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	<title>Auswärtsspiel &#8211; endofroad</title>
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	<title>Auswärtsspiel &#8211; endofroad</title>
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		<title>#Justice4Mouhamed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 20:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 19.11.2022 in Dortmund Es gibt 1000 Mouhameds &#8211; Sie verdienen Gerechtigkeit! &#8211; Am 08.08.2022 tötete die Polizei Dortmund den 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé in der Nordstadt. Mouhamed, der aus dem Senegal nach Deutschland geflüchtet war, &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14843">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 19.11.2022 in Dortmund</strong></p>
<p>Es gibt 1000 Mouhameds &#8211; Sie verdienen Gerechtigkeit! &#8211;</p>
<p>Am 08.08.2022 tötete die Polizei Dortmund den 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé in der Nordstadt. Mouhamed, der aus dem Senegal nach Deutschland geflüchtet war, war in einer psychischen Krise. Bereits 2 Tage zuvor hatte er Hilfe in der psychiatrischen Klinik der LWL gesucht und war wieder heimgeschickt worden. An seinem Todestag hatten die Betreuer*innen seiner Wohngruppe Angst, er könnte sich selbst verletzten. Deshalb riefen sie die Polizei. Als die Polizei eintraf, saß Mouhamed in der hintersten Ecke eines Innenhofs. Er war keine Gefahr für irgendjemanden. Dennoch entschied sich die Polizei, den Hof zu stürmen. <span id="more-14843"></span> Sie griffen Mouhamed mit Pfefferspray an. Als er dann aufstand, schossen sie mit zwei Tasern und einer Maschinenpistole auf ihn. Mouhamed starb kurz darauf im Krankenhaus.</p>
<p>Der Tod von Mouhamed Lamine Dramé hat uns alle erschüttert. Bemerkenswert sind die Solidarität und die Rufe nach Aufklärung nach den Ereignissen vom 8.8.2022. Denn diese Geschichte ist bei Weitem kein Einzelfall. Seit der Wiedervereinigung sind alleine durch Schusswaffen mindestens 318 Menschen in Polizeieinsätzen getötet worden. Der Großteil der Todesfälle durch  Polizeibeamt*innen (bspw. der Tod von Oury Jalloh) ist bis heute nicht hinreichend aufgeklärt, geschweige denn aufgearbeitet worden.</p>
<p>In Dortmund hat der Verlust von Mouhamed verschiedene migrantische und politische Gruppen zusammengeführt. Gemeinsam wollen wir zur bundesweiten Demonstration aufrufen. Mouhameds schreckliches Schicksal ist nur eines von tausenden. Sie alle verdienen Aufklärung und Gerechtigkeit. Kommt mit uns auf die Straße, um den Opfern zu gedenken. Lasst uns gemeinsam stark gegen die herrschende Gewaltpraxis von Diskriminierung und Rassismus der Polizei demonstrieren.</p>
<p>Unsere Solidarität und Unterstützung gilt allen Angehörigen, welche Menschen in Polizeieinsätzen verloren haben und allen Betroffenen von Polizeigewalt, vor allem Opfern von anti-Schwarzer und rassistischer, misogyner, sexistischer, homo- und transfeindlicher, ableistischer, klassistischer Diskriminierung.</p>
<p>Unterstützt uns am 19.11.22, um ein Zeichen für alle Opfer und für die Gerechtigkeit, die sie verdienen, zu setzen. Bitte teilt diesen Aufruf und den Sharepic auf Euren Kanälen.</p>
<p>Ort: Katharinentreppe / Dortmund Hbf (am Hauptausgang)</p>
<p>JUSTICE4MOUHAMED</p>
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		<title>Ein Aufruf zur Solidarität mit den politischen Gefangenen des iranischen Regimes</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14841</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 20:33:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Damit die Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ nicht stirbt! Wir denken, wahre Solidarität mit den Kämpfen der Unterdrückten muss auch den Schutz des Lebens und der Freiheit derjenigen beinhalten, die wegen dieser Kämpfe unter Folter und Qualen in den Gefängnissen sind. &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14841">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Damit die Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“ nicht stirbt!</strong></p>
<p>Wir denken, wahre Solidarität mit den Kämpfen der Unterdrückten muss auch den Schutz des Lebens und der Freiheit derjenigen beinhalten, die wegen dieser Kämpfe unter Folter und Qualen in den Gefängnissen sind.</p>
<div style="width: 922px" class="wp-caption alignnone"><a href="Proteste im Norden vom Iran in Bodschnurd"><img loading="lazy" src="https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/fotos/Aftermath_of_anti-government_protests_in_Bojnord_Iran_(14)_o_1.jpg" width="912" height="" class="size-medium" /></a><p class="wp-caption-text">Proteste im Norden vom Iran in Bodschnurd</p></div>
<p>Wir fordern nachdrücklich von den Aktivist:innen und politischen Organisationen weltweit, alles ihnen möglich zu tun, um den Druck auf das iranische Regime &#8211; insbesondere zur Freilassung politischer Gefangener &#8211; zu erhöhen.</p>
<p>Seit mehr als drei Wochen sieht die Welt ein neues Gesicht vom Iran, das auf die politische Subjektivität der Unterdrückten hinweist und nicht auf die übliche Show der Eliten des diktatorischen Regimes. <a href="https://www.untergrund-blättle.ch/politik/asien/iran-solidaritaet-mit-den-politischen-gefangenen-7302.html">Continue reading →</a></p>
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		<title>VA: Die extreme Rechte im Bundesland Bremen</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14836</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 19:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[B'haven]]></category>
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					<description><![CDATA[Vortrag und Diskussion: Strukturen, Aktivitäten und Entwicklungen Mittwoch, 2. November 2022 &#124; 18:30 Uhr &#124; VHS Bremerhaven Angriffe auf Parteibüros, Drohbriefe, Morddrohungen, sowie Brand- und Farbanschläge, all das dominierte in den vergangenen Jahren die Berichterstattung über rechte Aktivitäten im Bundesland &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14836">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortrag und Diskussion: Strukturen, Aktivitäten und Entwicklungen</strong></p>
<p>Mittwoch, 2. November 2022 | 18:30 Uhr | VHS Bremerhaven</p>
<p>Angriffe auf Parteibüros, Drohbriefe, Morddrohungen, sowie Brand- und Farbanschläge, all das dominierte in den vergangenen Jahren die Berichterstattung über rechte Aktivitäten im Bundesland Bremen. Die dahinter liegenden Strukturen rechter Gruppierungen und Netzwerke bleiben dabei häufig unbeachtet.</p>
<p><span id="more-14836"></span></p>
<p>In diesem Vortrag betrachten wir die aktuellen Aktivitäten, die Motivationen und Ideologien extrem rechter Akteur*Innen im Bundesland Bremen. Dabei richten wir den Blick auf breite Spektrum extrem rechter Akteur*Innen im Land Bremen – u.a. auf Anhänger*Innen rechter Parteien, militante Neonazi-Gruppierungen, Reichsbürger*Innen und AnhängerInnen von antisemitischen Verschwörungserzählungen.</p>
<p>Die Veranstaltung wird vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Bremen und Bremerhaven und dem<br />
Monitoringprojekt „<a href="https://keine-randnotiz.de">Keine-Randnotiz.de</a>“ ausgerichtet.</p>
<p>Es gelten die Hygienerichtlinien der VHS Bremerhaven. Wir bitten euch innerhalb des Hauses eine Maske zu tragen und bei Grippe- und Erkältungssymptomen von einer Teilnahme abzusehen.</p>
<p>Anmeldung per Mail: anmeldung@MBT-HB.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Antifa raus auf die Straße &#8211; Nazis raus aus den Parlamenten!</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14807</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2022 15:04:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Antifaschistische Demonstration am Vortag zur Landtagswahl im Oktober 2022 Samstag, 08.10.2022 &#124; 12 Uhr &#124; Bahnhof Verden Seit ihrer Gründung versucht die AfD ihre menschenfeindlichen Positionen in die Parlamente zu tragen. Dabei verschiebt sie den politischen Diskurs gezielt immer weiter &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14807">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antifaschistische Demonstration am Vortag zur Landtagswahl im Oktober 2022</strong></p>
<p>Samstag, 08.10.2022 | 12 Uhr | Bahnhof Verden</p>
<p><a href="https://www.afd-verden.com/p/nazis-raus-aus-den-parlamenten.html"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/87138-300x300.png" alt="" width="200" height="" class="alignright size-medium wp-image-14808" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/87138-300x300.png 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/87138-150x150.png 150w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/87138.png 448w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Seit ihrer Gründung versucht die AfD ihre menschenfeindlichen Positionen in die Parlamente zu tragen. Dabei verschiebt sie den politischen Diskurs gezielt immer weiter nach rechts. Währenddessen rückt auch sie selbst immer weiter nach rechts. Daran ändert auch die Distanzierung vom sogenannten Flügel der niedersächsischen AfD kurz vor der Landtagswahl, auch aus Angst vor dem Verfassungsschutz, nichts. <span id="more-14807"></span></p>
<p>Auch in der AfD Verden gibt es diese Entwicklung. Nicht ohne Grund war Verden im Jahr 2021 der Ort, an dem sich der niedersächsische Flügel nach der Selbstauflösung wieder zusammengefunden hat. Die AfD Verden läuft bei „Schwurbelspaziergängen” Hand in Hand mit anderen Neonazis und beteiligt sich an verschwörungsideologischen Veranstaltungen. Wie weit weg die AfD Verden von einer Distanzierung vom Flügel ist zeigt schon die Kandidat*innenauswahl:<br />
Klaus Wichmann hat sich, im Rahmen des Flügelstreits im Landtag und dem Parteiaustritt von u.a. Dana Guth, klar zum Flügel bekannt. Nichtsdestotrotz wird er erneuert zur Wahl antreten. Seit der Veränderung der Wahlkreise steht hier mit Marie-Therese Kaiser aus Rotenburg auch ein prominentes Gesicht der Identitären Bewegung und der Jungen Alternativen auf dem Wahlzettel.</p>
<p>In Verden haben AfD, die Basis und Corona-Schwurbler*innen es geschafft eine toxische Allianz zu bilden, die sich harmlos gibt und sich unter einem Deckmantel der Bürgerlichkeit verbirgt. Aber die extreme Rechte in Verden sitzt tief in der Gesellschaft und sie sind gewaltbereit: Lange Zeit nahmen, neben der Bundes-Prominenz der Verschwörungsgläubigen, hunderte Menschen an den wöchentlichen “Spaziergängen” teil. Von hier aus gab es versuchte Messerattacken auf Gegendemonstrant*innen und im Internet versucht die AfD Verden immer wieder politische Gegner*innen mit ihren vermeintlichen Namen und Zusammenhängen offen zu legen.</p>
<p>Wir wollen Verden nicht zu einem Bällebad der Faschist*innen verkommen lassen. Deshalb rufen wir euch auf:<br />
Demonstriert mit uns entschlossen und laut gegen die AfD, Die Basis und alle Nazisdie auch in dieser Wahlperiode versuchen ihre rechten Ideologien umzusetzen.</p>
<p><strong>Von hier aus dringen Nazis in die Parlamente vor, hier stellen wir uns ihnen entgegen.</strong></p>
<p><strong>Nazis raus aus den Parlamenten!</strong></p>
<p>Aktuelle Infos findet ihr hier: bit.ly/fuck4fd</p>
<p>Wir bitten euch die Pandemie ernst zu nehmen und auf der Demo eine Maske zu tragen um andere und euch zu schützen. Lasst außerdem bitte alle Parteifahnen, Nationalflaggen u.ä. Zuhause, dies soll keine Wahlkampfveranstaltung sein.</p>
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		<title>Antifa raus auf die Straße – Nazis raus aus den Parlamenten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 11:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Antifaschistische Demonstration am Vortag zur Landtagswahl im Oktober 2022 Samstag, 08.10.2022 &#124; 12 Uhr &#124; Bahnhof Verden Seit ihrer Gründung versucht die AfD ihre menschenfeindlichen Positionen in die Parlamente zu tragen. Dabei verschiebt sie den politischen Diskurs gezielt immer weiter &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14718">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/verden81022.png" alt="" width="448" height="448" class="alignnone size-full wp-image-14721" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/verden81022.png 448w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/verden81022-150x150.png 150w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/09/verden81022-300x300.png 300w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" />Antifaschistische Demonstration am Vortag zur Landtagswahl im Oktober<br />
2022</p>
<p>Samstag, 08.10.2022 | 12 Uhr | Bahnhof Verden</p>
<p>Seit ihrer Gründung versucht die AfD ihre menschenfeindlichen Positionen in<br />
die Parlamente zu tragen. Dabei verschiebt sie den politischen Diskurs gezielt<br />
immer weiter nach rechts. Währenddessen rückt auch sie selbst immer weiter<br />
nach rechts. Daran ändert auch die Distanzierung vom sogenannten Flügel der<br />
niedersächsischen AfD kurz vor der Landtagswahl, auch aus Angst vor dem<br />
Verfassungsschutz, nichts.<span id="more-14718"></span></p>
<p>Auch in der AfD Verden gibt es diese Entwicklung. Nicht ohne Grund war Verden<br />
im Jahr 2021 der Ort, an dem sich der niedersächsische Flügel nach der<br />
Selbstauflösung wieder zusammengefunden hat. Die AfD Verden läuft bei<br />
„Schwurbelspaziergängen” Hand in Hand mit anderen Neonazis und beteiligt sich<br />
an verschwörungsideologischen Veranstaltungen.<br />
Wie weit weg die AfD Verden von einer Distanzierung vom Flügel ist zeigt schon<br />
die Kandidat*innenauswahl: Klaus Wichmann hat sich, im Rahmen des<br />
Flügelstreits im Landtag und dem Parteiaustritt von u.a. Dana Guth, klar zum<br />
Flügel bekannt. Nichtsdestotrotz wird er erneuert zur Wahl antreten. Seit der<br />
Veränderung der Wahlkreise steht hier mit Marie-Therese Kaiser aus Rotenburg<br />
auch ein prominentes Gesicht der Identitären Bewegung und der Jungen<br />
Alternativen auf dem Wahlzettel.</p>
<p>In Verden haben AfD, die Basis und Corona-Schwurbler*innen es geschafft eine<br />
toxische Allianz zu bilden, die sich harmlos gibt und sich unter einem<br />
Deckmantel der Bürgerlichkeit verbirgt. Aber die extreme Rechte in Verden<br />
sitzt tief in der Gesellschaft und sie sind gewaltbereit: Lange Zeit nahmen,<br />
neben der Bundes-Prominenz der Verschwörungsgläubigen, hunderte Menschen an<br />
den wöchentlichen “Spaziergängen” teil. Von hier aus gab es versuchte<br />
Messerattacken auf Gegendemonstrant*innen und im Internet versucht die AfD<br />
Verden immer wieder politische Gegner*innen mit ihren vermeintlichen Namen und<br />
Zusammenhängen offen zu legen.</p>
<p>Wir wollen Verden nicht zu einem Bällebad der Faschist*innen verkommen lassen.<br />
Deshalb rufen wir euch auf: Demonstriert mit uns entschlossen und laut gegen<br />
die AfD, Die Basis und alle Nazisdie auch in dieser Wahlperiode versuchen ihre<br />
rechten Ideologien umzusetzen.</p>
<p>Von hier aus dringen Nazis in die Parlamente vor, hier stellen wir uns ihnen<br />
entgegen.</p>
<p>Nazis raus aus den Parlamenten!</p>
<p>Wir bitten euchdie Pandemie ernst zu nehmen und auf der Demo eine Maske zu<br />
tragen um andere und euch zu schützen. Lasst außerdem bitte alle Parteifahnen,<br />
Nationalflaggen u.ä. Zuhause, dies soll keine Wahlkampfveranstaltung sein.</p>
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		<title>30 Jahre Rostock Lichtenhagen &#8211; hinein in den Antifa Block!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 21:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Das rassistische Pogrom von Rostock Lichtenhagen jährt sich zum 30. mal. Anlässlich dessen wird es am 27.08. eine bundesweite Demonstration in Rostock geben. Alle wichtigen Informationen für den Antifa-Block findet ihr auf:&#160; https://antifa-rostock-lichtenhagen.org/ Aufruf: Zwischen dem 22. und 24. August &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14691">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="field field-name-field-abstract field-type-text-long field-label-hidden">
<div class="field-items">
<div class="field-item even">
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-14692" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/rostock.jpg" alt="" width="1536" height="2164" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/rostock.jpg 1536w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/rostock-213x300.jpg 213w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/rostock-768x1082.jpg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/rostock-727x1024.jpg 727w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" />Das rassistische Pogrom von Rostock Lichtenhagen jährt sich zum 30. mal.</p>
<p>Anlässlich dessen wird es am 27.08. eine bundesweite Demonstration in Rostock geben.</p>
<p><strong>Alle wichtigen Informationen für den Antifa-Block findet ihr auf:&nbsp; </strong></p>
<p><strong><a href="https://antifa-rostock-lichtenhagen.org/">https://antifa-rostock-lichtenhagen.org/</a></strong></p>
</div>
</div>
</div>
<p><span id="more-14691"></span></p>
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<div class="field-item even">
<p><strong>Aufruf:</strong></p>
<p>Zwischen dem 22. und 24. August 1992 fand im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen das größte rassistische Pogrom in der Geschichte der Bundesrepublik statt. Über mehrere Tage griffen Hunderte Rechtsradikale mit Steinen, Flaschen und Molotowcocktails die “Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber” (ZASt) und ein Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter:innen an. Unterstützt wurden sie dabei von tausenden jubelnden Anwohner:innen. Die vietnamesischen Bewohner:innen des in Brand gesteckten Wohnhauses und ihre Unterstützer:innen konnten sich in letzter Minute über das Dach des Hauses retten. Vorausgegangen waren den Angriffen zahlreiche antiziganistische Berichte in den Medien, welche Stimmung gegen in der ZASt lebende Sinti und Roma machten.</p>
<p>Wer von diesem Pogrom vor 30 Jahren spricht, darf heute nicht schweigen, wenn es um institutionalisierten Rassismus oder die Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung geht. Die ‘90er Jahre sind lange her und viele von uns kennen das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen nur aus Medienberichten oder Erzählungen älterer Freund:innen. Seitdem erleben wir kontinuierlich ein hohes Ausmaß rechter Gewalt. Die Morde des NSU, Anschläge in München, Halle, Hanau, rechte Netzwerke in Polizei und Militär. Die Liste, der Ereignisse, welche die letzten Jahre unser politisches Bewusstsein geprägt haben, ist lang.&nbsp;</p>
<p>Vor 30 Jahren sahen Polizei und Innenministerium in Lichtenhagen dabei zu, wie sich das Pogrom entfaltete. Antifas, die sich dem Mob entgegenstellten wurden verhaftet, Neonazis konnten gewähren. Die Konsequenz, welche der Staat aus den Vorfällen zog, war das Grundrecht auf Asyl faktisch abzuschaffen und Geflüchtete in Lager fernab der Städte zu schaffen.</p>
<p>Keine zehn Jahre später begann die Terrorserie des NSU-Netzwerks. Jahrelang ermordeten Neonazis migrantisch gelesene Menschen. Die Polizei suchte die Täter im Umfeld der Getöteten und ließ dabei kein rassistisches Klischee aus.</p>
<p>2015 flohen viele Menschen nach Deutschland. Brennende Unterkünfte waren an der Tagesordnung. In Heidenau kam es zu Tage langen Ausschreitungen.</p>
<p>2016 sah auch Rostock wieder rechte Mobilisierungen im Geiste Lichtenhagens. Über mehrere Tage versammelten sich immer wieder Neonazis vor einem Wohnprojekt für Geflüchtete in Rostock-Groß Klein. Als Antifas einschritten und die Neonazis konfrontierten nahmen Polizisten mehrere Antifaschist:innen fest, ließen die Neonazis jedoch unbehelligt. Kurze Zeit später wurde das Wohnprojekt durch die Stadt beendet und die Geflüchteten verlegt.</p>
<p>Seit Lichtenhagen hat sich nicht viel verändert. Der Staat hat kein Interesse an der Bekämpfung rechter Gewalt.&nbsp; Während in den letzten Jahren zahlreiche Menschen rechtem Terror zum Opfer fielen, ist im Gegenzug die antifaschistische Bewegung in Deutschland einer der härtesten Repressionswellen des letzten Jahrzehntes ausgesetzt.&nbsp; Gewalttätige Nazis werden zu V-Männern und bekommen lächerliche Bewährungsstrafen – Antifaschist:innen wandern in den Knast, nur weil sie sich gegen Nazis zur Wehr setzen. Polizisten foltern und töten migrantisch gelesene Menschen, schmieden Umsturzpläne und bereiten die Jagd auf Linke vor. Geflüchtete werden in abgeschiedenen Lagern isoliert, damit es ja keine Probleme gibt.&nbsp;</p>
<p>Aber was erwarten wir? Egal ob Nordkreuz, NSU 2.0 oder rechte Chatgruppen: der Staatsapparat ist durchsetzt mit Neonazis und Rechtsterroristen. Doch es sind nicht erst diese offen faschistischen Elemente, denen wir unversöhnlich gegenüber stehen. Der Staat als solcher ist nicht unser Freund, er ist nicht unser Helfer. Der Staat institutionalisiert Rassismus. Der Staat lässt lieber Tausende im Mittelmeer ertrinken, als sie aufzunehmen. Der Staat schützt vor allem eins: Eine Wirtschaftsordnung, in der nicht das Wohl Aller an erster Stelle steht.</p>
<p>Von diesem Staat geht kein ernsthafter Kampf gegen rechten Terror aus. Nicht vor 30 Jahren in Lichtenhagen und auch heute nicht. Erst recht nicht, wenn Ermittelnde selbst Waffen horten und Todeslisten anlegen. Nicht erst seit der Selbstenttarnung des NSU-Kerntrios hat sich immer wieder gezeigt, dass es unabhängige antifaschistische Recherchen braucht, um effektiv neonazistische Strukturen und Verstrickungen mit staatlichen Behörden aufzudecken. Und auch gegen rassistische Gewalt hilft nicht die Polizei, sondern antifaschistischer und antirassistischer Selbstschutz. Vertrauen wir also nicht auf einen Staat, der weg sieht oder selbst beteiligt ist, wenn Faschisten Gewalttaten begehen. Vertrauen wir auf uns selbst und unseren Mut zur Veränderung. Organisieren wir uns und den antifaschistischen Selbstschutz &#8211; kämpfen wir für eine bessere Welt, weisen wir Faschisten und Rassisten konsequent in die Schranken und brechen wir die rechte Kontinuität in diesem Land!</p>
<p><strong>Rechte Strukturen aufdecken und zerschlagen!</strong></p>
<p><strong>Lager abschaffen!</strong></p>
<p><strong>Solidarität mit allen Betroffenen rechter Gewalt!</strong></p>
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		<title>Aufbau des System Change Camps in Hamburg startet heute</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 20:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Die der Polizei angegliederte Hamburger Versammlungsbehörde ist gestern Abend vor dem Oberverwaltungsgericht erneut damit gescheitert, die Durchführung eines Protestcamps zu verhindern. Sie hatte Beschwerde gegen einen Eilentscheid des Verwaltungsgerichts eingelegt. Damit ist in zweiter Instanz bestätigt, dass das System Change &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14682">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<div class="field-item even">
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-14683" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/header.png" alt="" width="680" height="680" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/header.png 680w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/header-150x150.png 150w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2022/08/header-300x300.png 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die der Polizei angegliederte Hamburger Versammlungsbehörde ist gestern Abend vor dem Oberverwaltungsgericht erneut damit gescheitert, die Durchführung eines Protestcamps zu verhindern. Sie hatte Beschwerde gegen einen Eilentscheid des Verwaltungsgerichts eingelegt. Damit ist in zweiter Instanz bestätigt, dass das System Change Camp vom 9.-15. August mit seiner gesamten Infrastruktur wie Schlaf-und Funktionszelten, Essens- und Trinkwasserversorgung unter de Schutz der Versammlungsfreiheit gestellt ist. Das Camp soll auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen und gegen die von der Ampelregierung geplanten LNG Terminals protestieren. Die Organisator*innen erwarten mehrere Tausend Teilnehmende.</p>
</div>
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<p><span id="more-14682"></span></p>
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<div class="field-item even">
<p>„Einmal mehr hat sich die Versammlungsbehörde bei der Hamburger Polizei als demokratiefreie Zone erwiesen. Auf Biegen und Brechen hat sie versucht, unsere demokratischen Rechte einzuschränken. Dafür hat die Polizei jetzt schon die zweite gerichtliche Klatsche kassiert. Das ist ein Erfolg für die Demokratie und ein Erfolg für uns“, kommentiert Toni Lux, Sprecher*in der Camp-Organisation. „Ab heute fangen wir am Altonaer Volkspark mit dem Aufbau unseres Camps an und erwarten ab jetzt die absolute Kooperation der Versammlungsbehörde.“</p>
<p>Ursprünglich hatten die Anmelder*innen das System Change Camp auf der großen Festwiese des Hamburger Stadtparks durchführen wollen, die genügend Platz geboten hätte. Die Versammlungsbehörde verwies die Organisatorinnen aber auf eine deutlich kleinere Fläche am Altonaer Volkspark. Dabei setzte die Behörde wohl darauf, dass der Platzbedarf ohne die von ihr verbotenen Schlafzelte und Infrastruktur geringer sei. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts ist das nun nicht mehr aktuell.</p>
<p>„Wir freuen uns schon auf ein lebendiges Camp in Altona mit zwei großen und zwei kleinen Zirkuszelten für unser großartiges Veranstaltungsprogramm, unseren zwei Küchen für alle und auf die vielen, vielen Menschen, die schon in der nächsten Woche mit Sack und Pack anreisen werden, um für ein besseres und demokratisches Klima zu kämpfen“, betont Toni Lux. „Aber wir brauchen mehr Platz. Die Bornmoorwiese liegt dichte bei. Deshalb fordern wir: Her mit der Bornmoorwiese! Jetzt!“</p>
<p>Für das System Change Camp in Hamburg haben sich über 30 politische Gruppen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, darunter Ende Gelände, Abya Yala Anticolonial, Fridays for Future sowie die Grüne Jugend und die BUND Jugend aus Hamburg, ASEED Europe oder die Interventionistische Linke. Es soll die Kämpfe klimapolitischer Bewegungen, antikolonialer und antimilitaristischer Gruppen vereinen. Erwartet werden bis zu 6.000 Teilnehmer*innen. Für den 10. August ist eine Demonstration angekündigt mit dem Titel: „LNG stoppen, fossilen Kapitalismus sabotieren!“ Sie startet um 17:00 Uhr an den Landungsbrücken.</p>
<p>*Website:*<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://systemchange.noblogs.org/">https://systemchange.noblogs.org/</a> <a class="moz-txt-link-rfc2396E" href="https://systemchange.noblogs.org/">&lt;https://systemchange.noblogs.org/&gt;</a></p>
<p>*Twitter:*<br />
<a class="moz-txt-link-freetext" href="https://twitter.com/SystemChange_C">https://twitter.com/SystemChange_C</a> <a class="moz-txt-link-rfc2396E" href="https://twitter.com/SystemChange_C">&lt;https://twitter.com/SystemChange_C&gt;</a></p>
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		<title>Kundgebung Solidarität mit Basisgewerkschaften in Italien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 18:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Streik ist kein Verbrechen! Solidarität mit den von Repression betroffenen Basisgewerkschaften Si Cobas und USB in Italien Kundgebung Dienstag, 26. Juli 2022 &#124; 14:30 Uhr &#124; Italienisches Konsulat (Manfred-Fuchs-Platz 2-4, Nähe Universität Haltestelle Berufsbildungswerk) Am 19.07. wurden jeweils 4 Gewerkschafter &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14629">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Streik ist kein Verbrechen!<br />
Solidarität mit den von Repression betroffenen Basisgewerkschaften Si Cobas und USB in Italien </p>
<p>Kundgebung<br />
Dienstag, 26. Juli 2022 | 14:30 Uhr | Italienisches Konsulat (Manfred-Fuchs-Platz 2-4, Nähe Universität Haltestelle Berufsbildungswerk)</p>
<p>Am 19.07. wurden jeweils 4 Gewerkschafter von USB und Si Cobas unter Hausarrest gestellt. In den beiden Basisgewerkschaften organisieren sich vorwiegend migrantische Logistik Arbeiter:innen. Den Gewerkschaftern<br />
wird die Gründung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Auslöser für diese Anklage waren angeblich Streiks in den Logistiklagern von Piacenza in den Jahren 2014 bis 2021: <span id="more-14629"></span> Der Staatsanwaltschaft zufolge seien diese Streiks mit „erpresserischen“ Absichten durchgeführt worden, um bessere Bedingungen für die Arbeiter:innen zu erreichen, als sie im nationalen Vertrag vorgesehen sind. Auf der Anklagebank befinden sich<br />
alle wichtigen Kämpfe und Mobilisierungen der letzten Jahre: GLS, Amazon, FedEx-TNT, usw.</p>
<p>USB und Si Cobas haben zu einem landesweiten Generalstreik und Protesten aufgerufen.  </p>
<p>Gleichzeitig führen auch die Aktivitäten der Basisgewerkschaften gegen Krieg und Aufrüstung seit längerem zu erhöhter Repression. Mehrfach gab es Streiks in italienischen Häfen, mit denen Waffenexporte blockiert und verhindert wurden. Einige der aktiven Arbeiter:innen werden deshalb schon länger strafrechtlich verfolgt. Bezeichnenderweise hat das italienische Konsulat in Bremen seinen Sitz auf dem Firmengelände von OHB, also einer Firma die Technologie für Rüstungindustrie und Frontex entwickelt. </p>
<p>Die Kriminalisierung der Basisgewerkschaften ist ein Angriff auf alle, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. </p>
<p>Freiheit für Aldo, Arafat, Bruno &amp; Carlo!!<br />
toccano un* &#8211; toccano tutti !!!</p>
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		<title>Lübcke-Ausschuss: Neonazis nicht mehr im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 22:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von fr.de Im Lübcke-Ausschuss des hessischen Landtages kommen erneut Versäumnisse beim Verfassungsschutz ans Tageslicht. Hunderte Neonazis wurden dort ohne ordentliche Prüfung nicht weiter beobachtet. Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) hat im Jahr 2015 Hunderte Rechtsextreme ohne ernsthafte Prüfung &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14621">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von <a href="https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/luebcke-ausschuss-neonazis-nicht-mehr-im-fokus-91679394.html">fr.de</a></p>
<blockquote><p>Im Lübcke-Ausschuss des hessischen Landtages kommen erneut Versäumnisse beim Verfassungsschutz ans Tageslicht. Hunderte Neonazis wurden dort ohne ordentliche Prüfung nicht weiter beobachtet.</p>
<p>Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) hat im Jahr 2015 Hunderte Rechtsextreme ohne ernsthafte Prüfung aus der aktiven Beobachtung genommen und dabei bewusst riskiert, dass auch gewaltbereite Neonazis vom Radar verschwinden. Dies betraf auch den Neonazi Stephan Ernst, der ab 2015 nicht mehr auf dem Schirm des hessischen Geheimdienstes gewesen war und im Juni 2019 den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschossen hatte.</p>
<p><span id="more-14621"></span></p>
<p>Diese Entscheidung sei damals „nur mit großem Bauchweh“ getroffen worden, man habe aber wegen großer Arbeitsüberlastung keine andere Wahl gehabt, sagte eine LfV-Mitarbeiterin am Mittwoch im Untersuchungsausschuss des hessischen Landtages zum Mord an Walter Lübcke. Die Beamtin war seinerzeit stellvertretende und zeitweise kommissarische Leiterin des Dezernats Rechtsextremismus. Es sei klar gewesen, dass nicht in jedem Fall gewährleistet werden konnte, dass rechte Führungspersonen oder Gewalttäter weiter beobachtet würden, sagte die Beamtin. „Das war eine bewusste Entscheidung.“</p>
<p><strong>Hessen: Ein Berg von unbearbeiteten Prüffällen beim Verfassungsschutz</strong></p>
<p>Hintergrund des Vorgehens war ein Löschmoratorium, das das hessische Innenministerium im Juli 2012 nach dem Bekanntwerden der rechten Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) und der gezielten Vernichtung relevanter Akten im Bundesamt für Verfassungsschutz verhängt hatte. Dadurch war es dem LfV untersagt, Akten zum Rechtsextremismus zu löschen, obwohl bei persönlichen Daten nach fünf Jahren geprüft werden muss, ob die Behörde sie unbedingt weiter braucht – etwa, weil die Beobachteten noch gefährlich sind. Später wurde dann entschieden, die betreffenden Akten nicht mehr zu vernichten, sondern sie nur für die aktive Bearbeitung zu sperren.<br />
Dadurch seien ab dem Sommer 2012 immer mehr Prüffälle „sozusagen aufgelaufen“, schilderte die LfV-Mitarbeiterin. Ende 2014 habe man einen „Berg von 1300 Fällen“ vor sich gehabt, den man nicht mehr habe abarbeiten können. Daraufhin sei ein vereinfachtes Verfahren mit mehreren „Fallgruppen“ entwickelt worden. Die Akten vieler Altfälle seien automatisiert gesperrt worden, in anderen Fällen sei von zwei Mitarbeiterinnen nur grob anhand elektronisch verfügbarer Daten geprüft worden, ob die entsprechenden Neonazis weiter beobachtet werden müssten. In dieser Gruppe befand sich auch Stephan Ernst.</p>
<p><strong>Hessen: Eine Entscheidung mit „Wut im Bauch“</strong></p>
<p>Nur eine dritte Gruppe mit relativ frischen Fällen sei regulär und mit Aktenstudium geprüft worden, berichtete die Beamtin. Dass Ernst auf diese Weise vom Radar des Geheimdienstes verschwand, finde sie heute falsch, weil der Neonazi jahrelang mit massiven Gewalttaten aufgefallen sei, sagte die Verfassungsschützerin. „Aus meiner Sicht hätte man da auf jeden Fall die zehn Jahre ausschöpfen sollen.“<br />
Vor der Dezernatsleiterin sagte eine der Sachbearbeiterinnen aus, die die vereinfachten Prüfungen vorgenommen hatte. Sie habe das Verfahren „mit Wut im Bauch“ und in Rücksprache mit ihren Vorgesetzten im Dezember 2014 selbst entwickelt, sagte die Beamtin, die heute nicht mehr für das LfV tätig ist. Es habe einen „enormen Prüfrückstand“ gegeben, der aus ihrer Sicht auf höherer Ebene nicht ernst genommen worden sei.</p>
<p><strong>Hessen: Im Verfassungsschutz wurde die Akte von Stephan Ernst eher zufällig gelesen</strong></p>
<p>Die Akte von Stephan Ernst habe sie zunächst gar nicht gelesen, weil ihr gesagt worden sei, dass eine zuständige Sachbearbeiterin das bereits getan habe. Sie habe sich Ernsts Akte dann aber doch angesehen, weil ein Kollege sich über die drohende Sperrung „geärgert“ und ihr sinngemäß gesagt habe, einige im LfV seien wohl „irre“, wenn die Akte eines solchen Gewalttäters gesperrt werde. Nach dem Mord an Walter Lübcke habe sie diesem Kollegen gesagt, dass er damals wohl „den richtigen Riecher“ gehabt habe.<br />
Auf der Akte von Ernst habe sie jedenfalls einen Vermerk befestigt, dass sein Fall noch einmal überprüft werden solle, so die Sachbearbeiterin. Was mit ihrem Hinweis gemacht worden sei, wisse sie nicht. Bereits Anfang Juli hatte eine erste Aussage der Beamtin für Aufsehen gesorgt, auch deshalb, weil ihr Vermerk dem Ausschuss nicht vorliegt.</p>
<p><strong>Hessen: Eine persönliche Hypothese von der Dezernatsleiterin</strong></p>
<p>Die Dezernatsleiterin sagte zu der Aussage ihrer Kollegin, dass diese Ernsts Fall wahrscheinlich mit einem aus einer anderen Fallgruppe verwechsele, bei dem genauer geprüft worden sei. Nur bei diesen Fällen habe es Deckblätter gegeben, auf denen Vermerke gemacht worden seien. Dies sei aber nur ihre „persönliche Hypothese“, so die Beamtin.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/luebcke-ausschuss-neonazis-nicht-mehr-im-fokus-91679394.html">fr.de</a></p>
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		<title>&#8222;Zugpartisanen&#8220; in Russland: Den Krieg entgleisen lassen</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/14583</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 13:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitatrismus]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert aus der taz Den Krieg entgleisen lassen Seit dem Überfall auf die Ukraine häufen sich in Russland Anschläge gegen militärische Infrastruktur. Wer genau steckt dahinter? Wieder hat es in Russland einen Zug erwischt: Am vergangenen Samstag haben Unbekannte im &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/14583">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://taz.de/Zugpartisanen-in-Russland/!5866628/">taz</a></p>
<blockquote><p><strong>Den Krieg entgleisen lassen </p>
<p>Seit dem Überfall auf die Ukraine häufen sich in Russland Anschläge gegen militärische Infrastruktur. Wer genau steckt dahinter?</strong></p>
<div style="width: 634px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://taz.de/Zugpartisanen-in-Russland/!5866628/"><img loading="lazy" src="https://taz.de/picture/5665948/624/imago0160898241h-1.jpg" width="624" height="" class="size-full" /></a><p class="wp-caption-text">Fast jeden Tag entgleisen in Russland Güterzüge</p></div>
<p>Wieder hat es in Russland einen Zug erwischt: Am vergangenen Samstag haben Unbekannte im russischen Gebiet Brjansk einen Sprengstoffanschlag auf einen Güterzug verübt. Dabei entstand nur ein Sachschaden. Dies berichtet das regionale Portal Brjanskie Nowosti unter Berufung auf den Gouverneur des Gebietes, Alexander Bogomas.<br />
<span id="more-14583"></span></p>
<p>Fast jeden Tag entgleisen in Russland Züge. Der Insider, ein oppositionelles russisches Portal, berichtet von 63 Güterzügen, die von März bis Juni 2022 aus den Gleisen gesprungen seien. Seit Ende Februar, so der Insider, gab es in Russland außerdem mindestens 23 Angriffe auf militärische Registrierungs- und Rekrutierungsbüros, 20 davon waren Brandanschläge.</p>
<p>Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist die Zahl solcher Vorkommnisse sprunghaft angestiegen. Auch Wehrbüros werden zunehmend Ziel von Brandstiftungen. Dies schreibt die „Kampfgruppe Anarcho-Kommunisten“ (Boak) auf ihrem Telegram-Kanal, die auch für diese Anschläge die Verantwortung übernimmt.</p>
<p>Besonders stolz scheint man bei den Anarcho-Kommunisten über eine Sabotageaktion an den Gleisen Richtung Barsowo zu sein, befindet sich doch in Barsowo ein Waffenlager für Artillerie und Raketenmunition. 34 Schrauben habe man in diesen Gleisen lockern können, so die Gruppe. „Je mehr Züge gestoppt werden, desto weniger Granaten fliegen auf friedliche ukrainische Städte“, schreibt Boak auf ihrem Telegram-Kanal.</p>
<p><strong>Kampf „gegen Putins Tyrannei“</strong></p>
<p>Die beteiligten Ak­ti­vis­t:in­nen kennen sich nicht einmal untereinander. Seit dem 24. Februar kämpfen sie „gegen Putins Tyrannei und den von ihm entfachten Krieg“. Und dabei wollen sie die Infrastruktur, die Russland für den Krieg gegen die Ukraine brauche, angreifen und zerstören. Zielscheibe sind neben den Wehrdienstbehörden und dem militärischen Güterverkehr auch russische Polizeidienststellen. Gleichzeitig geben die Aktivisten von Boak an, mit keiner ihrer Aktionen Menschenleben gefährden zu wollen.</p>
<p>Niemand weiß, wie groß die klandestine Bewegung ist, niemand kennt die Struktur, es gibt keine Chefs, keine Pressesprecher:innen, keine offizielle Adresse und natürlich auch keinen Eintrag im Vereinsregister. Mitglied kann nur werden, wer bereits von bewährten Genossen eine Empfehlung hat. Alle anderen Interessenten werden angehalten, selbst eine anarchistische Kleinstgruppe aus vertrauten Aktivisten zu gründen und autonom tätig zu werden. Nur mit dieser Organisa­tions­form, da sind sie sich sicher, kann man als Bewegung im autoritären Russland überleben.</p>
<p>Gleichwohl weiß Boak um das hohe Risiko jedes Einzelnen. Besonders ans Herz legt man allen neuen „Zugpartisanen“ die russische Übersetzung des „Grünen Buches der IRA“, obwohl man die „nationalistische Ideologie“ der IRA ablehne. Kein Werk, so der Telegram-Kanal an seine über 5.000 Abonnenten, beschreibe besser, wie sich ein Aktivist nach einer Festnahme, in der Haft und bei Verhören verhalten solle, als dieses irische Grünbuch.</p>
<p>Wie gefährlich ein derartiger Aktivismus gegen den Krieg in der Ukraine ist, zeigt die belarussische Antikriegsbewegung, die die russischen Anarchisten in­spiriert hat. Dort hatte das belarussische Innenministerium schon am 8. April von 80 „terroristischen Sabotageaktionen gegen das Eisenbahnnetz“ gesprochen. Und all diese Anschläge, so das Ministerium, hätten die gleiche Handschrift.</p>
<p>Inzwischen, so berichtet die belarussische Menschenrechtsorganisation „Spring96“, seien bereits acht „Zugpartisanen“ verhaftet worden. Drei von ihnen soll im Juli der Prozess gemacht werden. Die belarussischen Ermittlungsbehörden werfen Denis Dikun, Dzmitry Ravich und Aleh Molchanau aus der Ortschaft Swetlahorsk in der Region Gomel Terrorismus vor. Und auf den steht in Belarus die Todesstrafe. Die drei hatten am 28. Februar einen Relaisschalter am Gleis so manipuliert, dass Züge auf diesem Gleis stehen bleiben mussten.</p>
<p>Im Gespräch mit „Spring96“ erklärte der Bruder des inhaftierten Denis Dikun, Dmitrij Dikun, sein Bruder sei in der Haft gefoltert worden. Ihn beunruhigt die Schnelligkeit, die die Ermittlungsbehörden im Falle seines Bruders und der beiden Mitangeklagten an den Tag legen. Dafür, so Dmitrij Dikun, gebe es eigentlich nur eine logische Erklärung: Die belarussischen Behörden wollten an den dreien ein Exempel statuieren. Er gehe davon aus, dass die drei ein sehr hartes Urteil erwarte, so Dmitrij Dikun.</p>
<p>Seit dem 6. März sitzt auch Sergej Konowalow aus Witebsk in Haft. Er ist Angestellter der Eisenbahn. Ihm wird, so berichtet das oppositionelle belarussische Portal euroradio.fm, die Planung eines Anschlages auf das Eisenbahnnetz vorgeworfen. Für die Witebsker Gemeinschaft der Eisenbahner ist die Verhaftung ihres Kollegen haltlos.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://taz.de/Zugpartisanen-in-Russland/!5866628/">taz.de</a></p>
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