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	<title>BEK &#8211; endofroad</title>
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	<title>BEK &#8211; endofroad</title>
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		<title>Latzel wieder auf der Kanzel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 11:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[BEK]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Martinigemeinde, Olaf Latzel und die Leitung der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) haben sich darauf verständigt, dass Olaf Latzel wieder predigen darf. Am Sonntag den 18. April kann er wieder Botschaften aus dem alten, vor 1900 Jahren geschriebenen Märchenbuch, der &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/12235">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Martinigemeinde, Olaf Latzel und die Leitung der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) haben sich darauf verständigt, dass Olaf Latzel wieder predigen darf. Am Sonntag den 18. April kann er wieder Botschaften aus dem alten, vor 1900 Jahren geschriebenen Märchenbuch, der Bibel, vortragen.<br />
Die Evangelikale Szene ist begeistert, IDEA, das Zentralorgan der deutschen Evangelikalen jubelt.</p>
<p>Die Einigung war absehbar, die Maßnahmen der BEK Leitung gegen Latzel sind nur auf Grund des hohen öffentlichen Drucks erfolgt. Homophobie und Frauenfeindlichkeit, die aus allen Poren der Bibel und der Historie der Kirchen quellen, sind die Grundlage der Evangelikalen als auch der streng Religiösen innerhalb der BEK. Da haben sich Gleichgesinnte wieder zusammengefunden. Edda Bosse, die Präsidentin der BEK hatte vor Wochen schon die Arbeit der evangelikalen Gemeinden mit dem Prädikat „toll“ gelobt. <span id="more-12235"></span></p>
<p>Nach den Verlautbarungen einer gemeinsamen Presseerklärung der Martinigemeinde und der BEK hat sich Olaf Latzel für Aussagen aufs dem „Eheseminar“ entschuldigt und im Gegenzug hat die BEK Leitung, auf Anraten der Disziplinarkammer der BEK, die vorläufige Dienstenthebung zurück genommen. Der Disziplinarkammer der BEK gehören zwei Richter der Landes-, bzw. Oberlandesgerichts Bremen an.<br />
Mit der Rücknahme der Amtsenthebung erfolgt faktisch eine Legitimation der Predigtinhalte der Evangelikalen innerhalb der BEK.</p>
<p>Alle evangelischen Kirchenmitglieder in Bremen dürfen also weiterhin mit ihrer Kirchensteuer Latzel und die die Martinigemeinde finanzieren und auch die zahlreichen Steuervergünstigungen (keine Grundsteuer) werden von allen Bremer Steuerzahler*innen auch für die Evangelikalen aufgebracht.</p>
<p>Wo „weltoffene“ BEK drauf steht, sind auch Olaf Latzel und acht evangelikale Gemeinden drin.</p>
<p>siehe auch<br />
butenunbinnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/latzel-martini-gemeinde-pastor-predigt-evangelische-kirche-100.html">Wenig Protest vor der Kirche: Bremer Pastor Latzel predigt wieder </a><br />
butenunbinnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/videos/pastor-latzel-darf-wieder-predigen-100.html">Polizeischutz bei Predigt vom umstrittenen Bremer Pastor Latzel</a><br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/latzel-darf-wieder-predigen-90463262.html">Bremer Pastor Latzel darf wieder predigen</a></p>
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		<title>Streit um Bremer Pastor Latzel: Martini-Gemeinde bereitet Abspaltung vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 11:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[BEK]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der Kreiszeitung Die Gemeinde des vorläufig des Dienstes enthobenen Pastors Olaf Latzel bereitet sich auf eine Trennung von der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) vor. Der Konvent der St.-Martini-Gemeinde habe seinen Vorstand beauftragt, alle erforderlichen Vorbereitungen zu treffen, um &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/12021">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/jetzt-droht-die-abspaltung-90239947.html">Kreiszeitung</a></p>
<blockquote><p><strong>Die Gemeinde des vorläufig des Dienstes enthobenen Pastors Olaf Latzel bereitet sich auf eine Trennung von der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) vor.</strong></p>
<div style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/jetzt-droht-die-abspaltung-90239947.html"><img loading="lazy" src="https://www.kreiszeitung.de/bilder/2021/03/12/90239947/25200838-mit-einer-grossflaechigen-farbattacke-haben-unbekannte-die-fassade-der-martinikirche-verschandelt-2Fa7.jpg" width="1024" height="" class="size-medium" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einer großflächigen Farbattacke haben Unbekannte die Fassade der Martinikirche verschandelt.</p></div>
<p>Der Konvent der St.-Martini-Gemeinde habe seinen Vorstand beauftragt, alle erforderlichen Vorbereitungen zu treffen, um einen entsprechenden Beschluss in einer Sondersitzung fassen zu können. So steht es in einem Beschlusspapier auf der Webseite der Innenstadt-Gemeinde. <span id="more-12021"></span></p>
<p>Das Bremer Amtsgericht hatte Pastor Latzel im November vorigen Jahres wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 90 Euro verurteilt (Az: 96 Ds 225 Js 26577/20). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil Latzel Berufung eingelegt hat. Bis zu einer – wann auch immer zu erwartenden – endgültigen Entscheidung enthob ihn die Kirchenleitung des Dienstes; ein kirchliches Disziplinarverfahren ruht.</p>
<p>Nach Auffassung des Amtsgerichts hatte der Theologe in einem sogenannten „Eheseminar“ im Oktober 2019 zum Hass gegen Homosexuelle aufgestachelt. Im Verlauf des Seminars warnte er unter anderem, Homosexualität sei eine „Degenerationsform von Gesellschaft“.<br />
Gemeinde will Latzel zur Not selbst einstellen</p>
<p>Im aktuellen Beschluss stellt sich der Konvent von St. Martini einmal mehr hinter Latzel. Ausdrücklich bestätigt er die Berufung Latzels zum Pastor der Gemeinde. Weiter heißt es: „Die Berufung der Gemeinde gilt auch für den Fall, dass die Wiedereinsetzung des Pastors durch den Kirchenausschuss nicht oder in einem nicht überschaubaren Zeitraum erfolgen sollte. Für diesen Notfall fasst der Konvent den Beschluss, den Pastor durch die Gemeinde selbst anzustellen.“ Latzel habe aus Sicht des Konvents in „seinen Äußerungen zur praktizierten Homosexualität auf dem Eheseminar in keiner Weise gegen die aus seiner Ordination bestehenden Pflichten verstoßen“. Mit seiner Lehre habe der Pastor seine Verpflichtungen erfüllt.</p>
<p>Nach der Bremer Kirchenverfassung kann die Gemeinde das „Ruhenlassen der Rechte und Pflichten“ gegenüber der Gesamtkirche erklären. Die Gemeinde wäre dann nicht mehr in der Synode vertreten, die in Bremen Kirchentag heißt. Außerdem wäre sie losgelöst von den Einrichtungen und Ordnungen der Bremischen Evangelischen Kirche.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/jetzt-droht-die-abspaltung-90239947.html">kreiszeitung.de</a></p>
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		<title>&#8222;Hetze ist verboten – auch von der Kanzel&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 10:19:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der taz Keine Gnade für Pastor Hass Wegen Volksverhetzung hat das Bremer Amtsgericht den Geistlichen Olaf Latzel verurteilt. Der ist online ein Star der Evangelikalen. Beten hilft. Während vergangenen Freitag vorm Bremer Amtsgericht gegen den örtlichen Pastor Olaf &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11370">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://taz.de/Hetze-ist-verboten--auch-von-der-Kanzel/!5727447/">taz</a></p>
<blockquote><p><strong>Keine Gnade für Pastor Hass</strong></p>
<p><strong>Wegen Volksverhetzung hat das Bremer Amtsgericht den Geistlichen Olaf Latzel verurteilt. Der ist online ein Star der Evangelikalen.</strong></p>
<div style="width: 634px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://taz.de/Hetze-ist-verboten--auch-von-der-Kanzel/!5727447/"><img loading="lazy" src="https://taz.de/picture/4523742/624/imago0107029513h-1.jpeg" width="624" height="312" class="size-large" /></a><p class="wp-caption-text">Vorm Urteil: LSGBT-Aktivist*innen und Fans von Prediger Olaf Latzel demonstrieren nebeneinander</p></div>
<p>Beten hilft. Während vergangenen Freitag vorm Bremer Amtsgericht <a href="https://taz.de/Prozess-gegen-Pastor/!5727679/">gegen den örtlichen Pastor Olaf Latzel verhandelt wurde</a>, hatten sich die Getreuen des Homophobie-Predigers in dessen Gemeinde zusammengefunden. In der Martini-Kirche flehten sie vom frühen Morgen an zu Gott, die Vorsitzende möge ein Einsehen haben. <span id="more-11370"></span> Und siehe, das hatte sie: Am gestrigen Dienstag hat Amtsrichterin Ellen Best den fundamentalistischen Geistlichen zu 90 Tagessätzen à 90 Euro verurteilt, plus Verfahrenskosten. Wegen Volksverhetzung. Die Verteidigung hat Rechtsmittel angekündigt.</p>
<p>Das Gericht halte es für erwiesen, dass Olaf Latzel in einem Eheseminar im vergangenen Herbst <a href="https://taz.de/Ermittlungen-gegen-Bremer-Pastor/!5678512/">zum Hass gegen Homosexuelle aufgerufen habe</a>, hieß es zur Urteilsbegründung. Der Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) habe sie in ihrer Menschenwürde angegriffen. Die Audiodatei des Vortrags hatte er online verbreiten lassen.</p>
<p>Der Prozess hatte große öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Das Gericht hatte die Verhandlung daher in den Kammermusiksaal der örtlichen Philharmonie, der Glocke, verlegt, um die Hygieneregeln einhalten zu können.</p>
<p>Die Konflikte zwischen Ultrafrommen und Queer-Aktivist*innen schwelen in Bremen, seit vor zwölf Jahren der Pastor die Kirche an der Weser übernommen hatte. Vor dem Konzerthaus gab es gestern früh Kundgebungen: Neben Martini-Christ*innen, die Plakate mit Bibelsprüchen in die eisige Morgenluft hielten, skandierten Angehörige der Basisgruppe Antifa: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!“ Andere spannten Regenbogenschirme auf, und „Anti-Feministische Fundis Abtreiben!“, forderte ein Pappplakat, an dessen Rändern rote Höllenflammen züngelten.</p>
<p><strong>„Lizenz zum Handeln“</strong></p>
<p>Drinnen erläuterte Richterin Best, warum Latzels Reden weder durch Meinungs- noch Glaubensfreiheit gedeckt sind. So gehe es über die legale, bloße Missbilligung von Homosexualität weit hinaus, wenn er sie als teuflische, gesellschaftliche Degeneration schmähe. Aussagen wie „Überall laufen die Verbrecher rum vom Christopher Street Day“ seien zudem geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören. Weil man sich gegen Verbrechen zur Wehr setzen würde, könne dies „als eine Lizenz zum Handeln verstanden werden“.</p>
<p>Auch dass er den 30 Ehepaaren, die live an seiner Unterweisung teilnahmen, und seinen 16.000 Follower*innen einzureden versucht hatte, eine teuflische Homolobby wäre von der Schule bis ins Rathaus in allen möglichen Bereichen wirksam, ziele eben nicht bloß aufs Leben in der Christengemeinde. Es besage, „sie sollen keinen Platz haben in unserer Gesellschaft“.</p>
<p>Latzel und seine Verteidigung hatten gegen die Vorwürfe eingewandt, der Prediger habe keine Menschen, sondern nur Homosexualität attackieren wollen. „Wir sagen Ja zum Sünder, aber Nein zur Sünde“, lautet die entsprechende Formel. Richterin Best erledigte sie nicht minder prägnant: Anders als eine Straftat sei die sexuelle Orientierung ja ein unveräußerlicher Teil der Persönlichkeit. „Homosexualität ohne Menschen ist nicht vorstellbar“, stellte Best kurz und bündig klar.</p>
<p>Fast erleichtert klangen die Kommentare aus der Bremer Politik: Vor fünf Jahren war <a href="https://taz.de/Bremer-Krawall-Pastor-Latzel/!5022094/">schon einmal der Vorwurf der Volksverhetzung gegen Latzel erhoben</a> worden. Damals hatte er seinen Aggressionen gegen Katholizismus, Buddhismus und Islam freien Lauf gelassen und seinen Schmäh-Sermon online gestellt – in einer Zeit, in der sich Anschläge auf Moscheen häuften. Die Bürgerschaft hatte gegen die Predigt eine Resolution verabschiedet, die Staatsanwaltschaft aber das Verfahren ohne Ermittlungen eingestellt. Latzels Verteidiger Sascha Böttner hatte das als rühmliches Beispiel angeführt.</p>
<p><strong>„Gift für unsere Gesellschaft“</strong></p>
<p>Indes waren die hetzerischen Inhalte diesmal viel fassbarer. „Glaubensfreiheit ist kein Freifahrtschein für Volksverhetzung“, lobte nun Kai Wargalla, Sprecherin für Queer der Grünenfraktion, den Entscheid. Dass Latzel schon seit Jahren gegen queere Menschen, Frauen und Andersgläubige hetze, sei „pures Gift für unsere Gesellschaft“. Von einem „wichtigen Signal für die Würde queerer Menschen“ sprach Maja Tegeler von der Linksfraktion. Sie forderte die BEK auf, dienstrechtlich tätig zu werden.</p>
<p>Auch der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) begrüßte das Urteil rund­heraus. Nachdem sich die Landeskirche schon zuvor von den Aussagen des Pastors distanziert hatte, müsse sie ihn nun „von der Kanzel holen“, so der Bremer IBKA-Sprecher Herbert Thomsen. Der Leitende Theologe der BEK, Schriftführer Bernd Kuschnerus, nannte die Verurteilung „verstörend“, bezeichnete Latzels Äußerungen erneut als „nicht hinnehmbar“ und kündigte an, die Kirchenleitung werde über die Konsequenzen beraten.</p>
<p>Dem frisch verurteilten Pastor gab Richterin Best für die Zukunft einen guten Rat. Er habe unbestreitbar „ein großes Redetalent“, die Vorführung der fast anderthalbstündigen Ansprache habe das bewiesen. „Es bleibt zu wünschen, dass sie diese Gabe zur Schaffung einer friedlichen Gesellschaft und für einen respektvollen Umgang miteinander einsetzen“, so die Richterin.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://taz.de/Hetze-ist-verboten--auch-von-der-Kanzel/!5727447/">taz.de</a></p>
<p>siehe auch<br />
butenunbinnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/pastor-olaf-latzel-verurteilt-geldstrafe-volksverhetzung-bremen-100.html">Bremer Pastor Latzel wegen Volksverhetzung zu 8.100 Euro verurteilt</a><br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/mehrheit-und-meinungsklima-90111725.html">Volksverhetzung: Gericht verurteilt Bremer Pastor</a><br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/bremen-pastor-prozess-olaf-latzel-volksverhetzung-urteil-geldstrafe-90107590.html">Volksverhetzung: Geldstrafe für Pastor Olaf Latzel </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Birgit Bergmann: Die Lobbyistin der Evangelikalen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 10:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
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					<description><![CDATA[In Bremen Blumenthal ist Anfang 2020 der Versuch einer evangelikalen Pfingstgemeinde endgültig gescheitert, ein großes missionarisches Sozialzentrum mit Hilfe staatlicher Gelder aufzubauen. Bremer Atheisten hatten nach der Veröffentlichung der Planung die missionarischen Hintergründe dieses Vorhabens öffentlich gemacht und vor der &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11096">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/birgit-300x200.jpg" alt="" width="250" height="" class="alignleft size-medium wp-image-11098" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/birgit-300x200.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/10/birgit.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />In Bremen Blumenthal ist Anfang 2020 der Versuch einer evangelikalen Pfingstgemeinde endgültig gescheitert, ein großes missionarisches Sozialzentrum mit Hilfe staatlicher Gelder aufzubauen. Bremer Atheisten hatten nach der Veröffentlichung der Planung die missionarischen Hintergründe dieses Vorhabens öffentlich gemacht und vor der Umsetzung gewarnt.</p>
<p>Jetzt wird das zur Pfingstbewegung gehörende „Sozialwerk Oldenburg“ gegen die Stadt Bremen klagen um auf diesem Wege noch zu einer staatlich finanzierten Missionierungseinrichtung zu kommen. Die Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Bergmann lieferte Argumente für die Klagebegründung. Vieles spricht für ein koordiniertes Vorgehen zur Förderung der evangelikalen Infrastruktur zwischen dem pfingstkirchlichen Sozialwerk und der evangelikalen FDP Abgeordneten Bergmann. <span id="more-11096"></span></p>
<p>Wer ist Birgit Bergmann ?</p>
<p>Birgit Bergmann ist Abgeordnete der FDP in der Bremischen Bürgerschaft. Bereits 2015 schaffte sie den Einzug in das Landesparlament, allerdings auf der Liste der CDU. 2018 trat sie zur FDP über. Für die FDP sitzt sie in drei staatlichen Deputationen; Inneres, Sport und Bildung.</p>
<p>In ihrer Eigenschaft als „Innenpolitische Sprecherin“ der FDP forderte sie unlängst den Rauswurf von Gruppen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, aus dem alten Sportamt. Dieser Vorstoß passt genau zum bibeltreuen Weltbild, denn die Lieblingsfeinde der Evangelikalen, Linksradikale und Muslime, stehen im Vordergrund ihrer politischen Aktivitäten. Frau Bergmann ist als selbständige Unternehmensberaterin tätig.</p>
<p>Über die evangelikale Matthäus Gemeinde in Bremen Huchting (offizielle Anschrift der Evangelischen Allianz (EA) in Bremen, ist sie in das Bremische Kirchenparlament delegiert.. Die EA ist der Dachverband der Evangelikalen innerhalb der BEK, Pfingstlern, Baptisten u.a.) Auf dem Kirchentag der Bremischen Evangelischen Kirche Anfang 2019 wurde sie in den ständigen Ausschuss für „Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung“ gewählt.</p>
<p>Hier sitzt sie an einem Tisch mit dem Chef des Diakonischen Werkes in Bremen, Pastor Meyer und anderen Personen aus evangelischen Sozialeinrichtungen und Kindergärten. In diesem Ausschuss dürfte es wesentlich um die Zukunftsplanungen der evangelischen Kirche für ihre Sozialeinrichtungen, Schulen und Kindergärten und deren staatliche Subventionierung gehen.</p>
<p>Frau Bergmann gehört darüber hinaus dem Beirat der „Christlichen Elterninitiative e.V.“ an. Die &#8222;Christliche Elterninitiative&#8220; betreibt mehrere Kinder-, und betreute Wohneinrichtungen und war maßgeblich an der Gründung der evangelikalen Evangelischen Bekenntnisschule beteiligt und ist Mitglied der evangelischen Allianz, dem Dachverband der Evangelikalen.</p>
<p>Da sie in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Bildungsdeputation in nahezu jeder Sitzung mit Beschlüssen zu evangelischen Kindergärten und auch den christlichen Privatschulen befasst ist, stimmt sie folglich auch dann immer in „eigener Sache“ ab. Um dieser „Befangenheit“ zu entgehen müsste sie bei jeder Debatte, bei der auch evangelische Einrichtungen betroffen sind, den Sitzungssaal verlassen. In den Protokollen der Bildungsdeputation ist dazu kein Vermerk zu finden.</p>
<p>In der Matthäus Gemeinde absolviert Frau Bergmann derzeit eine Ausbildung zur „Prädikantin“. Auf der Webseite der Kirche findet sich dazu folgender Vermerk: „Die Ausbildung zum Prädikant/in dauert zwei Jahre und fußt auf dem Auftrag an alle Nachfolger Christi, das Wort Gottes zu verkünden und Gemeindemitglieder mit der Gabe der Wortverkündigung gezielt zu fördern.“</p>
<p>Frau Bergmann ist jedoch äußerst aktiv, wenn es darum geht ihr Bürgerschaftsmandat zu nutzen, um die finanziellen Zuwendungen aus den staatlichen Kassen insbesondere an evangelikale Einrichtungen zu fördern.</p>
<p>Dazu zwei Beispiele:</p>
<p>Seit 2018 müht sich die evangelikale „Sozialwerk Oldenburg“ einer evangelikalen Pfingstkirche um die Errichtung eines Missionszentrums in Bremen Blumenthal. Neben Kindergarten und Altenwohnungen sollten auch Sozialberatung, Mittagstisch und Freizeitangebote aufgebaut werden. Natürlich alles aus Haushaltsmitteln der Stadt Bremen finanziert. Das evangelikale Magazin „idea“, das „Zentralorgan“ der deutschen Evangelikalen, der Evangelischen Allianz berichtete voll des Lobes über die Zustimmung des Beirates zum einem der größten evangelikalen Projekte in Deutschland. Doch es kam anders, es formierte sich Widerstand. Zudem stellte sich heraus, dass baurechtliche Bedenken gegen den Standort sprachen. Anfang 2020 kam es zu endgültigen Absage an die Evangelikalen.</p>
<p>Im evangelikalen Magazin, idea, berichtete der Geschäftsführer des evangelikalen Sozialwerkes, Sinnhuber , über die Absicht, gegen die Absage der Stadt zu klagen. Allerdings dürfte es extrem schwierig sein, eine Klage so begründen, da es offensichtlich keinerlei schriftliche Zusage seitens beteiligter Behörden gab.</p>
<p>Am 5. Juni 2020 brachte dann Frau Bergmann eine schriftliche Anfrage in die Bürgerschaft ein. Unter der Überschrift „Licht ins Dunkel bringen“ stellte sie 22 Fragen an den Senat, um Auskunft über die Gründe der Absage zu erhalten. Dabei ist auffällig, dass diese Fragen sich schwerpunktmäßig an der Fragen, wer wann mit wem Ansprachen getroffen haben soll abarbeitete. Für Juristen eine eindeutige Spurensuche nach Ansatzpunkten für eine Klagebegründung. Die Anfrage der FDP wurde vom Senat im Juli 2020 beantwortet. Die Fragestellungen von Frau Bergmann setzten präzise Kenntnisses über den Vorgang voraus, den sie nur aus Gesprächen mit dem evangelikalen Träger erlangen konnte.</p>
<p>Kurze Zeit Später berichtete der Weser Kurier vom 26. September über die Klage des Sozialwerks, die es beim Verwaltungsgericht eingereicht habe, um den Bau der Missionseinrichtung auf dem Rechtsweg zu erzwingen. Ob die Anfrage von Frau Bergmann den Stoff für den Sieg der Evangelikalen vor einem bremischen Gericht liefern konnte, wird erst in einigen Jahren zu erfahren sein. Wahrscheinlicher ist, dass die Evangelikalen einen Vergleich anstreben, um zumindest einen Teil ihres Projekts zu realisieren.</p>
<p>Herbst 2019, ein weiteres Beispiel evangelikaler Lobbyarbeit.</p>
<p>Mit großem Artikel im Weser Kurier vom 21. Oktober 2019 verkündete Frau Bergmann die Position der FDP: „Bremer FDP fordert mehr Unterstützung für Privatschulen“ zu der sie auch eine Anfrage in die Bürgerschaft eingebracht habe.</p>
<p>Birgit Bergmann nennt diese nicht staatlichen Bildungseinrichtungen „freie Schulen“. Hört sich besser an, als Privatschulen. Bei genauem Hinsehen entpuppt sich dieser Vorschlag jedoch als Lobbykampagne für kirchliche Bekenntnisschulen.</p>
<p>Von den ca. 6300 Schüler*innen, die in Bremen eine sogenannte „Freie Schule“ besuchen entfallen 1800 auf katholischen, etwa 1800 auf evangelikale Schulen in denen gegen die &#8222;Ehe für Alle&#8220; gepredigt und praktizierte Homosexualität als Sünde betrachtet wird. 900 Schüler*innen besuchen evangelische Schulen. Werden die ca. 900 Plätze der Walldorfschulen, die ja mit der „Christengemeinschaft“ sogar eine „eigene Walldorfkirche“ im Hintergrund haben, noch diesem christlichen Block zugerechnet, handelt es sich bei den von Frau Bergmann beschriebenen „freien Schulen“ zu 85 Prozent um christliche Überzeugungsschulen, die mit ihren Zum Teil erheblichem Schulgeld (450 Euro monatlich am Nebelthau Gymnasium in Lesum) für die meisten Eltern nicht finanzierbar sind.</p>
<p>Da ist der Vorstoß von Frau Bergmann in doppelter Hinsicht bedenklich, einerseits sollen teure Privatschulen, die einkommensstarken Eltern vorbehalten sind, zusätzlich mit Steuergeldern versorgt werden und andererseits handelt es sich überwiegend um religiöse Schulen. Das die evangelikale Christin Bergmann darin ein persönliches Anliegen sieht mag nicht verwundern. Spätestens seit dem angezeigten Fall der Diskriminierung eines &#8222;Trans Mannes&#8220; durch Lehrpersonal an der „Freien Evangelische Bekenntnisschule“ wissen wir. „Frei“ geht es an diesen Missionsschulen oftmals nicht zu.</p>
<p>Lobbyarbeit in Reinkultur</p>
<p>Zahlreiche parlamentarischen Initiativen von Frau Bergmann sind also vornehmlich Lobbyarbeit zur Ausweitung der Angebote christlicher Missionierungseinrichtungen.</p>
<p>Problematisch sind nicht nur die soziale Spaltung, die von diesen Schulen mit Schulgeld ausgeht, sondern auch die Inhalte, die vor allem über die katholischen und evangelikalen Schulen, Kindergärten und sozialeinrichtungen transportiert werden. Sie machen deutliche moralische Unterscheidungen zwischen Gläubigen und Ungläubigen, pflegen ein rückständiges Frauenbild und betrachten Homosexualität als Sünde.</p>
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		<title>Prozess gegen Pastor Latzel</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/10766</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 04:13:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[kopiert von buten un binnen Prozess gegen umstrittenen Bremer Pastor Olaf Latzel beginnt am 20. November // Amtsgericht der Hansestadt plant drei Verhandlungstermine in der &#8222;Glocke&#8220; // Staatsanwaltschaft wirft konservativem Pastor Volksverhetzung vor Der Prozess gegen den umstrittenen Bremer Pastor &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10766">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/pastor-olaf-latzel-prozess-startet-november-100.html">buten un binnen</a></p>
<blockquote><p><strong>Prozess gegen umstrittenen Bremer Pastor Olaf Latzel beginnt am 20. November // Amtsgericht der Hansestadt plant drei Verhandlungstermine in der &#8222;Glocke&#8220; // Staatsanwaltschaft wirft konservativem Pastor Volksverhetzung vor</strong></p>
<div style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/pastor-olaf-latzel-prozess-startet-november-100.html"><img loading="lazy" src="https://www.butenunbinnen.de/bilder/dpa-4470~_v-800x450_c-1599564089262.jpg" width="800" height="450" alt="Der Bremer Pastor Olaf Latzel muss wegen mutmaßlicher Volksverhetzung vor Gericht" class="size-large" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bremer Pastor Olaf Latzel muss wegen mutmaßlicher Volksverhetzung vor Gericht</p></div>
<p>Der Prozess gegen den umstrittenen Bremer Pastor Olaf Latzel soll im November vor dem Amtsgericht der Hansestadt starten. Geplant seien drei Verhandlungstermine, teilte eine Sprecherin des Gerichtes am Dienstag mit. <span id="more-10766"></span></p>
<p>Nach der Eröffnung am 20. November seien Folgetermine am 25. und 30. November vorgesehen. Aufgrund der Abstandsregeln im Zuge der Corona-Pandemie finden die Prozesstage jeweils im Bremer Konzerthaus &#8222;Die Glocke&#8220; statt.</p>
<p>Der evangelische Theologe und Gemeindepastor der Bremer St.-Martini-Innenstadtgemeinde steht dann wegen Volksverhetzung vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Bremen wirft dem streng konservativen Pastor vor, er habe sich in einem sogenannten &#8222;Eheseminar&#8220; in seiner Kirchengemeinde im Herbst 2019 über Gender und Homosexuelle in einer Weise geäußert, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt.</p>
<p><strong>Disziplinarverfahren ruht derzeit</strong></p>
<p>Außerdem habe der 52-Jährige einen Audiomitschnitt des Seminars auf einer Internetplattform online gestellt, wo die Datei für jedermann verfügbar gewesen sein soll. Aufgrund der ihm bekannten hohen Anzahl seiner Follower müsse sich der Angeklagte über die Reichweite seiner Äußerungen bewusst gewesen sein. Latzel hatte im Verlauf des Seminars gesagt, Homosexualität stehe gegen die göttliche Schöpfungsordnung. Er warnte vor einer &#8222;Homolobby&#8220;: &#8222;Überall laufen die Verbrecher rum vom Christopher Street Day. Der ganze Genderdreck ist ein Angriff auf Gottes Schöpfungsordnung, ist teuflisch und satanisch.&#8220;</p>
<p>Bereits im Mai hatte die Bremische Evangelische Kirche wegen der Worte von Latzel ein Disziplinarverfahren gegen den Pastor eröffnet, das aber derzeit ruht. Das gilt auch nach Eröffnung des Hauptverfahrens bis zu einem Urteil. Der evangelikale Theologe ist in der Vergangenheit schon öfter in die Kritik geraten, unter anderem weil er 2015 Buddhisten, Katholiken und Muslime diffamiert hatte. Für bundesweite Schlagzeilen sorgten Latzel und die Gemeinde auch 2008, als sie einer Pastorin ihre Kanzel verwehrten, weil sie die Ordination von Frauen strikt ablehnen.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/pastor-olaf-latzel-prozess-startet-november-100.html">butenunbinnen.de</a></p>
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		<title>Bustour mit Olaf Latzel in finstere Zeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 13:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Martinigemeinde bietet wie in jedem Jahr eine Bustour nach Berlin an. Das dortige Ziel ist der „Marsch für das Leben“ bei dem konservative und evangelikale Christen gemeinsam mit der politischen Rechten für das vollständige Abtreibungsverbot marschieren. Es ist dort &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10715">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/ltz.jpeg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/ltz-300x157.jpeg" alt="" width="280" height="" class="alignleft size-medium wp-image-10735" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/ltz-300x157.jpeg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/ltz-500x261.jpeg 500w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/09/ltz.jpeg 540w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Martinigemeinde bietet wie in jedem Jahr eine Bustour nach Berlin an. Das dortige Ziel ist der „Marsch für das Leben“ bei dem konservative und evangelikale Christen gemeinsam mit der politischen Rechten für das vollständige Abtreibungsverbot marschieren. Es ist dort möglich, gemeinsam mit Frau von Storch (AfD Bundesvorstand), Volker Münz (AfD Religionspolitischer Sprecher) oder einem katholischem Bischof  gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frau zu demonstrieren. Sie können dort viele Leute kennen lernen, denen sie sonst nicht begegnen;  Altkader der NPD, Kämpfer*innen gegen die Ehe für alle, Homophobe jeder Schattierung. Dort können sie gemeinsam mit Ewiggestrigen einen Zeitreise in längst verflossene finstere Zeiten antreten. Zurück in die 50-iger Jahre, oder ins Jahr 1938, dem Jahr des Mutterkreuzes, in die Zeiten der preußischen Untertanen oder gar zurück bis ins Mittelalter mit den Hexenverbrennungen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, es besteht auf dem „Marsch für das Leben“ eine reichhaltige Auswahl an Geistern der Vergangenheit.<br />
Vielleicht kommt man als Mitfahrende*r auch auf die Titelseite einer rechtsradikalen Zeitung.</p>
<p>Abfahrt an der Martinikirche ist am 19. September um 6 Uhr.</p>
<p>Die Busfahrt ist vermutlich wieder kostenlos, da die Martinikirche über gut betuchte Mäzene verfügt, die den Bustransfer wie in den letzten Jahren sponsern.<br />
Anmeldungen sind unter: 0421-324835 oder gemeindebuero@st-martini.net möglich.<br />
Olaf Latzel, die Kirchenmusik und die Sachkosten der Martinikirche werden weitgehend aus Kirchensteuern finanziert, die vom Staat im Auftrag der Evangelischen Kirche in Bremen eingetrieben werden. Kürzlich hat die Evangelische Kirche in Bremen, Herrn Latzel einen Freibrief ausgestellt wieder Predigen zu dürfen. Religionsfrei in Bremen empfiehlt den Kirchenaustritt und ein entsprechendes Gespräch mit Freund*innen, Nachbarn und Kolleg*innen.</p>
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		<title>Olaf Latzel wird wieder auf der Kanzel stehen</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 10:10:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ungeachtet der Klage der Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung, des laufenden Disziplinarverfahrens und des Protestes von 45 Pastoren und anderen Mitarbeiter*innen der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK); Olaf Latzel wird am 30. August in der Martinikirche wieder predigen. Das vereinbarten die Bremer Kirchenleitung &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10666">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/olaf-latzel-dracula-social-300x158.jpg" width="300" height="158" class="alignleft size-large" />Ungeachtet der Klage der Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung, des laufenden Disziplinarverfahrens und des Protestes von 45 Pastoren und anderen Mitarbeiter*innen der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK); Olaf Latzel wird am 30. August in der Martinikirche wieder predigen.</p>
<p>Das vereinbarten die Bremer Kirchenleitung und Olaf Latzel. Über weitere Inhalte dieser Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Nach dem Bericht des evangelikalen Magazins, idea, soll Latzel sich zu einer „Mäßigung“ verpflichtet haben.</p>
<p><span id="more-10666"></span></p>
<p>Es ist also nichts geworden aus dem Wunsch der BEK Leitung, sich tatsächlich von den homophoben Tiraden des evangelikalen Predigers abzusetzen. In ähnlich gelagerten Fällen, eines erheblichen Verstoßes gegen dienstliche Vorgaben oder bei Rechtsverstößen, kommt es zu Beurlaubungen bis zur endgültigen Klärung des Sachverhalts.</p>
<p>Aber ganz offensichtlich gibt es neben den anderer sieben evangelikalen Gemeinden in der BEK noch weitere Gruppen, die einen Bruch mit den Evangelikalen um Olaf Latzel nicht wollen. Unter den Unterzeichner*innen der Erklärung der Friedensgemeinde finden sich kaum Mitglieder der ca. 60 Funktionsträger*innen der Kirchenleitung und den ständigen Ausschüssen der BEK.</p>
<p>Damit kann Olaf Latzel sein Werk der wortgenauen Auslegung der zum Teil weit über 1900 Jahre alten Texte der Bibel für die heutige Welt fortsetzen.</p>
<p>Eine Kirchenleitung, die sich nur verbal von Olaf Latzel abgrenzt, aber keine tatsächliche Schritte geht, um seine Botschaften im Namen der Evangelischen Kirche zu unterbinden, ist unglaubwürdig.</p>
<p>sie auch<br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/bremen-pastor-olaf-pastor-darf-wieder-predigen-volksverhetzung-anklage-90026051.html">Pastor darf wieder predigen</a><br />
Weser Kurier: <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-pastor-latzel-wieder-im-dienst-_arid,1929091.html">Pastor Latzel wieder im Dienst</a><br />
buten&amp;binnen: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/latzel-bremen-martinikirche-100.html">Umstrittener Bremer Pastor Latzel darf Dienst wieder aufnehmen</a></p>
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		<title>BEK baut weiterhin auf Evangelikale</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2020 11:04:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Evangelikaler in die missionarische Jugendarbeit der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) befördert Alle schimpfen auf Latzel, währenddessen wird der evangelikale Einfluss gestärkt. BEK redet mit gespaltener Zunge. Ende 2019 gab es in Bremen gehörige Aufregung, da ein bekannter Evangelikaler im Rahmen &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/10503">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Evangelikaler in die missionarische Jugendarbeit der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) befördert</strong></p>
<p>Alle schimpfen auf Latzel, währenddessen wird der evangelikale Einfluss gestärkt. BEK redet mit gespaltener Zunge.</p>
<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/evangelikale.jpeg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/evangelikale-300x150.jpeg" alt="" width="220" height="" class="alignleft size-medium wp-image-10301" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/evangelikale-300x150.jpeg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/06/evangelikale.jpeg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ende 2019 gab es in Bremen gehörige Aufregung, da ein bekannter Evangelikaler im Rahmen der „Klassentage“ und des missionarischen Projekts PIKS in öffentlichen Bremer Schulen zum Einsatz kam. Dieser Referent, Klaus Peter Naumann, ging nun in Rente. Die Stelle im Referentenpool der evangelischen Jugend, der kirchenintern zuständigen Abteilung für den Einsatz in den Schulen, wurde von der Leitung der evangelischen Kirche neu besetzt.</p>
<p><span id="more-10503"></span></p>
<p>Mit Christian Kück wird die Vollzeitstelle erneut ein Evangelikaler bekommen. Kück war bisher in der St. Markus Gemeinde, die zur Evangelischen Allianz (dem Netzwerk der Evangelikalen) gehört, als Diakon für Kinder und Jugendarbeit tätig. In dieser Funktion war er Teil einer fragwürdigen Kooperation mit einer staatlichen Oberschule in Huckelriede, mit Nachmittagsgruppen und Frühstücksangeboten für Schülerinnen und Schüler. Ein religiöser Vertreter einer stark auf Mission ausgerichteten Gemeinschaft, die u.a. durch ihre Positionen zu Homosexualität und Frauenbild wiederholt für negative Schlagzeilen gesorgt hat und mit diesen in krassem Gegensatz zu dem steht, was Kinder und Jugendlichen in Bezug auf Toleranz und Menschenbild in einer modernen Schule lernen, bekommt Zugang zu Jugendlichen im konfirmationsfähigem Alter? Stellt sich nun die Frage, ob seine Missionsarbeit so erfolgreich war, dass die BEK ihn für ihre missionarische Jugendarbeit als Idealbesetzung ansieht?</p>
<p>Dies verwundert umso mehr, wenn man betrachtet, wie sehr die BEK mit ihrer PräsidentinBosse und Schriftführer Kuschnerus in den letzten Wochen Imagepolitur betrieben hat, indem sie sich mit einigem medialen Aufwand von Pastor Olaf Latzel distanziert haben. Doch Latzel, seine Martinikirche und die sieben anderen Gemeinden, die gleichzeitig der BEK und der Evangelischen Allianz angehören, dürften sich in ihren Positionen z.B. hinsichtlich der Bibelauslegung zur Homosexualität nur geringfügig unterscheiden.</p>
<p>Der Einsatz eines Evangelikalen in der missionarischen Jugendarbeit lässt vermuten, dass der von Mitgliederschwund bedrohten evangelischen Kirche jedes Mittel des Mitgliederfischens recht ist. Die gleichzeitig öffentlich geführte Distanzierung von Olaf Latzel entlarvt sich dabei als ein Akt der Doppelbödigkeit.</p>
<p>IBKA Bremen</p>
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		<title>Der Kirchenausschuss tagte … und erschuf ein Feigenblatt</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2020 09:17:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gegen Olaf Latzel soll für seine homophoben Ausfälle während eines Seminar seiner bibeltreuen Kirche ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden. Das beschloss der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche. Dieses Verfahren wird ausgesetzt bis die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind. Dafür kann unter &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/9997">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/olaf.jpeg" alt="" width="200" height="" class="alignleft size-full wp-image-9998" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/olaf.jpeg 310w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/olaf-300x158.jpeg 300w" sizes="(max-width: 310px) 100vw, 310px" /><strong>Gegen Olaf Latzel soll für seine homophoben Ausfälle während eines Seminar seiner bibeltreuen Kirche ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden.</strong></p>
<p>Das beschloss der Kirchenausschuss der Bremischen Evangelischen Kirche. Dieses Verfahren wird ausgesetzt bis die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind. Dafür kann unter Umständen sehr viel Zeit vergehen. Und was wird die Konsequenz sein?<br />
Schon jetzt haben die Juristen der Kirchenleitung verlauten lassen, dass ein Ausschluss Latzels nicht möglich ist. Muss man davon ausgehen, dass Herrn Latzel also letzten Endes einen Brief erhalten wird mit der Botschaft der BEK bitte nicht zu schaden und sich ein wenig zu mäßigen?</p>
<p><span id="more-9997"></span></p>
<p>Das wird den bundesweit tätigen PastorLatzel nur wenig beeindrucken. Seine Haltung der Landeskirche gegenüber ist von Geringschätzigkeit gezeichnet. Im November 2019 sagte er den „Untergang der evangelischen Landeskirchen“ voraus.(Idea vom 17.11.2019)</p>
<p>Es wird seinen Ruf als „charismatischen Prediger“ (Junge Freiheit vom 27.02.2015) stärken.</p>
<p>Die Facebook Seite „Solidarität mit Olaf Latzel“ haben 8152 Follower gelikt, mehr als 15 000 eine Petition für ihn unterschrieben. Er genießt inzwischen einen Heldenstatus innerhalb der Evangelikalen Szene Deutschlands. Zu seinen gefüllten Sonntagspredigten reisen Gläubige aus Oldenburg, Lüneburg und Cuxhaven an. Gleichzeitig müssen viele seiner Amtskolleg*innen mit maximal 20, meist betagten, Zuhörer*innen vorlieb nehmen.</p>
<p>Aber religiöser Fundamentalismus in Bremen besteht nicht nur aus einer Person. Allein die Evangelikalen innerhalb der evangelischen Kirche haben 8 Kirchengemeinden, betreiben 10 vom Staat finanzierte Kindergärten und lassen sich die größte evangelikale Schule Deutschlands (Freie Evangelische Bekenntnisschule) von der Bildungsbehörde sponsern. Sie bekommen Millionen von der Stadt Bremen für ihre Sozialeinrichtungen, in denen sie die Grundpositionen des evangelikalen Dachverbandes, der evangelischen Allianz, verkünden dürfen, die lauten: “Die in der Bibel beschriebene homosexuelle Praxis ist mit dem Willen Gottes und damit mit dem biblischen Ethos unvereinbar“ (Erklärung der Evangelischen Allianz von 2017).</p>
<p>Zweifellosist die Bremer Stadtregierung gefordert zu handeln. Latzels Gehalt und der Betrieb seiner Kirche wird aus den vom Finanzamt eingetriebenen Kirchensteuern bezahlt, die Sozialeinrichtungen und Schulen der Evangelikalen, die den Rechtsanspruch auf Bildung und Kindergartenplätze umsetzen, erhalten Geld und Erlaubnis von staatlichen Behörden. Wer Homophobie wirklich bekämpfen will, muss diesen Zufluss unterbinden mit dem viele Prediger vom Schlage Latzel bezahlt werden.</p>
<p>Bis zum 13. Mai haben gerade 110 von mehr als 2000 Beschäftigten und 9 von 61 Kirchengemeinden der evangelischen Kirche eine Resolution zurDistanzierung von Latzel unterschrieben. Offensichtlich sind die Evangelikalen einewichtige Stütze der Bremer Kirchenführung um die Millionenerbin Edda Bosse. Man kann alsoauch weiterhin davon ausgehen, dass Olaf Latzel Hetzpredigten halten und in den evangelikalen Einrichtungen gegen Homosexualität und „Gendergaga“ gepredigt und unterrichtet wird.</p>
<p>Das Disziplinarverfahren der Kirchenleitung ist nicht mehr als ein Feigenblatt.</p>
<p>Internationaler Bund der Konfessionslosen</p>
<p>siehe auch<br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/pastor-latzel-droht-diszi-13754095.html">14.000 Unterschriften für umstrittenen Pastor Olaf Latzel</a><br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/disziplinarverfahren-gegen-pastor-latzel-13765325.html">Disziplinarverfahren gegen Pastor Latzel</a></p>
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		<title>Strafantrag gegen evangelikalen Pastor</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2020 10:05:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[CSD Bremen stellt Strafantrag gegen Pastor Olaf Latzel Der Vorstand des Christopher Street Day (CSD) hat beschlossen und heute Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Bremen gegen Pastor Olaf Latzel gestellt. Unabhängig von den Ermittlungen der Bremer Staatsanwaltschaft müssen wir uns gegen &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/9923">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CSD Bremen stellt Strafantrag gegen Pastor Olaf Latzel</strong></p>
<p><a href="https://www.csd-bremen.org/2020/pressemitteilung-29/"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/pm29-st-martini-bremen-300x169.jpg" alt="" width="220" height="" class="alignright size-medium wp-image-9924" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/pm29-st-martini-bremen-300x169.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/05/pm29-st-martini-bremen.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Der Vorstand des Christopher Street Day (CSD) hat beschlossen und heute Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Bremen gegen Pastor Olaf Latzel gestellt.</p>
<p>Unabhängig von den Ermittlungen der Bremer Staatsanwaltschaft müssen wir uns gegen Übergriffe schützen, auch wenn diese von Menschen kommen, die eigentlich das Symbol für Nächstenliebe vertreten sollten. Die verbal-aggressiven Übergriffe Latzels sind aus Sicht des Christopher Street Days nicht mal ansatzweise mit dem Anspruch der christlichen Nächstenliebe und der Mitmenschlichkeit vereinbar. <span id="more-9923"></span></p>
<p>“Die Ausfälle des Pastors beantworten außerdem die alljährlich aufgebrachte Standardfrage, ob ein CSD in der heutigen Zeit denn noch überhaupt notwendig sei,” so Robert Dadanski, Vorstand und Pressesprecher des CSD-Vereins. „Wir werden mehr denn je gebraucht“. Das gilt auch für die vom Bürgermeister zum CSD 2019 vorgenommene Beflaggung des Rathauses mit der Regenbogenfahne. Solche Zeichen für eine humane Gesellschaft und gegen Hass und Ausgrenzung sind weiterhin dringend nötig.</p>
<p>Der CSD-Verein appelliert an die Bremische Evangelische Kirche (BEK) es nicht bei einem „Dienstgespräch“ mit dem Pastor zu belassen. Denn fundamentalistische Hasspredigten zerstören ein friedliches Gesellschaftsklima. Herr Latzel torpediert die erkennbaren Bemühungen der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) und zahlreicher engagierter Christen, gleichgeschlechtlich lebenden und liebenden Menschen die Hand zu reichen. Er tanzt der Kirchenleitung auf der Nase herum.</p>
<p>checkt <a href="https://www.csd-bremen.org/2020/pressemitteilung-29/">csd-bremen.org</a></p>
<p>siehe auch<br />
taz: <a href="https://taz.de/Strafantrag-gegen-evangelikalen-Pastor/!5679902/">Menschenfeindliche Äußerungen</a></p>
]]></content:encoded>
					
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