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	<title>Ausgangssperre &#8211; endofroad</title>
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	<title>Ausgangssperre &#8211; endofroad</title>
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		<title>Ein Bericht und Überlegungen zu den Unruhen am 19. November in Rotterdam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2021 16:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Anti-) Repression]]></category>
		<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgangssperre]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Cop Watch]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Kopiert von non.copyriot.com: Der Bericht erschien bei&#160;It’s Going Down, wir haben ihn unverzüglich übersetzt und veröffentlicht, weil wir es extrem wichtig finden, Infos über das wahre Geschehen in Rotterdam zu verbreiten. Sunzi Bingfa Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/13399">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-13400 size-full" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2021/11/header.jpg" alt="" width="750" height="422" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2021/11/header.jpg 750w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2021/11/header-300x169.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2021/11/header-500x281.jpg 500w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" />Kopiert von <a href="https://non.copyriot.com/ein-bericht-und-ueberlegungen-zu-den-unruhen-am-19-november-in-rotterdam/">non.copyriot.com</a>:</p>
<p>Der Bericht erschien bei&nbsp;<a href="https://itsgoingdown.org/reflections-and-report-on-the-nov-19-riots-in-rotterdam-nl/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">It’s Going Down</a>, wir haben ihn unverzüglich übersetzt und veröffentlicht, weil wir es extrem wichtig finden, Infos über das wahre Geschehen in Rotterdam zu verbreiten. <a href="https://sunzibingfa.noblogs.org/post/2021/11/20/ein-bericht-und-ueberlegungen-zu-den-unruhen-am-19-november-in-rotterdam/">Sunzi Bingfa</a></p>
<p>Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, über dieses Thema zu schreiben. Einerseits bin ich von den Emotionen überwältigt, weil ich immer noch das verarbeite, was ich gestern Abend erlebt habe. Andererseits versuche ich, das Geschehene aus der Sicht eines Menschen zu verstehen, der an eine soziale Revolution glaubt. Ich glaube nicht, dass ich letzteres in diesem kurzen, emotionsgeladenen Text unterbringen kann, aber einige Dinge müssen jetzt gesagt werden. Was gestern Abend geschah, war so viel mehr als der angebliche „faschistische Aufstand“, als den ihn viele abtun.<span id="more-13399"></span></p>
<p>Gestern Abend wurde zu einem Protest gegen die (erneuten) Coronavirus-Maßnahmen aufgerufen. Dieser Protest wurde eindeutig von Leuten initiiert, die zum größten Teil als faschistisch bezeichnet werden sollten. Diese Proteste ziehen jedoch eine weitaus vielfältigere Menge als nur Faschisten an, und die Unzufriedenheit weitet sich aus, vor allem jetzt, da der&nbsp;<a href="https://www.theguardian.com/world/2021/nov/12/partial-lockdown-in-netherlands-amid-record-covid-cases" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Staat mehr und strengere Repressionen anwendet,</a>&nbsp;um die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren.</p>
<p><em>In der ganzen Zeit hatte ich kein einziges Schild mit Bezug zum Protest gesehen, keinen einzigen Slogan gehört und kein einziges Transparent gesehen. Hier ging es um einen kollektiven und weit verbreiteten Hass auf die Polizei. Man konnte ihn in dieser Nacht an jeder einzelnen Straßenecke schmecken, riechen und fühlen.</em></p>
<p>Ein großer Teil des Potenzials für diese Bewegung wird durch die völlig willkürliche und unverantwortliche Vorgehensweise der niederländischen Regierung in der gesamten Pandemiekrise genährt. Die Frustration über die Pandemiemaßnahmen&nbsp;nimmt zu und ist vielfältig. Es gibt sowohl Menschen, die glauben, dass die Pandemie ernst ist und bewältigt werden sollte, als auch solche, die den Lügen der Anti-Vax-Bewegung Glauben schenken und auf deren einfache Antworten hereinfallen. Es ist schwer, Menschen zu finden, die den Ansatz der Regierung im Umgang mit der Pandemie unterstützen: eine Politik, die darauf beruht, die Ausbreitung des Virus so lange zuzulassen, wie die Krankenhäuser die Aufnahme von Menschen auf den Intensivstationen bewältigen können, anstatt die Ausbreitung zu verhindern und sich auf Impfungen und die Bereitstellung ausreichender Testmöglichkeiten zu konzentrieren.</p>
<p>Nachdem die Regierung im September letzten Jahres beschlossen hatte, alle Pandemie-Maßnahmen willkürlich fallen zu lassen, sind die Infektionsfälle auf ein Rekordhoch gestiegen. Selbst die einfachsten Maßnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske und das Einhalten von<em>&nbsp;social distanz&nbsp;</em>wurden von einem Tag auf den anderen aufgegeben.</p>
<p>Proteste gegen die Maßnahmen der Regierung gab es seit Beginn der Pandemie, und sie wurden eindeutig von Faschisten dominiert; darüber sollte man sich im Klaren sein. Aber es wäre ein Fehler, die breitere, wachsende gesellschaftliche Tendenz der Frustration über die neoliberale Regierung als dieselbe Sache zu diskreditieren. Jeder, der nicht wütend ist über das, was passiert, hat nichts mitgeschnitten. Die Faschisten missbrauchen diese Frustrationen, und das sollte niemanden überraschen, aber alle Beteiligten als „faschistisch“ zu diskreditieren ist ein billiger Ansatz, der eine ernsthafte Analyse verhindert. Die gestrigen Ereignisse waren weit mehr als ein Pandemie-Protest. Es war eine weit verbreitete Revolte gegen die Polizei, der sich Massen von Jugendlichen anschlossen, die mit den Protesten wenig zu tun hatten, aber allen Grund hatten, den Moment zu nutzen und zurückzuschlagen. Die Behauptung, dass es sich bei den Ereignissen der letzten Nacht um einen „faschistischen Aufstand“ handelte, ist schlichtweg eine Lüge.</p>
<p><em>„Revolten können nur von denen verstanden werden, die die gleichen Bedürfnisse haben wie die Aufständischen, d.h. von denen, die sich als Teil der Revolte fühlen.”&nbsp;</em><em>Filippo Argenti</em></p>
<p>Als zu Beginn dieses Jahres neue staatliche Maßnahmen eingeführt wurden, kam es im Süden der Stadt zu Ausschreitungen. Parallel zu den Antivax-Protesten begannen Jugendliche als Reaktion auf die neuen Bestimmungen zu randalieren. (siehe auch den&nbsp;<a href="https://sunzibingfa.noblogs.org/post/2021/01/28/corona-riots-in-den-niederlanden-die-regierung-hat-den-familien-millionen-gestohlen-hat-familien-zerstoert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beitrag auf Sunzi Bingfa&nbsp;</a>dazu, d.Ü.)&nbsp;</p>
<p>Gestern Abend hörte ich, dass es wieder Unruhen gab, und beschloss, mir das anzusehen, ohne zu ahnen, was mich erwartete. Als ich am Schauplatz ankam, war keine Polizei zu sehen. Ein Polizeiwagen stand mitten auf der Straße, verlassen und zertrümmert. Als ich weiterging, sah ich um die Ecke ein Polizeiauto in Flammen.</p>
<p>Massen von Menschen hatten sich versammelt und befanden sich auf den Straßen. Die meisten von ihnen schienen wenig oder gar nichts mit dem ursprünglichen Protest zu tun zu haben; die Menschenmassen bestanden hauptsächlich aus Jugendlichen, die sich im Stadtzentrum herumtrieben. Hier und da waren kleine Gruppen von Hooligans aktiv, die offensichtlich besser organisiert waren als die meisten Menschen dort. Was ich nicht wusste, war, dass die Polizei bereits Schüsse abfeuerte.</p>
<p>Die scheinbar ruhige Situation verwirrte mich; es stellte sich heraus, dass sich die Polizei kurz vor meiner Ankunft zurückgezogen hatte. Ich beschloss, ein wenig herumzulaufen, um zu sehen, was auf der Straße passierte. Ich konnte nicht feststellen, ob die meisten Menschen dort tatsächlich zuschauten oder sich an irgendetwas beteiligten, aber in diesem Bereich waren etwa tausend Menschen auf der Straße. Weiter unten auf der Straße wurden brennende Barrikaden errichtet, meist mit den überflüssigen und reichlich vorhandenen elektrischen Leih-Rollern.</p>
<p>Eine Gruppe von Bereitschaftspolizisten tauchte aus einer Seitenstraße auf und begann, eine Linie vor dem brennenden Polizeiauto zu bilden. Als sie versuchten, die Linie zu schließen, wurden sie von großen Teilen der Menge mit Steinen, Feuerwerkskörpern, Verkehrsschildern und so weiter angegriffen. Die Polizisten zogen sofort ihre Waffen und begannen an Ort und Stelle zu schießen. Trotz der heftigen Angriffe aus einer Richtung schossen die Polizisten in eine andere Richtung auf eine Person, die sie, soweit ich sehen konnte, überhaupt nicht angriff. Diese Person fiel zu Boden, als sie von einer Kugel getroffen wurde, und wurde schließlich von den Bereitschaftspolizisten weggeschleppt, als viele Menschen sich zurückzogen, nachdem sie begriffen hatten, was gerade geschehen war. Innerhalb weniger Minuten nach meiner Ankunft wurden Dutzende von Schüssen abgefeuert, einige in die Luft, andere in die Menschenmenge.</p>
<p>Danach begann die Polizei, die immer noch zahlenmäßig stark unterlegen war, ihre Einsatzwagen als Waffen zu benutzen, mit hoher Geschwindigkeit zu fahren und jeden zu jagen, den sie vor ihren Wagen bekommen konnte. Dies führte zu einer einstündigen Verfolgungsjagd, bei der die Polizei mit ihren Fahrzeugen in die Menschenmenge fuhr. Die Menschen wehrten sich mit allem, was sie finden konnten. Die Gruppen lösten sich auf, aber auch die Menschenmenge insgesamt schien zu wachsen.</p>
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<p>Nicht nur auf dem langen Boulevard, wo alles begann, sondern auch in den Seitenstraßen kam es zu Auseinandersetzungen mit den Polizisten. Überall, wo ich hinkam, standen Jugendliche herum, die scheinbar nichts taten, aber wenn die Polizisten vorbeikamen, griffen die Jugendlichen sie immer wieder an. In der ganzen Zeit hatte ich kein einziges Schild mit Bezug zum Protest gesehen, keinen einzigen Slogan gehört und kein einziges Transparent gesehen. Hier ging es um einen&nbsp;kollektiven und weit verbreiteten Hass auf die Polizei. Etwas, das man in dieser Nacht an jeder einzelnen Straßenecke schmecken, riechen und fühlen konnte.</p>
<p>Etwa eine Stunde lang änderte sich nicht viel, während die Polizei versuchte, sich neu zu formieren und Verstärkung zu holen. Als sie sich schließlich gesammelt hatte, griffen sie mit Wasserwerfern und Hunderten von Bereitschaftspolizisten an, und die Sache entwickelte sich zu einer nächtlichen Verfolgungsjagd durch das Stadtzentrum. Ich beschloss, für heute Schluss zu machen, da ich immer noch nicht ganz begriffen hatte, was sich gerade vor meinen Augen abgespielt hatte.</p>
<p>Ich habe schon Proteste, Unruhen und Straßenkämpfe erlebt, die heftiger waren als das, was gestern Abend geschah. Ich habe schon gesehen, wie Polizisten ihre Autos als Waffen einsetzten. Ich habe schon gesehen, wie Polizisten ihre Waffen gezogen haben… Aber all das war in anderen Ländern, wo die Polizisten zuerst mit Tränengas, Wasserwerfern, Gummigeschossen usw. reagieren.</p>
<p>Ich habe immer gedacht, dass die Polizei bei solchen Unruhen in den Niederlanden schnell schießen würde. Dennoch hätte ich niemals dieses Ausmaß an Bereitschaft zur Anwendung tödlicher Gewalt vorausgesehen. Ich hätte niemals das Ausmaß vorausgesagt, in dem sie gestern Abend eingesetzt wurde, oft wahllos. Später in der Nacht erklärte der Bürgermeister unironisch: „Es wurde um Erlaubnis gebeten, Tränengas einzusetzen. Sie wurde erteilt, war aber nicht erforderlich“. Und so sehr ich von den Ereignissen überwältigt bin, so naiv fühle ich mich auch, dass ich davon überrascht bin.</p>
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<p>Auch ich habe noch nie zuvor eine so weit verbreitete Revolte gegen die Polizei erlebt. Die Polizei in Rotterdam hat ein Erbe von gewalttätigem und rassistischem Verhalten geschaffen und wird dabei offen und öffentlich von unserem Bürgermeister und einem großen Teil des Gemeinderats unterstützt. Da wir eine zunehmend korrupte und schamlose Regierung ertragen mussten, kommen immer mehr Menschen zu der Erkenntnis, dass der Staat sich nicht um sie kümmert. Sie erkennen, dass die Polizei und alle anderen Institutionen des Staates nur für die Privilegiertesten kämpfen. Sie sind nicht für uns da, sie waren es nie und werden es nie sein.</p>
<p>Um zu analysieren, was passiert ist, sollten wir uns die Londoner Unruhen von 2011, die Pariser Unruhen von 2005 und all die anderen polizeifeindlichen Aufstände ansehen, die in den letzten zehn Jahren in diesem Teil der Welt stattgefunden haben. Diese Unruhen sind spontan, chaotisch und zerstörerisch und verkörpern oft einige der giftigsten Tendenzen, die das moderne Leben hervorgebracht hat. Anarchisten neigen dazu, „den Aufruhr“ zu romantisieren und seine Hässlichkeit zu vergessen. Er ist hässlich, immer, aber er birgt etwas in sich, das wir annehmen sollten, und wenn wir nicht aktiv als Anarchisten in ihm arbeiten, können wir nicht behaupten, an der Seite der weniger Privilegierten zu kämpfen.</p>
<p>Ich erinnere mich daran, dass wir uns Fragen zu unseren Positionen in Bezug auf diese früheren Unruhen gestellt haben. Diese Fragen sind schwer zu beantworten. Sie haben nicht nur eine einzige Antwort, um damit zu beginnen. Aber am wichtigsten ist, dass diese Fragen uns zwingen, über unsere eigene Position als Anarchisten nachzudenken, anstatt Ausreden zu erfinden, dass die Situation uns nicht betrifft… denn das tut sie.</p>
<p>Es gibt eine Million Dinge, die in diesem Bericht noch fehlen, aber ich habe das Gefühl, dass das Thema eine Dringlichkeit hat, die eine lange Bedenkzeit vor der Veröffentlichung dieses kleinen Textes nicht zulässt. Er soll dem falschen Narrativ entgegenwirken, es handele sich um einen „faschistischen Aufstand“, und uns zum Nachdenken darüber anregen, wie wir mit Aufständen im Allgemeinen umgehen. Die Menge an selbsternannten Linken, die die Polizeigewalt der letzten Nacht bejubelt haben, ist abstoßend und absolut heuchlerisch. Während sie im Internet die Polizeigewalt bejubelten, sah ich, wie Jugendliche, vor allem Migrantenjugendliche, die jeden Tag von der rassistischen Polizei schikaniert werden, geschlagen und beschossen wurden. Hier sollte es keine Diskussion geben, auf wessen Seite wir stehen.</p>
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		<title>Noch ein Funken in Bremen: Zivikarre in der Innenstadt abgefackelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 12:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Anti-) Repression]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgangssperre]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von Diymedia Gegen die Ausgangssperre! Gegen die Welt der Ordnung! Zivi-Bullenkarre in der Innenstadt abgefackelt! Wir schließen uns der Autonomen Gruppe an, die am ersten Abend der Ausgangssperre ein Feuer am Osterdeich entfachte (https://endofroad.blackblogs.org/archive/12330). Die Ausgangssperre wird mit einem &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/12354">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von <a href="http://cwrxg4c7tj5ympuudch5yphpslnxjjcarzfuorh2hg3rtae4dcx25bqd.onion/node/1620044667486031/">Diymedia</a></p>
<blockquote><p>Gegen die Ausgangssperre! Gegen die Welt der Ordnung! Zivi-Bullenkarre in der Innenstadt abgefackelt!</p>
<p><img src="https://www.butenunbinnen.de/bilder/nord-west-media-176~_v-800x450_c-1619935193307.jpg" alt="" /></p>
<p>Wir schließen uns der Autonomen Gruppe an, die am ersten Abend der Ausgangssperre ein Feuer am Osterdeich entfachte (https://endofroad.blackblogs.org/archive/12330).<br />
Die Ausgangssperre wird mit einem massiven Aufgebot von Bullen und Objektschutz durchgesetzt, was keine andere Assoziation als die eines Polizeistaats zulässt.<br />
<span id="more-12354"></span></p>
<p>Bist Du nach 22Uhr noch auf der Straße, bist Du suspekt. Noch bis 24Uhr bist Du polizeilicher Willkür ausgesetzt, die sehr sicher keinerlei Zeug*innen hat. Bullen entscheiden, ob Du so aussiehst als könntest Du gerade Sport machen oder auf dem Heimweg sein. Nach 24Uhr gibt es kein Entrinnen.</p>
<p>Ausgangssperre heißt Präventivhaft Zuhause. Ein Traum für alle Law-and-Orderfans und die Befürworter*innen des Polizeigesetzes auch hier in Bremen.<br />
Wer fühlt sich sicher und gesund, wenn draußen nur noch Uniformierte lauern?</p>
<p>Was passiert mit den Leuten, die kein Zuhause haben? Was, wenn ich auch nachts konsumieren muss? Wer wehrt sich gemeinsam gegen Polizeigewalt und Racial Profiling? Was ist mit den hohen Zahlen von häuslicher und sexualisierter Gewalt und wer trägt Verantwortung für die all diejenigen, die durch Isolation psychisch krank/kränker werden?</p>
<p>Die Ausgangssperre ist folgerichtig im Ausbau eines autoritären nach vermeintlicher Sicherheit lechzenden Kontrollstaats. Was kann schnell und eindrucksvoll Handlungsfähigkeit suggerieren? Im Umgang mit der Pandemie wird dieses Instrument niemandem langfristig helfen.</p>
<p>Diese Bullenpräsenz ist eindrucksvoll, keine Frage. Und die Tatsache, dass sehr wahrscheinlich niemand mitbekommt, wie man schikaniert, eingeschüchtert oder festgenommen wird, macht Angst.</p>
<p>Dennoch: Jetzt und auch schon vor der Ausgangssperre treffen wir unsere eigenen Entscheidungen, wann und wo wir unterwegs sind und mit wem wir uns treffen. Wir sind in der Lage, Verantwortung für uns und unser Umfeld zu übernehmen. Seit wann brauchen wir Bullen, Ordnungsamt oder einen Staat, der uns vorschreibt wie wir mit unseren Freund*innen, mit der Familie oder Arbeitskolleg*innen umgehen?</p>
<p>Eine brennende Zivikarre in der Innenstadt ist für uns ein Zeichen dafür, dass wir leben und widerständig sind. Wir nehmen die Macht- und Drohgebärden seitens der Schweine und ihrer Vorgesetzten nicht hin, die immer weiter mit Kompetenzen ausgestattet werden. Eine Karre weniger, die die scheiß Bullen unterm Arsch haben, um rumzuschnüffeln, zu denunzieren, zu bedrohen, zu observieren&#8230;</p>
<p>Dabei bekämpfen wir auch den Bullen in unserem Kopf und die soziale Kontrolle, die uns weis machen will, dass man nur noch ein bisschen abwarten und durchhalten müsste bis wieder alles seinen „normalen“ Gang geht.</p>
<p>Wir hassen diese Normalität!</p>
<p>Seht diese Direkte Aktion auch als Rache. Für die von Bullen schwer verletzten Freund*innen in Frankfurt, Hamburg und Berlin! Wir stehen an eurer Seite!</p>
<p>All Cops Are Targets</p>
<p>Operation Qosay K.</p></blockquote>
<p>kopiert von <a href="http://cwrxg4c7tj5ympuudch5yphpslnxjjcarzfuorh2hg3rtae4dcx25bqd.onion/node/1620044667486031/">Diymedia</a></p>
<p>siehe auch<br />
butenunbinnen &#8211; <a href="https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/kurz-notiert/auto-brand-cdu-bremen-polizei-100.html">Ziviles Polizeiauto geht in Bremer Innenstad in Flammen auf.</a><br />
butenunbinnen (video) &#8211; <a href="https://www.butenunbinnen.de/videos/nachrichten-1116.html">Nachrichten 02.05.2021</a><br />
Nord-West-Media &#8211; <a href="https://www.nwm-tv.de/news/news-anzeigen/?news_id=15721">So verlief der Abend des<br />
Maifeiertages im Norden&#8230;</a><br />
Bullen &#8211; <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/4904285">Brennendes Auto und Parteibüro mit Steinen beworfen</a><br />
Weser-Kurier &#8211; <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-spdbuero-von-sarah-ryglewski-mit-steinen-beworfen-_arid,1973063.html">Polizeiwagen in Brand gesetzt</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Demonstranten zünden Pyrotechnik und beschädigen Autos</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/12334</link>
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		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 10:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgangssperre]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
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					<description><![CDATA[kopiert von weser-kurier Antifa-Protest gegen Corona-Beschränkungen Am Montagabend hat eine Demonstration in der Östlichen Vorstadt sowie in Hemelingen für Aufsehen gesorgt. Während der genehmigten Aktion kam es laut Polizei zu einigen Zwischenfällen. Einige Anwohner staunten am Montagabend nicht schlecht, als &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/12334">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert von<a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-demonstranten-zuenden-pyrotechnik-und-beschaedigen-autos-_arid,1972258.html"> weser-kurier</a></p>
<blockquote><p><strong>Antifa-Protest gegen Corona-Beschränkungen</strong></p>
<p>Am Montagabend hat eine Demonstration in der Östlichen Vorstadt sowie in Hemelingen für Aufsehen gesorgt. Während der genehmigten Aktion kam es laut Polizei zu einigen Zwischenfällen.</p>
<p><img src="https://www.weser-kurier.de/cms_media/module_img/6163/3081626_1_articledetailpremium_32666459.jpg" alt="" /><br />
<span id="more-12334"></span></p>
<p>Einige Anwohner staunten am Montagabend nicht schlecht, als es plötzlich vor ihrem Fenster lauter wurde und sie auf die Straße schauten. So zog durch die Östliche Vorstadt und Hemelingen eine Fahrrad-Demonstration, die sich gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen richtete.</p>
<p>Die Polizei begleitete die Aktion, die offiziell angemeldet wurde &#8211; allerdings größer ausfiel als geplant. So waren nicht die angegebenen 150 Teilnehmer dabei, am Ende waren es nach Angaben der Beamten deren 330. Und nicht nur das: „Dabei wurden Pyrotechnik gezündet, mehrere Autos beschädigt und polizeifeindliche Parolen gerufen“, teilte die Polizei am Dienstag mit.</p>
<p>Zu der Demonstration, die gegen 21.45 Uhr begann, hatte die Basisgruppe Antifaschismus, die vom Landesamt für Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft ist, aufgerufen. Unter anderem hätten die Teilnehmer mehrfach polizeifeindliche Parolen gebrüllt, etwa „ACAB“ und „ganz Bremen hasst die Polizei“. Während die Beamten vor Ort diese Verstöße nicht registrierten, beobachteten Zeugen, wie am Ende des Demonstrationszuges bei mehreren Autos durch Teilnehmende im Vorbeifahren unter anderem Scheiben eingeschlagen wurden, heißt es in der Mitteilung. Der Einsatzleiter habe daraufhin den Aufzug stoppen lassen und Lautsprecherdurchsagen durchgeführt. Darüber hinaus habe er die seitliche Begleitung der Fahrraddemonstration angeordnet. Eine Auflösung der Versammlung sei zu diesem Zeitpunkt im Hinblick auf den besonderen Schutz des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit rechtlich nicht möglich gewesen.</p>
<p>Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ausgestellt. Insgesamt seien nach derzeitigem Stand zehn Autos beschädigt worden. Weitere Zeugen können sich telefonisch an den Kriminaldauerdienst unter der Nummer 0421/1312 wenden.</p></blockquote>
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