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Posted: Juni 6th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Bericht Braunschweig/Peine
Update:Weitere Fotos unten!
Am Samstag den 4. Juni hielten ca. 450-500 Nazis (weit weniger als erwartet, die Bullen sprechen von ca. 500 und die Presse von bis zu 700 Nazis) in Braunschweig eine Kundgebung unter dem Motto: „Tag der deutschen Zukunft“ ab, die eigentlich geplante Demonstration wurde verboten. Die Kundgebung der Nazis war großzügig von den Bullen abgesperrt, so dass es keine direkte Möglichkeit gab diese zu stören bzw. gar zu verhindern: wenigstens lag die Außenwirkung der Nazis bei null. Mehrere tausend Menschen beteiligten sich lautstark an den Protesten gegen den rassistischen Mob. Wie üblich organisierte der DGB eine Demonstration weg von den Nazis in die Innenstadt, statt weiter zu versuchen die Nazis zu stören. Anschließend zogen alle Teilnehmer_innen der Nazikundgebung nach Peine um dort ihre Demonstration nachzuholen, die sie im Vorfeld bei der Stadtverwaltung Peine angemeldet und genehmigt bekommen hatten. Zwar wurden auch hier die Nazis von zahlreichen Gegendemonstrant_innen erwartet, jedoch konnte mensch aufgrund des riesigen Bullenaufgebotes nur verbalen Protest üben. Auch traten die Bullen weit entschlossener und aggressiver als in Braunschweig auf, was wie immer zu zahlreichen Verletzten und ein paar Ingewahrsamnahmen führte.
Die üblichen Nazis aus Münster und Umgebung waren auch darunter, diesmal aber ohne eigenes Transparent (Fotos unten). Auf ihrer Homepage heulen die Münsteraner Faschos rum, dass sie beim Umsteigen in Hamm mit ca. 60 anderen Nazis von den Bullen festgehalten wurden und ihre Personalien abgeben mussten, was sie dabei verschwiegen, war der vorausgegangene Angriff der Nazis auf eine Gruppe Antifaschist_innen in Minden (Quelle). Auch in Osnabrück kam es laut Zeitungsberichten (Quelle) zu Auseinandersetzungen zwischen Antifas und Nazis, dabei wurde ein Fascho verletzt. Die Bullen nahmen dabei über 20 Personen, Nazis, aber leider auch Antifas zur Identitätsfeststellung vorläufig fest.
Einen guten Überblick über die beteiligten Nazis findet ihr hier




Münsteraner Nazis: Foto1: 1. v.l. im Karohemd,
Foto2: 1. v.l. im weisses Shirt und 3.v.l.
Posted: April 19th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Aus der Region:
29. April – Ahlen:
Die Antifa Ahlen organisiert am 29. April eine Antifaparty mit dem Motto: „Für eine starke und kritische linke Jugendbewegung!“ Um 21 Uhr geht es im Bürgerzentrum Schuhfabrik mit fettem Electropunk vom DJ FRZZZ und einem Special Guest los. Antifa Ahlen
22. April – Dortmund:
Am kommenden Freitag wollen (ehem.) Mitglieder und Sympathisant_innen der rechten Hooligangruppierung „Borussenfront“ eine Jubiläumsparty im „Nationalen Zentrum“, dem örtlichen Nazitreffpunkt in der Rheinischen Straße 135 feiern. Antifas sollten sich den Termin also freihalten. „Indymediabericht“
15. April – Hamm:
Matthias Drewer, Neonazi aus Hamm, wurde am vergangenen Freitag zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er im Dezember eine 22-jährige Studentin mit Pfefferspray angegriffen und verletzte hatte. Weiterhin wird er beschuldigt das Parteibüro der Linken beschädigt zu haben. „Quelle“
13. April – Dortmund:
In der Nacht zum 13. April wurde das selbsternannte „Nationale Zentrum“ in Dortmund-Dorstfeld großflächig mit rosa Farbe verschönert. Passend zum wöchentlichen Treffen der „Autonomen Nationalisten“. Wir hoffen das die Faschos viel Spass beim Reinigen hatten und solidarische Grüße an die Antifas aus Dortmund – sehr schön! „Quelle“
Posted: April 14th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Heute: Räumung in Münster
Heute um 9 Uhr räumten die Bullen das besetzte Haus in der Grawertstrasse in Münster. Das seit 3 Wochen bestehende soziale Wohnprojekt wurde nun durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) polizeilich beendet. Das und die konsequente Verweigerung jeglicher Verhandlungen enttäuscht die ehemaligen Bewohner_innen sehr: „Für uns ist es unverständlich warum dieser drastische Schritt nun doch vollzogen wurde, gerade zu einem Zeitpunkt, an welchem die Verhandlungen mit der Stadt Münster angefangen hatten, konstruktiv zu werden. Wir sind traurig und wütend, aber wir werden Leben in die Grawertstraße bringen.“ Die drei Menschen, die zum Zeitpunkt der Räumung im Haus waren wurden nach einer Personalienfeststellung wieder frei gelassen.
Damit die Wut über die Räumung auch öffentlich wird, kommt alle um 20 Uhr in die Grawertstrasse zur spontanen Demonstration! Wir solidarisieren uns mit den ehemaligen Bewohner_innen der Grawertstrasse und ihren Forderungen.
Autonome Antifa Rheine
Presselinks zum Thema:
Indymediabericht
Münstersche Zeitung
Posted: April 14th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Bericht: Stolberg
Am Samstag (09.04.2011) fand in Stolberg ein sog. „Trauermarsch“ der Nazis, organisiert durch die lokalen NPD- und Kameradschaftsstrukturen, statt. Die Nazis beziehen sich dabei auf ein Tötungsdelikt an einem 19- jährigen aus Stolberg während einer Auseinandersetzung zwischen zwei jugendlichen Gruppen. Aufgrund der Tatsache, dass sich in der Gruppe des Getöteten ein Mitglied der örtlichen NPD befand, versuchen die Nazis diese Auseinandersetzung für sich zu instrumentalisieren. Mehr zu den Hintergründen findet ihr hier. Gegen den Naziaufmarsch fanden verschiedene Protestaktionen statt, u.a. rief ein Bündnis zu Massenblockaden auf. Mehrere hundert Antifas blockierten direkt am Morgen den Stolberger Hauptbahnhof und verzögerten so um ca. anderthalb Stunden die Anreise der Nazis. Den ganzen Tag über gab es Blockadeversuche, die es den Nazis erschwerten ihre Demonstration durchzuführen. Erst nach einiger Verspätung gelang es ihnen ihren „Trauermarsch“ durchzuführen. Die ca. 400 Nazis kamen vorwiegend aus NRW ( Aachen, Köln und Umgebung ), aber auch ca. 25 Faschos aus den Niederlanden. Auch aus dem Münsterland waren ca. 30 Nazis angereist ( sh. Foto bei dem Journalisten Klarmann).
Die Gegendemonstrant_innen hatten den ganzen Tag mit extrem sinnlosen Auflagen und Schikanen der Bullen zu kämpfen. Es gab mehrere rechtswidrige Kesselungen, u.a. wurde ein Kesselversuch mit der Begründung durchgesetzt, dass der Einsatzleiter seinen Einsatzplan verloren hat und die Bullen davon ausgegangen sind, dass die Demonstrant_innen diesen besitzen. Es ist klar, das diese an den Haaren herbeigezogene Begründung nur dazu diente den Bullen Zeit zu verschaffen. Alles in allem kristallisierte sich heraus, dass das Konzept „Massenblockaden“ in einer Kleinstadt schnell an seine Grenzen stößt und das die Bullen es geschafft haben ihre Strategie der „räumlichen Trennung“ durchzusetzen. Wir werten die antifaschistischen Proteste zwar nicht als Erfolg – denn die Nazis konnten marschieren – aber es gelang den Naziaufmarsch stark zu verzögern und somit auch die Motivation der Nazis fürs nächste Jahr ein wenig zu dämpfen.
Einen guten Überblick über die Teilnehmer_innen findet ihr hier und einen ausführlichen Bericht auf Indymedia



Axel trauert 😉
Posted: April 5th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Dortmund: Bericht „Schmuddelgedenkdemo“
Am Samstag (02.April 2011) demonstrierten anläßlich des am 28. März 2005 ermordeten Punks Thomas „Schmuddel“ Schulz mehr als 400 Menschen in Dortmund gegen rechte Gewalt. Aufgerufen hatte das Dortmunder Antifa Bündnis (DAB). Thomas wurde in der U-Bahn-Station Kampstraße, aufgrund einer verbalen Auseinandersetzung, von dem damals 17-jährigen Neonazi Sven Kahlin erstochen. Bereits am Todestag hielten ca. 150 Antifaschist_innen eine Mahnwache am Tatort ab. Die jährliche Demonstration begann an den Katharinentreppen vor dem Hauptbahnhof und zog von da aus lautstark durch die Nordstadt um dann, nach einer Zwischenkundgebung an der alternativen Kneipe Hirsch-Q, an der U-Bahn-Station Kampstraße mit einer Abschlußkundgebung zu enden.
In den Redebeiträgen wurde über die rassistische Stimmungsmache gegen die Bewohner_innen der Nordstadt, die Angriffe auf die Hirsch-Q sowie über den Mörder von Thomas, Sven Kahlin, und dessen Anbindung an die rechte Szene in Dortmund informiert. Auf einem Dach an der Leopoldstraße wurde von Unterstützer_innen ein Transparent mit „Nazis jagen, Bullen stressen – kein Vergeben kein Vergessen “ entrollt, Bengalos und Feuerwerk gezündert sowie Antifa-Fahnen geschwenkt. Zeitgleich demonstrierten 70-90 Nazis in Lütgendortmund gegen das dort entstandene Asylbewerberunterkunft. Die Nazis trauten sich aus Angst vor antifaschistischer Intervention ihre Kundgebung erst einen Tag vorher anzumelden und konnten dennoch nicht ungestört ihre rassistische Kackscheiße verbreiten.


Posted: April 4th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Kurzberichte
02. April – Köln:
Am Samstag demonstrierten ca. 1000 Menschen in Köln unter dem Motto „Für ein AZ – Alles muss man selber machen!“ für das selbstverwaltete Autonome Zentrum (AZ). Hintergrund war die durch starke linke Mobilisierung und hartnäckigen Verhandlungen der Besetzer_innen verhinderte Räumung vor fünf Tagen. Weitere Infos und das „Kommunique #4″
31. März – Münster:
Rund 120 Betroffene und Unterstützer_innen demonstrierten gegen den am selben Tag ausgelaufenen Abschiebestop für Roma und andere Minderheiten in den Kosovo. In verschiedenen Redebeiträgen wurde die Lebenssituation im Kosovo geschildert und ein sofortiges dauerhaftes Bleiberecht gefordert. Weitere Infos
25. März – Münster:
Seit anderthalb Wochen ist in der Grawertstrasse ein Haus besetzt worden. Die Bewohner_innen protestieren damit gegen den Leerstand einer ganzen Straße – und das in einer Stadt mit erklärten Mangel an günstigen und sozialen Wohnraum. Die Bewohner_innen „möchten zusammen leben, ökologische Projekte verwirklichen und eine Plattform für politische Diskussionen und soziale Angebote bieten“. Das Haus gehört der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), diese hat die Häuser allerdings im Rahmen von NATO-Verträgen den britischen Streitkräften zur Nutzung überlassen. Durch die BImA wurde Strafanzeige gestellt, erste Verhandlungen mit der BImA und den britischen Streitkräften laufen. Weitere Infos
25. Februar – Hamm:
Aufgrund der Festnahme von Matthias Drewer, einem führenden Mitglied der KS-Hamm, demonstrierten ca. 50 Nazis „spontan“ durch die Innenstadt von Hamm. Sie riefen rassistische Parolen und verteilten Flugblätter „gegen polizeiliche Repressionen“ an Passanten. Der festgenommene 19jährige muss sich für zahllose Beschädigungen am Parteibüro der Linken und zudem wegen Körperverletzung verantworten , da er eine Frau mit Pfefferspray angegriffen hat, die daraufhin in einer Augenklinik behandelt werden musste. Antifa Hamm
Posted: März 19th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Proteste gegen christliche Fundamentalist_innen
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Am 12. März versuchten ca. 140 christliche Abtreibungsgegner_innen einen sogenannten „1000-Kreuze Marsch“ in Münster durchzuführen. Angemeldet wurde der Marsch von der christlich-fundamentalistischen Organisation „EuroProLife“, die schon ähnliche Aufzüge in mehreren Städten Deutschlands durchgeführt hat, u.a. in Fulda, München und Berlin. Auch in Münster versucht die frauen- und homosexuellenfeindliche Organisation seit drei Jahren mit ihrem „Gebetszug“ durch die Innenstadt zu ziehen.
Aber wie auch in den letzten Jahren gab es vielfältigen Protest. So konnte der Gebetszug erst nach einiger Verspätung losziehen und war dabei umringt von linken Gegendemonstrant_innen. Mit Bullenbegleitung konnten die Abtreibungsgegner_innen unter lauten Protest, Konfettiregen und von zahlreichen Transparenten und Schildern begleitet, ihren Aufzug durchführen. Bis zum Ende wurden sie dabei von den Gegendemonstrant_innen begleitet und genervt. Und auch diesmal kesselten die Bullen einen Teil der linken Gegner_innen ein und teilten später mit, dass sie gegen 105 Personen Verfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ermittele. Weitere Informationen zum „1000 Kreuzemarsch“ findet ihr im Text der Antifaschistischen Linke Münster und über die Proteste auf dem Indymediabericht.
Zum Schluß noch einen Tip an die zahlreichen Zivibullen die an jeder Ecke standen: Douglastäschen sind nicht sexy und Euch erkennt mensch selbst bei einer Sonnenfinsternis.

Posted: März 7th, 2011 | Author: antifarheine | Filed under: Allgemein | Kommentare deaktiviert für Hausdurchsuchung in Osnabrück
Am Abend des 1. März 2011 durchsuchten ca. 30 Bullen in Kampfmontur das Kulturzentrum „SubstAnZ“ in Osnabrück, auf der Suche nach einzelnen indizierten Ausgaben der linksradikalen Zeitung Interim. Dabei wurden sie noch von zehn Zivis unterstützt. Obwohl der Durchsuchungsbeschluss sich zwar gegen den in einem separaten Raum gelegenen Info- und Buchladen richtete, drangen die Bullen jedoch auch in weitere Bereiche des Hauses vor. Dabei störten sie das zeitgleich stattfindende (welch ein „Zufall“) offene antifaschistische „Café Résistance“ und kriminalisierten alle Gäste. Eine Stellungnahme des Hausplenums findet ihr hier.
Am 4. März 2011 demonstrierten aus diesem Anlass spontan ca. 45 Personen durch Osnabrück um ihre Solidarität mit dem „SubstAnZ“ auszudrücken. Es wurde lautstark und mit pyrotechnischer Unterstützung auf die Durchsuchung aufmerksam gemacht. Als die Bullen auftauchten löste sich die Demo auf. Leider wurden 2 Personen von den Cops festgesetzt und bekamen Platzverweise. Mehr Informationen findet ihr im Indymediabericht oder bei der Jugendantifa Kreis Osnabrück.
Wir zeigen uns solidarisch mit dem „SubstAnZ“ Osnabrück und allen anderen von Repression betroffenen linken Info- und Buchläden! Für unzensierte Medien – lest die Interim!
Autonome Antifa Rheine

„Das Bild zeigt das Solitransparent aus Detmold“