<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Antisemitismus &#8211; endofroad</title>
	<atom:link href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/category/antisemitismus/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://endofroad.blackblogs.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 27 Mar 2021 11:24:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.7.1</generator>

<image>
	<url>https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2018/04/cropped-freespeech1-32x32.png</url>
	<title>Antisemitismus &#8211; endofroad</title>
	<link>https://endofroad.blackblogs.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Autonomes Blättchen Nr. 44</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/12138</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/12138#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2021 11:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Anti-) Repression]]></category>
		<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitatrismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Aktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=12138</guid>

					<description><![CDATA[Das neue Autonome Blättchen ist erschienen. Wie immer bei euch im Infoladen, hier als pdf oder auf der webseite https://autonomesblaettchen.noblogs.org herunterzuladen. Da derzeit wenig Veranstaltungen stattfinden, kümmert euch bitte um die Weiterverbretung des Blättchens. Besten Dank !!! checkt: Autonomes Blättchen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://autonomesblaettchen.noblogs.org/files/2021/03/cover44.jpg" alt="" /></p>
<blockquote><p>Das neue Autonome Blättchen ist erschienen. Wie immer bei euch im Infoladen, hier als <a href="https://autonomesblaettchen.noblogs.org/files/2021/03/nr44web.pdf">pdf</a> oder auf der webseite <a href="https://autonomesblaettchen.noblogs.org/ausgaben/ausgabe-nr-44/">https://autonomesblaettchen.noblogs.org</a> herunterzuladen. Da derzeit wenig Veranstaltungen stattfinden, kümmert euch bitte um die Weiterverbretung des Blättchens.<br />
Besten Dank !!! </p></blockquote>
<p>checkt:<br />
<a href="https://autonomesblaettchen.noblogs.org/">Autonomes Blättchen</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/12138/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurzer Rückblick 05.12.2020 „Querdenken in Bremen“</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11474</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11474#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 14:41:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Cop Watch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=11474</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Text entspringt dem kollektiven Gedanken und spiegelt somit einzelne subjektive Wahrnehmungen wider. Nachfolgend wird versucht einen kurzen Rückblick, sowie positive Eindrücke und (Selbst-)Kritik zum 05.12.2020 zu äußern. Zum 05.12.2020 hat Querdenken-421 zu einem Großevent in Bremen mobilisiert. Es wurde &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11474">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/12/querdenken.jpg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/12/querdenken.jpg" alt="" width="805" height="317" class="aligncenter size-full wp-image-11475" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/12/querdenken.jpg 805w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/12/querdenken-300x118.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/12/querdenken-768x302.jpg 768w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2020/12/querdenken-500x197.jpg 500w" sizes="(max-width: 805px) 100vw, 805px" /></a><br />
Dieser Text entspringt dem kollektiven Gedanken und spiegelt somit einzelne subjektive Wahrnehmungen wider. Nachfolgend wird versucht einen kurzen Rückblick, sowie positive Eindrücke und (Selbst-)Kritik zum 05.12.2020 zu äußern.  </p>
<p>Zum 05.12.2020 hat Querdenken-421 zu einem Großevent in Bremen mobilisiert. Es wurde mit mehreren tausend Verschwörungsideolog:innen, Impfgegner:innen und Faschist:innen gerechnet. Die sog. Advents-Mega-Demonstration wurde erst vom Ordnungsamt, dann OVG und schließlich kurzfristig auch vom Bundesverfassungsgericht verboten. Querdenken-421 hielt trotzdem daran fest, einzelne Spaziergänge durch Bremen abzuhalten und ihren antisemitischen, rassistischen und sonstigen Dreck in die Öffentlichkeit zu tragen. Mehrere antifaschistische Gruppen hatten im Vorfeld dazu aufgerufen, sich Querdenker:innen in den Weg zu stellen. Abseits der Kundgebung an der Bürgerweide fanden mehrere spontane und kreative Aktionen und Blockaden überall in der Stadt statt.<br />
<span id="more-11474"></span></p>
<p>Was haben wir erlebt?</p>
<p>Es waren nach unserer Wahrnehmung viele Aktivist:innen auf den Straßen Bremens unterwegs, die es den Verschwörungsideolog:innen mit ihren menschenfeindlichen und autoritären Sehnsüchten ziemlich ungemütlich machten und so zu verstehen gaben, dass sie in Bremen und anderswo nicht erwünscht sind. Der Protest war lautstark, auch gegenseitiger Support und Zusammenhalt waren zu spüren. Aktivist:innen kooperierten in spontanen Zusammenschlüssen, passten aufeinander auf und verteilten sich überall dort, wo auch Querdenker:innen unterwegs waren. Es war ein starkes Signal der Entschlossenheit und der Solidarität. </p>
<p>Was stößt uns auf?</p>
<p>Uns überkommt ein Gefühl, dass immer noch zu viele Menschen abfeiern, dass das Bundesverfassungsgericht die Querdenken-Demo verboten hatte, Polizei massiv im Einsatz war oder dass manche Schwurbler:innen gekesselt und angezeigt worden sind. Wir möchten nochmal klarstellen (und sind es auch leid, dies immer wiederholen zu müssen), dass wir uns als Antifaschist:innen nicht auf den Staat und seine Institutionen verlassen können, wollen und dies auch nie werden!</p>
<p>Allseits wird der herrschaftstragenden Erzählung Glauben geschenkt, dass Repressionsorgane eine unabdingbare Rolle bei der Lösung sozialer Konflikte oder gar im Kampf gegen den Faschismus spielen würden. Stolz sind seitens der Polizei die Ergebnisse des Einsatzes präsentiert worden &#8211; 450 Ordnungswidrikeiten, über 300 Platzverweise, 460 Identitätsfeststellungen und mehrere Strafanzeigen seien über den Tag erzielt worden. Verschwiegen wird dabei: massive Polizeigewalt und das Zufügen körperlicher und psychischer Traumata an friedlich protestierenden Antifaschist:innen verbunden mit militarisiertem Korpsgeist bei der Durchsetzung von Law &amp; Order-Politik. Vorne mit dabei die durch ihre weitreichenden Verbindungen in rechte Netzwerke bekannt gewordene Polizei Berlin.</p>
<p>Wir fragen uns: wenn es in der Hand und nach eigenem Ermessen von durch Neonazis und Rassist:innen durchsetzten Polizei liegen soll Rechtsprechung durchzusetzen, was kann es für eine Art Lösung für diese Gesellschaft bedeuten? Warum muss es gerade Aufgabe einer Institution sein, die konsequent rassistische Politik des Staates durchzusetzen bereit ist, dies auch tut und den Rassismus institutionell und strukturell festigt? </p>
<p>Setzt euch mit dem Thema endlich auseinander, geht in Gespräche, tauscht euch untereinander aus und feiert keine Demo-Verbote oder Polizeigewalt ab. Wir sollten uns bei jeglichen Eingriffen in die Versammlungsfreiheit stets fragen, welche Konsequenzen diese auch für emanzipatorische Kämpfe bedeuten werden. Die mühsame, aber alternativlose Aufgabe des Kampfes gegen den aufkommenden Faschismus und jeden Antisemitismus muss endlich als eine gemeinsame Aufgabe der Zivilgesellschaft und nicht die des Staates wahr- und ernst genommen werden. Antifaschist*innen haben am 05.12.2020 gezeigt, wie in Zukunft mit Faschist:innen und ihren Sympathisant:innen umgegangen werden sollte. </p>
<p>Solidarische Grüße</p>
<p>Wir möchten all den Menschen unsere Solidarität aussprechen, die an diesem Tag auf den Straßen Bremens unterwegs waren. Ganz besonders gehen unsere Gedanken an diejenigen Menschen, die von den Bullen in der Hollersallee verprügelt wurden oder andere Repression erfahren mussten. Seit füreinander da, unterstützt euch, geht in einen Austausch und hört euch zu. Auf der Out-of-action-Seite (ist eine Gruppe von Aktivist:innen, die über die psychischen Folgen von Repression und Gewalt im Kontext von linkem politischen Widerstand informiert) wird Material zur Verfügung gestellt, welches euch helfen könnte: https://outofaction.blackblogs.org/?p=699#Cover</p>
<p>Wir sind in Gedanken bei euch! </p>
<p>Wir lassen euch nicht alleine! </p>
<p>Unsere Solidarität gegen ihre Repression! </p>
<p>Polizei abschaffen &#8211; antifaschistischen Selbstschutz organisieren!</p>
<p>Meldet euch beim EA, wenn ihr Post bekommen habt: https://endofroad.blackblogs.org/archive/11468</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11474/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Frau antisemitisch beleidigt&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11312</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11312#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2020 11:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=11312</guid>

					<description><![CDATA[Am Mittwoch stieß ein bislang unbekannter Mann in der Bahnhofsvorstadt antisemitische Beleidigungen gegenüber einer 48 Jahre alten Bremerin aus. [&#8230;] Gegen 13 Uhr alarmierte die 48-Jährige die Polizei. Ein Mann hatte sie vor einem Supermarkt in der Straße An der &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11312">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Am Mittwoch stieß ein bislang unbekannter Mann in der Bahnhofsvorstadt antisemitische Beleidigungen gegenüber einer 48 Jahre alten Bremerin aus.</strong> [&#8230;]</p>
<p>Gegen 13 Uhr alarmierte die 48-Jährige die Polizei. Ein Mann hatte sie vor einem Supermarkt in der Straße An der Weide mit den Worten &#8222;in die Gaskammer mit dir&#8220; antisemitisch beleidigt. Anschließend entfernte der Mann sich in Richtung Herdentorsteinweg.</p>
<p>Er wird zwischen 30 bis 35 Jahre alt beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jacke, eine graue Hose und Turnschuhe mit blauen Applikationen.</p>
<p>Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingeleitet. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/4767957">Bullenpresse</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11312/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VA: &#8222;Antisemitismus und Verschwörungsmythen in Zeiten der Corona-Pandemie&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/11290</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 11:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=11290</guid>

					<description><![CDATA[Vortragsveranstaltung mit Daniel Poensgen Donnerstag, 26. November 2020 &#124; 19 Uhr &#124; online Die Veranstaltung findet nicht in der Buchte, sondern online über BigBlueButton statt. Wenn ihr den Zugangslink haben möchtet, meldet euch kurz unter buero(et)die-buchte.de In den vergangenen Monaten &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/11290">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortragsveranstaltung mit Daniel Poensgen</strong></p>
<p>Donnerstag, 26. November 2020 | 19 Uhr | online</p>
<p>Die Veranstaltung findet nicht in der Buchte, sondern online über BigBlueButton statt. Wenn ihr den Zugangslink haben möchtet, meldet euch kurz unter buero(et)die-buchte.de</p>
<p>In den vergangenen Monaten machten bundesweit stattfindende Proteste gegen die Corona-Maßnahmen Schlagzeilen. An diesen beteiligten sich zahlreiche Protestierende, welche sich die derzeitige Krise mit Hilfe von Verschwörungsmythen erklären. So findet beispielsweise seit einigen Monaten der Verschwörungsmythos „QAnon“ auch in Deutschland immer mehr Anhänger_innen. <span id="more-11290"></span> Diese gehen davon aus, dass Donald Trump derzeit gegen einen einflussreichen Staat im Staate, ein internationales Netzwerk von Pädophilen kämpfe. Doch es bleibt nicht nur bei solchen potentiell oder tatsächlich antisemitischen Verschwörungsmythen. Bei zahlreichen Demonstrationen finden antisemitische Selbstviktimisierungen statt: Demonstrierende tragen sogenannte „Judensterne“ und vergleichen die derzeitige Politik mit der Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden in der Schoa. Zwischen Mitte März und Mitte Juni 2020 erfasste der Bundesverband RIAS 123 Demonstrationen, bei denen es zu antisemitischen Äußerungen kam. Diese Entwicklungen werfen unter anderem die Frage auf, ob es bei antisemitischen Äußerungen auf Demonstrationen bleibt, oder ob sich im Rahmen der Covid-19 Pandemie insgesamt eine antisemitische Dynamik entwickelt hat.</p>
<p>Dabei ist die weite Verbreitung von antisemitischen Verschwörungsmythen kein neues Phänomen. Rund in einem Viertel der Vorfälle, die beispielsweise RIAS Berlin 2019 erfasst hat, spielten antisemitischen Steretoype von einer geheimen politischen oder ökonomischen Macht von Jüdinnen_Juden eine besondere Rolle. Diese Stereotype finden sich in allen politischen Milieus – von der extremen Rechten bis zur politischen Mitte. Der Glaube an antisemitische Verschwörungsmythen hilft Täter_innen, selbst extreme Gewalt zu legitimieren: Sowohl der Attentäter des rechtsextremen Terroranschlag an Jom Kippur 2018 auf eine Synagoge in Halle als auch Tobias R., der im Februar 2019 aus rassistischen Motiven neun Personen und später seine Mutter in Hanau erschoss, beriefen sich in veröffentlichten Pamphleten auf den Verschwörungsmythos „QAnon“.</p>
<p>Der Vortrag beleuchtet auf Basis erfasster antisemitischer Vorfälle und dem Monitoring von Demonstrationen die Entwicklung antisemitischer Vorfälle während der Corona-Pandemie in Deutschland und bettet sie und insbesondere antisemitische Verschwörungsmythen in längerfristige Entwicklungen ein. Was macht antisemitische Verschwörungsmythen für ihre Anhänger_innen so attraktiv? Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf die Perspektive von Jüdinnen und Juden, die RIAS BK seit 2017 in mehreren Studien zu ihrer Wahrnehmung von Antisemitismus in Deutschland befragt hat.</p>
<p>Daniel Poensgen ist wissenschaftlicher Referent beim Bundesverband RIAS. </p>
<p>Alle weiteren Veranstaltungen der Aktionswochen gegen Antisemitimus in Bremen findet ihr unter <a href="http://www.aktionswochen.online/">www.aktionswochen.online</a>. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senat: &#8222;Inge Katz muss sterben, damit wir umbenennen können&#8220;</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8550</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8550#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2019 10:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=8550</guid>

					<description><![CDATA[kopiert aus dem Weser Kurier Das Schulzentrum Neustadt plant eine multimediale Installation für Inge Katz, die das KZ Theresienstadt überlebte. Eine Umbenennung des Schulkomplexes ist vorerst nicht möglich. Das Schulzentrum Nord möchte mit einer Installation im Schulgebäude C an die &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/8550">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8551" style="width: 731px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-8551" loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/ingekatz.jpg" alt="" width="721" height="700" class="size-full wp-image-8551" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/ingekatz.jpg 721w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/ingekatz-300x291.jpg 300w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/ingekatz-309x300.jpg 309w" sizes="(max-width: 721px) 100vw, 721px" /><p id="caption-attachment-8551" class="wp-caption-text">Shoah überlebende Inge Katz und ihre Cousine Ruthie vor einem der Bremer Judenhäuser</p></div>
<p>kopiert aus dem <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-schule-will-sich-nach-inge-katz-benennen-darf-es-aber-nicht-_arid,1875610.html">Weser Kurier</a></p>
<blockquote><p><strong>Das Schulzentrum Neustadt plant eine multimediale Installation für Inge Katz, die das KZ Theresienstadt überlebte. Eine Umbenennung des Schulkomplexes ist vorerst nicht möglich.</strong></p>
<p>Das Schulzentrum Nord möchte mit einer Installation im Schulgebäude C an die Bremer Holocaustüberlebende Inge Katz erinnern. Die Jüdin war zurzeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten selbst Schülerin der Schule. Eigentlich würde sich die Schule gerne nach ihr benennen, das darf sie bisher aber nicht.<br />
<span id="more-8550"></span></p>
<p>„Bei uns sitzen alle Schüler in der ersten Reihe“, benennt Schulleiterin Judith Mahlmann das interne Leitbild der Schule. Dieses habe sich nach einer Lesung des Buches „Roses in a Forbidden Garden: A Holocaust Love Story“ entwickelt. Katz&#8216; Enkelin Elise Garibaldi beschreibt dort unter anderem, wie sich die heute 95-Jährige nach der Nazi-Machtergreifung Schikanen ausgesetzt sah. So durfte sie nur noch in der letzten Reihe im Klassenraum sitzen. </p>
<p>Deshalb soll nun eine interaktive Ausstellung an Inge Katz erinnern. Schüler und Lehrer haben diese in einer Arbeitsgemeinschaft geplant. Im Treppenhaus des C-Gebäudes, durch das auch Inge Katz zu ihrer Schulzeit lief, sollen unter anderem eine Zeitleiste sowie QR-Codes angebracht werden. Hinter diesen sollen sich Video-Interviews mit der Jüdin finden. Außerdem sollen auch im restlichen Schulgebäude QR-Codes verteilt werden. Zukünftig sollen diese dann beispielsweise auf Fluchtgeschichten der Schüler verweisen. Am 11. Dezember soll das umgestaltete Treppenhaus eröffnet werden. Außerdem soll die Geschichte der Holocaustüberlebenden auch in anderen Gruppen und Kursen zum Anlass genommen werden, um Weltoffenheit zu vermitteln.</p>
<p>Das würde die Schule auch gerne als „Schulzentrum Inge Katz in der Bremer Neustadt“ tun – auch damit Inge Katz als dauerhafter Auftrag an die Schule verstanden wird. Eine Umbenennung ist bisher aber nicht möglich. Das Problem ist eine Richtlinie, die besagt, dass Schulen Namen lebender Personen nicht annehmen dürfen. Zur Begründung heißt es, dass „der Prozess der öffentlichen Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen ist“. Grundsätzlich steht jedoch die zuständige Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan (SPD), dem Vorhaben der Schule aufgeschlossen gegenüber. Sie unterstütze das Ansinnen, ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen.</p>
<p>Die Schule hat für die Umbenennung die Rückendeckung der Schulkonferenz. Die Lehrer stimmten zu drei Viertel für den neuen Namen, der Rest enthielt sich. Bei den Schülern stimmten 73 Prozent für eine Umbenennung in Inge-Katz-Schule, 27 dagegen. „Es ist klar, dass man aneckt, wenn man eine multikulturelle Schule wie unsere nach einer Jüdin benennen will. Aber genau das möchten wir. Der Name soll wie ein Stolperstein zum Nachdenken anregen und Diskussionen fördern“, sagte Mahlmann.</p>
<p><strong>Inge Katz: Bedrückende Schulzeit</strong></p>
<p>Inge Berger, wie sie heute heißt, wächst als Verfolgte in Bremen auf. 1942 wird die Jüdin von den Nationalsozialisten mit ihrer Familie ins KZ geschickt. Doch schon davor hat sie keine einfache Zeit. Die heute 95-Jährige ist eine der letzten Bremer Holocaustüberlebenden. Weil sie nach dem Krieg nicht mehr in dem Land leben wollte, wanderte sie 1955 nach New York aus.</p>
<p>1924 wurde die Tochter des jüdischen Geschäftsmannes Carl Katz in Bremen geboren und überlebte das Konzentrationslager Theresienstadt. Sie war acht Jahre alt, als Hitler die Macht ergriff. In der Schule war Katz plötzlich ein Mensch zweiter Klasse. Von einem Tag auf den anderen mussten sie und ihre Cousine Ruthie an der Schule an der Delmestraße in der letzten Reihe sitzen. Die Klassenfahrt wurde ihnen gestrichen, weil Juden der Aufenthalt in der Jugendherberge nicht mehr erlaubt war. Und dann war da noch der Schuldirektor. „Er war ein Nazi. Wir hatten ihn in Geschichte. Er kam jedes Mal in Uniform und hatte immer etwas gegen die Juden zu sagen. Am Ende der Stunde sagte er stets: Das bezieht sich natürlich gar nicht auf Ruthie und Inge“, erzählte Katz über 80 Jahre später. </p>
<p>Doch die antisemitischen Worte des Schulleiters hinterlassen Eindruck bei Katz&#8216; Klassenkameradinnen. Niemand will mehr etwas mit den jüdischen Schülerinnen zu tun haben, bald dürfen die Mitschülerinnen Katz und ihre Cousine nicht mehr zu Hause besuchen. Noch heute wirken die Ausgrenzungen, die Katz an der Schule erleben musste, nach, berichtet ihre Tochter Ruth Bahar bei einem Besuch an der Schule.    </p>
<p>Der Antrag zur Umbenennung der Schule wurde Katz zu ihrem 95. Geburtstag im Juni dieses Jahres geschickt. „Sie hat sich sehr darüber gefreut, wir stehen in intensivem Kontakt“, sagt Michael Kodewitz, Leiter der Fachoberschule für Gesundheit. Tochter Ruth Bahar hat das Schulzentrum bereits besucht. Sie habe sich besonders gefreut, dass ihr Mutter und ihre Cousine so eine Unterstützung von den Lehrern und Schülern des Schulzentrums erfuhren. „Das hat auch meine Mutter zu Tränen gerührt.“ Eine Umbenennung wäre ein Zeichen an Menschen, die immer noch antisemitische Inhalte an Schulen unterbringen, so Bahar. </p>
<p>Das sieht auch die Schulleiterin so, für die ein Kompromiss, wie die Umbenennung der Aula nicht ausreichend ist. „Es muss groß sein und die Menschen müssen drüber stolpern.“ Nun hoffen Mahlmann und ihre Kollegen, dass die Politik sich für einen Senatsbeschluss einsetzt, der die aktuelle Regelung ändert. Zumindest auf der neuen Webseite der Schule, die im Dezember freigeschaltet werden soll, wird Inge Katz&#8216; Name bald stehen – zumindest in Klammern.</p></blockquote>
<p>kopiert aus dem <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-schule-will-sich-nach-inge-katz-benennen-darf-es-aber-nicht-_arid,1875610.html">Weser Kurier</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8550/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antifaschistische Stadtrundfahrt Bremerhaven</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8471</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8471#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 08:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[B'haven]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=8471</guid>

					<description><![CDATA[Die Falken Bremerhaven werden am 9. November eine antifaschistische Stadtrundfahrt durch Bremerhaven anbieten, die allen Interessierten die Möglichkeit gibt, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Widerstand dagegen auseinanderzusetzen. Am 9. November jährt sich zum 81. Mal die Reichspogromnacht, &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/8471">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/stolpersteinBremerhaven.jpeg"><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/stolpersteinBremerhaven-294x300.jpeg" alt="" width="294" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-8472" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/stolpersteinBremerhaven-294x300.jpeg 294w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/11/stolpersteinBremerhaven.jpeg 753w" sizes="(max-width: 294px) 100vw, 294px" /></a> Die Falken Bremerhaven werden am 9. November eine antifaschistische Stadtrundfahrt durch Bremerhaven anbieten, die allen Interessierten die Möglichkeit gibt, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Widerstand dagegen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Am 9. November jährt sich zum 81. Mal die Reichspogromnacht, bei der auch die Synagoge in der Schulstraße von SA-Schergen zerstört wurde. Neben der Synagoge wurden fast alle der noch vorhandenen jüdischen Geschäfte und Privatwohnungen verwüstet, etliche jüdische Männer wurden in der Nacht verhaftet, einige schwer mißhandelt und wenig später ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt.<br />
<span id="more-8471"></span></p>
<p>Nicht nur vor dem Hintergrund des antisemitisch und rassistisch motivierten Attentat in Halle halten wir es für wichtig, sich mit diesen mörderischen Ideologien auseinanderzusetzen, denn sie sind bis heute leider aktuell. </p>
<p>Deshalb ist jede*r eingeladen, am 9.11.2019 um 13 Uhr mit dem Rad zum Haus der Jugend zu kommen. Wenn ihr kein Fahrrad haben solltet, meldet euch gerne bei uns im Büro unter info(ät)falken-bremerhaven.de oder 0471-207088 und wir organisieren euch eins.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8471/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antisemitischer Schläger verurteilt</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8400</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8400#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 10:59:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ABGESCHRIEBEN-]]></category>
		<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=8400</guid>

					<description><![CDATA[kopiert aus der taz Wegen Körperverletzung und Beleidigung verurteilt das Amtsgericht Bremen Lorenz K.. Er hatte rassistisch geschimpft und auf sein Opfer eingeprügelt. Antisemitismus allerorten: Schild einer Demonstrantin nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle Obwohl der Mann, der &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/8400">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>kopiert aus der <a href="https://taz.de/Antisemitischer-Schlaeger-verurteilt/!5633726/">taz</a></p>
<blockquote><p><strong>Wegen Körperverletzung und Beleidigung verurteilt das Amtsgericht Bremen Lorenz K.. Er hatte rassistisch geschimpft und auf sein Opfer eingeprügelt.</strong></p>
<p><a href="https://taz.de/Antisemitischer-Schlaeger-verurteilt/!5633726/"><img loading="lazy" src="https://taz.de/picture/3764437/624/125524566.jpeg" alt="" width="635" height="357" /></a><br />
<small>Antisemitismus allerorten: Schild einer Demonstrantin nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle </small></p>
<p>Obwohl der Mann, der ihn im April 2017 angegriffen und antisemitisch beleidigt hatte, soeben verurteilt wurde, ist Qais A. nicht zufrieden. „Das Urteil ist keine Entschädigung oder Entschuldigung, der Angeklagte zeigt keine Reue“, sagt der Arzt israelischer Herkunft kurz nach Abschluss der Hauptverhandlung gegen Lorenz K. vor dem Amtsgericht Bremen.</p>
<p>Als A. und seine Frau vor zweieinhalb Jahren mit dem Auto in die Parkgarage eines Bremer Einkaufszentrums eingebogen seien, hätten sie Schreie gehört. „Es klang so, als würde jemand Hilfe benötigen, also hielt ich an“, sagt A. vor Gericht. <span id="more-8400"></span></p>
<p>Geschrien hatte der Angeklagte K. Auf einem Video einer Überwachungskamera, das die Richterin als Beweismittel heranzieht, sieht man, wie K. plötzlich durch A.s geöffnetes Autofenster brutal auf A. einprügelt. „Er hielt mich mit der linken Hand am Gurt fest und drückte mir die Luft ab, mit der rechten Faust schlug er mehrfach gegen meinen Kopf“, schildert A. Währenddessen habe K. rassistische und antisemitische Kommentare abgegeben: „Wir brennen euch nieder, wie die scheiß Juden, wir rechnen mit euch ab“, habe er gesagt. Laut der Staatsanwaltschaft soll K. zudem explizit Türken beleidigt haben.</p>
<p>Im Gespräch mit der taz sagt A., dass er in derselben Nachbarschaft wie der Angeklagte wohne. „Er konnte durchaus wissen, dass ich Jude bin.“ Außerdem lief zum Tatzeitpunkt he­bräische Musik im Auto. K. weist die Vorwürfe zurück: „Ich bin kein Rassist“, sagt er.</p>
<p>A. schildert, wie er sich kurz aus K.s Griff habe befreien können, indem er dem Täter Eistee aus einem Einwegbecher ins Gesicht geschüttet habe. Er habe die Tür geöffnet und sei von K. aus dem Wagen gezerrt worden. Da K. weiterhin aggressiv gewesen sei, habe das Opfer versucht, ihn festzuhalten. Im Gerangel seien beide gestürzt, dabei verletzte sich K. am Kopf, A. am Finger.</p>
<p>Frau A. schildert die Situation vor Gericht wie ihr Mann, auch das Überwachungsvideo der Garageneinfahrt bestätigt ihre Version. Der Angeklagte hingegen beharrt auf seiner eigenen Geschichte. Das Überwachungsvideo müsse manipuliert worden sein, behauptet K.s Sohn.</p>
<p>Er und K.s Frau waren beim Vorfall anwesend und sind als Zeugen geladen. Sie bestätigen K.s Geschichte: Sie seien von A.s Auto fast überfahren worden. K. habe sich darüber aufgeregt und A. auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Als K. sich wieder abwenden wollte, habe er heißen Kaffee im Nacken gespürt. Anschließend sei er von A. mit einem metallenen Thermobecher schwer am Kopf verletzt worden. „Ich bin hier das Opfer“, sagt K.</p>
<p>Vor Ort wurde jedoch kein Metallbecher gefunden, zudem sei K.s Kleidung nur vorne nass gewesen. So steht es im Polizeibericht. „Der Becher wurde bestimmt ausgetauscht“, sagt K. Eine Gruppe von „rund 20 ausländischen Mitbürgern“, die sich am Tatort gesammelt haben, hätte dies machen können. Beim Eintreffen der Polizei seien aber lediglich drei Personen neben den involvierten Familien anwesend gewesen, sagt ein Polizist aus.</p>
<p>Obwohl die Richterin A. recht gibt, erhebt dieser schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft und die Polizei. Auch er habe nach dem Vorfall eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erhalten. Das Verfahren wurde eingestellt. Bei der Beweisaufnahme am Tatort habe A. eine Ungleichbehandlung gespürt: Während lediglich ein Polizist K. befragt habe, sei er selbst von mehreren Beamt*innen umkreist worden, aber niemand habe mit ihm gesprochen. Ein Krankenwagen habe sich nur um den Angeklagten gekümmert.</p>
<p>Die Richterin verurteilt K. wegen Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 4.800 Euro. Das Video sei Beweis genug, auch die Aussage von A. halte sie für glaubwürdig. K., der ohne Anwalt auftritt, will in Revision gehen.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="https://taz.de/Antisemitischer-Schlaeger-verurteilt/!5633726/">taz.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8400/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VA: „Dieses sich Wohlfühlen ist ein zartes Gebilde“</title>
		<link>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8392</link>
					<comments>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8392#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[endofroad]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 11:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-ZUGESPIELT-]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://endofroad.blackblogs.org/?p=8392</guid>

					<description><![CDATA[Antisemitismus aus Betroffenenperspektive 31. Oktober 2019 &#124; 19 Uhr &#124; Lift (Weberstr. 18) Mehr als 70% der Deutschen sind laut einer Bertelsmann-Studie der Auffassung, kaum jemand in Deutschland sei negativ gegenüber Jüdinnen_Juden eingestellt. Ebenfalls mehr als 70% der in einer &#8230; <a href="https://endofroad.blackblogs.org/archive/8392">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antisemitismus aus Betroffenenperspektive</strong></p>
<p>31. Oktober 2019 | 19 Uhr | Lift (Weberstr. 18)</p>
<p><img loading="lazy" src="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/10/aktionswochengegenantisem-212x300.png" alt="" width="212" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-8393" srcset="https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/10/aktionswochengegenantisem-212x300.png 212w, https://endofroad.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/581/2019/10/aktionswochengegenantisem.png 723w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></p>
<p>Mehr als 70% der Deutschen sind laut einer Bertelsmann-Studie der Auffassung, kaum jemand in Deutschland sei negativ gegenüber Jüdinnen_Juden eingestellt. Ebenfalls mehr als 70% der in einer anderen Studie befragten Jüdinnen_Juden geben hingegen an, Antisemitismus sei in Deutschland ein großes oder sehr großes Problem. Dieser Wahrnehmungsdiskrepanz zwischen von Antisemitismus Betroffenen und nicht-jüdischer Mehrheitsgesellschaft versucht seit 2015 die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) entgegenzuwirken: Betroffene und Zeug_innen antisemitischer Vorfälle auch jenseits der Strafbarkeitsgrenze haben die Möglichkeit, diese zu melden. Die Ergebnisse der Erfassung und Dokumentation durch RIAS sind deutlich: Im Jahr 2018 wurden beispielsweise in Berlin im Schnitt jeden Tagmehr als drei antisemitische Vorfälle registriert – darunter Angriffe, Bedrohungen, Sachbeschädigungen, aber auch Beschimpfungen und Pöbeleien, sowohl online als auch in Begegnungen von Angesicht zu Angesicht. Die Auswertung der Vorfälle erlaubt es, Aussagen über die Dynamik, das Vorkommen und Ausmaß antisemitischer Vorfälle zu treffen, aber auch Einschätzungen zum politisch-gesellschaftlichen Hintergrund der Täter_innen, der verwendeten antisemitischen Stereotype oder der regionalen Verteilung ihres Vorkommens zu geben.<br />
<span id="more-8392"></span></p>
<p>Der Vortrag gibt einen Einblick in die Arbeit von RIAS, beispielsweise in die Ergebnisse des Antisemitismus-Monitorings sowie in die Auswertung von Interviews mit Vertreter_innen jüdischer Gemeinden und Institutionen, die RIAS seit 2017 in unterschiedlichen Bundesländern führt.</p>
<p>Unterstützt durch die Partnerschaft für Demokratie Bremen Mitte</p>
<p>In Kooperation mit dem Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://endofroad.blackblogs.org/archive/8392/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
