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	<title>Feminismus &#8211; endofroad</title>
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	<title>Feminismus &#8211; endofroad</title>
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		<title>Verräter gehen, Vergewaltiger bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 15:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Anti-) Repression]]></category>
		<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der ak Der Fall Domhöver zeigt, dass Szenestrukturen Täter unterstützen – was können wir dagegen tun? Johannes Domhöver, einer der Angeklagten im Antifa-Ost-Verfahren, wurde im Oktober 2021 im linken Internetforum Indymedia von zwei Betroffenen als sexuell und psychisch &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14751">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://www.akweb.de/politik/johannes-domhoever-linke-szene-taeterschutz-verraeter-gehen-vergewaltiger-bleiben/">ak</a></p>
<header class="article__header">
<div class="wp-block-ak-unterzeile">
<blockquote><p>Der Fall Domhöver zeigt, dass Szenestrukturen Täter unterstützen – was können wir dagegen tun?</p>
<div style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="attachment-large wp-post-image" src="https://www.akweb.de/wp-content/uploads/2020/08/hausfrau-patriarchat-700x464.jpg" alt="" width="700" height="464"><p class="wp-caption-text">Ob wie hier bei der Wahl zu Hausfrau des Jahres 1969 oder heute auf den Straßen Berlins: In der patriarchalen Logik stehen Frauen unter Männern. Foto: Friedrich Magnussen / Wikimedia, CC BY-SA 3.0 DE</p></div>
<p class="has-drop-cap">Johannes Domhöver, einer der Angeklagten im Antifa-Ost-Verfahren, wurde im Oktober 2021 im linken Internetforum Indymedia von zwei Betroffenen als sexuell und psychisch gewalttätig geoutet. Gleichzeitig ist Domhöver im Antifa-Ost-Verfahren angeklagt, in dessen Rahmen er sich nun entschloss, mit der Polizei zu kooperieren. Im Frühjahr bereits war ein weiteres Strafverfahren wegen Vergewaltigung gegen ihn von der Staatsanwaltschaft Berlin eingestellt worden, die dieses im Februar letzten Jahres eröffnet hatte.</p>
<p><span id="more-14751"></span></p>
<p>Wie im Antifa-Ost-Verfahren wurde Domhöver auch im Strafverfahren wegen Vergewaltigung vom »linken« Hamburger Anwalt Alexander Kienzle vertreten, der regelmäßig mit der Roten Hilfe zusammenarbeitet. Im Oktober 2021 beantragte Kienzle die Einstellung des Strafverfahrens wegen Vergewaltigung mit der Begründung, es habe sich um konsensuellen Sex gehandelt. Hier nutzte also ein Szeneanwalt die betroffenenfeindlichen Mechanismen der Justiz, um eine Betroffene zu bekämpfen. Die Frage, wie lange und mit welchen Mitteln die Rote Hilfe Domhöver in seinem Strafverfahren wegen Vergewaltigung unterstützte, bleibt bisher unbeantwortet.</p>
<p>Im Oktober 2021, also ein gutes halbes Jahr nach Beginn des Strafverfahrens wegen Vergewaltigung, erschienen in kurzer Folge die zwei Outings im Internet, durch die dann schließlich die meisten linken Gruppen Domhöver offiziell die Unterstützung entzogen. Das Solibündnis Antifa Ost, welches die Beschuldigten im Antifa-Ost-Verfahren unterstützt, erklärte in mehreren Statements, dass sie bereits 2020 aus Akten einen deutlichen Hinweis auf Domhövers sexuelle Gewalttätigkeit erhalten hatte. Daraufhin sei zu lange nicht reagiert worden. Eine der Betroffenen erklärte auf Indymedia, dass Täterarbeit mit Domhöver stattgefunden habe, die gescheitert sei. Es zeichnet sich also ein Bild, in dem verschiedene Gruppen und Personen bereits früh Kenntnis darüber hatten, dass Domhöver ein Täter ist und diesen trotzdem weiterhin unterstützten. Während die Betroffene im Strafverfahren zunächst, so liest es sich auf Indymedia, keinerlei Unterstützung aus Szenestrukturen erhielt.</p>
<p>Domhövers Zusammenarbeit mit der Polizei wird wohl zu seinem Ausschluss aus linken Zusammenhängen führen. In solchen Fällen gibt es kaum Debatten, ob diese Maßnahme nicht zu krass ist. Dementsprechend hasserfüllt äußern sich diverse linke Gruppen, die Domhövers Verrat und seine Täterschaft in ihren Stellungnahmen kommentieren. Das ist normalerweise anders, wenn Betroffene von sexueller Gewalt fordern, dass Täter ausgeschlossen werden.</p>
<p>Ein Argument gegen Ausschlüsse ist, dass Täter dann vermutlich nicht-linken Frauen gegenüber übergriffig wären und wir als Szene die Verantwortung übernehmen sollten, mit ihnen an ihrer Gewalttätigkeit zu arbeiten. Für Domhöver scheint dieses Argument nun angesichts seines Verrats nicht mehr zu gelten. Wir müssen ihn nicht resozialisieren und in Kauf nehmen, dass er der Polizei Auskunft über unseren Aktivismus gibt, wie wir hätten in Kauf nehmen sollen, dass er uns Gewalt antut. Auch dass Domhöver eventuell Frauen in seinem neuen Umfeld angreift, ist plötzlich nicht mehr so wichtig. Der Verräter muss gehen, der Vergewaltiger kann bleiben.</p>
<h2>Warum tut er das?</h2>
<p>Die feministische Debatte der letzten zwei Jahre hat Fragen nach der Motivation der Täter aufgegriffen. Wir schrieben Texte über Männlichkeit, Geschlechterrollen, Dominanzansprüche und sexuelles Anspruchsdenken. Wir hielten und besuchten Seminare und Vorträge mit dem Anspruch, Männern die Verantwortung für ihre Gewalttätigkeit zurückzugeben. Auch ich habe mich <a href="https://www.akweb.de/ausgaben/662/linke-manner-immer-noch-uberfordert-bei-sexueller-gewal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">an dieser Debatte beteiligt</a>. Und nach wie vor finde ich es richtig, dass FLINT-Personen die Verantwortung für geschlechterspezifische Gewalt zurückweisen. Gleichzeitig zeigt sich an den szeneinternen Fällen der letzten Jahre, dass es an Wissen über Täterstrategien fehlt und deshalb strategisch ungünstige Entscheidungen im Umgang mit Tätern getroffen werden.</p>
<p>In einer idealen Welt sollte es nicht unsere Aufgabe sein, uns Wissen anzueignen, um uns zu schützen. Trotzdem brauchen wir Wissen, um die Betroffenen nicht durch (verständliche) Überforderung und schlechte Entscheidungen im Umgang mit Tätern alleine zu lassen. Gute Betroffenenarbeit hängt davon ab, dass wir sehen lernen, wann welche Maßnahmen (wie z.B. Gespräche mit Tätern) sinnvoll sind und wann nicht. Damit es irgendwann vielleicht wirklich funktioniert, mit Täter »zu arbeiten«, ohne Betroffenen die Solidarität zu entziehen. Eine feministische Selbstorganisierung sollte also Täterarbeit leisten können, die dazu beiträgt, dass ein Domhöver schneller gehen muss, wenn es keinen Weg gibt, ihn dazu zu bewegen, sein Verhalten zu ändern.</p>
<p>In fast allen öffentlich diskutierten szeneinternen Übergriffsfällen der letzten Jahre hätte das, was Täterarbeit genannt wurde, früher abgebrochen oder gar nicht erst begonnen werden sollen – weil keine funktionierenden Strategien und wenig Ressourcen existierten, um diese Interventionen nachhaltig zu leisten, geschweige denn weiterzuentwickeln. Das Ende der Täterarbeitsfahnenstange wird in den meisten Fällen schnell erreicht, weil es zeitgleich keine funktionierende Betroffenenunterstützung gibt. Und das ist die erste Aufgabe feministischer Selbstorganisierung: Arbeit mit Betroffenen in einer misogynen Gesellschaft lernen und verbessern. Dazu gehört auch, dass Betroffene nicht alles sofort und alleine entscheiden können sollen. Es ist schön zu sehen, wie sich einige Gruppen dieser Aufgabe bereits angenommen haben.</p>
<h2>Die Empathiefrage</h2>
<p>Lyndon Bancroft beschreibt in seinem Buch »Warum tut er das« typische Strategien, mit denen Täter in Fällen von Beziehungsgewalt Konsequenzen vermeiden und Verantwortung abwehren. Bancroft hat lange Zeit in einem Resozialisierungsprogramm mit Tätern in Einzelgesprächen und Gruppen gearbeitet. Seine banale Antwort ist: Täter tun das, weil sie denken, dass es ihnen zusteht, andere zu kontrollieren. Das ist die männliche Anspruchshaltung, von der auch im Kontext von Männlichkeitsarbeit so oft gesprochen wird.</p>
<div class="wp-block-quote-container">&nbsp;</div>
<div class="wp-block-quote-container">
<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir brauchen mehr Verständnis für Strategien, mit denen sich Täter in Strukturen halten, ohne ihr Verhalten zu ändern.</p></blockquote>
</div>
<p>Die schlimme Kindheit, die Geldprobleme und der verschwundene Vater, die Sozialisation, Traumatisierung und zu wenig Liebe in unserer Gesellschaft, Unsicherheit mit der eigenen Geschlechterrolle – das sind Probleme, die Frauen, inter- und transgeschlechtliche Menschen ebenfalls haben – trotzdem sind Männer in massiver Überzahl gewalttätig. Das Problem sind also nicht überschießende Gefühle einzelner Männer mit tragischer Lebensgeschichte, sondern die in patriarchalen Verhältnissen verankerte Überzeugung, einen Anspruch auf Körper, Geld, Zeit, Unterwerfung von Betroffenen zu haben. Anders formuliert: Wir haben es bei geschlechtsspezifischer Gewalt nicht vorrangig mit mangelnder Selbstkontrolle zu tun, sondern mit frauenfeindlichen Einstellungen.</p>
<p>Bancroft warnt dementsprechend davor, individuelle, auf Gefühlen, eigenen Gewalterfahrungen oder Täterschaft beruhende Beweggründe zu suchen, mit denen Täterverhalten »nachvollziehbarer« wird. Das führe dazu – und das sehen wir szeneintern ebenfalls – dass Maßnahmen, um Betroffene zu schützen und weitere Taten zu verhindern, ausbleiben. Ein Beispiel dafür sind die gescheiterten Täterarbeiten mit Henning Franke, der 2020 als Sexualstraftäter in größerem Rahmen öffentlich enttarnt wurde, und scheinbar ebenso mit Domhöver, wie aus dem Outing der Betroffenen hervorgeht.</p>
<p>In einer Gesellschaft, in der sexuelle Gewalt alltäglich ist und die Probleme männlicher Täter höher bewertet werden als das Leid ihrer Opfer, wird unsere Suche nach Gründen für Taten zur Waffe gegen uns selbst. Dieser komplizierte Satz meint, dass wir aufpassen müssen, dass Empathie mit Tätern nicht dazu führt, dass wir passiv und nachlässig im Umgang mit ihnen werden, weil wir uns fragen, ob wir nicht zu streng sind. Wenn es nicht mal theoretisch gesehen genug Platz für unseren Ärger gibt, wird unser Verständnis nichts an den Verhältnissen ändern. Also ja: Wir brauchen mehr Verständnis – nicht im Sinne von Mitleid mit Tätern auf Kosten von Betroffenen, sondern Verständnis für die Strategien, mit denen sich Täter in Strukturen halten, ohne ihr Verhalten ändern zu müssen.</p>
<p>Ja, alle Menschen handeln gelegentlich grenzüberschreitend und verletzend – auch im sexuellen Bereich. Und ja, es macht Sinn, auf solche Vorkommnisse anders zu reagieren als auf geschlechtsspezifische Gewalt, die in einer patriarchalen Gesellschaft normalisiert wird. Es ist wichtig, das eine vom anderen zu unterscheiden – allerdings ohne die Debatte dafür zu öffnen, dass wir eigentlich ein Problem mit überzogenen Vorwürfen hätten. Zu behaupten, dass Betroffene und Unterstützende zu garstig sind und Täter entmenschlichen, lenkt davon ab, dass die großen Probleme aktuell folgende sind: 1. Betroffene werden bekämpft und allein gelassen, bis nichts mehr außer Ausschluss geht und 2. Täter werden geschützt.</p>
<p>Ja, auch ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch, Zugehörigkeit, Liebe und Verständnis verdient hat, auch Täter. Wenn aber Täterarbeit überhaupt durchgeführt werden soll, braucht es eine ausreichend wirksame Handhabe, um Betroffene zu schützen, wenn weitere Taten folgen oder in der Täterarbeit nicht mitgearbeitet wird. (1) In den meisten mir bekannten Fällen reichten diese Maßnahmen nicht aus oder wurden zu inkonsequent und zögerlich umgesetzt, sodass sich Täter der sozialen Kontrolle in der Täterarbeit entziehen konnten. Oft lag das eben an der Unsicherheit, die Täter mit ihrem selbstmitleidigen und unehrlichen Verhalten förderten, um sich selbst zu schützen.</p>
<p>Ich verstehe gut, dass sich Betroffene und ihre Umfelder über diesen Selbstschutz ärgern und empören. Das ist nachvollziehbar und richtig. Wir sollten uns aber nicht dazu verleiten lassen, Täter »überzeugen« zu wollen. Die Einflussmöglichkeiten auf Täter sind gering, wenn diese nicht von selbst etwas ändern wollen und unter Sanktionsandrohung zu Täterarbeit gezwungen werden müssen.</p>
<p>Ohne Druck geht es also nicht, wie auch zahlreiche Beispiele und die Fachliteratur nahelegen. Gleichzeitig ist es moralisch fragwürdig, Menschen zu so etwas wie »Therapie« zu zwingen. Dieses Dilemma löst sich momentan meist zuungunsten von Betroffenen auf und Täter bleiben. Während politische Verräter, wie gesagt, relativ widerspruchslos ausgeschlossen werden.</p>
<h2>Manipulation und Gesprächsführung</h2>
<p>Täterstrategien zielen bewusst oder unbewusst darauf, eine Situation herzustellen, in denen ihre Umfelder aus Überforderung, schlechtem Gewissen, Mitleid, Unsicherheit, Verwirrung passiv werden. Betroffene und ihre Unterstützer*innen zu mehr Verständnis zu animieren ist eine solche Strategie, mit der vom eigentlichen Thema – der Gewalttätigkeit – abgelenkt wird.</p>
<p>Das ist ein weiterer Punkt, in dem feministische Selbstorganisierung mehr Expertise sammeln und einsetzen kann: Wie setzen wir in Auseinandersetzung mit Tätern das Thema? Woran erkennen wir, dass wir vom Thema abgekommen sind? Wann sollten Gespräche abgebrochen werden, weil wir nichts erreichen oder sogar Schaden anrichten? Wie führe ich eigentlich ein konfrontatives Gespräch? Und woran erkenne ich, dass ich über meine eigenen Grenzen gehe?</p>
<p>Diese Fragen zielen darauf, konkrete Fähigkeiten wie Gesprächsführungstechniken und Analysefähigkeit in Gesprächen zu erlernen – zum Beispiel im Rahmen von Beratungs- oder Therapieausbildungen oder der Arbeit in feministischen Beratungsstellen. Abgesehen von politischen Debatten ist es unabdingbar, dass mehr Feminist*innen konkrete Werkzeuge erlernen, um Betroffene zu unterstützen.</p>
<p>Insbesondere die Frage, wann Täterarbeit abgebrochen (oder gar nicht erst begonnen) werden sollte, führt uns wieder zum Anfang dieses Textes: Warum können Täter bleiben? Weil wir zu spät erkennen, wann es unumgänglich wird, sie auszuschließen. Und, weil Täter wie Domhöver regelmäßig aus der Bewegung heraus unterstützt werden.</p>
<p>Die Worte der Betroffenen zeigen, dass dieser Punkt auch hier mit mehr als wehenden Fahnen verpasst wurde. Die Outings sind erneute schmerzhafte Berichte darüber, wie ein vermeintlich linker Täter einzelne von uns attackieren und isolieren konnte. Ich wünsche euch, dass ihr zumindest jetzt wisst, dass ihr nicht alleine seid. Viele andere Betroffene, auch ich, sehen euch und stehen hinter euch. Danke für euren Mut und danke an alle, die uns als Betroffene unterstützen.</p></blockquote>
</div>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eins vor den Latzel knallen &#8211; Religionsfreiheit deckt keine Queerfeindlichkeit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 22:19:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von indymedia Der Pastor Olaf Latzel verbreitet Hetze gegen queere Menschen &#8211; und wird vom Landesgericht Bremen freigesprochen. Wir stellen uns vehement dagegen und fordern Konsequenzen, allen voran eine Verurteilung Latzels! Olaf Latzel ist Pastor der&#160;St. Martini Gemeinde mitten &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14619">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/07/logo_transparnet_dunkel1.png"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/07/logo_transparnet_dunkel1.png" alt="" width="219" height="222" class="alignleft size-full wp-image-14608" /></a>kopiert von <a href="https://de.indymedia.org/node/210038">indymedia</a></p>
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<div class="field-item even">Der Pastor Olaf Latzel verbreitet Hetze gegen queere Menschen &#8211; und wird vom Landesgericht Bremen freigesprochen. Wir stellen uns vehement dagegen und fordern Konsequenzen, allen voran eine Verurteilung Latzels!</div>
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<div class="field-items">
<div class="field-item even">
<p>Olaf Latzel ist Pastor der&nbsp;St. Martini Gemeinde mitten in der Bremer Innenstadt, einer der Landeskirchen der Evangelischen Kirche Deutschlands. In einem sogenannten &#8222;Eheseminar&#8220;, das später auf YouTube verbreitet wurde, äußerte er sich mehrmals extrem homophob und queerfeindlich. Wir wollen seine Äußerungen an dieser Stelle nicht reproduzieren.<br />
<span id="more-14619"></span></p>
<p>Das Bremer Amtsgericht hatte Latzel aus diesem Grund 2020 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Latzel ging daraufhin in Berufung. In dem darauffolgenden Berufungsprozess sollte festgestellt werden welches Grundrecht hier geschützt werden soll: Die Würde des Menschen, unabhängig von seiner Sexualität, oder die Religionsfreiheit. Fraglicherweise wurde sich von Seiten des Gerichts dazu entschieden ein Guatachten in Auftrag zu geben, das prüfen sollte, inwiefern Latzels Aussagen von der Bibel gedeckt seien. Anstatt sich um die Rechtssprechung zu Gunsten von marginalisierten Menschen zu kümmern, ging es im Prozess plötzlich um Bibelauslegungen. Aber das war noch nicht genug: Als Gutachter wurde Christoph Raedel ausgewählt. Der Gießener Theologe hatte selbst Homosexualität als Sünde bezeichnet und sich darüber hinaus öffentlich homophob geäußert. Aufgrund seiner mangelnden Neutralität als Sachverständiger wurde Raedel später wegen seiner Befangenheit vom Prozess ausgeschlossen.</p>
<p>Im weiteren Prozess kamen zwei andere Gutachter:innen zu Wort: Die Bochumer Theologieprofessorin Isolde Karle bewertete Latzels Aussagen als nicht christlich und betonte, dass solche Aussagen nicht von der Religionsfreiheit gedeckt werden dürften. Der Wiener Theologieprofessor Ludger Schwienhorst-Schönberger wiederum behauptete, dass die Aussagen des Angeklagten von der Bibel gedeckt und damit im Rahmen der Religionsfreiheit von Rechten seien. Dieser Einschätzung wurde sich seitens des Landgerichts angenommen und Latzel wurde durch Richter Hendrik Göhner freigesprochen.</p>
<p>Kurz nach dem Freispruch ist die Staatsanwaltschaft in Revision gegangen.&nbsp;</p>
<p>Die christliche Kirche und ihre Werte haben seit Jahrhunderten einen enormen Einfluss auf unsere Gesellschaft. So mag es mit der Aufklärung zu einer Trennung von Staat und Kirche gekommen sein, doch ist das nicht mehr als ein formaler Ausdruck. Denn bis heute sind die Praktiken der christlichen Kirche tief in unserem Alltag verwurzelt, ob wir das wollen oder nicht. Bis heute ist das konservative, starre Konstrukt des Christentums maßgebend für den Umgang innerhalb unserer Gesellschaft. So gehört es auch zum Alltag, dass Geistliche wie Latzel die Freiheit besitzen öffentlich gegen queere Menschen und ihren Aktivismus zu hetzten ohne dafür Konsequenzen fürchten zu müssen. Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit wird hier strukturelle Homo- und Queerfeindlichkeit weiter institutionalisiert und reproduziert. Wie das Wort &#8222;Religionsfreiheit&#8220; schon impliziert, sind wir frei zu glauben an was wir wollen, ohne dafür Repressionen fürchten zu müssen. Doch ist der Moment in dem der Glaube eines*r Anderen die eigene Lebensqualität einschränkt, ein repressiver Moment und darf somit nicht von der Religionsfreiheit gedeckt werden.</p>
<p>Wie der Fall von Olaf Latzel jedoch zeigt, gilt das nicht für jede Religion. Wo z.B. beim muslimischen Glauben in Alemania schon bei der schieren Existenz eines Kopftuches die Grenze des Ertragbaren gezogen wird, lässt sich unter christlichen Glauben nun legal Hassen. Bei der Verfolgung dieses Prozesses muss sich mensch die Frage stellen, ob wir uns wieder im&nbsp;18. Jahrhundert befinden, wo die Bibel noch maßgebend für die Beurteilung von Vergehen war. Denn es ist außerordentlich fragwürdig, welche Relevanz ein theologisches Gutachten in der Frage um die Menschenwürde queerer Menschen hat.&nbsp;</p>
<p>Wir schätzen es auch nicht als Zufall ein, dass in dem Prozess um Latzel die cis-männlichen weißen Stimmen am Ende das letzte Wort hatten. Sowohl das Urteil der Richterin Ellen Best aus 2020 als auch die Einschätzung der Gutachterin Isolde Karle wurden revidiert. Das zeigt uns ein weiteres Mal wer im Patriarchat die Macht und das vermeitliche Recht innehält.</p>
<p>Seit Jahrhunderten werden unsere Körper kontrolliert, diffamiert und sexualisiert. Sie haben uns verfolgt, bestraft und ermordet. Und all das auch immer wieder im Namen der Religion. Dieses Urteil ist ein weiterer Tritt ins Gesicht für alle queeren Menschen, die gezwungen sind auf den Staat zu vertrauen, wenn es um die Verflechtung ihrer Menschenwürde geht. Wieder einmal wurde uns das Gegenteil bewiesen, wieder einmal wurde uns deutlich gemacht, dass wir als Menschen zweiter Klasse wahrgenommen werden.</p>
<p>Wir schließen uns den Forderungen der Queerloby Bremen an und fordern eindeutige Konsequenzen für Olaf Latzel! Diskriminierung kann niemals durch Religionsfreiheit legitimiert werden. Queerfeindlichkeit muss als solche benannt und bekämpft werden. Es ist seine Verantwortung sich den Konsequenzen seines Handelns zu stellen, nicht die von Gott. Wir unterstützen eine Verurteilung Latzels, denn menschenverachtender Hass ist in keinem Kontext zu tolerieren. Des Weiteren ist auch die evangelische Landeskirche zu kritisieren, die sich mit ihren schwachen Rückrad nicht aktiv von Latzel zu distanzieren mag. Die Institution der Kirche trägt heutzutage immer noch dazu bei, dass Hass und Diskriminierung in ihren Gemeinden in Frieden&nbsp;keimen können. Dem ist entschieden entgegenzuwirken und daher fordern wir nicht nur Konsequenzen für Latzel sondern auch für die evangelische Landeskirche Bremen, denn&nbsp;Queerfeindlichkeit hat keinen Platz in unserer Stadt.</p>
<p>Wir sagen es an dieser Stelle ganz deutlich: Vor Feminismus gehört das Queer. Unsere Kämpfe wollen wir gemeinsam und intersektional führen. Wir haben keinen Bock auf christliche Werte aus vergangenen Jahrhunderten! Latzel ist dafür nur ein Beispiel. Jedes Jahr finden sogenannte 1000 Kreuze Märsche in mehreren Städten der Bundesrepublik statt, die zutiefst antifeministisch sind. Und auch die Aufhebung des Rechts auf Schwangerschaftsabbrüche in den USA erschüttert uns. Wir wollen uns diesen Entwicklungen entschieden entgegenstellen! Wir prangern Menschen wie Olaf Latzel für ihre Aussagen und ihr Verhalten an! Wir sind laut! Und wir wollen Gerechtigkeit!</p>
<p>Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/latzel-prozess-staatsanwaltschaft-berufung-bremen-100.html" rel="noreferrer noopener">https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/latzel-prozess-staatsanwaltschaft-berufung-bremen-100.html</a></p>
<p><a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/urteil-prozess-volksverhetzung-bremer-pastor-latzel-102.html" rel="noreferrer noopener">https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/urteil-prozess-volksverhetzung-bremer-pastor-latzel-102.html</a></p>
<p><a href="https://taz.de/Freispruch-fuer-Olaf-Latzel/!5853386&amp;s=latzel/">https://taz.de/Freispruch-fuer-Olaf-Latzel/!5853386&amp;s=latzel/</a></p>
</div>
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			</item>
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		<title>Free the Nippel – komm mit uns ins Schwimmbad!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 14:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir dokumentieren den Aufruf zu der Aktion (16.07.2022) &#8222;free the Nippel-komm mit uns ins Schwimmbad!&#8220; von Feministischer Streik Bremen. Wir wollen bei der Diskussion um das Baden “oben ohne” mitmischen. Wir wollen das Recht oben ohne zu baden für alle &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14585">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir dokumentieren den Aufruf zu der <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14581">Aktion (16.07.2022) &#8222;free the Nippel-komm mit uns ins Schwimmbad!&#8220;</a> von <a href="https://fstreikbremen.noblogs.org/">Feministischer Streik Bremen</a>.</strong></p>
<blockquote><p>Wir wollen bei der Diskussion um das Baden “oben ohne” mitmischen. Wir wollen das Recht oben ohne zu baden für alle Menschen erkämpfen. Es ist Zeit für eine Gleichberechtigung aller Körper!</p>
<p><img src="https://fstreikbremen.noblogs.org/files/2022/07/292805706_987393011934863_8868502207696505490_n-768x768.jpeg" alt="" /></p>
<p><span id="more-14585"></span></p>
<p>Bedeckungsregeln sexualisieren Brüste und wollen weiblich gelesene Körper kontrollieren. Für alle FLINTA* ist durch Schönheitsnormen, sowie rassistisches, ableistisches und binäres Denken das Zeigen des eigenen Körpers in der Öffentlichkeit generell mit verschiedensten Schwierigkeiten und Hürden verbunden.<br />
Die Stigmatisierung von BIPoC, disabled, faltigen, dicken Körpern und Brüsten, gepaart mit der Sexualisierung von vermeintlich “weiblichen” Nippeln führen dazu, dass es Menschen mit Brüsten verwehrt bleibt sich dabei wohlzufühlen den Oberkörper frei zu zeigen.</p>
<p>Zudem macht die strikte Einteilung in männliche und weibliche Körper nach bestimmten äußerlichen Merkmalen das Schwimmbad vor allem für TINA* zu einem diskriminierenden Ort. Verbote oberkörperfrei zu sein unterstützen all diese diskrimierenden Denkweisen und verhindern eine Entwicklung hin zu einer Gesellschaft, in der wir alle gleichberechtigt sind. Alle die wollen, sollten ihre Nippel zeigen dürfen!</p>
<p>Die Regelung aus Göttingen, wo seit Mai das Baden oben ohne für alle Geschlechter lediglich am Wochenende erlaubt ist, finden wir daher politisch nicht sinnvoll. Im Gegenteil unterstreicht es einmal mehr, dass die “weibliche” Brust etwas ist, das gesondert behandelt werden muss, versteckt und kontrolliert werden muss, und für das alltägliche Baden eben nicht “passend” zu sein scheint. Martina Baden, die Chefin der Bremer Bäder sagt “in den Hallenbädern ist es untersagt und das bleibt auch so”. Wir sagen “wir wollen mitreden, wenn es um unsere Körper und unsere Rechte geht!”</p>
<p>Wir fordern, die Desexualisierung von Brüsten und damit einhergehend, dass alle Geschlechter in den Bremer Bädern oberkörperfrei sein dürfen! Unserer Position wollen wir Nachdruck verleihen und Protestieren gehen.</p>
<p>Komm gemeinsam mit uns am Samstag nachmittag, den 16. Juli 2022 ins Schwimmbad!</p>
<p>Das ausgewählte Schwimmbad/Freibad und die Uhrzeit teilen wir dir mit, wenn du Interesse hast dabei zu sein – melde dich einfach bei uns.<br />
f_streik-bremen@riseup.net<br />
015162776903</p>
<p>Lasst uns gemeinsam Protestieren für die Gleichberechtigung aller Körper!</p>
<p>Begriffserklärungen:<br />
FLINTA*<br />
Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre, Trans, A gender Personen<br />
TINA*<br />
Trans, Inter, Nicht-binäre und A gender Personen<br />
BIPoC<br />
Black, Indigenous, People of Color</p></blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>Demonstrierende fordern &#8222;Oben-ohne-Baden&#8220; für alle in Bremer Bädern</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14581</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14581#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 13:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von butenunbinnen.de Menschen demonstrieren im Horner Bad für oberkörpfreies Baden Hintergrund ist eine Debatte über Geschlechter-Identität ausgelöst durch einen Fall in Göttingen Polizei ermittelt wegen Durchführens einer nicht angemeldeten Versammlung Im Horner Bad hat eine Gruppe Menschen für ein &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14581">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/oberkoerpfreies-baden-bremen-horner-bad-100.html">butenunbinnen.de</a></p>
<blockquote><p>
<strong>Menschen demonstrieren im Horner Bad für oberkörpfreies Baden<br />
Hintergrund ist eine Debatte über Geschlechter-Identität ausgelöst durch einen Fall in Göttingen<br />
Polizei ermittelt wegen Durchführens einer nicht angemeldeten Versammlung</strong></p>
<p><img src="https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Fwww.butenunbinnen.de%2Fbilder%2Foberkoerpfrei-baden-bremen-horner-bad-100~_v-1120x630_c-1658037142901.jpg&amp;f=1&amp;nofb=1" alt="" /></p>
<p><span id="more-14581"></span></p>
<p>Im Horner Bad hat eine Gruppe Menschen für ein gleichberechtigtes Baden &#8222;oben ohne&#8220; in allen Bädern demonstriert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion machten mit nackten Brüsten auf ihr Anliegen aufmerksam. Das hat die Polizei Bremen am Sonntagmittag bestätigt.</p>
<p>Hintergrund des Protests ist eine neue Regelung im niedersächsischen Göttingen, wo das Baden ohne Oberkörperbekleidung seit Ende April für alle testweise an den Wochenenden erlaubt ist. Auslöser dafür war eine Person, die sich selbst nicht als Frau identifziert und wegen Oben-ohne-Badens aus einem Göttinger Schwimmbad verwiesen wurde und Hausverbot erhielt. Die Beschäftigten des Schwimmbads hatten die Person als Frau angesehen und ihr Verhalten als Verstoß gegen die Badeordnung gewertet.</p>
<p>Bremen hatte sich im Zuge der Debatte gegen das oben-ohne-Baden für alle positioniert. Das wollen die Protestierenden im Horner Bad nicht akzeptieren.</p>
<p><strong>Bäder-Beschäftigte rufen Polizei</strong></p>
<p>Laut Polizei hatten die Aktivistinnen und Aktivisten Plakate mit Aufschriften wie &#8222;Brüste desexualisieren&#8220; dabei. Weil sie trotz Aufforderung der Mitarbeitenden das Horner Bad nicht verlassen wollten, riefen diese die Polizei. Nach einem Gespräch mit den Einsatzkräften hätten die Demonstrantinnen und Demonstranten das Gelände verlassen. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Durchführens einer nicht angemeldeten Versammlung.</p>
<p>Die Bremer Bäder hatten im Mai zu buten un binnen gesagt, dass es derzeit keine Veranlassung gebe, die Regularien zu ändern. Alle Gäste seien aufgefordert, &#8222;sich so zu benehmen und bei uns das Schwimmvergnügen so zu genießen, dass sie niemanden stören oder im Empfinden verletzen. Das funktioniert seit Jahrzehnten hervorragend.&#8220; Die Beschäftigten in den Bremer Bädern seien entsprechend geschult, sollte es darüber zu Diskussionen kommen.</p>
<p>&#8222;Da man viele Bereiche hat, wo Menschen sich arrangieren müssen, gehen wir davon aus, dass das auch bei uns auch weiterhin möglich ist, ohne Gebots- und Verbotsschilder am Eingang anzubringen.&#8220; Es bleibe dennoch dabei, dass die Bremer Bäder alle gesellschaftlichen Themen jederzeit überprüften und Änderungen immer möglich seien.<br />
&#8222;Ungleichbehandlung&#8220; kritisiert</p>
<p>Die Akteurinnen und Akteure in Bremen fordern nach eigenen Angaben ein gleichberechtigtes Baden oben ohne in allen Bremer Bädern. Organisiert hat die Aktion eine Gruppierung, die sich &#8222;Der feministische Streik Bremen&#8220; nennt. In einer Mitteilung heißt es: &#8222;Kritisiert wird die Ungleichbehandlung männlich und weiblich gelesener Körper, sowie die Sexualisierung weiblich gelesener Körper. Die aktuellen Regelungen geben die Definitionsmacht, wer welches Geschlecht hat, außerdem in die Hände der Betreiber*innen der Bäder und deren Sicherheitsdienste.&#8220; </p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/oberkoerpfreies-baden-bremen-horner-bad-100.html">butenunbinnen.de</a></p>
<p>siehe auch<br />
Kreiszeitung: <a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/oben-ohne-protest-in-bremen-horner-freibad-polizeieinsatz-dutzende-frauen-schwimmen-91672249.html">„Oben ohne“-Protest in Bremen: 28 Frauen lösen Polizeieinsatz in Horner Freibad aus</a><br />
Bullenpresse: <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/5274920">Oberkörper frei</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jane is still angry!</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14502</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2022 22:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Übersetzung: Angry Internationalist „Das 6:3-Urteil in der Rechtssache Dobbs gegen Jackson Women&#8217;s Health Organization ist ab sofort gültig. In mindestens 21 Bundesstaaten mit einer Gesamtbevölkerung von 135 Millionen Menschen ist der Schwangerschaftsabbruch jetzt oder in naher Zukunft illegal. Für die &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14502">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/janes-revenge-e1656283816677.jpg" alt="" width="280" height="" class="alignleft" />Übersetzung: Angry Internationalist<br />
„Das 6:3-Urteil in der Rechtssache Dobbs gegen Jackson Women&#8217;s Health Organization ist ab sofort gültig. In mindestens 21 Bundesstaaten mit einer Gesamtbevölkerung von 135 Millionen Menschen ist der Schwangerschaftsabbruch jetzt oder in naher Zukunft illegal. Für die überwiegende Mehrheit der berufstätigen Frauen* wird es keine Möglichkeit geben, in die meisten Küstenstaaten zu reisen, in denen Abtreibungen weiterhin legal sind.“ – [https://itsgoingdown.org/riot-police-attack-roe-roundup/]<br />
Es ist also entschieden, Abtreibung ist ab sofort in 21 US-Bundesstaaten illegal. Doch der Kampf für Autonomie ist noch lange nicht vorbei. Die nächsten juristischen Angriffe auf die körperliche Selbstbestimmung stehen schon an: <span id="more-14502"></span></p>
<p>„Die Aufhebung von Roe v. Wade ist nur der Anfang. Die Grundlage, auf der sie angegriffen wird, ist das Recht auf Privatsphäre, das auch die Grundlage für viele andere Entscheidungen ist, die der Oberste Gerichtshof jetzt im Visier hat, wie Lawrence gegen Texas (schützt vor der Kriminalisierung von Homosexualität), Griswold gegen Connecticut (schützt den Kauf von Verhütungsmitteln ohne Einmischung der Regierung), Loving gegen Virginia (legalisiert die Ehe zwischen Rassen), Meyer gegen Nebraska (schützt Familien, die ihren Kindern eine andere Sprache als Englisch beibringen), Skinner gegen Oklahoma (schützt vor Zwangssterilisation).“ – pugetsoundanarchists.org [https://pugetsoundanarchists.org/olympia-pro-abortion-rally-at-state-capitol-turns-into-walking-tour-of-local-abortion-opponents/]</p>
<p>Vor etwas mehr als einem Monat tauchte im Internet das Kommuniqué von Jane’s Revenge auf. Einem diffusen Kollektiv von Aktionsgruppen die gegen die Maschinerie der Abtreibungsgegner*innen in den USA kämpfen. In ihrem ersten Kommuniqué kündigt Jane – bzw. die Janes – an, dass weitere Taten folgen werden. Die Aktionen von Jane’s Revenge haben seit dem ordentlich Welle gemacht, nicht nur in den USA, wo sie breit wahrgenommen und diskutiert wurden, sondern auch darüber hinaus. Vor kurzem hat sich Jane erneut zurückgemeldet. In ihrem zweiten Kommuniqué dokumentieren sie eine vielzahl von Angriffen. Mittlerweile gibt es auch eine Website auf der Texte von Jane’s Revenge auf englisch gesammelt und veröffentlicht werden: janesrevenge.noblogs.org.</p>
<p>Darüber hinaus multiplizieren und vervielfachen sich die Proteste gegen die Abschaffung von Roe vs Wade. Dem Paragrafen der das Recht auf körperliche Autonomie eingeräumt hat. Die letzten Tage haben eine riesige Mobilisierung in allen größeren Städten der USA gesehen. Oftmals kam es dabei zu Auseinandersetzungen mit Cops und rechten, christlichen Gegenprotesten. In Phoenix haben die Bullen die Protestierenden direkt aus den Fenstern des Capitol Buildings, also des Regierungssitzes mit Tränengasgranaten beschossen. In Portland und Washington gab es große unbewilligte blackbloc-Demos … Wo sich das alles hin entwickelt ist unklar, sicher ist aber, diese Bewegungen ist noch lange nicht vorbei.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Firing teargas right into the crowd straight from the Capitol windows <a href="https://t.co/XeZ59XVotJ">https://t.co/XeZ59XVotJ</a> <a href="https://t.co/NwBtpTrSCt">pic.twitter.com/NwBtpTrSCt</a></p>
<p>&mdash; AZ Right Wing Watch (@az_rww) <a href="https://twitter.com/az_rww/status/1540544199056949249?ref_src=twsrc%5Etfw">June 25, 2022</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Here we go: Black bloc/<a href="https://twitter.com/hashtag/antifa?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#antifa</a> group departs Supreme Court abortion protest</p>
<p>&#39;Fuck the church, fuck the state, people must decide their fate&#39; <a href="https://t.co/u9Mhb7noVn">pic.twitter.com/u9Mhb7noVn</a></p>
<p>&mdash; Steven Nelson (@stevennelson10) <a href="https://twitter.com/stevennelson10/status/1540495928339070978?ref_src=twsrc%5Etfw">June 25, 2022</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>– Fuck the Church, fuck the state, people must decide their fate! –</p>
<p><strong>Jane’s Revenge: Ein weiteres Communiqué</strong></p>
<p>Ihr haben gesehen, dass es uns wirklich gibt und dass wir nicht nur leere Worte in die Welt setzen. Wie wir schon sagten: Wir sind nicht eine Gruppe, sondern viele. Ihr habt uns unter anderem in Madison WI, Ft. Collins CO, Reisertown MA, Olympia WA, Des Moines IA, Lynwood WA, Washington DC, Ashville NC, Buffalo NY, Hollywood FL, Vancouver WA, Frederick MA, Denton TX, Gresham OR, Eugene OR, Portland OR gesehen, und wir arbeiten an unzähligen Orten unsichtbar. Ihr habt die Mitteilungen der verschiedenen Zellen gelesen, ihr haben die wuchernden Botschaften in Graffiti und anderswo gesehen, und ihr wisst, dass wir es ernst meinen.</p>
<p>Es hat uns nicht überrascht, dass dreißig Tage gekommen und dreißig Tage vergangen sind, ohne ein Zeichen der Einsicht oder auch nur ein Minimum an Selbstreflexion von euch, die ihr euch als Gesundheitsdienstleister ausgebt, um den Schwachen zu schaden. Die Geschichte mag sich zwar nicht wiederholen, aber sie reimt sich, und wir haben bereits erlebt, wie die medizinische Autonomie ausgehöhlt, die Menschlichkeit zunehmend kriminalisiert und das bloße Überleben weitgehend unhaltbar wird.</p>
<p>Eure dreißig Tage sind gestern abgelaufen. Wir haben ihnen einen ehrenvollen Ausweg angeboten. Sie hätten weggehen können. Jetzt sind die Leinen los. Und wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen, Ihre Unterdrückungskampagne fortzusetzen. Wir haben im vergangenen Monat bewiesen, wie leicht es ist und wie viel Spaß es macht, anzugreifen. Wir sind vielseitig, wir sind wankelmütig, und wir sind niemandem Rechenschaft schuldig außer uns selbst. Wir haben versprochen, immer drastischere Maßnahmen gegen unterdrückerische Infrastrukturen zu ergreifen. Seid versichert, dass wir das tun werden, und diese Maßnahmen werden vielleicht nicht die Form von so etwas Einfachem wie Feuer und Graffiti haben. Manchmal werden ihe sehen, was wir tun, und ihr werdet wissen, dass wir es sind. Manchmal werdet ihr denken, dass ihr einfach nur Pech habt, weil ihr nicht sehen könnt, wie wir uns in eure Angelegenheiten einmischen. Aber euren sinnlosen Versuchen, andere zu kontrollieren und das Leben zu erschweren, werden wir nicht tatenlos zusehen. Irgendwann werden ihre Versicherungsgesellschaften und ihre Geldgeber erkennen, dass sie eine schlechte Investition sind.</p>
<p>Von nun an wird jede Anti-Choice-Gruppe, die ihre Türen schließt und ihre Tätigkeit einstellt, kein Ziel mehr sein. Aber solange sie das nicht tun, ist die Jagdsaison eröffnet, und wir wissen, wo sich ihre Aktivitäten befinden. Die Infrastruktur der Sklavenhalter wird nicht überleben. Wir werden niemals aufhören, zurückweichen, langsamer werden oder uns zurückziehen. Wir haben das nicht gewollt, aber es hat uns getroffen, und deshalb müssen wir es entsprechend angehen. Wir stehen im Einklang und in Solidarität mit allen anderen, die für die vollständige Befreiung kämpfen. Unsere Zuflucht besteht nun darin, uns zu verteidigen und robuste, fürsorgliche Gemeinschaften der gegenseitigen Hilfe aufzubauen, damit wir uns selbst heilen können, ohne dass wir die medizinische Industrie oder andere Vermittler benötigen. Indem wir angreifen, finden wir Freude und Mut und entfernen den Mantel der Undurchdringlichkeit, den diese gewalttätigen Institutionen tragen.</p>
<p>Und für unsere Verbündeten, die an der Echtheit der Kommuniqués und Aktionen zweifeln: Es gibt eine Möglichkeit, unwiderlegbare Beweise für die Echtheit dieser Aktionen zu erhalten. Mach selbst eine. Du bist bereits eine*r von uns. Alle, die den Drang haben zu malen, zu brennen, zu schneiden, zu klemmen: Jetzt ist die Zeit gekommen. Geht hinaus und manifestiert die Dinge, die ihr sehen wollt. Passt auf euch auf und übt eure Schreibschrift.</p>
<p><a href="https://janesrevenge.noblogs.org/">Jane&#8217;s Revenge</a></p>
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		<title>Dokumentation eines Täteroutings</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14429</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 19:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Im folgenden lest ihr einen Brief, den verschiedene linke und linksradikale Veranstaltungsorte in Bremen bekommen oder schon bekommen haben. Die Gruppen und Kollektive, die an diesen Orten Veranstaltungen oder Partys organisieren, werden dazu aufgefordert, einen Täter in Zukunft auszuschließen, weil &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14429">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im folgenden lest ihr einen Brief, den verschiedene linke und linksradikale Veranstaltungsorte in Bremen bekommen oder schon bekommen haben. Die Gruppen und Kollektive, die an diesen Orten Veranstaltungen oder Partys organisieren, werden dazu aufgefordert, einen Täter in Zukunft auszuschließen, weil er uneinsichtig ist und keine Verantwortung für sein Verhalten übernimmt. Die Veröffentlichung auf dieser Plattform dient <strong>der Dokumentation</strong> des Outings. Oft bleiben Betroffene allein und ihre Prozesse unsichtbar. Auch die Arbeit, die in den Auseinandersetzungen steckt, bleibt unsichtbar oder wird nicht als politische Arbeit verstanden. Es gibt unzählige Support-Gruppen.</p>
<p><strong>Smash Patriarchy!</strong><br />
<span id="more-14429"></span></p>
<p>Hallo, wir sind die Support-Gruppe einer Person, die von massiver Beziehungsgewalt betroffen war. Wir wollen euch hiermit darüber informieren, dass der Täter dieser Gewalt nun bei verschiedenen Räumen und Veranstaltungsorten geoutet wird. Unserer Ansicht nach ist er uneinsichtig und hat an ihn gerichtete Forderungen ignoriert. Wir wollen euch bitten, ihn von Veranstaltungen von und bei euch auszuschließen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der betroffenen Person und dazu, Räume für diese zurückzugewinnen. Im Folgenden wollen wir euch darlegen, warum wir ihn für einen uneinsichtigen Täter halten.</p>
<p>Im Frühsommer 2020 berichtete uns eine Freund*in, bekannte/nahe Person, Mitbewohner*in, dass sie während ihrer Beziehung massiver körperlicher und psychischer Gewalt durch ihren Ex-Partner ausgesetzt war. Nachdem sie die Beziehung beendet hatte, hat sie sich uns und einigen weiteren Freund*innen anvertraut. Nach Beendigung der Beziehung wurde die Gewalt in einigen Formen fortgesetzt. Als Reaktion darauf haben wir uns als Unterstützungsgruppe zusammengefunden. Wir treffen uns seither regelmäßig und stehen im Austausch mit der betroffenen Person.</p>
<p>Wir, die Supportgruppe, sahen und sehen es als unsere Hauptaufgabe, die betroffene Person im Rahmen unserer Möglichkeiten zu schützen und zu entlasten. Daneben gab es auch die Hoffnung, beim Täter eine Aufarbeitung und Veränderung seines Verhaltens loszutreten. Seine WG über seine Täterschaft aufzuklären, war unsere erste Forderung an ihn. Dieser ist er nicht nachgekommen, stattdessen hat er angebliche psychische Probleme und Beziehungsdynamiken als Relativierung für sein Verhalten genutzt. Seine eigene Gewalt hat er nur in Teilen eingeräumt und die betroffene Person für diese verantwortlich gemacht. Daraufhin verfassten wir als Support-Gruppe ein Statement, in dem Forderungen an ihn gestellt werden (z.B. Schutzräume und der Aufbau einer Gruppe, die ihn in seinem Prozess kritisch unterstützt und mit uns in Austausch steht).</p>
<p>Diese Forderungen wurden teilweise nicht erfüllt oder der Täter hat dagegen verstoßen, trotz seiner Einwilligung in einem schriftlichen Statement: Er setzte die Relativierung seiner Gewalt gegenüber verschiedenen Einzelpersonen fort. Er hat definierte Schutzräume missachtet und die Unterstützungsgruppe, die er initiierte, hat seine Gewalt mehrfach und trotz unserer Kritik relativiert, weshalb wir die Zusammenarbeit mit besagter Gruppe eingestellt haben. Außerdem wurde die betroffene Person wiederholt von seinem Umfeld unter Druck gesetzt, Schutzräume aufzugeben und seine Anwesenheit zu dulden.</p>
<p>Seit Herbst 2021 gab es, trotz expliziter Nachfrage, keinerlei Kontaktaufnahme mehr seitens der Kontaktgruppe, so dass wir davon ausgehen, dass diese nicht mehr existiert. Damit gibt es auch keinen Kontakt mehr zum Täter. Wir sind zu dem Schluss gekommen, den Täter euch gegenüber als solchen zu outen. Wir betrachten die Arbeit und den Prozess mit der Kontaktgruppe von, und mit ihm selbst, als gescheitert. Weder durch den Täter noch durch seine Gruppe kam es zu einer Anerkennung der Gewalt, die er ausgeübt hat ohne eine gleichzeitige Relativierung dieser. Uns geht es nun darum, Räume für die betroffene Person nutzbar und sicher zu machen und die Verantwortung für den Umgang mit einem Täter innerhalb unserer Szene/Bewegungen zu kollektivieren.<br />
Wir fordern euch daher auf, den Täter von euren Lokalitäten und Veranstaltungen in Zukunft auszuschließen. Falls ihr euch entscheiden solltet, ihn nicht auszuschließen, bitten wir euch uns darüber in Kenntnis zu setzen.</p>
<p>Bei Nachfragen oder Unsicherheiten meldet euch bitte via Email an xx Solidarische Grüße, Eine Supportgruppe im Juni 2022</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vokü + Film: Mujeres* que Luchan &#124; Frauen* die kämpfen</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14326</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 17:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[*Deutsch unten* Mujeres* que Luchan La revolución de las Mujeres* zapatistas en Chiapas/México Un evento con películas de la historia feminista de las zapatistas, seguido de un debate. Cuando el EZLN se levantó en el estado de Chiapas en México &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14326">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-14323 size-large" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen-es.cleaned-1024x724.jpg" alt="" width="584" height="413" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen-es.cleaned-1024x724.jpg 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen-es.cleaned-300x212.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen-es.cleaned-768x543.jpg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen-es.cleaned-424x300.jpg 424w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-14322" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen.cleaned-1024x724.jpg" alt="" width="584" height="413" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen.cleaned-1024x724.jpg 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen.cleaned-300x212.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen.cleaned-768x543.jpg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/06/frauen-die-kämpfen.cleaned-424x300.jpg 424w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p><span id="more-14326"></span></p>
<p><strong>*Deutsch unten*</strong></p>
<p><strong>Mujeres* que Luchan</strong><br />
<em>La revolución de las Mujeres* zapatistas en Chiapas/México<br />
Un evento con películas de la historia feminista de las zapatistas, seguido de un debate.</em></p>
<p>Cuando el EZLN se levantó en el estado de Chiapas en México en 1994, ya estaban allí: las leyes revolucionarias de las mujeres* con las que las mujeres* habían luchado por los derechos generales. Asi se coloca por ejemplo, la crianza de los hijos naturalmente en pie de igualdad con las tareas políticas y militares, que también pueden asumir. Las mujeres deciden cuándo tener hijos y con quién casarse. En debates durante años, muchas mujeres* se dieron cuenta de que en realidad tienen derechos.<br />
Las mujeres* y sus derechos eran un tema para lxs zapatistas desde el comienzo del levantamiento. Para la implementación de estos derechos, las mujeres* zapatistas tuvieron que luchar como en todo el mundo. Por ejemplo, pasaron 13 años hasta que hubo el primer encuentro de las mujeres en Chiapas.<br />
Con nuestro evento queremos mostrar cómo han cambiado la posición y las luchas de las mujeres* en los más de 28 años. Varias secuencias fílmicas permiten que las zapatistas hablen por sí mismas. Después de la proyección de la película de aproximadamente una hora, habrá tiempo para preguntas y debates, seguido de bebidas y música.<br />
<em><br />
15.6.2022 Altes Sportamt<br />
Comida 18:00<br />
pelicula 19:30<br />
Por favor vengan probadxs</em></p>
<p><strong>Frauen*, die kämpfen</strong></p>
<p><em>Die Revolution der zapatistischen Frauen* in Chiapas/Mexiko<br />
Eine Veranstaltung mit Filmausschnitten aus der feministischen Geschichte der Zapatist:innen mit anschließender Diskussion</em></p>
<p>Als sich 1994 die EZLN im mexikanischen Bundesstaat Chiapas erhob, waren sie schon da: Die revolutionären Frauen*gesetze, mit denen die Frauen* sich allgemeine Rechte erstritten hatten. So ist. z.B. die Kindererziehung ganz selbstverständlich den politischen und militärischen Aufgaben gleichgestellt, die sie auch übernehmen können. Frauen entscheiden, wann sie Kinder bekommen und wen sie heiraten wollen. In langen Diskussionen stellten viele Frauen* fest, dass sie überhaupt Rechte haben.<br />
Frauen* und ihre Rechte waren vom Beginn des Aufstandes Thema bei den Zapatistas. Für die Umsetzung dieser Rechte mussten die Zapatist:innen wie überall auf der Welt kämpfen. Es hat z.B. 13 Jahre gedauert, bis es ein erstes Frauen*treffen in Chiapas gab.<br />
Mit unserer Veranstaltung wollen wir zeigen, wie sich die Position und Kämpfe von Frauen* in den mehr als 28 Jahren verändert haben. Verschiedene Filmsequenzen lassen die Zapatist:innen selber sprechen. Im Anschluss an die ca. einstündige Filmvorführung gibt es Zeit für Nachfragen und Diskussion, danach Getränke und Musik.<br />
<em><br />
15.6.2022 Altes Sportamt<br />
Küfa 18:00<br />
Filmvorführung 19:30<br />
Bitte kommt getestet</em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jane&#8217;s Revenge: Angriff auf Büro von Abtreibungsgegner*innen in Wisconsin</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14239</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14239#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 2. Mai wurde duch ein Leak bekannt, dass der Supreme Court in den USA – in dem seit der Amtszeit von Trump mehrheitlich extrem konservative Richter*innen sitzen – die Grundsatzentscheidung Roe vs Wade aufzuheben plant. Mit dem Sieg von &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14239">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-14243" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison_header.jpg" alt="" width="679" height="455" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison_header.jpg 679w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison_header-300x201.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison_header-448x300.jpg 448w" sizes="(max-width: 679px) 100vw, 679px" />Am 2. Mai wurde duch ein Leak bekannt, dass der Supreme Court in den USA – in dem seit der Amtszeit von Trump mehrheitlich extrem konservative Richter*innen sitzen – die Grundsatzentscheidung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Roe_v._Wade"><em>Roe vs Wade</em></a> aufzuheben plant. Mit dem Sieg von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Norma_McCorvey">Jane Roe</a> über ihren District Attorney Henry Wade im Jahr 1973, wurde die Freiheit einer schwangeren Person über Fortführung oder Abbruch einer Schwangerschaft selbst zu entscheiden festgeschrieben. Sollte Roe vs Wade kippen, würde die Entscheidung über den Zugang zu Abreibungsmedizin wieder an die einzelnen Bundesstaaten übergehen. <a href="https://edition.cnn.com/2022/05/13/us/abortion-rights-access-states-roe-v-wade/index.html">23 Staaten</a> haben für diesen Fall bereits Gesetze verabschiedet um den Zugang stark einzuschränken, darunte <a href="https://edition.cnn.com/2022/05/03/us/state-abortion-trigger-laws-roe-v-wade-overturned/index.html">13</a> die legale Abtreibung quasi verbieten.<span id="more-14239"></span></p>
<p>Der aktuelle juristische konservative Coupe gegen körperliche Selbstbestimmung ist nur ein weitere in einer sehr langen Reihe von Angriffen. Zwischen 1973 und 2003 allein gab es mindestens 300 extrem gewalttätige Angriffe: Darunter Brandanschläge, Bomben, Morde und Säureattacken. Der aktuelle juristische Angriff geht Hand in Hand mit schirem Terror, christilicher Propaganda sowie Scheinberatungen durch christliche NGOs. Der Kampf gegen Abtreibung ist im Weiteren Teil einer breiten politischen Agenda christlich-faschistischer, white-supremacist und konservativer Gruppen und Institutionen in den USA und darüber hinaus.</p>
<p>Nur wurde das Hauptquartier einer Anti-Abtreibungsgruppe in Madison, Wisconsin, am Sonntagmorgen durch einen Molotow-Angriff von Anarchist*innen in Brand gesetzt. Im Folgenden das Kommuniqué der Gruppe:</p>
<p>via <a href="https://abolitionmedia.noblogs.org/post/2022/05/12/communique-for-molotov-attack-on-anti-abortion-group-hq-in-wisconsin/">abolition-media</a></p>
<p><strong>Erstes Kommuniqué</strong></p>
<p>Dies ist keine Kriegserklärung. Der Krieg hat uns seit Jahrzehnten erreicht. Ein Krieg, den wir nicht wollten und den wir nicht provoziert haben. Zu lange sind wir angegriffen worden, weil wir um eine medizinische Grundversorgung gebeten haben. Zu lange hat man auf uns geschossen, uns bombardiert und uns ohne unser Einverständnis zu Geburten gezwungen.</p>
<p>Dies war nur eine Warnung. Wir fordern die Auflösung aller Anti-Choice-Einrichtungen, gefälschten Kliniken und gewalttätigen Anti-Choice-Gruppen innerhalb der nächsten dreißig Tage. Es handelt sich hier nicht um eine bloße &#8222;Meinungsverschiedenheit&#8220;, wie es einige formuliert haben. Wir kämpfen hier buchstäblich um unser Leben. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie wir getötet und in die Knechtschaft gezwungen werden. Wir haben keine Geduld und kein Mitleid mehr mit denen, die uns das bisschen Autonomie, das uns noch geblieben ist, nehmen wollen. Während ihr weiterhin ungestraft Kliniken bombardiert und Ärzte ermordet, werden auch wir immer extremere Taktiken anwenden, um die Freiheit über unseren eigenen Körper zu erhalten.</p>
<p>Wir sind gezwungen, die militärische Mindestanforderung für einen politischen Kampf zu übernehmen. Nochmals, dies war nur eine Warnung. Das nächste Mal wird die Infrastruktur der Sklavenhalter nicht überleben. Der Medizinimperialismus wird es nicht mit einem passiven Feind zu tun haben. Wisconsin ist der erste Brennpunkt, aber wir sind überall in den USA, und wir werden keine weiteren Warnungen aussprechen.</p>
<p>Und wir werden nicht aufhören, wir werden nicht nachgeben, und wir werden nicht zögern, zuzuschlagen, bis uns das unveräußerliche Recht, unsere Gesundheit selbst zu verwalten, zurückgegeben wird.</p>
<p><em>Wir sind nicht eine Gruppe, sondern viele. Wir sind in eurer Stadt. Wir sind in jeder Stadt. Eure Unterdrückung stärkt nur unsere Komplizenschaft und Entschlossenheit.</em></p>
<p><strong>– Jane&#8217;s Revenge</strong></p>
<hr>
<p>Der Angriff geschah bereits einige Tage vor bekanntwerden des Kommuniqués. In einem Artikel von abolition-media hieß es dazu:</p>
<p>&#8222;Der Anschlag ereignete sich fast eine Woche nach dem Bekanntwerden des Entwurfs eines Urteils des Obersten Gerichtshofs, mit dem Roe v. Wade, die Entscheidung, die ein verfassungsmäßiges Recht auf Abtreibung festschrieb, gekippt würde.</p>
<p>Das Leak hat deutlich gemacht, dass nur revolutionäre militante Aktionen die unterdrückten Gemeinschaften verteidigen können, denn das Justizsystem der Vereinigten Staaten geht immer mehr dazu über, offen faschistische, white-supremacist und patriarchale gesetzliche Einschränkungen zu erlassen.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-14242" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison3.jpg" alt="" width="360" height="246" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison3.jpg 360w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison3-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /> <img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-14241" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison2-1.jpg" alt="" width="360" height="232" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison2-1.jpg 360w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/madison2-1-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></p>
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		<title>TOGETHER IN LOVE AND RAGE Kongress für die anarcha-queerfeministische Revolte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2022 11:12:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Knast]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Kompliz*innen, wir haben endlich das vorläufige Programm zusammengestellt und veröffentlicht. In den nächsten Tagen kommen noch mehr Infos dazu. Guckt also gerne immer mal wieder rein. Wir freuen uns auf euch! [siehe unten] Dear accomplices, We have finally put &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14225">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-14226" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/head-1024x347.png" alt="" width="584" height="198" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/head-1024x347.png 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/head-300x102.png 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/head-768x261.png 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/head-500x170.png 500w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/head.png 1536w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<div class="field-item even">
<p><strong>Liebe Kompliz*innen,</strong></p>
</div>
<p>wir haben endlich das vorläufige Programm zusammengestellt und veröffentlicht. In den nächsten Tagen kommen noch mehr Infos dazu. Guckt also gerne immer mal wieder rein. Wir freuen uns auf euch! [siehe unten]</p>
<p><strong>Dear accomplices,</strong></p>
<p>We have finally put together and published the preliminary program. More information will be added in the next few days. So feel free to check back from time to time. We are looking forward to seeing you! [down below]<span id="more-14225"></span></p>
<p>Deutsch</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-14228" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1ger-1024x867.png" alt="" width="584" height="494" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1ger-1024x867.png 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1ger-300x254.png 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1ger-768x650.png 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1ger-354x300.png 354w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1ger.png 1322w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" />&nbsp;&nbsp; <img loading="lazy" class="alignnone wp-image-14230 size-large" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2ger-1024x922.png" alt="" width="584" height="526" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2ger-1024x922.png 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2ger-300x270.png 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2ger-768x691.png 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2ger-333x300.png 333w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2ger.png 1222w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p>English</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-14227" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1eng-1024x809.png" alt="" width="584" height="461" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1eng-1024x809.png 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1eng-300x237.png 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1eng-768x607.png 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1eng-380x300.png 380w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/1eng.png 1242w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-14229" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2eng-1024x777.png" alt="" width="584" height="443" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2eng-1024x777.png 1024w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2eng-300x228.png 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2eng-768x583.png 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2eng-395x300.png 395w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/05/2eng.png 1295w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></p>
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		<title>300 gegen sexualisierte Gewalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 19:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
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					<description><![CDATA[In Bremen haben am Samstagabend 300 Menschen gegen sexistische und sexualisierte Gewalt demonstriert. Die Demonstration stand unter dem Motto &#8222;Take back the Night&#8220;. Sie kritisierte, dass vor allem Frauen sich nachts auf der Straße nicht sicher fühlen können. Schuld geben &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14149">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In Bremen haben am Samstagabend 300 Menschen gegen sexistische und sexualisierte Gewalt demonstriert. Die Demonstration stand unter dem Motto &#8222;Take back the Night&#8220;. Sie kritisierte, dass vor allem Frauen sich nachts auf der Straße nicht sicher fühlen können. Schuld geben die Organisatorinnen dem &#8222;rassistischen Patriarchat&#8220;.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/demo-sexismus-sexualisierte-gewalt-bremen-100.html">butenunbinnen.de</a></p>
<p>siehe auch<br />
Bullenpresse: <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/5210120">Polizei begleitet Demos und Tanz in den Mai</a></p>
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