in Bremen, Gröpelingen, von Polizist*innen erschossen. Sein Tod ist kein tragischer Einzelfall. Mohamed Idrissi ist einer von über 160 schwarzen Menschen und People of Color, die seit 1990 von der Polizei in Deutschland ermordet wurden. Wir sehen seinen Tod deshalb in Zusammenhang mit strukturellem Rassismus, Polizeigewalt, den Folgen von Armut und der Ausgrenzung und Stigmatisierung psychisch kranker Menschen. Mit dem Bündnis Justice for Mohamed fordern wir Gerechtigkeit und kämpfen dafür, die Umstände seines Todes aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. <span id="more-10717"></span></p>
<p>Mohamed lebte seit vielen Jahren in Gröpelingen. Aufgrund einer psychischen Erkrankung litt er unter vielen Ängsten. Eine seiner größten Ängste war es, getötet zu werden. Um sich vor möglichen Verfolgern zu schützen, hat Mohamed Idrissi sich unter anderem angewöhnt, seine Wohnung regelmäßig gründlich zu putzen. Am 18.06.2020 sind Mitarbeiter*innen der Wohnungsbaugesellschaft ESPABAU, bei der Mohamed eine Wohnung gemietet hatte, zu ihm nach Hause gekommen.<br />
Mohamed Idrissi hatte vorher seine Wohnung mit viel Wasser geputzt und die Mitarbeiter*innen sollten die Schäden begutachten. Soweit wir wissen, hat ESPABAU Mohamed zudem fristlos gekündigt. Weder seine Wohnbetreuerin, noch der rechtliche Betreuer, noch der sozialpsychiatrische Dienst waren vor Ort. Anstattdessen wurde die Polizei gerufen. Diese versuchte Mohamed Idrissi gegen seinen Willen aus seiner Wohnung zu einer psychiatrischen Untersuchung zu bringen.<br />
Bis heute ist unklar, auf welcher rechtlichen Basis dies geschah. Mohamed, der sich und sein Zuhause in Gefahr sah, versuchte sich mit einem Messer unbeholfen gegen die Angreifer*innen zu schützen. Die Polizist*innen eskalierten die Situation trotzdem weiter, in dem sie vier Waffen auf ihn richteten und ihn in aggressiver Weise anschrien. Als ein Polizist Pfefferspray gegen ihn einsetzte, lief Mohamed blind los. Der Beamte schoss daraufhin zweimal in seinen Oberkörper. Mohamed Idrissi überlebt den Polizeieinsatz nicht.</p>
<p>Wir trauern zusammen mit den Angehörigen um ihren großen Verlust. Gleichzeitig teilen wir ihre Wut und ihre Entschlossenheit, das Schweigen zu brechen und für Gerechtigkeit für Mohamed zu kämpfen. </p>
<p>Es braucht weiterhin Spenden, über paypal:<br />
<a href="https://www.paypal.com/pools/c/8qBUQ1vRU4">https://www.paypal.com/pools/c/8qBUQ1vRU4</a></p>
<p>Oder über Banküberweisung:<br />
Bankverbindung:<br />
Name: Aicha Meisel-Suhr<br />
IBAN: DE63 2905 0101 0082 7766 67<br />
BIC: SBREDE22XXX<br />
Verwendungszweck: Justice for Mohamed</p>
<p>checkt <a href="https://justiceformohamed.org/">justiceformohamed.org</a></p>
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		<title>Mohamed Idrissi, das war Mord!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2020 15:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[justiceformohamed]]></category>
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					<description><![CDATA[300 Menschen fordern Gerechtigkeit für Mohamed Idrissi auf Demonstration Am vergangenen Samstag, den 15.08., folgten etwa 300 Menschen dem Aufruf des Büdnisses &#8222;Justice for Mohamed&#8220; und zogen bei sommerlich-warmen Temperaturen durch das Bremer Viertel. Die Demonstration startete am Ziegenmarkt und &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10646">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>300 Menschen fordern Gerechtigkeit für Mohamed Idrissi auf Demonstration</strong></p>
<p>Am vergangenen Samstag, den 15.08., folgten etwa 300 Menschen dem Aufruf des <a href="https://justiceformohamed.org/">Büdnisses &#8222;Justice for Mohamed&#8220;</a> und zogen bei sommerlich-warmen Temperaturen durch das Bremer Viertel. Die Demonstration startete am Ziegenmarkt und endete vor der Innenbehörde. Es wurden Zwischenkundgebungen mit Redebeiträgen an der Sielwallkreuzung und am Ulrichsplatz abgehalten.<br />
Die Demonstrant*innen forderten erneut Aufklärung und Gerechtigkeit für den im Juni von den Bullen erschossenen Mohamed Idrissi. Die Vorgehensweise der Bullen, die letztendlich in der Ermordung Mohameds gipfelte, wurde von den Demonstrierenden ebenso kritisiert, wie die struktrurellen rassistischen Probleme innerhalb der Polizei und der sich abzeichnende Unwille, die Tat aufzuklären.</p>

<a href='https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed1.jpeg'><img width="225" height="300" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed1-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" loading="lazy" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed1-225x300.jpeg 225w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed1.jpeg 510w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a href='https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed2.jpeg'><img width="225" height="300" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed2-225x300.jpeg" class="attachment-medium size-medium" alt="" loading="lazy" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed2-225x300.jpeg 225w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed2-768x1024.jpeg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/mohamed2.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>

<p>siehe auch<br />
butenunbinnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/demo-mohamed-polizeieinsatz-toedliche-schuesse-bremen-100.html">270 Demonstranten fordern nach tödlichen Schüssen in Bremen Aufklärung</a></p>
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		<title>Wir schweigen nicht! Justice for Mohamed!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2020 15:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[justiceformohamed]]></category>
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					<description><![CDATA[Demonstration zum Innenressort Samstag, 15. August 2020 &#124; 13 Uhr &#124; Ziegenmarkt Am 18.06. wurde Mohamed Idrissi von der Polizei in Bremen erschossen. Seitdem ist es leise geworden in Bremen. Selbst viele unserer Genoss*innen, Freund*innen und Bekannten haben wir auf &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10590">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Demonstration zum Innenressort</strong><br />
Samstag, 15. August 2020 | 13 Uhr | Ziegenmarkt</p>
<p><a href="https://justiceformohamed.org/"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/justice4mohamed.jpeg" alt="" width="800" height="" class="alignnone size-full wp-image-10591" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/justice4mohamed.jpeg 1000w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/justice4mohamed-300x212.jpeg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/justice4mohamed-768x541.jpeg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/08/justice4mohamed-426x300.jpeg 426w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></p>
<p>Am 18.06. wurde Mohamed Idrissi von der Polizei in Bremen erschossen. Seitdem ist es leise geworden in Bremen. Selbst viele unserer Genoss*innen, Freund*innen und Bekannten haben wir auf der ersten Demo einige Tage nach dem Mord vermisst. <span id="more-10590"></span></p>
<p>Umso wichtiger ist es, am Samstag zusammen mit den Angehörigen auf der Straße zu sein und klar zu stellen, dass wir nicht schweigend zusehen, wenn die Polizei einen Menschen in unseren Straßen erschießt.</p>
<p>Auf der Homepage findet ihr einen <a href="https://justiceformohamed.org/mohamed-idrissi-das-war-mord/">ausführlicheren Aufruf</a>, in dem wir auch schreiben, warum wir von Mord sprechen und warum es wichtig ist, das Schweigen zu brechen.</p>
<p>checkt <a href="https://justiceformohamed.org/">justiceformohamed.org</a></p>
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		<title>&#8222;Hunderte protestieren wegen tödlichem Polizei-Einsatz in Bremen&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/10394</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2020 10:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Cop Watch]]></category>
		<category><![CDATA[justiceformohamed]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von butenunbinnen.de Rund 300 Menschen demonstrieren gegen Polizeigewalt // Anlass war tödlicher Polizei-Einsatz in Gröpelingen vor rund zwei Wochen // Linke kritisiert Verhalten der Polizisten Etwa 300 Menschen haben in der Bremer Innenstadt und im Viertel gegen Polizeigewalt demonstriert. &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10394">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/kritik-poliziei-einsatz-bremen-groepelingen-100.html">butenunbinnen.de</a></p>
<blockquote><p><strong>Rund 300 Menschen demonstrieren gegen Polizeigewalt // Anlass war tödlicher Polizei-Einsatz in Gröpelingen vor rund zwei Wochen // Linke kritisiert Verhalten der Polizisten</strong></p>
<div style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/kritik-poliziei-einsatz-bremen-groepelingen-100.html"><img loading="lazy" src="https://www.butenunbinnen.de/bilder/demo-polizeigewalt-bremen-100~_v-800x450_c-1593759318750.jpg" width="450" height="" class="size-thumbnail" /></a><p class="wp-caption-text">Rund 300 Menschen sind am Donnerstagabend durch die Bremer Innenstadt ins Viertel gezogen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren.</p></div>
<p>Etwa 300 Menschen haben in der Bremer Innenstadt und im Viertel gegen Polizeigewalt demonstriert. Laut Polizei zogen die Demonstranten am Donnerstagabend vom Brill zur Sielwallkreuzung. In der Spitze beteiligten sich bis zu 300 Personen an der Protestaktion, sagte eine Polizeisprecherin. <span id="more-10394"></span> Zu der Demonstration aufgerufen hatten die Angehörigen des am 18. Juni im Zuge eines Polizei-Einsatzes in Bremen-Gröpelingen tödlich verwundeten 54-Jährigen sowie mehrere linke Gruppierungen.</p>
<p>Die Initiatoren der Demo sehen den Einsatz &#8222;im Kontext der rassistischen und diskriminierenden Struktur der Polizei&#8220;, wie es in einem Aufruf in sozialen Medien unter dem Hashtag #justiceformohamed heißt.</p>
<p>Linke kritisiert Umgang von Polizisten mit psychisch Kranken</p>
<p>Auch die Landessprecherin der Bremer Linken, Cornelia Barth, kritisiert die Art und Weise, wie die Polizisten den Einsatz in Bremen-Gröpelingen geführt haben, in einer Pressemitteilung. Am 18. Juni hatte ein Polizist den Mann tödlich verletzt, nachdem er mit einem Messer in der Hand auf den Beamten zugelaufen war.</p>
<p>Hintergrund des Einsatzes waren Wasserschäden im Keller des Hauses, in dem der Mann wohnte. Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft wollten den Keller begutachten und hatten die Polizei um Unterstützung gebeten, da der Mann als schwieriger Mieter bekannt gewesen sei.</p>
<p>Barth kritisiert, dass laut Statistik zwischen 40 und 70 Prozent aller bei Polizei-Einsätzen von der Polizei erschossenen Menschen psychisch krank oder verwirrt seien. Das sei ein deutlicher Hinweis auf &#8222;massive Ausbildungsdefizite&#8220;.</p>
<p>Experten sind sich bei Beurteilung des Polizei-Einsatzes uneins</p>
<p>Barth fordert daher klare &#8222;Verfahrensvereinbarungen bezüglich des Umgangs mit psychisch Kranken&#8220;. Und weiter: &#8222;Eine solche Tragik darf sich nicht mehr wiederholen. Dazu bedarf es, wie aus polizeilichen Fachkreisen zu hören ist, auch einer besseren und kontinuierlichen Schulung.&#8220;</p>
<p>Derweil sind sich die Experten bei der Beurteilung des Einsatzes uneins. Während der renommierte Bremer Rechtspsychologe Dietmar Heubrock keine Fehler feststellen konnte, kritisierten der Bochumer Kriminologe Thomas Feltes und der Erfurter Polizeiwissenschaftler Martin Thüne gegenüber buten un binnen den Einsatz.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/kritik-poliziei-einsatz-bremen-groepelingen-100.html">butenunbinnen.de</a></p>
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		<title>Demo: Justice for Mohamed!</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/10346</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 18:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[justiceformohamed]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag, 2. Juli 2020 &#124; 17:30 Uhr &#124; Brill Wir fordern Gerechtigkeit für den Tod durch diskriminierende Polizeigewalt an Mohamed Idrissi. Wir wollen, dass Politik und Polizei die Verantwortung für den Mord übernehmen. Das darf nie wieder passieren!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag, 2. Juli 2020 | 17:30 Uhr | Brill </p>
<p><strong>Wir fordern Gerechtigkeit für den Tod durch diskriminierende Polizeigewalt an Mohamed Idrissi. Wir wollen, dass Politik und Polizei die Verantwortung für den Mord übernehmen. Das darf nie wieder passieren! </strong></p>
<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/mohamed2.jpeg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/mohamed2.jpeg" alt="" width="669" height="723" class="alignnone size-full wp-image-10347" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/mohamed2.jpeg 669w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/mohamed2-278x300.jpeg 278w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></a></p>
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