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	<title>Nazi Watch &#8211; endofroad</title>
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	<title>Nazi Watch &#8211; endofroad</title>
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		<title>Fretterode-Prozess: Elektronische Geräte beschlagnahmt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 14:06:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von der taz Ein auf Rechtsextremismus spezialisierter Journalist soll sich 2021 an einer Banneraktion beteiligt haben. Nun wurde er von der Polizei durchsucht. Am Dienstagmorgen klingelte es bei einem Journalisten, der sich hauptsächlich mit Rechtsextremismus beschäftigt. Aus Sicherheitsgründen möchte &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14797">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von der <a href="https://taz.de/!s=fretterode/">taz</a></p>
<p>Ein auf Rechtsextremismus spezialisierter Journalist soll sich 2021 an einer Banneraktion beteiligt haben. Nun wurde er von der Polizei durchsucht.</p>
<p><img src="https://taz.de/picture/5791193/624/30891569-1.jpg" alt=""></p>
<p class="article first odd">Am Dienstagmorgen klingelte es bei einem Journalisten, der sich hauptsächlich mit Rechtsextremismus beschäftigt. Aus Sicherheitsgründen möchte er anonym bleiben. An der Tür standen fünf Zivilpo­li­zis­t*in­nen mit einem Durchsuchungsbeschluss, angeordnet vom Amtsgericht Mühlhausen, erzählt der Betroffene am Telefon. Mitgenommen wurden alle möglichen elektronischen Geräte. Vorgeworfen wird ihm ein Verstoß gegen das Kunsturheberrechtsgesetz und die Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes. Er soll sich am 28. April 2021 an einer Banneraktion beteiligt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="article even">
<span id="more-14797"></span><br />
Am Ortseingang von Hohengandern, einem Dorf in Thüringen, hatten Unbekannte mehrere Bauzäune mit Bannern aufgestellt. Groß waren die Konterfeis zweier Neonazis zu sehen. „Drei Jahre kein Prozess“ und „Tatort “ stand darauf. Ein anderes Bild zeigte einen der beiden, wie er mit einem Schraubenschlüssel in der Hand vermummt auf die Kamera zustürmt. Die Neonazis Nordulf H. und Gianluca B. <a href="https://taz.de/!5795424/" target="_blank" rel="noopener">sollen 2018 zwei andere investigative Journalisten</a>, die Aktivitäten am Haus der NPD-Größe Thorsten Heise dokumentierten, mit einem Auto gejagt, bewaffnet angegriffen, zum Teil schwer verletzt und eine Kamera geraubt haben.</p>
<p class="article odd">Die Attacke sorgte bundesweit für Entsetzen – weil sie ein brutaler <a href="https://taz.de/!5824602/" target="_blank" rel="noopener">Angriff auf die Pressefreiheit</a> war. Dreieinhalb Jahre nach der Tat begann der Prozess. Nach Aussage eines Beamten wird mittlerweile polizeiintern ermittelt. Am Donnerstag soll in Mühlhausen ein Urteil gegen die Neonazis verkündet werden.</p>
<p class="article even">An­ti­fa­schis­t*in­nen starteten mit der Banneraktion eine öffentlichkeitswirksame Kampagne. „Ich war definitiv nicht vor Ort und hätte das beweisen können, hätte man mich gefragt“, so der nun betroffene Journalist gegenüber der taz. Der Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht unter anderem darin, dass der nun Beschuldigte 2018 Bilder des zerstörten Autos der Journalisten machte. Unweit der Banner wurde 2021 ein Telefon gefunden und ihm zugeordnet.</p>
<p class="article odd">„Der Durchsuchungsbeschluss enthält trotz Kenntnis der journalistischen Tätigkeit keinerlei Abwägung mit dem Recht der freien Presse insbesondere auf investigative Tätigkeit“, sagt der <a href="https://taz.de/!5776919/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwalt Sven Adam</a>, der den Journalisten vertritt. Es bleibe zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft die Geräte wieder herausgebe und die Adresse des Journalisten schütze, so Adam weiter, der Widerspruch gegen die Maßnahmen eingelegt hat. Die Staatsanwaltschaft stand bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.</p>
<p>siehe auch:</p>
<h1><span class="headline has-voicereader">mdr-<a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-thueringen/eichsfeld/fretterode-prozess-urteil-journalisten-heise-100.html"> Fretterode-Prozess: Angeklagte zu Bewährung und Sozialstunden verurteilt</a></span></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Recherche: Harm Rykena</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 11:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[Harm Rykena inzeniert sich gerne als seriösen Demokraten. Zuletzt beschwerte er sich in einer Stellungnahme über Proteste gegen den niedersächsischen AfD-Parteitag in Brettorf und warf CDU und SPD dabei nicht nur vor, keine Argumente zu haben, sondern phantasierte auch eine &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14517">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div style="width: 240px" class="wp-caption alignright"><a href="https://16voll.noblogs.org/post/2022/06/29/recherche-harm-rykena/"><img loading="lazy" src="https://16voll.noblogs.org/files/2022/06/Bildschirmfoto-1.cleaned-1.png" width="230" height="" alt="Harm Rykena auf der Versammlung in Chemnitz am 01.09.2018 mit Alexander Tassis, einem Flügel-Nahen Bremer AfD-Mitglied" /></a><p class="wp-caption-text">Harm Rykena auf der Versammlung in Chemnitz am 01.09.2018 mit Alexander Tassis, einem Flügel-Nahen Bremer AfD-Mitglied</p></div>Harm Rykena inzeniert sich gerne als seriösen Demokraten. Zuletzt beschwerte er sich in einer Stellungnahme über Proteste gegen den niedersächsischen AfD-Parteitag in Brettorf und warf CDU und SPD dabei nicht nur vor, keine Argumente zu haben, sondern phantasierte auch eine potenziell „mörderische“ Antifa herbei, mit welcher diese Parteien kooperieren würden. In einer Stellungnahme reagierte der Vorsitzende der Dötlinger CDU mit einigen Zitaten ehemaliger AfDler, welche die Radikalisierung der Partei belegen.</p>
<p><a href="https://16voll.noblogs.org/post/2022/06/29/recherche-harm-rykena/">Continue reading →</a></p>
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		<title>Recherche: Die Veranstaltungsorte der AfD im Landkreis Oldenburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 09:00:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Stadt Oldenburg fand 2018 der Landesparteitag der AfD statt, welcher wohl vielen aktiven Antifaschist*innen in Erinnerung geblieben ist. In der Zwischenzeit fanden aber auch im Landkreis zahlreiche, auch landesweite, Veranstaltungen statt, was wir hiermit aufzeigen möchten. Wir geben &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14465">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://16voll.noblogs.org/post/2022/06/17/recherche-die-veranstaltungsorte-der-afd-im-landkreis-oldenburg/"><img loading="lazy" src="https://16voll.noblogs.org/files/2022/06/Foto-vom-2022-06-17.cleaned-1024x683.jpeg" width="600" height="" class="size-medium" /></a><p class="wp-caption-text">Außenansicht des „Schützenhof Dötlingen“ in Brettorf.</p></div>
<p>In der Stadt Oldenburg fand 2018 der Landesparteitag der AfD statt, welcher wohl vielen aktiven Antifaschist*innen in Erinnerung geblieben ist. In der Zwischenzeit fanden aber auch im Landkreis zahlreiche, auch landesweite, Veranstaltungen statt, was wir hiermit aufzeigen möchten. Wir geben einen Überblick über die Orte, an denen sich die AfD im Oldenburger Landkreis in der Vergangenheit getroffen hat und gehen dabei Gemeindeweise vor, wobei jeweils ein chronologischer Überblick über Veranstaltungen und Veranstaltungsorte geboten wird.</p>
<p><a href="https://16voll.noblogs.org/post/2022/06/17/recherche-die-veranstaltungsorte-der-afd-im-landkreis-oldenburg/">Continue reading →</a></p>
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		<title>Organisierte Anreise nach Dorfmark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 22:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur 6. Antifaschistischen Oster-Demonstration gegen die völkischen, rassistischen und antisemitischen Ludendorffer in Dorfmark am 17. April 2022 (Ostersonntag) ab 13:12 gibt es aus Bremen eine organisierte Zuganreise. Mensch trifft sich um 10:40 unten am Gleis 10. Der Zug fährt um &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14058">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/04/nonazisdorfmark-300x267.jpg" alt="" width="300" height="267" class="alignleft size-medium wp-image-14059" /></p>
<p>Zur 6. Antifaschistischen Oster-Demonstration gegen die völkischen, rassistischen und antisemitischen Ludendorffer in Dorfmark am 17. April 2022 (Ostersonntag) ab 13:12 gibt es aus Bremen eine organisierte Zuganreise. Mensch trifft sich um 10:40 unten am Gleis 10. Der Zug fährt um 10:58 los. </p>
<p>checkt <a href="https://nonazisdorfmark.blogspot.com/2022/04/organisierte-anreise-nach-dorfmark.html">nonazisdorfmark.blogspot.com</a><br />
​</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kein Schlussstrich Bremen. In Gedenken an Halit Yozgat und Mehmet Kubaşık</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 22:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Dienstag, den 05.04.2022 wollen wir an die Opfer der NSU-Mordserie und alle anderen Opfer und Betroffenen von rechter Gewalt erinnern. Am 04. April 2006 – also vor genau 16 Jahren &#8211; wurde Mehmet Kubaşık, als achtes Mordopfer des selbsternannten &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/13959">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://keinschlussstrichbremen.noblogs.org/files/2022/02/header-3.png" alt="" /></p>
<blockquote><p>Am Dienstag, den 05.04.2022 wollen wir an die Opfer der NSU-Mordserie und alle anderen Opfer und Betroffenen von rechter Gewalt erinnern. Am 04. April 2006 – also vor genau 16 Jahren &#8211; wurde Mehmet Kubaşık, als achtes Mordopfer des selbsternannten NSU, in seinem Kiosk in Dortmund ermordet.<br />
<span id="more-13959"></span></p>
<p>Nur zwei Tage später wurde Halit Yozgat am 06.04.2006 in seinem Internet-Café in Kassel als neuntes und letztes bekanntes Opfer der rassistischen Mordserie ermordet. In einem Interview sagte die Tochter von Mehmet Kubaşık, Gamze Kubaşık: „Ich möchte, dass man meinen Vater niemals vergisst. Dass man einfach weiß, wer Mehmet Kubaşık war, weil das, was ihm passiert ist, hätte jedem anderen passieren können.“ Und weiter: „Wir wollen 100%ige Aufklärung, nichts anderes.“ Auch die Familie von Halit Yozgat fordert Aufklärung, fordert Gerechtigkeit und Konsequenzen. Doch selbst ihre einfachsten Wünsche für ein angemessenes Gedenken wurden und werden ignoriert oder zurückgewiesen. Mehmet und Halit hätten nicht sterben müssen. Sie sind auch Opfer des institutionellen Rassismus der Polizei und des Verfassungsschutzes.</p>
<p>Alle Opfer des NSU und rechten Terrors &#8211; sie sind auch Opfer der Ignoranz der weißen Mehrheitsgesellschaft. Deswegen möchten wir gemeinsam am 05.04.2022 um 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Vegesack Halit Yozgat und Mehmet Kubaşık gedenken und die Forderungen der Hinterbliebenen und Angehörigen nach Aufklärung und Konsequenzen aufrecht erhalten. Wir wollen die gesellschaftliche Gleichgültigkeit durchbrechen und den Rassismus bekämpfen, der dem Terror den Boden bereitet. In den Behörden und der Bevölkerung. Wir erinnern an die Machenschaften von Geheimdiensten und Polizei, ihre bis heute enge Verstrickung mit der rechten Szene. Und: Wir dürfen die Opfer nicht vergessen und ihre Familien nicht allein lassen, niemals. Weitere Termine finden sich unter: </p>
<p><a href="https://keinschlussstrichbremen.noblogs.org">keinschlussstrich bremen</a></p></blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Bibelfest gegen Impfung und Nato&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/13844</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 18:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der taz Evangelikale bei Montagsdemos in Verden Bei den Verdener „Lichterspaziergängen“ kommen Impfgegner, Russlandfreunde und christliche Fundamentalisten zusammen. Bei den „Lichterspaziergängen“ in Verden an der Aller gehen seit Wochen auffällig viele „Querdenkende“ und Coronaleugnende gegen die staatlichen Pandemiemaßnahmen &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/13844">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://taz.de/Evangelikale-bei-Montagsdemos-in-Verden/!5839321/">taz</a></p>
<blockquote><p><strong>Evangelikale bei Montagsdemos in Verden</strong></p>
<p><strong>Bei den Verdener „Lichterspaziergängen“ kommen Impfgegner, Russlandfreunde und christliche Fundamentalisten zusammen.</strong></p>
<div style="width: 634px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://taz.de/Evangelikale-bei-Montagsdemos-in-Verden/!5839321/"><img loading="lazy" src="https://taz.de/picture/5429293/624/verden-demo-licht-Pressedienst-Nord-Imago-1.jpeg" width="624" height="" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text">Religiöser Einschlag beim Verdener „Lichterspaziergang“</p></div>
<p>Bei den „Lichterspaziergängen“ in Verden an der Aller gehen seit Wochen auffällig viele „Querdenkende“ und Coronaleugnende gegen die staatlichen Pandemiemaßnahmen auf die Straße. Sie tragen Schilder mit Botschaften: „Mein Körper, meine Entscheidung“, „Hinterfrage alles“ oder „Kinder aus dem Genexperiment raushalten“. <span id="more-13844"></span> Immer wieder Montags schmücken sie sich in der Dunkelheit mit bunten Lichterketten. Am vergangenen Montag sprachen sich die Wortführer nicht nur gegen Impfungen aus, sie äußerten sich auch zum Krieg in der Ukraine – mit klarer Positionierung.</p>
<p>In der niedersächsischen Stadt nahe Bremen sagte der Bauunternehmer Heiko Rübke aus Langwedel, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe auf Twitter Mitleid für die Kinder in der Ukraine geäußert. Von den rund 300 Protestierenden erklang ein höhnisches „Ooochh!“. Rübke fuhr fort, die Ereignisse dort seien weit schlimmer, „als das was unsere Kinder erleben“. Es freue ihn, dass „er empathisch für die Kinder dort ist, ich hätt&#8217;s nur auch gerne für unsere Kinder!“ Freudiges Gejohle. Der Redner beklagte auch die „gebückte Haltung“ der Deutschen und ihrer Regierung.</p>
<p>Ein weiterer Sprecher auf der Bühne stellte „aus gegebenen Anlass in der Ukraine“ zwei Standardwerke des Verschwörungsmilieus vor: „Fremdbestimmt“ von Thorsten Schulte und „Schwarzbuch EU und NATO – Warum die Welt keinen Frieden findet“ von Wolfgang Effenberger. Schulte gehörte zu den <a href="https://taz.de/Coronaprovokateure-im-Bundestag/!5730087/">von der AfD eingeladenen Störern im Bundestag</a> bei der Abstimmung über das Infektionsschutzgesetz im November 2020. Ex-Offizier Effenberger schrieb im vom Verfasssungsschutz als <a href="https://taz.de/Compact-Magazin-in-der-Krise/!5676890/">rechtsextremer Verdachtsfall geführten Magazins Compact</a> und trat im pro-russischen Youtube-Kanal Druschba FM auf. Der anschließende Applaus offenbarte: In Verden waren viele Putin-Versteher versammelt.</p>
<p>Ein paar Wochen vorher, am Valentinstag, war beim Verdener Lichterspaziergang der Prediger Johann Hesse aufgetreten. Den Protest in der Stadt trägt auch ein evangelikales Milieu vor Ort mit. „Wir werden aufstehen und Widerstand leisten“, rief der schmächtige Mann mit kräftiger Stimme bei seinem bei Youtube veröffentlichten Auftritt in Verden: „Wir lieben unsere Grundrechte, sie sind Abwehrrechte.“</p>
<p><strong>Gegen Teufel und Coronamaßnahmen</strong></p>
<p>Der christliche Aktivist, der bei <a href="https://taz.de/Gewerkschaft-stellt-Strafantrag/!5671262/">BibelTV</a> moderiert, spricht auch mal von „der Lüge von der Gleichwertigkeit der Religionen“ und weiß, „der Teufel“ wolle „uns glauben lassen, dass es nur dieses eine Leben gibt“. Doch „es gibt ein anderes Reich“, aber das „will der Satan Dir verschließen!“</p>
<p>Der bibeltreue Hesse predigt in Gleichnissen, plädiert dabei nicht nur gegen Impfungen, da diese mit Zelllinien von abgetriebenen Föten entwickelt worden seien, sondern auch gegen jegliche G-Regeln und allgemeine Schutzmaßnahmen wie Maskentragen oder Abstand halten im Gottesdienst.</p>
<p>Hesses Predigten werden im Netz veröffentlicht. In einer zitiert er den Chemnitzer Pfarrer Theo Lehmann, der schon bei Pegida und der Jungen Alternative Sachsen auftrat: „Was wir brauchen, sind KZ-fähige Christen!“ Und es heiß weiter: „Wir brauchen keinen christlichen Kuschelclub, sondern wir brauchen Christen, die bereit sind auch in die Konzentrationslager zu gehen und zu leiden für Christus“. Denn ein „Wohlfühlchristentum“ komme „nicht weit“. Hesse gehe auf die Straße, weil er nicht in einem Land leben wolle, in dem „fachliche Kritik mundtot“ gemacht werde.</p>
<p><strong>Sympathien für homophoben Bremer Pfarrer Latzel</strong></p>
<p>Hesses Sympathien gehören einem umstrittenen Glaubensbruder. Er setzt sich öffentlich ein für Olaf Latzel, Pfarrer der St. Martini-Gemeinde in Bremen, der mit öffentlichen Statements und Petitionen <a href="https://taz.de/Hetze-ist-verboten--auch-von-der-Kanzel/!5727447/">radikale Positionen gegen Homosexualität</a> einnimmt. Hesse selbst predigt in Latzels Gemeinde. Seine auf einem Rittergut ansässige Verdener Familie gehört zum Landadel, der Vater engagiert sich für Glauben und AfD.</p>
<p>Beruflich wird Hesse als Geschäftsführer einer religiösen Einrichtung in Walsrode-Düshorn benannt: dem „Gemeindehilfsbund“. Die gemeinnützige Organisation will „Christen in Not“ helfen, bietet Seelsorge und vor allem Veranstaltungen an. Auf einer vom „Gemeindehilfsbund“ betriebenen Internetseite werden homophobe, antifeministische und islamophobe Texte verbreitet.</p>
<p>Hesse organisiert Fahrten nach Berlin zu <a href="https://taz.de/Abtreibungsgegnerinnen-in-Berlin/!5802335/">Märschen „für das Leben“</a> von Abtreibungsgegnern. Thema ist zur Zeit auch der mögliche Wegfall des Werbeverbotes für Abtreibungen, öffentlich beklagt Hesse den „Massenmord im Mutterleib“, spricht von „73 Millionen getöteten Kindern“.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://taz.de/Evangelikale-bei-Montagsdemos-in-Verden/!5839321/">taz.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wholetrain in Frankfurt am Main in Erinnerung an Hanau</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/13731</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 12:46:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von indymedia Letzte Nacht wurde in Erinnerung an die in Hanau am 19.02.20 Getöteten eine komplette S-Bahn in Frankfurt mit den Namen der getöteten besprüht. &#160; Damit widersprechen wir dem Rassismus des Täters, wir nennen die Namen der Ermordeten &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/13731">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von<a href="https://de.indymedia.org/node/176300"> indymedia</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/679551405?h=af70c55ffb&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="584" height="329" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen title="Write their Names"></iframe></p>
<p><span id="more-13731"></span></p>
<div class="field field-name-field-abstract field-type-text-long field-label-hidden">
<div class="field-items">
<div class="field-item even">
<blockquote><p>Letzte Nacht wurde in Erinnerung an die in Hanau am 19.02.20 Getöteten eine komplette S-Bahn in Frankfurt mit den Namen der getöteten besprüht.</p></blockquote>
</div>
</div>
</div>
<div class="field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden">
<div class="field-items">
<div class="field-item even">
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Damit widersprechen wir dem Rassismus des Täters, wir nennen die Namen der Ermordeten damit die Erinnerung an diese weiterlebt. Wir wissen, dass wir Rassismus und Menschenfeindlichkeit weiter bekämpfen müssen, weil wir uns nicht auf staatliches Handeln verlassen können und werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weil wir im Gedenken an die Ermordeten auch unseren Widerstand gegen Geschichtskittung und das rassistische staatliche Handeln zeigen wollen, schreiben wir die Namen unübersehbar auf die Züge dieser Stadt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das sie uns immer Mahnung bleiben, niemals Rassismus und Faschismus zu unterschätzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>#SayTheirNames</strong><br />
<strong>#WriteTheirNames</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ladet das Video runter und verbreitet es über eure Kanäle!</strong></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Bhv&#8216;: „Impfgegner*innen“, Rechtsextreme, Verschwörungsgläubige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2022 18:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[B'haven]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kurzer Zwischenbericht Bei der Veranstaltung der „Corona Rebellen“ am 1.12.2021 in der Lessingstraße (Bremerhavener Rotlichtviertel), wurden u.a. Holocaustrelativierende und NS verharmlosende Plakate mit „Impfen macht frei“ in den Fenstern aufgehängt. Die medienmanufaktur.eu [&#8230;] rühmt sich bei Telegram, Plakate für &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/13537">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Zwischenbericht</p>
<p><a href="https://recherche-nord.com/gallery/2021.12.01.html"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/01/005-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-13538" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/01/005-300x200.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/01/005.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Bei der Veranstaltung der „Corona Rebellen“ am 1.12.2021 in der Lessingstraße (Bremerhavener Rotlichtviertel), wurden u.a. Holocaustrelativierende und NS verharmlosende Plakate mit „Impfen macht frei“ in den Fenstern aufgehängt. Die medienmanufaktur.eu [&#8230;] rühmt sich bei Telegram, Plakate für die Veranstaltung erstellt zu haben, und bietet an Flyer zu erstellen.</p>
<p>Schon beim zweiten „Spaziergang“ am 10.12. kam zu Angriffen auf Gegendemonstrant*innen, unter anderem wurde eine Flasche auf den Kopf geschlagen. Auch hier konnten die „Impfgegner*innen“ ihr Ziel, den Weihnachtsmarkt, erreichen.</p>
<p><a href="https://de.indymedia.org/node/166961">Continue reading →</a></p>
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		<title>Anschlag in Hanau: Rekonstruktion wirft dringende Fragen zum Notausgang auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 16:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von op-online Angehörige von Opfern des Terrors in Hanau und die Rechercheagentur „Forensic Architecture“ halten eine Fluchttür am zweiten Hanauer Tatort für eine Todesfalle. &#160; Armin Kurtovic ist sicher: „Diese verschlossene Tür hat meinen Sohn das Leben gekostet“, sagt &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/13479">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von <a href="https://www.op-online.de/region/hanau/tatort-in-hanau-dringende-fragen-zum-notausgang-tn-91192415.html">op-online</a></p>
<blockquote><p>Angehörige von Opfern des Terrors in Hanau und die Rechercheagentur „Forensic Architecture“ halten eine Fluchttür am zweiten Hanauer Tatort für eine Todesfalle.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/657458962?h=3023715dbd&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="584" height="329" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen title="Rassistischer Terror-Anschlag in Hanau: die Arena Bar (Vorl&amp;auml;ufige Untersuchung; DE)"></iframe></p>
<blockquote>
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<div class="page">&nbsp;</div>
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</blockquote>
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<blockquote>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph id-Article-content-item--first">Armin Kurtovic ist sicher: „Diese verschlossene Tür hat meinen Sohn das Leben gekostet“, sagt er am Montag im Hanau-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags. Sein Sohn Hamza ist am 19. Februar 2020 in der Arena-Bar in Hanau-Kesselstadt erschossen worden, von einem Täter, der erst neun Menschen tötete, dann seine Mutter und sich selbst.<br />
<span id="more-13479"></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Said Etris Hashemi kam bei dem <a class="id-import-Link" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/hanau-ort66348/hanau-land-hessen-polizei-justiz-terror-anschlag-rassismus-rechtsextremismus-klage-gericht-90260240.html">Attentat in der Arena-Bar</a>* mit dem Leben davon, aber sein jüngerer Bruder Said Nesar wurde ebenso wie Hamza Kurtovic getötet. Mit ihnen waren noch drei weitere junge Männer an jenem Abend in der Bar. Auch Said Etris Hashemi ist sicher: „Wäre der Notausgang offen gewesen, hätten wir fünf überlebt.“ Bereits am Freitag sowie vor zwei Wochen hatten Angehörige <a class="id-import-Link" href="https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/terror-von-hanau-trauernde-eltern-klagen-an-91187148.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">im Untersuchungsausschuss ausgesagt. </a></p>
<h3 id="crosshead_1" class="id-Article-content-item id-Article-content-item-headline lp_track "><span class="id-Article-content-item-headline-text">Attentat von Hanau: Gutachten mit brisantem Ergebnis</span></h3>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Zu dem Ergebnis, dass sich mindestens vier, vermutlich sogar fünf Menschen vor den Schüssen des Attentäters hätten retten können, kommt auch eine Untersuchung, die Opfer-Angehörige bei der internationalen Rechercheagentur Forensic Architecture (FA) in Auftrag gegeben hatten. Said Etris Hashemi, der in der Bar mit angeschlossenem Kiosk lebensgefährlich verletzt wurde, berichtete am Montag vor dem Untersuchungsausschuss von dem Gutachten und übergab Ausschussmitgliedern Umschläge mit Text- und Videomaterial von der Rekonstruktion. Die SPD will beantragen, die Autor:innen des Gutachtens als Zeug:innen zu vernehmen.</p>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Hashemi gehört zu einer ganzen Reihe von Zeug:innen, nach deren Angaben die Fluchttür stets versperrt war. „Das war uns klar gewesen, dass die Tür zu war“, sagte er aus. Einige formulieren den Verdacht, der Betreiber habe dies auf Anordnung der Polizei getan, damit diese bei Razzien leichter hätte agieren können. Die Polizei weist diese Vorwürfe zurück. Sie habe, im Gegenteil, zuletzt 2017 das Gewerbeamt der Stadt Hanau darauf hingewiesen, dass der Notausgang bei einer damaligen Kontrolle unerlaubterweise verschlossen gewesen sei.</p>
<h3 id="crosshead_2" class="id-Article-content-item id-Article-content-item-headline lp_track "><span class="id-Article-content-item-headline-text">Terror in Hanau: Die Blutspur des Täters </span></h3>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Der Täter hatte auf dem Parkplatz vor der Arena-Bar am Kurt-Schumacher-Platz zunächst Vili-Viorel Paun in dessen Auto erschossen, der den Täter vom ersten Tatort am Heumarkt verfolgt hatte. Dann betrat er den Kiosk und ermordete Mercedes Kierpacz, Gökhan Gültekin und Ferhat Unvar. In der dahinter liegenden Bar tötete er Hamza Kurtovic und Said Nesar Hashemi. Dessen Bruder und ein anderer junger Mann wurden schwer verletzt, ein weiterer wurde nicht getroffen. Zuvor hatte der Terrorist in der Innenstadt bereits Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoglu und Sedat Gürbüz getötet.</p>
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<figure class="id-Mediabox">
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<div class="id-RatioWrap id-RatioWrap--sixteenByNine ">
<div class="id-RatioWrap-content"><img title="Die Initiative 19. Februar - Angehörige und Unterstützer:innen - verfolgten die Sitzung des Ausschusses und erinnerten an die Ermordeten. " src="https://www.op-online.de/bilder/2021/12/21/91192415/27724091-die-initiative-19-februar-angehoerige-und-unterstuetzerinnen-verfolgten-die-sitzung-des-ausschusses-und-erinnerten-an-die-ermordeten-27x0rZoRAva7.jpg" alt="Die Initiative 19. Februar - Angehörige und Unterstützer:innen - verfolgten die Sitzung des Ausschusses und erinnerten an die Ermordeten. "></div>
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<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Um das Geschehen in der Bar rekonstruieren zu können, hat FA den Angaben zufolge etwa auf Pläne des Gebäudes, Videos, Fotos und Angaben von Zeug:innen zurückgegriffen. Said Etris Hashemi erklärte im Ausschuss, sie hätten nicht zur Fluchttür rennen können, nachdem sie den Täter bemerkt hatten, weil „jedem von uns bekannt war, dass der Notausgang geschlossen ist“. Stattdessen suchten sie hinter einer Säule nahe der Theke vergeblich Schutz vor den 16 Schüssen, die der Rassist abfeuerte.</p>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Für die Animation von FA seien ihre Laufpfade „gespiegelt“ worden, in Richtung Notausgang. Die Laufgeschwindigkeiten, die Zeitpunkte des Loslaufens und andere Parameter seien nicht verändert worden.</p>
<h3 id="crosshead_3" class="id-Article-content-item id-Article-content-item-headline lp_track "><span class="id-Article-content-item-headline-text">Attentat von Hanau: Erfolgreiche Flucht wäre wahrscheinlich gewesen</span></h3>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Das Resultat: Laut FA blieben neun Sekunden ab dem Zeitpunkt, an dem der Schütze bemerkt wurde, bis zu jenem, an dem er den Raum betrat. Vier der fünf Hanauer hätten den Notausgang in dieser Zeit demnach rechtzeitig erreicht. Einer wäre für 0,2 Sekunden im Sichtfeld des Attentäters gewesen, bei acht Metern Entfernung. Wenn man bedenke, dass seine Schussgenauigkeit bei 50 Prozent gelegen habe, sei es sehr unwahrscheinlich, dass die Person getroffen worden wäre, sagte Hashemi. Es handele sich um eine konservative Schätzung. Bei einer höheren Laufgeschwindigkeit wäre die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Flucht noch größer.</p>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Das 2011 an der University of London gegründete interdisziplinären Team von Forensic Architecture, dem unter anderem IT-Expert:innen, Jurist:innen und Filmschaffende angehören, hat zum Beispiel zum NSU-Mord an Halit Yozgat in Kassel ermittelt, dass der in einem hinteren Raum des Internetcafés anwesende Verfassungsschützer Andreas Temme entgegen seiner Aussage den Schuss gehört haben müsse.</p>
<h3 id="crosshead_4" class="id-Article-content-item id-Article-content-item-headline lp_track "><span class="id-Article-content-item-headline-text">Hanau: Staatsanwaltschaft stellte Verfahren ein</span></h3>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Nach einer Strafanzeige von Armin Kurtovic hatte die Hanauer Staatsanwaltschaft zu dem Notausgang ermittelt. Sie stellte das Verfahren jedoch ein, weil es keinen hinreichenden Verdacht auf fahrlässige Tötung oder eine andere Straftat gebe.</p>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Nach Auffassung der Behörde hätten die Opfer etwa fünf bis sechs Sekunden Zeit für eine gefahrlose Flucht gehabt, was womöglich nicht gereicht hätte, so die Staatsanwaltschaft. Zudem sei aufgrund widersprüchlicher Aussagen nicht sicher, ob die Tür an jenem Abend verschlossen war.&nbsp;</p>
<h3 id="crosshead_5" class="id-Article-content-item id-Article-content-item-headline lp_track "><span class="id-Article-content-item-headline-text">Hanau: Im Tatortbericht der Polizei ist von einer verschlossener Tür die Rede</span></h3>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Eine Reihe von Zeug:innen bestätigte, der Barbetreiber habe angeordnet, den Notausgang immer zu versperren. Andere hingegen sagten, er habe sich zumindest teilweise öffnen lassen, wenn auch schwer. Im Tatortbericht der Polizei war von einer verschlossenen Tür die Rede. Später, auf Nachfrage, sagten die Zuständigen, sie seien sich nicht mehr sicher. Möglicherweise habe die Fluchttür geklemmt.&nbsp;</p>
<p class="id-Article-content-item id-Article-content-item-paragraph ">Zu Beginn der Ausschusssitzung hatte der Vorsitzende des Gremiums, der SPD-Politiker Marius Weiß, die Abgeordneten ermahnt, sie sollten ein „würdevolles Verhalten“ an den Tag legen. „Es ist ein Mindestmaß an respektvollem Umgang, dass man den Zeugen die ganze Zeit zuhört“, sagte Weiß. Zuvor hatten Beobachter:innen in sozialen Netzwerken beklagt, einzelne Abgeordnete hätten sich während der Vernehmungen von Opfer-Angehörigen mit anderen Dingen beschäftigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>siehe auch:</p>
<p><a href="https://content.forensic-architecture.org/wp-content/uploads/2021/12/2021.12.19-Metodenbericht-Arena-Bar-Notausgang-DE.pdf">forensic-architecture</a></p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Antifaschistisches Wochenende am 18.12 &#038; 19.12 in Bremen</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/13472</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 17:38:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi Watch]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressespiegel: 18.12 butenunbinnen-Polizei verhindert gewaltsame Auseinandersetzung im Bremer Viertel weser-kurier-Linksradikale jagen Querdenker Bullen-Polizeieinsatz in Bremen Mitte&#8211; 19.12 butenunbinnen-Erneute Demo von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Bremen weser-kurier-Eskalation in Findorff Bullen-Erneut größerer Polizeieinsatz &#160; &#160; &#160;]]></description>
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<p>Pressespiegel:</p>
</div>
<div class="ardplayer-posterframe"><strong><span class="article-headline">18.12</span></strong></div>
<div class="ardplayer-posterframe"><span class="article-headline">butenunbinnen-<a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/konfrontation-bremen-viertel-100.html">Polizei verhindert gewaltsame Auseinandersetzung im Bremer Viertel</a> </span></div>
<div>weser-kurier-<a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-auseinandersetzung-zwischen-querdenkern-und-autonomen-doc7iw88ddmzs21aiyyndcf"><span class="overline-box"><span class="font-sans-semibold text-primary font-size-15_1">Linksradikale jagen Querdenker </span></span></a></div>
</div>
</div>
<div>Bullen-<a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/5103102">Polizeieinsatz in Bremen Mitte&#8211;</a></div>
<div><strong>19.12</strong></div>
<div>butenunbinnen-<a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bremen-auseinandersetzung-spaziergang-corona-100.html"><span class="article-headline">Erneute Demo von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Bremen</span></a></div>
<div class="imagecontainer-caption"><span class="image-owner"><span class="image-owner">weser-kurier-</span></span><span class="overline-box"><span class="font-sans-semibold text-primary font-size-15_1"><a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-festnahme-bei-impfgegner-demo-in-findorff-doc7iwqk0hdbflgyehbfbd?utm_medium=Social&amp;utm_source=Twitter&amp;utm_term=Autofeed#Echobox=1639938454">Eskalation in Findorff</a> </span></span></div>
<div>Bullen-<a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/5103526">Erneut größerer Polizeieinsatz</a></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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